BESCHREIBUNG
DER
ANTIKEN MÜNZEN
DRITTER BAND
ABTHEILUNG I
NIGLICHK MUSEEN ZU BERLIN
BESCHREIBUNG
DER
ANTIKEN MÜNZEN
DRITTER BAND
. ABTHEILUNG I
ö#
V
MIT 4 DÜPPELTAFELN, 14 EINFACHEN TAFELN UND 89 ZINKDRUCKEN
ITALIEN
AES RÜDE, AES SIGNATUM, AES GRAVE. DIE GEPRÄGTEN MÜNZEN VON
ETRURIEN BIS CALABRIEN
PREIS 27 MARK 50 PF.
BERLIN
W. SP EM ANN
[894
CT
Bd. 3
RMg.l
VORWORT
Bei der vorliegenden Bearbeitung der griechischen Münzen
Italiens habe ich ein von Julius Friedlaender hinterlassenes hand-
schriftliches Verzeichniss benutzt, dem ich neben mancherlei
Anregung auch manchen nützlichen Hinweis verdanke. Unter-
scheidet sich auch meine Beschreibung ihrer ganzen Anlage
nach wesentlich von derjenigen Friedlaenders, so habe ich doch
versucht, die Spuren meiner Vorlage nicht völlig zu verwischen
und alle Bemerkungen Friedlaender's, deren Aufnahme mir
wünschenswerth erschien, mit seinem Namen versehen meiner
Bearbeitung eingeflochten.
Dass dieser Band den bisher erschienenen gegenüber einige
Änderungen aufweist, bedarf keiner Begründung; ich rechne
hierzu namentlich die Vermehrung der Lichtdrucktafeln sowie
der in den Text eingefügten Abbildungen, welche nach Feder-
zeichnungen Carl Leonhard Beckers hergestellt sind.
Dem Director der Abtheilung, Herrn Professor von Sallet,
spreche ich für die mir besonders beim Beginn meiner Arbeit er-
theilte Belehrung meinen Dank aus, ebenso Herrn Dr. H. Gaebler
für seine Unterstützung während der Correctur; von ihm rührt
auch die Bearbeitung der Verzeichnisse her, welche am Schluss
der zweiten Abtheilung dieses Bandes erscheinen werden.
Berlin, im Februar 1893
Heinrich Dressel
Directorial - Assistent
VII
INHALT
Nachtrag
Seite
IX
Das gegossene Kupfergeld
Aes rüde
Aessignatum. . . .
Aes grave:
Etruria
Volaterrae
Unbestimmte Stücke Etruriens
U m b r i a
Ariminum
Iguvium
Tuder
Seite
IX.
Seite
Unbestimmte Stücke Umbriens
oder Etruriens 1 1
Picenum
Hadria 13
Vestini 16
Gampania 16
Velecha 25
Apulia
Luceria 26
Venusia 28
Ausculum? 29
Unbestimmte Stücke ... qo
Die geprägten Münzen
Etruria
Gosa 34
Peithesa 35
Populonia X. 36
Vetulonia 42
Unbestimmte Münzen Etru-
riens 44
Umbria
Ariminum 48
Tuder 49
Picenum
Ancona ^o
L a t i u m
Alba Fucens ^1
Aquinum 51
Signia \i
Samnium
Aesernia 53
Aquilonia 55
Beneventum ....
Pitanatae Peripoli . . .
Die Münzen aus dem Bundes-
genossenkriege ....
F r e nt a n i
Frentrum
Larinum . .
Gampania
Campani . .
Allifae . . .
Atella . . .
Gaiatia . .
Calatia . .
Cales . . .
Gapua . . .
Compulteria
Cumae . .
Fistelia . .
Hvria . . .
56
57
57
67
72
74
75
75
l6
82
88
89
II
Vll
Seite
Fensernia 102
Neapolis 103
Neapolis und Suessa . . . 147
Neapolis mit oskischen Namen 148
PftMAIftN 148
Nola 149
Nuceria Alfaterna . . . . 152
Suessa 154
Teanum Sidicinum .... 157
Unbestimmte Münzen Cam-
paniens und Samniums, Ir-
num, Malies, Velecha . . 161
Campanische Münzen mit der
Aufschrift ROMANO oder
ROMA 165
Apulia
Arpi 179
Ausculum 183
Barium 184
Caelia 185
Seite
Canusium 190
Hyrium 191
Luceria 192
Mateolum? 195
Neapolis 196
Rubastini 197
Salapia 201
Teate (Teanum) 204
Venusia 208
Galabria
Azetini 212
Brundisium 213
Butuntum 218
Orra 219
Tarentum 222
Uxentum 310
Mionnet's Münzmesser . . . 312
Verzeichniss der auf den Tafeln
abgebildeten Münzen . . . 313
IX
Nachtrag
Wahrend des Druckes dieses Bandes erwarb die Sammlung die vier
nachfolgend beschriebenen und auf Tafel A — H abgebildeten Stücke aes
signatum, die wichtigsten und schönsten aus dem i. J. 1890 bei la Bruna
(in Umbrien, zwischen Spoleto und Todi) gemachten Funde. Über diesen
Fund hat ausführlich gehandelt L. A. Milani in der Rivista ital. di numis-
matica IV 1891 S. 27 ff. (Abbildungen dazu auf Taf. I — XV), wo auch alle
bisher bekannten ähnlichen Stücke zusammengestellt sind.
Unsere Exemplare sind bis auf das erste, welches durch Oxydirung
stellenweise gelitten hat, von der besten Erhaltung. Die Patina ist bei allen
von gleicher Beschaffenheit, nicht glatt und glänzend, sondern rauh, ungleich
dick und matt, von hellgrüner Farbe mit einigen tiefblauen Stellen. Wo
diese Oxydablagerungen fehlen, ist überall, besonders deutlich auf dem
zweiten Stücke, ein matt-glänzender, bleifarbiger Überzug sichtbar, der
wahrscheinlich von einer Verzinnung herrührt,' welche auch sonst auf antiken
Bronzegegenständen vorkommt (vgl. z. B. Annali d. Inst. 1884 S. 240 .
Dass diese gemarkten Barren nicht so alt sind, wie man früher annahm,
hat Mommsen ausgesprochen (röm. Münzwesen S. 174), dass sie dem Styl
nach in Campanien entstanden sein müssen, hat Milani a. a. O. gewiss mit
Recht hervorgehoben. Betreffs ihrer Datirung hat Milani daselbst ausführ-
liche Untersuchungen angestellt und ist speciell für unsere vier Barren zu
folgenden Zeitansätzen gelangt: für das Dreifussstück das Jahr 399 v. Chr.,
für das Pegasusstück 298 — 290, für das Stierstück 272 — 262, für das Drei-
zackstück 260 — 259 v. Chr. Ich vermag der Ansicht, dass das stark ab-
weichende Gewicht gleichgemarkter Barren durch wiederholt während eines
langen Zeitraums vorgenommene Herabsetzungen des Normalfusses zu
erklären sei, nicht zu folgen, kann auch die zur Stütze jener Ansicht geltend
gemachten Stylunterschiede nicht für zutreffend halten; ich glaube vielmehr,
dass durch Guss hergestellte Barren niemals ein genau justirtes Vielfaches
des As gewesen sein können, sondern nur als annähernde Werthstücke ver-
wendet worden sind, die im Verkehr erst gewogen werden mussten. Die
grosse Seltenheit dieser Barren spricht sehr für die Annahme, dass ihre
Herstellung nur während eines verhältnissmässig kurzen Zeitraums erfolgte;
sie dürften wohl am sichersten um 350 v. Chr. anzusetzen sein.
Gewicht: 1394,60
beschädigt
Länge: 0,167
Höhe: 0,099
R O AA A N O A/\ (in einer ge-
raden Zeile) unter einem
1. eilenden Pegasus.
Auffliegender Adler, von
vorn dargestellt (Kopf im
Profil r.), in den Fängen
einen grossen Blitz (ho-
rizontal) haltend. (25/1891).
Taf. A B (in Originalgrösse).
In der Aufschrift ist die Form des A nicht deutlich.
Es scheint, dass der Querstrich fehlt; bei gewisser Be-
leuchtung möchte man A sehen, doch das kann täuschen.
Da dieses Stück an den Rändern beschädigt und
Gewicht: 1347,0
Länge: 0,163
Höhe: 0,092
Gewicht: 1543,70
Höhe: 0,182
Breite: 0,085-0,087
Gewicht: 1141,60
Höhe: 0,183
Breite: 0,088
durch starke Oxydirung des Metalls an mehreren Stellen
etwas ausgesprungen ist, muss das ursprüngliche Gewicht
höher angenommen werden (etwa 1440 Gramm).
Stier, 1. schreitend; der Stier, r. schreitend; der
Kopf fast ganz von vorn. Kopf fast ganz von vorn.
26/1891).
Taf. CD (in Originalgrösse).
Bemerkenswerth ist die verschiedene Behandlung der
beiden Stiere.
Dreifuss. Anker senkrecht), oben
mit einem Ringe ver-
sehen. 1 89 1 \
verkleinert).
Die Vs. dieses Stückes ist etwas convex.
Dreizack; um den Schaft
ist ein Band (mit Schleife
rechts) geknüpft.
Heroldstab, oben in Schlan-
genköpfe endigend; um
den Schaft ist ein Band
(mit Schleife rechts
knüpft.
Taf. GH (auf V10 verkleinert).
N.22a
^2%-3% 3,97
Von geprägten Münzen ist nur ein Stück hinzu-
gekommen :
ETRVRIA
P o p u 1 o n i a
Kopf des Hermes r. mit Glatt. (843/1892, aus der
dem Flügelhut; dahinter Sammlung Seyffer).
A, vor dem Halse ein
Delphin (schräg abwärts,
1.). Undeutlicher Kreis
wohl Perlkreis).
Taf. 1 , 6 a.
Im Auetionscatalog der Sammlung Seyffer
eben 1 89 1 ) n. 118 und Taf. I.
Verbessern nge n
S. 71 n. 3 ) mit kurzem, unten geknüpftem Haarzopf statt mit kurzem,
72 n. 7 j in der Mitte geknüpftem Haarzopf.
n. 7 Tropaeon statt Trophaeon.
Das gegossene Kupfergeld
Aes rüde
Vierundzwanzig formlose Kupferstücke, fast alle sehr stark angefressen, aus
dem Funde von Vicarello. Das kleinste wiegt 3,08, das grösste 28,25.
(17391— 17414).
Vgl. Mommsen Gesch. des röm. Münzwesens S. 170.
Vierunddreissig Kupferstücke aus den Gräberfunden von Orvieto. Davon
sind 25 formlose Stücke (Gewicht 10,15 bis 162,50), 5 sind Bruchstücke von
viereckigen Barren, 1 Stück ist Theil eines halbcylinderförmigen Barrens
(Durchschnitt £2±), 1 Stück ist ein Splitter mit convexer Oberfläche (dieses
ist das grösste, Gewicht 481,0), 1 Stück hat Kuchenform (ähnlich Garrucci
le monete dell ' Italia antica Taf. V, 6, Gewicht 205,0). Endlich ein kleines
Bruchstück einer Broncelamina, vielleicht von einem Geräth und nicht
hergehörig. (23/1885).
Aes signatum
Grösse
Gewicht
2407,0
mit ln-
crusta-
tionen
543,6
sehr
stark
oxydirt
Ein oblonger Kupferbarren, unten breiter und dicker
als oben, beiderseits mit einem Zeichen versehen,
welches einer Gräte oder einem Zweige ähnlich ist.
Höhe ungefähr 0,15 — 0,17; Breite unten 0,085, oben
0,074; Dicke unten 0,042, oben 0,032. (430/1877 aus
dem Funde von Quingento in der Provinz Parma).
Der Fund ist besprochen von Pigorini im Periodico
di numismatica VI S. 219; die daselbst auf Taf. IX und X
abgebildeten Stücke gleichen dem unseren vollkommen,
ebenso die Stücke bei Garrucci Taf. X, 3. — Über diese
Barren vgl. Ghierici im Bull, di paletnologia ital. anno 5
(1879) S. 148fr. und anno 6 (1880) S. 54fr.
Oblonger Barren (Länge 0,09, Breite etwa 0,048, Dicke
etwa 0,012 — 0,015): beiderseits ist an den beiden
Enden des Barrens je eine Mondsichel (auswärts ge-
öffnet) dargestellt, welche die ganze Breite des Stücks
umspannt. (374/1873).
Abgebildet ist unser Stück bei Garrucci Taf. XXV,
4a, b, der auf S. 12 folgende Fundnotiz giebt: 'trovato
nella necropoli di Tarquinia in una cassa sepolcrale di
nenfro accanto allo scheletro'.
Antike Münzen. Bd. III. i.
^3%-13%
58,25
be-
schädigt
IO^-I I
40,05
9h~ i°
40,60
94-10
3°,55
9
25,65
9-9 ä
abge-
nutzt
34,45
64-71
»9,90
8
lG,i5
etwas
ab-
genutzt
6-7
9,87
stark
be-
schädigt
Aes grave
ETRVRIA
Volaterrae
Die Reihe mit der Keule
Semis
Janusartiger unbärtiger Dop-
pelkopf, mit einem flachen
Hut bedeckt, welcher in
der Mitte spitz zuläuft.
tt&3 (r., aufwärts) MO (L,
abwärts). Keule senkrecht.
Im Felde 1. neben der Keule
das Zeichen des Semis )
(Gansaugel
Ebenso.
Ebenso.
Quadrans
Dieselbe Aufschrift. Keule
senkrecht zwischen * •
(Rauch. 3976).
Sextans
Dieselbe Aufschrift. Keule
senkrecht zwischen • •
4657. Dannenberg.
28657/3).
Ebenso.
Uncia
Dieselbe Aufschrift
senkrecht, im
neben der Keule •
Keule
Felde 1.
Die Reihe ohne Beizeichen
Sextans
Ebenso.
Ebenso.
KOFlJ^ im Kreise um
(286574
Uncia
Dieselbe Umschrift um
(28657/5)-
Etruria
*7k-i7h l77>5°
etwas
be-
schädigt
49»»5
45,10
!2>57
6-6^
Unbestimmte Stücke Etruriens
Die folgenden sicher Etrurien angehörenden Stücke
(über die Fundorte vgl. Garrucci S. 26) zeichnen sich
durch ihre Form aus: sie sind flach und verhältniss-
mässig dünn, ähnlich denen von Volaterrae.
Die Reihen mit dem Rade
a. Rad — Rad
As
Rad mit sechs Speichen; in
einem der Zwischenräume
\/ vertieft.
Rad mit sechs Speichen,
von zwölf Werthkugeln
umgeben. (4659).
Auf der Ks. könnte in einem der Zwischenräume
zwischen zwei Speichen ein erhabener Buchstabe ge-
wesen sein; wenn gewisse Spuren nicht täuschen, war
es > oder \s.
[Es scheint, dass in diesen etruskischen Reihen
auf den Exemplaren einer und derselben Münze ab-
wechselnd einer der Buchstaben M 3 ^ V steht, ebenso
wie auf den bekannten geprägten Münzen mit dem
Negerkopf und dem Elephanten die ersten drei dieser
Buchstaben wechseln. Eine Werthbedeutung haben sie
also nicht. Friedlaender].
Quadrans
Rad mit vier Speichen. Rad mit vier Speichen; in
drei Zwischenräumen je
eine Werthkugel. (4660.
Fox).
Auf dem zweiten Exemplar ist auf der Ks. ein von
moderner Hand eingegrabenes V; auch auf der Vs.
mehrere wohl nur zufällige vertiefte Zeichen, deren eins
wie 5 aussieht.
Ein Bruchstück derselben Münze, etwa der vierte
Theil. (Fox).
Uncia
Rad mit vier Speichen.
Rad mit vier Speichen.
(4661 .
Aes grave
b. Rad — Anker
As
Etruria
17*
[64,20
14
75,o
etwas
ab-
genutzt
"1
34,75
•4
89,70
etwas
be-
schädigt
"4
46,95
14%
durch
Oxy-
dirung
be-
schädigt
12
54,45
Rad mit sechs Speichen; in i Anker, oben und unten mit
einem Zwischenraum ), einem Ringe versehen,
in dem entgegengesetzten Im Felde r. I Umher
scheint — oder I zu sein, doppelter Kreis,
vielleicht das As -Zeichen. (431/1877).
Semis
Rad mit sechs Speichen, in j Anker, oben und unten mit
einem Zwischenräume ) einem Ringe versehen;
zu jeder Seite drei Werth-
kugeln. Umher doppelter
Kreis. (Fox).
Quadrans
Rad mit fünf Speichen, in
einem Zwischenräume )
Derselbe Anker umgeben
von drei Werthkugeln.
Umher doppelter Kreis.
(Fox).
Die uncia s. unter den geprägten Münzen.
c. Rad — Doppelbeil
Semis
Rad mit sechs Speichen
Rad mit vier Speichen.
• Doppelbeil •
• ohne den • ^
Stiel
Umher doppelter Kreis.
(4662).
Quadrans
• Doppelbeil
• ohne den ^
Stiel
Umher doppelter Kreis.
(11596).
Die uncia s. unter den geprägten Münzen.
d. Rad — Krater
Semis
Rad mit sechs Speichen.
Krater, zu jeder Seite drei
Werthkugeln. Umher
doppelter Kreis. (Fox).
Quadrans
Rad mit vier Speichen;
in einem der Zwischen-
räume ein vertieftes >
Krater, darüber ); zu Seiten
und unten je eine Werth-
kugel. Umher doppelter
Kreis. (4664).
Das > über dem Krater sieht nicht wie ein Buch-
Aes grave
•3
14
is
16
9%
3°>°
etwas
ab-
genutzt
%
14,22
*3*
69,90
10^-1 1
25,20
sehr
ab-
genutzt
Stabe aus, sondern wie eine Mondsichel. Doch kom-
men an jener Stelle auch sichere Buchstaben vor.
Sextans
Rad mit vier Speichen.
Krater, darüber ); unten
zu Seiten des Krater je
eine Werthkugel. Umher
doppelter Kreis. Rühle
v. Lilienstern).
Uncia
Rad mit vier Speichen. Krater; darüber M, wie es
scheint. 4<><>5 .
Die Ks. ist sehr schlecht erhalten.
e. Rad — Amphore
Semis
Rad mit sechs Speichen.
Amphore, zu jeder Seite
drei Werthkugeln. Um-
her doppelter Kreis. (Fox.
Rad mit vier Speichen.
Quadrans
Amphore; 1. eine Werth-
kugel, r. zwei. Umher
doppelter Kreis. (4663).
/. Rad — drei Mondsicheln
Semis
Umbria
2-3
i3%-!3%
^-^
8-9^
5.6
6-6£
,05
100,85
oxydirt
75,95
71,70
oxydirt
30,85
mangel-
haft
*5>75
schlecht
18,20
ein
Stück
fehlt
Alterthümliches Rad; die
Speichen werden gebildet
durch einen geraden Bal-
ken (Durchmesser) und
zwei Bogen.
Drei Mondsicheln (die con-
vexen Seiten einander zu-
gekehrt) um einen dicken
Punkt symmetrisch ver-
theilt. Umher doppelte
Kreislinie, ausserhalb der-
selben sechs Werthkugeln.
Vgl. den bei Garrucci Taf. LIII, 2 abgebildeten As
mit gleichen Typen und der Aufschrift ^Q^Wt auf der Vs.
Das Rad in dieser Form findet sich auf alterthüm-
lichen Monumenten öfter, auch auf archaischen Münzen:
vgl. z. B. die Band II Taf. VI n. 55 und VII n 67. 68 ab-
gebildeten altmacedonischen Stücke und die etruskische
Silbermünze mit der Aufschrift >ezl oder >ezi im Cat.
of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 12; nur wenig
abweichend auf der Athen zugetheilten Münze Beule
monnaies d'Athenes S. 23 die letzte.
VMBRIA
Ariminum
Quadrans
Gallierkopf r. mit dem | Verzierter Dreizack ohne
Schnurbart; um den Hals Schaft, im Felde r. I
tragt er einen torquis.
(28657/6).
Sextans
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Delphin r. , darunter
(28693. 4669).
Uncia
Schiffsschnabel r.; im Felde
1. • (4670).
Semuncia
Kammmuschel von oben ge-
sehen. (Rühle v. Lilien-
stern. 4671).
Aes grave
12^-13
3 i-:k
6^-8
9^-10
9-9*
9-9^
61,20
61,10
36,05
oxydirt
20,22
21,05
48,27
35,io
38,60
37, '5
guvium
Bruchstück des As (Garrucci Taf. LVII, 1), wenig mehr
als ein Viertel des Ganzen. (Fox).
Tuder
a. Ältere Reihe
Quadrans
Frosch von oben gesehen;
oben, 1. und r. je eine
Werthkugel. Kreislinie.
Anker, oben und
unten mit einem
Ringe versehen.
Sextans
, Verzierter Dreizack <
ohne Schaft. ■*
(28732).
Bemerkenswerth ist die Form des Dreizacks: die
beiden äusseren Zinken sind auswärts gebogen.
Cicade, 1. und r. je eine
Werthkugel. Kreislinie.
Uncia
Gefäss mit zwei hohen Hen-
keln, darüber» Kreislinie.
Ebenso, aber ohne die Kreis-
linie.
Lanzen- <
spitze. ■*
(Fox).
Ebenso. (4648).
b. Spätere Reihe
Semis
3 < ^tV r(L). Zusammenge-
krümmt liegender Hund 1.,
etwas von oben gesehen;
darunter r\ Kreislinie.
:3a^tVt über demselben
Hunde. Kreislinie.
303 fVt über demselben
Hunde; vor seinem Kopfe
::ia3r"Vr I, abwärts) Leier
im Felde r. C (558/1874)
Leier mit zwei Saiten; im
Felde 1. ) (90 1
Leier mit zwei Saiten; im
Felde r. C
3a^KVt über demselben Leier; im Felde r. C (4649).
Hunde die Stelle vor
seinem Kopfe hat einen
Gussfehler). Kreislinie.
Umbria
9h
33,45
8-8^
32,08
schlecht
8?-9
33^0
27,10
74-8
25,80
74-8
26,60
7-7*
^,95
6^-7
18,15
6-6^
17,80
abge-
nutzt
7
18,50
^la^rVt über demselben
Hunde; unten w Kreis-
linie.
Leier mit drei Saiten; im
Felde r. C (Fox).
Spuren der Aufschrift über Leier; im Felde 1. )
demselben Hunde; vor (Rauch),
seinem Kopfe ) Kreis-
linie.
Triens
Rechte Hand (von oben ge-
sehen) mit dem cestus
umwunden; 1. und r. je
zwei Werthkugeln. Kreis-
linie.
Ebenso.
Ebenso.
# Keule ^ Keule
ab- *. ab-
• wärts 1| wärts
(4650. Fox).
# Keule > Keule .
ab- m ab-
• wärts 2 Wärts •
m
(Gansauge).
. Keule > Keule
auf- m auf-
• wärts 2 wärts
m
(Peytrignet).
Quadrans
Frosch von oben gesehen;
von den ihn umgeben-
den drei Werthkugeln sind
nur zwei (im Felde 1. und r.)
sichtbar. Kreislinie.
Derselbe Typus; von den
Werthkugeln sind nur
zwei sichtbar (1. und un-
ten). Kreislinie.
Derselbe Typus; zwei
Werthkugeln f., eine r.
Derselbe Typus; von den
Werthkugeln sind nur
zwei sichtbar (1. und r.).
Kreislinie.
Anker, oben und unten mit
versehen.
> , r. # #
einem Ringe
Im Felde: 1.
(465»>
Ebenso. (Fox).
Ebenso.
Derselbe Anker. Im Felde:
>>
(Gansauge).
IO
Aes grave
6-6%
15,88
5\
6
i5,3°
'5,67
16,58
5
5h
bk-6
12,83
nichtgut
l3,l7
">57
mangel-
haft
4-5
10,0
\\
7,70
4
4h
7A*
8,0
4-4 i
7,80
> >
Derselbe Typus; 1. Spuren ; Derselbe Anker. Im Felde:
von zwei Werthkugeln. ! \ *- r '
Kreislinie.
Sextans
Gicade, 1. und r. je eine
"Werthkugel. Kreislinie.
Verzierter
> Dreizack
ohne Schaft. *
(B. Friedlander, 2 Ex.
4652).
Über die Form des Dreizacks vgl. oben S. 8 n. 2.
Werthkugeln und Schrift nicht auf jedem Exemplar
deutlich.
Ebenso. • Derselbe <
• Dreizack. -*
(Ohne Bezeichnung. Fox.
Rühle v. Lilienstern).
Ein schlecht erhaltenes Exemplar, ungewiss zu welcher
der beiden voraufgehenden Varietäten gehörig Werth-
kugeln und Schrift auf det Ks. nicht zu erkennen .
Aus der Sammlung Rauch.
Könne hat dieses Exemplar in der Zeitschr. f. Münz-,
Siegel- und Wappenkunde III S. 6 herausgegeben als uncia
mit dem 'Vordertheil eines Schiffes' auf der Ks. (es ist die
unvollkommen erhaltene Gicade).
Uncia
Gefäss mit zwei hohen Hen-
keln, darüber» Kreis-
linie.
Gefäss mit zwei hohen Hen-
keln; die Werthkugel
scheint hier unten zu
sein. Kreislinie.
Gefäss mit zwei hohen Hen-
keln, darüber» Kreis-
linie.
(4653)-
(Fox. B
Lanzen- <
spitze -«
Lanzen- <
spitze -v
Friedlaender
Lanzenspitze. (Rauch).
Umbria
5^-9
3V5
26,32
25,3°
Unbestimmte Stücke Umbriens (oder
Etruriens)
Die mandelförmigen Stücke
mit der Keule werden des Typus und des Fundorts (?)
wegen gewöhnlich nach Tuder gegeben. Garrucci (S. 13)
hebt aber mit Recht hervor, dass sie dem Typus nach
ebenso gut nach Volaterrae gehören könnten; gefunden
würden sie allenthalben in Etrurien. — Der auf diesen
Stücken dargestellte Gegenstand sieht bald wie eine Keule
(zackig, wie auf den jüngeren Trienten von Luceria),
öfter noch wie ein stylisirter Zweig aus, einige Exem-
plare bieten die Übergangsformen zwischen Keule und
Zweig.
Semis
Keule.
21,15
Keule von etwas anderer
Form.
Keule, etwas verschieden
geformt.
Ebenso. (4654).
Ebenso. (Fox).
Keule oder vielmehr Zweig. I Ebenso. (4498).
12
Aes grave
6-8
24,50
1 1,62
3-5
12,80
Keule oder vielmehr Zweig. | Ebenso. B. Friedlaender).
Keule.
Keule (wie ein Zweig ge- I Ebenso. (4655).
formt).
Picenum I Q
PICENVM
Hadria. Über die alte Form Hatria vgl. Mommsen im Corpus inscr.
Lat. IX S. 480.
H
Aes grave
»9
383,3°
HAT unter einem zusam-
mengekrümmt liegenden
Hunde r. (561/1872).
Kopf des bärtigen Silen
(ohne Hals) von vorn, mit
gesenkten Eselsohren ; den
kahlen Schädel umgiebt ein
Kranz mit Epheubeeren.
Im Felde r. U, d. h. l(ibra).
Garrucci (S. 32, 7) hält die Eselsohren fälschlich für
Haarbüschel. — Bemerkenswerth ist, dass beide Typen
dieses Stücks auch auf den Münzen von Tuder vorkommen :
der zusammengekauerte Hund auf dem aes grave, der
Silenskopf mit herabhängenden Thierohren und Epheu-
kranz auf den geprägten Stücken, aber hier im Profil
statt von vorn.
Quincunx
W
\
Picenum
*5
1-4-*.- 15 I 164,60
3-4
1 1 — 1 3
134
iof-i 1
12-
'4
1 1-1 \\
9-10
9-10
8-9
7-8
6*
88,10
94,9°
nicht
gut
HAT unter einem (weibli- I Pegasus r., darunter •••••
chen ?) Kopfe 1., welcher (7318, in Pentima, dem al-
aus einer Schneckenmu- j ten Gorfinium, gekauft .
schel hervorschaut; über
der Stirn sich bäumendes
und nach hinten in einen
dünnen Zopf endigendes
Haar (oder ein Hörn ?).
Garrucci S. 33 beschreibt den Typus der Vs. so:
'testa di Medusa cinta il collo dalle volute di serpenti con
capelli sciolti e spinti indietro dal vento'. Mit den
Schlangen ist es sicher nichts, und damit fällt auch der
Medusenkopf. Vielleicht ist an ein Seewesen zu denken.
Quadrans
J-VH über einem Delphin r.
(etwas von oben gesehen,
der Kopf abwärts .
Fisch mit sehr dickem Kopfe
(eine Art Roche, von
Garrucci als rana pisca-
trix bezeichnet), von oben
gesehen; im Felde r. •
(4672. Fox).
Sextans
63,45 TAH unter einem Schuh | Hahn 1., davor J 6314
(oder vielmehr Stiefel mit
kurzem Schaft) r.
64,10
57.3°
42,95
33,o
32>65
ab-
genutzt
32,5°
24,0
dick
>8,45
14,90
etwas
ab-
HAT unter einem Schuh
r. von anderer Form | 4673)
(niedrig, die Sohle an
gegeben).
Ebenso. 128656. 28790.
A
Uncia
Anker. (7635)
X • I-
A
Anker. (4499. 4674).
Die beiden Exemplare weichen etwas von einander ab.
Semuncia
H A*
4675. 8647. Rauch).
Auf dem ersten Exemplar hat das Semuncien-
zeichen dieselbe Grösse wie das A.
[Man hat die Buchstaben H und A* auf eine Ver-
genutzt bündung von Hatria und Asculum bezogen. I, wenn
i6
Aes grave
6-7
12 \lh-\7\
13^-H
16,05
ab-
genutzt
260,20
273,80
es selbst Z gestaltet wäre, kann nicht für S in la-
teinischer Schrift stehen, i ist auch hier das Zeichen
der Halbunze, H und A zusammen bedeuten HAtria.
Friedlaender.]
Mommsen (röm. Münzw. S. 248) möchte in H und S
die Bezeichnungen r;iui>.iTpioi/ und semuncia sehen, in A
den Anfangsbuchstaben einer mittelitalischen Stadt,
'die Zutheilung an Ausculum in Apulien oder Asculum
in Picenum ganz unsicher'. Garrucci (S. 33) giebt
das Stück nach Hadria, indem er wie Friedlaender
HA in Zusammenhang setzt; der Fundort ist, seiner
Angabe nach, meist das Gebiet von Atri.
VESTINI
Semuncia
Stiefel (kaum kenntlich . VE£ im Felde. (Peytrignet).
GAMPANIA
Die sechs Reihen
Vgl. über diese Reihen Friedlaender in der Wiener
Numism. Zeitschrift I S. 260 ff.
a. Erste Reihe
As
Weiblicher Kopf r. mit
dem eng anliegenden sog.
phrygischen Helm, des-
sen nach vorn übergebo-
gene Spitze als Thierkopf
gebildet ist. Im Felde 1. I
Derselbe Kopf wie auf der
Vs., aber 1.; im Felde r. I
46 14. Ohne Bezeichm
Semis
Athenakopf r. mit dem ko- Derselbe Kopf wie auf der
,e>n rinthischen Helm mit Vs., aber 1.; darunter *
Stuck
chen
fehlt
rinthischen Helm
BuschO; darunter ~
Campania
17
4- 5
»3*
9°>°5
82,25
beide
gut
6.7
10
9"9*
44,20
45>7°
8
6*
20,95
9
6%-7
20,12
10
6-7
W5
1 1
b\
11,25
ab-
genutzt
1 2
SSk
8,52
ein
Stück-
chen
fehlt
'3
5-5'
12,30
'4
«34-14
123,70
Triens
Blitz, wagerecht
Wie die Vs. (Peytrignet.
4616).
Sextans
Kammmuschel (die obere
Schalel Unten 1. und r.
je eine Werthkugel.
Kammmuschel (die untere
flache Schale wie es
scheint). (4öi7.Begerthes.
Brand. II 'S. 528).
Uncia
Knöchel, von der convexen
Seite gesehen (die beiden
Spitzen nach 1.) Darüber
eine Werthkugel.
Ebenso, aber die Werthku-
gel steht hier unten.
Ebenso, aber ohne Werth-
kugel.
Knöchel, von der concaven
Seite gesehen. (Beger
thes. Brand. II S. 528).
Ebenso. (4618.)
Ebenso. (Rühle v. Lilien-
stern).
Semuncia
Eichel, aufwärts; 1. daneben*
Eichel, aufwärts; 1. daneben l
Eichel, abwärts; 1. daneben i
(4619).
Eichel, abwärts; 1. daneben i
(Peytrignet).
Das Semuncienzeichen ist hier anders und sehr gross.
Eichel. | Eichel.
Ob auf diesem Exemplar die Semuncienzeichen wirk-
lich fehlen, ist nicht sicher.
b. Zweite Reihe
(der vorigen gleich, aber mit dem Beizeichen der Keule)
Semis
3I-14 123,70 Athenakopf r. mit dem korin- Derselbe Kopf wie auf der
mischen Helm mit Busch. Vs., aber f.; darunter ^,
Darunter das Semiszeichen im Felde r. Keule aufwärts,
(undeutlich) ; im Felde 1. 1 (4620).
Keule aufwärts.
Antike Münzen. Bd. III, 1.
Aes grave
l3h
I3~13j
1 i>-i 2
12^-13
12
94-10
9-95
64-7
64-7
6-64
18
'5-»5l
144
95,75
9°,65
86,10
67,50
66,9^
64,35
60,20
42,45
33,75
25,3o
22,25
18,20
Triens
Blitz, wagerecht
Keule •
aufwärts •
Blitz
, wagerecht
• Keule
• aufwärts
4621. Gansauge. B.Fried-
laender).
Quadrans
Geöffnete linke Hand (von
innen gesehen). Im Felde:
1. Keule aufwärts, r. •
Geöffnete rechte Hand von
innen gesehen . Im Felde:
1. • , r. Keule aufwärts.
(4622. Ohne Bezeichnung.
Rühlev. Lilienstern. Ohne
Bezeichnung).
Sextans
Kammmuschel, von aussen Kammmuschel
gesehen. Darunter 1. lie-
gende Keule und beider-
seits je eine Werthkugel.
von innen
gesehen. Darunter r. lie-
gende Keule.
(28668. 4623 .
Uncia
Knöchel, von der convexen
Seite gesehen (die beiden
Spitzen nach 1.). Darunter
1. liegende Keule.
Knöchel, von der concaven
Seite gesehen, darunter
r. liegende Keule.
7194 und 7195, beide in
Agnone gekauft, angeb-
lich in Pietrabbondante
gefunden .
c. Dritte Reihe
As
319,85 Janusartiger, jugendlicher
Doppelkopf mit einem
Diadem im Haar. Die
Stelle über dem Kopf,
an welcher das As/eichen
I zu stehen pflegt, hat
einen (nissfehler .
Kopf des Hermes 1. mit ge-
flügeltem, eng anliegen-
dem petasus last ohne
Krem p e). Dar ü b e r S p u r e n
des I 4625 .
Semis
Athenaknpfl., der korinthi- Weiblicher Kopf 1. mit auf-
153,15 sehe Helm ist mit einem genommenem Haar: dar-
Busch versehen. Darun- unter ^ 4626
ter ^ gerthes. Brand. II S
Athenakopf ist auf jedem der drei Exemplare
etwas verschieden.
Cämpania
-io 144,40 Ähnlicher Kopf 1., der Helm Ähnlicher weiblicher Kopf
1. Das Zeichen des Semis
ist nicht sichtbar und war
wohl niemals vorhanden.
,6804.
ist dem Anschein nach
nicht korinthisch, der
Busch ist dick und ge-
theilt. Das Zeichen des
Semis nicht sichtbar.
In Rom gekauft, aber sicher nicht dort gefunden
(blaue Patina ; angeblich aus Corneto.
20
Aes grave
»34-131
*3
13
12-13
12^-13
IO-I \\
io|-i I
IO-I I
10-10^
9^-10
10
V
5^-6
50 17-17%
1 15,60
96,i5
$7,75
86,0
83,35
81,20
69,50
65,9°
67,90
53,30
52,60
50,85
47,o
60,45
48,85
etwas
abge-
nutzt
30,05
24,70
18,65
255*5
Triens
Blitz, wagerecht
Delphin r., darunter •••
(Rühlev. Lilienstern. 462;
Peytrignet).
Das letzte Exemplar etwas beschädigt.
Quadrans
Zwei Gerstenkörner, eins
abwärts, das andere auf-
wärts; dazwischen •
Geöffnete rechte Hand von
innen gesehen); im Felde
1.« (Arditi. Ohne Bezeich-
nung. Rühle v. Lilien-
stern. 4628. Ohne Bezeich-
nung).
Sextans
Kammmuschel (die obere
Schale); unten 1. und r.
je eine Werthkugel.
Ebenso.
Knöchel von der convexen
Seite gesehen die beiden
Spitzen nach 1.); darun-
ter •
Heroldstab mit kurzem Griff.
Im Felde 1. und r. je eine
Werthkugel. (Beger thes.
Brand. II S. 526. 'Rühle v.
Lilienstern, 2 Exemplare.
4629. B. Friedlaender .
Ebenso, der Heroldstab ist
hier breiter. (Ohne Be-
zeichnung. Arditi).
Uncia
Inmitten des Feldes •
(Rühlev. Lilienstern. 4630 .
Eichel.
Semuncia
(4631)-
d. Vierte Reihe
der vorigen gleich, aber mit dem Beizeichen des Garten-
messers (Attribut des Silvanus)
As
Jugendlicher unbärtigerDop-
pelkopf wie es scheint mit
einem Bande im Haar).
Kopf des Hermes 1. mil
Hügeltom, eng anliegen-
dem petasus; dahinter
Gartenmesser. (9114).
>3f
*3*
'3
10
10
9^-10
7-7-
7
i32,30
129,10
97,20
92,70
89,40
72,50
48,30
47,65
44,80
24,75
24,40
Campania
21
Semis
Athenakopf 1. , der korinthi-
sche Helm ist mit einem
Busch versehen. Darun-
ter ^
Weiblicher Kopf 1. mit auf-
genommenem Haar, dar-
unter ^ , im Felde r. Gar-
tenmesser. (7223 in
Agnone gekauft, angebl.
in Pietrabbondante gefun-
den. Rühle v. Lilienstern).
Triens
Blitz, wagerecht
Delphin r., darunter ••••;
über dem Delphin Garten-
messer, liegend. (7190 in
Agnone gekauft, angeb-
lich in Pietrabbondante
gefunden. 7189 ebendaher.
Gansauge).
Quadrans
Zwei Gerstenkörner, eins
abwärts, das andere auf-
wärts; dazwischen •
Geöffnete rechte Hand (von
innen gesehen); im Felde:
1. •, r. Gartenmesser.
(4634)-
Sextans
Kammmuschel (die obere
Schale); unten 1. und r.
je eine Werthkugel.
Heroldstab zwischen zwei
Werthkugeln; im Felde r.
unten Gartenmesser.
(7 191 in Agnone gekauft,
angebl. in Pietrabbondante
gefunden. 7224 ebenda-
her. 4635).
Uncia
Knöchel, von der convexen
Seite gesehen.
Mitten im Felde •, r. dane-
ben Gartenmesser. (7291
in Lanciano gekauft. 7192
in Agnone gekauft, an-
gebl. in Pietrabbondante
gefunden).
22
Aes grave
10-
»7
269,60
14-
4*
1 60, 1 0
'3%
-14
'45,75
»3-
3h
95,70
12-
»3
etwas
ver-
12-
l3
rieben
12-
T3
9l,3°
8i,55
69,0
oxydirt
1 1-
1 2
66,80
10-
'1
66,45
1 1-
12
64»65
10-
12
63,40
9*-
10
45 v 5
9'r
10
42,50
9-
>'
43, 1 5
9
1
1
37,85
e. Fünfte Reihe
mit einem Rade auf der Ks.
As
Rad mit sechs Speichen. In
einem der Zwischenräume
I (auf diesem Exemplar un-
deutlich). (4636 .
Weiblicher Kopf r. mit dem
eng anliegenden sog. phry-
gischen Helm, dessen nach
vorn übergebogene Spitze
als Thierkopf gebildet ist.
Im Felde 1. —
Der Kopf gleicht dem der Asse der beiden ersten
Reihen; das Rad von anderer Form als bei dem etrus-
kischen aes grave.
Semis
Stier 1. springend (Kopf Dasselbe Rad; in einem der
von vorn, der Schweif Zwischenräume S 4637.
erhoben ; unter seinem
Bauche S
Ohne Bezeichnung1.
Triens
Pferd 1. springend; oben und ; Dasselbe Rad; in vier Zwi-
unten
geln.
je zwei Werthku-
Jagdhund 1., den Kopf und
den r. Vorderfuss erhe-
bend. Im Abschnitt • • •
schenräumen je eine
Werthkugel symmetrisch
vertheilt. (4638. 710'") in
Agnone gekauft, angeblich
in Pietrabbondante ge-
funden. 7225 ebendaher.
Gans äuge).
Qu ad ran s
Dasselbe Rad ; in drei aufein-
ander folgend enZ wischen-
räumen je eine Werthku-
gel. 5874. Rühle v. 1 .ilien-
stern. (Jansauge. I\. v. L.
Schildkri
sehen.
Ebenso.
Sex t ans
►ben ge- Dasselbe Rad. Keine Werth-
kugel n. 4640. 7197 in
agnone gekauft, angeblich
in Pietrabbondante gefun-
den .
elbe Rad. Von den bei-
den Werthkugeln ist nur
eine sichtbar. Rauch.
B. Friedlaender .
Campania
23
/. Sechste Reihe
(gleiche Typen auf Vs. und Ks.)
As
24
Aes grave
77-
79
i8£
8o
82-
85
/
86
90
14-15
'4*
398,40
366,60
337>9°
170,90
16]
,40
1 3%- 1 4 1 09,80
l3h ! 104,15
l3-*nA 93.35
13 90,20
in
1 1 %- 1 2
12-12 \
I l<-12
78,90
53>'5
Derselbe Kopf wie auf der
Vs. aber 1. und ohne das
Zeichen des As. (Fox.
4641. Ohne Bezeichnung).
Jugendlicher männlicher
Kopf (vielleicht des Apollo)
r., das in Locken herab-
fallende Haar von einem
Bande umgeben. Über dem
Kopf und mit dem Haar
zusammenhangend das
Zeichen des As I
Die Köpfe sind von aussergewöhnlich hohem Relief.
Semis
Pegasus r., unter dem Bauche j Pegasus 1., unter dem Bauche
S 2 (Rühle v. Lilienstern .
Auf der Ks. befindet sich über dem Flügel des Pegasus
eine wohl nur durch einen Gussfehler entstandene linsen-
förmige Erhöhung.
Pegasus r., das Werthzeichen Pegasus 1., unter dem Bauche
unter dem Bauche ist un- S (4642).
deutlich.
Triens
Pferdekopf (mit dem Halse)
r., darunter • • • •
Pferdekopf (mit dem Halse
1., darunter • • • • 4<>4S-
Ohne Bezeichnung. 7190
in Agnone gekauft, angeb-
lich in Pietrabbondante
gefunden. 4644 .
Der Pferdekopf zeichnet sich durch besonders schöne
Zeichnung und Ausführung aus.
Quadrans
Eber r. laufend, unten • • • j Eber 1. laufend, darunter
• • • Rauch .
Sehr schönes Exemplar, von viel höherem Relief als
die folgenden.
Ebenso.
Ebenso. 4<>45- Arditi. 7100
in Agnone gekauft, angeb-
lich in Pietrabbondante
gefunden. Ohne Bezeich-
nung).
Campania
25
1 1
9|-I2
Ulf
1 1 — 1 1 %
IO-I I
9V-10
57,60
52,95
53>3°
53>o
49.50
5^85
49,0
33,45
25,80
22,50
Kopf eines Dioskuren mit
dem Hute r., dahinter !
Sextans
Kopf eines Dioskuren mit
dem Hute 1., dahinter J
(Rühle v. Lilienstern. Ohne
Bezeichnung. 28693. Ar-
diti. 4646. R. v. L.
B. Friedländer).
Die Köpfe sind sehr verschieden behandelt, der Hut
bald spitz bald rundlich.
Uncia
Gerstenkorn aufwärts, 1. •
Gerstenkorn aufwärts, r. •
(Rühle v. Lilienstern.
Gansauge. 4647).
Velecha
Über diese Stadt, welche wir nur aus den Münzen
kennen, vgl. Friedlaender in den Annali d. Inst. 1846
S. 150 ff. und Taf. F, oskische Münzen S. 17 ff. und in der
Wiener Numism. Zeitschr. I S. 257 ff. , wo die folgenden
Stücke beschrieben und abgebildet sind.
Die geprägten Münzen von Velecha s. unten am Ende
von Gampanien.
Triens
9-9% 4^,20 Jugendlicher Kopf von vorn
(ohne Andeutung des Hal-
ses von Strahlen umge-
ben; 1. vielleicht die Spu-
ren eines schräg gestellten
Speeres (?). Unten 1. und r.
je zwei Werthkugeln.
(vielleicht CE, recht
undeutlich ) über einem
Pferdekopfe (mit Hals) 1.
Unter demselben • • • •
(Peytrignet).
Von sehr mangelhafter Erhaltung.
26
Aes grave
\i\-iy
I2-I2<
3-4
f-9
24,47
18,95
schlecht
1 00,60
84,25
41,20
3V5
Sextans
Jugendlicher Kopf von vorn, CE unter einem Pferdekopfe
von einem Strahlenkranz (mit Hals) 1.; im Felde 1.
umgeben (Helios); am (28876).
Halse scheint Gewand an-
gedeutet zu sein. L. unten,
schräg gestellt, der obere
Theil einer Lanze wie es
scheint. Unter dem Kinn
• •
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy
S. 128, 9.
Ähnlich der vorigen Münze
alles sehr undeutlich), aber
wie es scheint ohne An-
deutung des Halses.
Ebenso. (Peytrignet).
APVLIA
L u c e r i a
Altere Reihe Libralfuss
Triens
Blitz.
Keule r. liegend, darüber
• • • • 4( »7" •
Quadrans
Sechsstrahliger Stern.
Delphin 1., darunter • • •
Ärditi).
Uncia
Frosch, von oben gesehen. Ähre r. liegend, oben •
Peytrignet .
Apulia
27
6\
23,05
20,63
durch-
löchert
und ab-
genutzt
5
15,0
134
73,75
nh-^k
62,85
Semuncia
Mondsichel.
9-91
n 9
8|-oi
8-9
40,50
36,20
34,05
33,45
30,32
oxydirt
8
8-8^
7-8
36,27
3*>35
25,25
8
6^-7
o>7
27,50
18,50
oxvdirt
18,48
be-
schädigt
6-74
18,72
Thyrsus mit flatterndem, zu
einer Schleife geknüpftem
Bande. 17288. 4683. 7450),
Jüngere Reihe (Vierunzenfuss)
As
Kopf des unbärtigen Hera- Springendes Pferd, r.; oben
kies r. mit dem Löwenfell achtstrahliger Stern, unter
bedeckt; am Abschnitt des dem Bauche des Pferdes U
Halses eine Keule 1. (4678. 7432).
Auf der Ks. des zweiten Exemplars ist unterhalb des
r. Vorderhufes des Pferdes ein längliches Zeichen, welches
Friedlaender als 'kleine Keule' bezeichnet, gewiss aber
nur einem Gussfehler seine Entstehung verdankt.
X
Quincunx
(7284. 7636. 7285. 4679. 5875).
Dargestellt sind wohl die vier Speichen eines Rades;
das Rad kommt auch auf dem geprägten Quincunx von
Luceria vor.
Triens
Blitz.
Achtstrahliger Stern.
Zackige Keule r. liegend;
oben ••••, unten U (5876.
4680. Rühlev. Lilienstern).
Quadrans
Delphin r. ; oben •••, unten
U Gansauge. 7286.
B. Friedlaender).
Auf dem zweiten Exemplar steht nach dem U nur
scheinbar ein Punkt; es ist die Kieferrlosse des Delphins.
Ebenso.
Ebenso, doch hier L statt V
4681 .
28
Aes grave
24-
26
4-5
6-7
18,60
*7>97
5.-5%
4^-5%
41-5
11,05
10,70
8,25
3V4
4
7,65
7,48
12^-13
86,95
ab-
genutzt
10^-1 1
61,15
ab-
genutzt
7*-8
25>23
6^
64-7
*4,32
13,02
Sextans
Kammmuschel (die obere I Knöchel; oben«», unten U
Schale). (72&7- Rühle v. Lilienstern).
Uncia
Frosch, von oben gesehen.
Ähre r. liegend ; oben •, unten
U (Peytrignet. 7637. 4682).
Semuncia
Mondsichel.
Thyrsus mit einer Band-
schleife; den Stab des
Thyrsus bildet der Buch-
stabe V (Rauch. 7449).
Die geprägten Münzen von Luceria vgl. unten.
Venusia
Die folgenden Stücke gehören verschiedenen Serien
an, vgl. Mommsen Münzwesen S. 244.
Quadrans
Kammmuschel (die obere Drei Mondsicheln mit den
Schale). convexen Seiten einander
berührend. Peytrignet .
Dieses Stück ist wie das bei Garrucci Taf. LXV, 7
abgebildete schriftlos.
Sextans
Delphin 1., darunter •• Delphin 1., darunter ••
(Peytrignet .
Delphin 1.; oben E, unten
•• (468
Delphin 1., darüber • •
Mondsichel. I Mondsichel. ( Peytrignet.
I 7638).
Beide Exemplare sind nicht ganz gut erhalten,
scheinen aber sicher schriftlos zu sein wie das bei
Garrucci Taf. LXV, 8 abgebildete; vgl. Cat. of greek coins
in the Brit. mus., Italy, S. 60 n
Die geprägten Münzen von Venusia vgl. unten.
Apulia
29
3 5*-6
4 4
29,55
23,42
20,95
n,45
54-6
!2,I5
A u s c u 1 u m ?
Die Zugehörigkeit der folgenden Stücke zu Ausculum
in Apulien oder Asculum in Picenum ist völlig unsicher,
vgl. Mommsen Münzw. S. 248. Technisch sind sie da-
durch merkwürdig, dass sie mehr oder weniger alle nach
dem Gusse mit dem Grabstichel bearbeitet erscheinen;
nichtsdestoweniger blieben sie sehr roh.
Triens
Blitz von roher Form.
'7634 in Barletta gekauft).
Quadrans
Derselbe Blitz.
Derselbe Blitz.
Derselbe Blitz.
(Pevtrignet).
Sextans
A
(235/1880).
Uncia
A
A
In der Fabrik von den vorigen gänzlich verschieden
und wohl auch nicht hergehörig ist das folgende sauber
gegossene Stück.
Heroldstab mit ganz kurzem
Griff.
(28693).
[Beide Exemplare stammen aus dem Funde von
Vicarello, dies deutet vielleicht auf eine campanische
Herkunft. Der Caduceus hat eine eigene Form, die
sich ähnlich auf kleinen Münzen die man Eresus zu-
theilt wiederfindet. Friedlaender]. Derselbe Caduceus
auf einem Stücke mit glatter Ks. im Gat. of greek coins
in the Brit. mus., Italy, S. 61 n. 50.
3°
i8-i8%
i4-'4l
13-13*
»3
283,50
be-
schädigt
I 28,72
be-
schädigt
94,05
nicht
gut
67,0
Aes grave
Unbestimmte Stücke
As
Löwenkopf von vorn, im
Rachen ein Schwert Griff
rechts1 haltend.
Pferdekopf mit Hals 1. au
einer schmalen Basis; ober
1. Spuren eines Herold-
stabes. 1 1 1431") .
Das Stück entspricht dem bei Garrucci Taf. XU, 1
abgebildeten; als Fundort wird gewöhnlich Praeneste an-
gegeben.
Semis
Stierkopf mit dem Halse r. Prora i\, im Felde r. S 4684
(der Kopf ist etwas nach
vorn gewendet .
Triens
Eberkopf r. , umher vier
Werthkugeln (nur drei 4688);
sind sichtbar).
Leier
Quadrans
Helm r. mit hohem Busch \ Kantharus, von drei Werth-
und herabhängenden Sei- kugeln umgeben eine
tenklappen; umher drei
Werthkugeln.
oben, je eine unten 1. und
r.). Rauch .
■9
I
13
Widderköpf mit I [als 1
oxydirt | her drei Werthkugeln
um- Delphinkopf mit Hals L.u
her drei Werthkugeln.
Unbestimmte Stücke
31
IO-I I
8£-ij
to
7~7h
6k-7
57,8o
Sextans
Verzierter Dreizack ohne
Schaft. Im Felde 1. und
r. je eine Werthkugel.
Anker (oben und unten mit
einem Ringe versehen)
zwischen zwei Werthku-
geln. (28693).
53,70
ein
Stuck
fehlt
'??■"?
be-
schädigt
32,0
25,42
27,0
zer-
fressen
22,öO
gut
23>57
22>55
Schildkröte (von oben ge-
sehen); im Felde 1. und
r. je eine Werthkugel.
Schlangenkopf (mit Hals)
mit Kamm und Bart r.,
auf einer schmalen Basis.
Im Felde 1. und r. je eine
Werthkugel.
(4666. 28643/18).
Die grosse Ähnlichkeit der Ks. dieses Stückes mit
der Ks. des As n. 1 spricht sehr für die Zugehörigkeit
zu derselben Reihe.
Lanzenspitze, senkrecht; im Verzierter Dreizack
Felde r. ! Schaft. (Fox).
Lanzenspitze, senkrecht:
Felde 1. !
Verzierter
Schaft.
Dreizack
4687 .
ohne
ohne
Uncia
Keule, senkrecht; im Felde
r. •
Kanne mit einem Henkel
im Felde 1. •
Die Vs. ist wie ein Rund-
schild gestaltet; in der
Mitte als Buckel ein •
Pentagramm, in dessen Mitte
• 4686. 7193 in Agnone
gekauft, angeblich in Pie-
trabboridante gefunden).
Pedum, senkrecht; im Felde
1. • 1,4667. 28693 .
(28693, beide aus dem
Funde von Vicarello).
32
Aes grave
5-6
5-5^
I(J
12,47
be-
schädigt
oxydirt
36^5
Käfer, von oben gesehen
Traube.
Semuncia?
Vierblättrige Rosette od<
Blume. (4668).
Lanzenspitze. (4690).
Semis
Jo£r
Jugendlicher männlicher
Kopf von vorn, von Strah-
len umkränzt Helios). Im
Felde: 1.
r. ein undeut-
liches Beizeichen (Anker?).
Mondsichel, darüber ein
grosser neunstrahl iger
Stern | die Strahlen en-
digen in Punkte; auch
zwischen je zwei Strahlen
ein Punkt. Unter der
Mondsichel sechs Werth-
kugeln (hinter der letzten
Werthkugel ein kleines
undeutliches Zeichen ? .
(774*5 •
In Potenza erworben, zusammen mit dem folgen-
den Stück. — Garrucci, welcher unser Exemplar auf
Taf. LXVI, 7 abbildet, fasst das undeutliche Beizeichen
auf der Vs. als den Buchstaben 3 auf S. 36 n. 7 und
theilt desshalb das Stück Velecha zu. Auch Friedlaender
hat dieses Stück mit Velecha zusammengebracht, und
zwar 'des Typus der Vs. und der Fabrik ' wegen: in der
Wiener num'ism. Zeitschr. I S. 260 vgl. Taf. II, 6 wies
er auf die Typenähnlichkeit mit der in Campanien ge-
prägten uncia Kopf des Sol von vorn — Mondsichel mit
zwei Sternen, ROMA: ebenda Taf. II, 5) hin. Die Typen-
ähnlichkeit der blossen Vs. genügt nicht, dieses schrift-
lose Stück Velecha zuzutheilen; dazu ist es in der
Fabrik etwas verschieden, auch roher als die Velcchaner
Stücke. — Die beiderseitigen Typen linden sich über-
einstimmend auf der Seseuncia von Venusia.
Unbestimmte Stücke
33
i4>72
r-6
22-
24
4,
4
4-4^
13,10
9,58
7,22
5>7/
Sextans
Zwei undeutliche mensch-
liche Gestalten, wie es
scheint mit einander rin-
gend. Im Felde 1. •
Zwei Mondsicheln (Rücken
an Rücken), in jeder ein
Stern. Unten • • (7747,
in Potenza gekauft).
Vgl. Garrucci Taf. LXVI n. 11 — 14.
Der Typus der beiden Ringer kommt ahnlich auf
Silbermünzen von Aspendus vor.
Uncia
Männlicher Kopf 1. mit
kurzem, lockigem Haar
(äusserst roh); dahinter
wie es scheint •
Garrucci Taf. LXVI n.
Breites, gleichschenkliges
Kreuz von einem Kreise
umschlossen, vielleicht
Rad. (Rühlev. Lilienstern).
'5-
Triens
Ungewisser Gegenstand
gleichmässig dick, an den
Enden abgerundet, halb-
mondförmig gekrümmt;
etwa wie eine Niere oder
Bohne .
Garrucci Taf. XLIV n.
(28693 zwei Exemplare,
aus dem Funde von Vica-
rello. 5572).
Antike Münzen. Bd. III, i.
34
Etruria
Die geprägten Münzen
& 3-4
5,o8
ETRVRIA
Eine tabellarische Zusammenstellung der etruskischen
Münzen bei Deecke Etruskische Forschungen zweites
Heft: das etruskische Münzwesen).
Cosa
Über die seltenen Münzen von Cosa vgl. Eckhel
d. n. I S. 90; Mommsen röm. Münzwesen S. 210 und 315;
Sambon S. 126; Garrucci S. 74 ff. Ihre Typen entsprechen
denen campanischer Münzen mit der Aufschrift ROMANO;
sie sind daher sowie ihres Aussehens wegen für campa-
nisch gehalten worden, obgleich man nicht weiss wo diese
Stadt Cosa gelegen hat. Garrucci theilt sie dem im vul-
center Gebiet gelegenen Cosa zu und hebt besonders her-
vor, dass sie wiederholt in Etrurien vorkommen, in Cam-
panien dagegen nicht gefunden werden. Auch Gamurrini
berichtet (in den Notizie degli seavi 1888 S. 688 die
Münzen von Cosa mehrfach in Orbetello gesehen zu
haben. Der Fundort spricht also entschieden für Etrurien.
Es ist darüber gestritten worden, ob auf diesen Mün-
zen Cosa oder Co za, Cosano oderCozano zu lesen
ist (vgl. Annali d. Inst. 1880 S. 171 Anm. . Die folgende
Münze ist in dieser Hinsicht besonders werthvoll, weil
sie den fraglichen Buchstaben ein Mal in der Form Z
(also unzweifelhaft s) giebt, das andere Mal als Z ge-
staltet; damit scheint denn doch ausser Zweifel gesetzt
zu sein, dass das Z nichts anderes als eine etwas unge-
wöhnliche Form des 2 ist. In der Kaiserzeit findet sich
auf Inschriften Z oder S für S nicht selten.
A£0) vor dem Kopfe der
Athena 1. korinthischer
Helm mit Busch . Im
Felde r. ein Stern. Perl-
kreis.
71 AZ O) Gezäumter
Pferdekopf mit Hals 1.
(Fox.
Taf. I, 1.
Von ziemlich rohem Styl, zumal die Vs.
Peithesa
35
345
2,9
2v5
2,6-
2,95
2,9
2,35
2,3
Peithesa
Den nur aus den Münzen bekannten Namen Peithesa
hat man auf verschiedene Städte zu beziehen versucht;
auch der Fundort dieser Münze wird verschieden ange-
geben, nach Gamurrini (vgl. Gorssen in Sallet's Zeitschr.
f. Numism. III (1876) S. 22) kommt sie einzig und allein
im Thale der Chiana zwischen Arezzo und Bolsena vor.
Vgl. Friedlaender in Pinder's und Friedlaender1 s Beitragen
zur älteren Münzkunde S. 165 und Garrucci S. 58.
FU30I31 (r., abwärts'. Eule
mit angelegten Flügeln
etwas nach r., den Kopf
von vorn. (6974).
doch der Patina nach sicher nicht
Undeutlicher Kopf r. (wohl
Hermes wie auf den fol-
genden ■.
In Rom gekauft
dort gefunden.
[Die Münze ist in Lanzi Saggio di lingua etrusca,
2. Ausg., II Taf. I, 11 abgebildet, das O war undeut-
lich, Marchi und Tessieri Supplementtaf. cl. III 7 haben
seine Abbildung wiederholend ein T aus dem O ge-
macht! — Ein andres Exemplar mit richtiger aber unvoll-
ständiger Aufschrift in Caronni Viaggio a Tunis Taf. IV, 7,
und wiederholt Wiczay Katalog I S. 16 Nr. 320, danach
Mionnet S. I 204, 53. Nach Caronni: Avellino Giornale
num. I S. 9 und nach Avellino Mionnet S. I 204, 54,
dies ist also immer das eine Caronni'sche Exemplar.
(Wiczay's Katalog nennt linkshin , wras sonst rechts-
ten heisst, Mionnet hat dies nicht beachtet. Daher sind
die Beschreibungen abweichend von einander). — Ebenso
irrig, dass die Eule auf einem Blitz stehen soll; es sind
die Krallen der Eule, siehe Carelli Taf. X, 2 und 3. Ein
Exemplar, ebenda Nr. 1, hat die Aufschrift auf der Vs. —
Wiczay Th. I S. 16 Nr. 321, danach Mionnet S. I 204, 55,
hat ein Exemplar, auf dem angeblich die Eule eine Maus
hält — gewiss auch irrig. Friedlaender.]
Ebenso, Schrift unvollstän-
dig. (Fox, 2 Exemplare .
Ebenso, doch ohne Schrift.
(Fox).
Eule mit angelegten Flügeln
etwas nach r. (Kopf von
vorn); r. neben den Füssen
*. . (6706. 11302. 11 421.
28706 b .
6706 in Rom gekauft, doch wie die Patina beweist,
gewiss nicht daher. 11 302 in Florenz erworben.
[Obwohl diese Münze nur den Anfangsbuchstaben 1
hat, lässt doch ihre Ähnlichkeit in Fabrik und Typen
mit den vorhergehenden nicht zweifeln, dass sie der-
Kopf des Hermes r. mit ge-
flügeltem petasus. Perl-
kreis.
Ebenso.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. mit Köcher am
Nacken; vor dem Halse
z- oder -^ . Perlkreis.
3*
Etruria
selben Stadt gehören. Abgebildet bei Hunter 62, VIII;
Carelli X, 4; Marchi - Tessieri Supplementtaf. cl. III, \
doch immer ohne dasl auf der Vorderseite. Friedi.aev
Sicher ist das gleichschenklige Zeichen < nicht, wie
Friedlaender meint, der Anfangsbuchstabe 1, sondern
wahrscheinlich das Zahlzeichen A. So steht z. B. auf der
kleinen etruskischen Goldmünze mit der Aufschrift M3^
(abgebildet in Pinder's und Friedlaender' s Beiträgen zur
älteren Münzkunde Taf. V, 1) auf beiden Seiten ein A,
und zwar auf der Vorderseite vor dem Halse des weib-
lichen Kopfs wie auf unseren Münzen von Peithesa.
Populonia
Die einseitige Prägung ist eine Eigenthümlichkeit der bisher Populonia
zugetheilten Münzreihe.*) Die Rückseite der Gold- und Silberstücke ist
meist glatt ohne irgend welches Zeichen; bei den Silbermünzen finden sich
auf der glatten Fläche öfters Höcker, Buckeln und andere gewiss nur be-
deutungslose Zeichen, nicht selten erscheinen darauf sich kreuzende Linien,
selten bildliche Darstellungen (Polyp, Keule). Der Umstand, dass sich alle
diese Zeichen, bildliche und bedeutungslose, am Schrötling fast immer weit
ausserhalb seines Mittelpunkts befinden und daher meist unvollständig aus-
geprägt sind, ebenso wie die Thatsache, dass die Rückseiten ohne jegliche
Spur eines Perlkreises oder einer Umrandung sind, berechtigen zu der An-
nahme, die Rückseite sei nicht besonders geprägt worden. Sie ergab sich
vielmehr bei der regelrechten Ausprägung der Vorderseite ganz von selbst
und fiel verschieden aus, je nachdem der Schrötling auf einer mehr oder
minder glatten oder mit vertieften Zeichen versehenen Fläche lag. Beleh-
rend sind in dieser Beziehung unser Silberstück n. 9, sowie die im Cat
of greek coins in the Brit. mus., Italv, S. 2, ö und bei Garrucci Taf.
LXXII, 9.10 abgebildeten Exemplare, auf deren Rückseiten die nächst
dem Rande befindlichen Strichtheile gewiss nur die Enden der kreuzähn-
lichen Zeichen sind, deren einige mehr oder weniger vollständig zur Aus-
prägung kamen; die Unterlage also, auf welcher der Schrötling bei der
Prägung^sich befand, war mit einer grösseren Anzahl solcher Zeichen ver-
sehen. Ähnlich verhält es sich mit der im Londoner Catalog Italv S
abgebildeten Münze.
Friedlaender sprach den auf Gold-, Silber- und Kupferstücken Etruriens
meistens als vierstrahlige Sterne erscheinenden Zeichen jede Bedeutung als
Werthzeichen ab (Pinder und Friedlaender, Beiträge zur älteren Münzkunde
S. 176). Doch steht jetzt fest, dass Zahlzeichen auf etruskischen Münzen
vielfach vorhanden sind vgl. Mommsen Gesch. d. röm. Münzwesens S. 216 f.;
Gamurrini im Periodico di numismatica e sfrag. VI [874 S. 58 ff.; Deecke
Etruskische Forschungen II S. 68 ff. ; Falchi im Annuaire de la societe
francaise de numism. et d'archeol. 1884 S. 291 und 293 f.; Kluecmann im
Bullettino d. Instituto 1N77 S. [46 ff.; Garrucci S. 43 tl". und 49 f.).
Zwei den gewöhnlich Populonia zugeschriebenen Typen sehr ähnliche
Silberstücke theilt Falchi a. a. O. S. 302 f. der Stadt Vetulonia zu.
*) Vgl. indessen Falchi im Annuaire de la societe francaise de numism. et d'archeol.
1884 S. 291 f., welcher einige Silberstiickc mit glatter Ruckseite für Vetulonia in Anspruch nimmt.
Populonia
37
4*-<»
7,8
6,92
3 -H4-3
4 **4*-5i
8,0
8,3
.K
6 I<4^-5'
8,28
8,1
Die folgenden schriftlosen Silbermünzen mit dem
Typus der Gorgonenmaske werden auf Grund einiger
mit Puplana oder Pupluna bezeichneten Exemplare
(vgl. Garrucci Taf. LXXII, 15—17 und CXXV, 1) der
Stadt Populonia zugetheilt.
Gorgonenmaske von vorn Glatt. (8295).
mit ausgestreckter Zunge,
um das Haar ein Band.
Darunter in der Mitte X
Perlkreis.
Ebenso, doch ist das Haar Glatt. (Fox).
der Gorgo anders behan-
delt; das X ist hier grösser
und hängt nicht, wie bei
dem vorigen Exemplar,
mit dem Kinn der Gor-
gonenmaske zusammen.
Perlkreis.
Taf. I, 2.
Sehr schönes Exemplar, das leichte Gewicht ist auf-
fallend. — Diese beiden Münzen haben das X in der Mitte
unter dem Kinn der Gorgo, an einen »Stempelfehler«
(Mommsen Gesch. d. röm. Münzwesens S. 217 Anm.111)
statt des an beiden Seiten des Kinns angebrachten XX
anderer Exemplare ist also nicht zu denken; vgl. dazu
Garrucci S. 50 n. 1. Über die Bezeichnung gleicher Nomi-
nale durch X und XX vgl. Garrucci S. 43 und 49.
Ebenso, aber unten X X
Ebenso, aber unten ox-l-xo
Perlkreis.
Glatt. (4878).
Glatt. (7853).
Vgl. Eckhel numi veteres anecdoti S. 11 Taf. I, 10
und 1 1. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S.3, 9.
Über die zu Anfang und Ende des Werthzeichens
befindlichen Kreise vgl. die Vermuthung Garrucci's S. 46
und 50 zu n. 8.
Ebenso, aber unten oX'.'-Xo j Glatt. (28657/1).
Perlkreis.
Dieselbe Gorgonenmaske, Glatt. (■{ \\i\
aber^, wie es scheint, ohne
Diadem. Das Werth-
zeichen unter dem Kinn
undeutlich, vielleicht eher
A als X. Perlkreis.
Garrucci Taf. LXXII, 6 scheint unserem Exemplar
zu entsprechen.
3§
Etruria
M 4-5
.K
^4H
^4^
/R4-4^
8,02
8,o8
6,39
oxvdirt
8,05
R 4" 8,0
Die nächstfolgenden Münzen haben auf der flachen
Kehrseite einzelne Symbole oder undeutliche Zeichen.
Gorgonenmaske von vorn Zwei deutliche Polypen, ein
mit ausgestreckter Zunge, X und ein • 1
um das Haar ein Band
oder Diadem, das wie
eine Krone aussieht. Un-
ten A X Perlkreis.
Einen ähnlichen Kopfaufsatz hat die Gorgo auf
den bei Garrucci Taf. GXXV n. 3. 4. 6 abgebildeten Exem-
plaren, von denen die beiden ersten auf der Ks. ebenfalls
Polypen zeigen. — Das 1. Werthzeichen auf der Vorderseite
ist etwas verwischt und undeutlich geworden, war aber
wohl A; vgl. Garrucci Taf. LXXII, 7. — Zum Typus der
Kehrseite vgl. Mionnet I S. 101, 44 und Taf. LXII, 10,
vielleicht dasselbe Exemplar.
Gorgonenmaske von vorn
mit ausgestreckter Zunge,
um das Haar ein Band;
unten X X Perlkreis.
Ein ziemlich regelmässiges
grosses X (an einem Bal-
ken desselben einige ge-
wiss bedeutungslose Ver-
ästelungen). 490
Drei grosse X und an dem
Rande zwei kurze Striche.
(286,
Ganz ähnlich Garrucci Taf. LXXII,9. 10.
Seitwärts Reste undeutlicher
Zeichen (drei parallele
schräg gestellte Striche.
(Fox).
Auf der glatten Fläche
einige unklare, gewiss
bedeutungslose Zeichen.
V-
Ebenso, aber zwischen den Glatt, doch am Rande ein
beiden X scheint ein klei- unregelmäsi runder
nes undeutliches Zeichen Buckel
zu sein.
Ebenso, doch sind die'SYerth-
zeichen unter der Maske
nicht ganz deutlich X X .
Ebenso, das eine Zahl-
zeichen (r.) nicht aus-
geprägt. Perlkreis.
Populonia
39
•s
.u
4^5
oxydirt
Gorgonenmaske von vorn | Glatt. (890/1878.
(ohne Band im Haar) mit
ausgestreckter Zunge;
darunter ein mit dem
Kinn zusammenhängen-
des A Perlkreis.
Taf. I, 3.
[Das Haar der Gorgo ist hier kurz, ähnlich wie bei
der Gorgo auf den Münzen von Neapolis in Macedonien.
Friedlaender].
Die Gorgonenmaske, lang- Glatt. (891/1878).
haarig wie gewöhnlich,
aber ohne Diadem ; darun-
ter MC Perlkreis.
Taf. I. 4.
Ähnlich, doch ohne Werthzeichen, das bei Sambon
Taf. III , 3 abgebildete Pariser Exemplar. Genauer stimmt
mit dem unseren ein Exemplar des British mus. (Gat. of
greek. coins, Italy, S. 39(5, 2) überein, auf welchem wohl
dieselben Werthzeichen sein dürften (nach der Abbil-
dung III): dieses Exemplar wiegt etwa 2,06. Das bei
Garrucci Taf. LXXII, 5 abgebildete Exemplar der Samm-
lung Luynes soll 113 haben.
Ob die folgenden Silbermünzen, zumal die kleinen
(diese sämmtlich jüngeren Styls), auch Populonia gehö-
ren, ist üngewiss.
-4', 7,41 Kopf des jugendlichen Hera- Glatt. (Rauch.)
^lb- kies von vorn mit dem Lö-
wenfell bedeckt. Perlkreis.
Dieselbe Münze bei Mionnet VII Taf. LXH, 8 und
Garrucci Taf. LXXII, 27, falls nicht auf diesen wie auf
dem Berliner Exemplar die Werthzeichen infolge der
unvollkommenen Prägung unsichtbar sind: vgl. Cat. of
greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 1, 1 — 3.
16.
* 3-34
4,08
1 -
34
3>75
Stempel
frisch
Weiblicher Kopf r. mit gleich-
massig breitem Diadem
und Ohrgehänge dreifach
gegliedert ; dahinter X in
dieser Stellung: +). Perl-
kreis.
Taf.I, 5.
Glatt. (Rauch. Fox).
40
Etruria
iS\M 3-44
IQ
21
M
AI
3-4
3-4
23-
24
*3*-4i
/R2!
3,5
3,4
ab-
genutzt
u. stark
oxydirt
3,93
4,27
mit
Oxyd
*,9
ab-
genutzt
Ähnlicher Kopf r. , dahinter
dasselbe Werthzeichen, so
gestellt X. Einfacher Kreis
wie es scheint.
Grosser Polyp. (21360
Kopf des Apollo 1. mit Lor-
beerkranz (drei Blattrei-
hen). Das im Felde r. be-
findliche X ist hier nicht
sichtbar.
Ebenso.
Auf der glatten Fläche meh-
rere unter einander ge-
stellte und allmälig mehr
hervortretende schräge
Striche; das Ganze einer
gewundenen Keule eini-
germassen ähnlich.
Glatt. (66'?<> .
Derselbe Kopf, aber roher, Glatt, doch beim Rande eine
dahinterX Einfacher Kreis. kegelförmige Erhöhung.
17939)-
Ähnlicher Kopf, besseren
Styls; dahinter + Ein-
facher Kreis.
Taf. I, 6.
Ebenso.
Bärtiger Kopf r. mit sehr
schmalem Kranz im Haar.
Perlkreis.
Glatt.
Fox.
Beide Exemplare aus demselben Stempel. Ob das hin-
ter dem Kopfe befindliche -7 das etruskische Zahlzeichen
A ist, oder ob es die kurzen Bändchen des Kran/es sind,
ist schwer zu sagen. In ähnlicher Weise sind die Spitzen
des Kranzes über der Stirn gebildet, so ^- . Vgl. Cat.
of greek coiris in the Brit. mus., halv, S. 8, 4 WO der
Kranz richtig wiedergegeben ist , weniger gut Garrucci
Taf. LXXIIL .2.
Populonia
41
'"''-7 9,6
oxvdirt
'•JE 6*-7
30 JE 6
V 6
m .!•: 6^--
Sextans
Kopf des jugendlichen He- IV41|"V11 unten. Bogen,
raklesr., ein Band umgiebt Pfeil (die Spitze l.), • •,
das Haar; am Halse die
Keule. Perlkreis.
[2,1 Athenakopfr. korinthischer
10,7 Helm mit Busch ; darü-
ber • •
genutzt
9,8
ab-
genutzt
Ebenso.
7,45
stark
oxvdirt
Keule (linkshin unter ein-
ander. (Prokesch).
AHV41V1 unten. Eule mit an-
gelegten Flügeln r. (Kopf
von vorn) auf zwei Werth-
kugeln stehend; l. im
Felde schräg gestellte
Mondsichel zwischen zwei
Sternen. Einfacher Kreis
wie es scheint. (5050.
8199).
Ebenso, doch ist die Schrift
verwischt bis auf HN
(wie es scheint). (6664).
Triens
AJ1V1 von rechts beginnend.
Zange und Hammer senk-
recht neben einander,
Perlkreis.
Kopf des Hephaistos (un-
bärtig) r., um den spitzen
Hut Spuren eines Kranzes;
hinter dem Kopfe X, vor dazwiscl-
der Stirn vielleicht ein •
(oder ist es eine Locke?). (5o(^)-
Perlkreis.
Wie es scheint sind auf diesem Exemplar Spuren von
Überprägung sichtbar. — Der Spitzhut scheint oben mit
einem Aufhängsei versehen zu sein (wie auf den Münzen
von Aesernia). — Über die Bezeichnung mit X und 2
vgl. Garrucci S. 56, 7. •
Kranz um den Hut und
einem • (oder Locke7 vor
der Stirn.
11,4 Ebenso, nur ist die Stelle
vor der Stirn schlecht
ausgeprägt und der • nicht
zu sehen.
Ebenso, nur ist die Schrift
gänzlich verwischt und
die Werthkugeln sind
wenig sichtbar. (5052 .
Ebenso, die
deutlicher.
vier Kugeln
(Fox).
9*5
etwas
ab-
genutzt
Ebenso.
Ebenso, nur drei Werth-
kugeln sind sichtbar.
Fox).
Geprägt ist diese Münze auf ein Exemplar des vorher-
gehenden Typus mit Athenakopf und Eule. — Dass# hier
nur drei Kugeln erscheinen, hat wohl in der Über-
prägung seinen Grund. Dicht unter der dritten Kugel
tritt der Helm der Athena hervor.
42
Etruria
33
JE
34
JE 6-6^
yE 6
9,6
etwas
ab-
genutzt
7'V
stark
oxydirt
10,3
Kopf des Hermes r. mit dem
Flügelhut j um den Hals
ist der Mantel geknüpft;
hinter dem Kopfe Mond-
sichel. Perlkreis.
////W1V[1], darunter ,X.
Diese Aufschrift steht
zwischen zwei nach ent-
gegengesetzten Richtun-
gen liegenden Herold-
stäben, welche am Griff
mit einer Schleife ver-
sehen sind. (21352).
Geprägt auf ein Exemplar des Typus mit Athena-
kopf und Eule, von dem auf der einen Seite das Profil
der Athena, auf der anderen die Kugeln unter der Eule
nebst Alf übrig geblieben sind.
Die Werthkugeln, welche auf der Vs. verschiedener
Exemplare unter oder neben dem Hermeskopf sichtbar
sind ivgl. Eckhel numi vet. aneed. I S. 1 1 Taf. II, 1;
Sambon S. 55, 83; Garrucci Taf. LXXIV, 8. 9), sind
Reste des früheren Gepräges.
Die Form des kleinen Zeichens neben dem X ist
nicht ganz sicher; ein Pariser Exemplar hat eher /X und
so auch die bei Garrucci Taf. LXXIV, 8. 9 abgebildeten
Exemplare. Seine Bedeutung ist unklar; "vgl. was Gar-
rucci S. 56 darüber vermuthet.
Ebenso, doch schlecht aus-
geprägt, daher die Mond-
sichel nicht sichtbar.
Ebenso, nurdassdie Herold-
stäbe hier in umgekehr-
ter Richtung liegen. Von
der SchrilV ist I, VnI1V[1]
\
• sichtbar. (8200).
Auch dieses Exemplar ist auf den Typus mit Athena -
köpf geprägt.
Vetulonia
("her die Münzen von Vetulonia vgl. besonders Falchi
Vetulonia et ses monnaies im Annuaire de la societe
francaisc de numismatique et d'archeologie [884 S
— 209, 281 — 311, 1885 S. 5 — 39.
Grosser aufgerichteter Drei-
zack ohne Griff, des
äussere Zinken mit zwei
abwärts gerichteten Del-
Ehinen ornamental ver-
unden sind. L. und r. je
ein • Einfacher Kreis.
Dieses Exemplar ist bei Pinder und Friedländer. Bei-
träge zur älteren Münzkunde auf Taf. V, 4 abgebildet
4t A3 (1., abwärts) und N
vorder Stirn. .lugendlicher
Kopf r. mit einem Thierfell
bedeckt, welches eher ein
Wolfsfell zu sein scheint
als das eines I. öwen; unter
dem Halse • • Perlkreis.
Vetulonk
43
JE 6
JE 6-
IO,2
I 1,0
10,75
8,25
oxvdirt
v'-4 6,5
und S. 164 besprochen. Friedländer liest, gestützt auf
das sehr styllos und fehlerhaft bei Carelli Taf. IX, 8 ab-
gebildete Exemplar, HVJtfl^; Corssen dagegen (in Sallet's
Zeitschrift f. Numisrn. III (1876) S. 9 und 10) möchte die
Schrift Vatl(una), Ui(pis) d. h. Vetulonia, Vibius
deuten.
Über den mit einem Thierfell bedeckten Kopf handelt
Falchi im Annuaire 1884 S. 288.
Ebenso -von der Schrift ist j Ebenso. (363/1885
nur >ltfl3 zu sehen .
Taf. 1,7.
In Colonna unweit Grosseto gefunden, wo diese
Münze häufig vorkommt; vgl. Falchi im Bull. d. Inst.
1884 S. 29 ff.
Ebenso, mit
Schrift.
undeutlicher Ebenso. Rauch. Fox. 5435).
Derselbe Dreizack, dieselbe
Werthbezeichnung. Ein-
facher Kreis. (Rauch).
Jugendlicher Kopf r. mit ei-
nem Thierfell bedeckt, das
mit einer kammartigen
Mähne versehen ist (ähn-
lich gebildet wie bei dem
Greift. Dahinter * Perl-
kreis.
Diese Münze ist von sehr roher Arbeit. — Vgl. Cat.
of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 14, 1.3.
F?3 mit kleinen, ziemlich
verwischten Buchstaben)
unter demselben Kopfe.
Perlkreis wie es scheint.
Von zierlicher Arbeit. -- Auf einem Exemplar in
Derselbe Dreizack, doch
ohne Werthkugeln. Ein-
facher Kreis. (Rauch).
44
Etruria
M 6-8
■2.3
4-5
y?\
'6,33
oxydirt
8,4
6,65
(dieses
Kx. stark
oxydirt)
8,9
etwas
verletzt
Florenz ist die Beischrift VTfl^ (Abdruck in Berlin; vgl.
Corssen in Sallet's Zeitschr. f. Numism. III iiSjG) -
Nach Falchi (Annuaire 1884 S. 290) ist der Kopf »cou-
verte d'ecailles de poissons«.
Unbestimmte Münzen Etruriens
Löwe mit geöffnetem Rachen I Glatt. (Fox .
und ausgestreckter Zunge
1. , im Begriff etwas zu
packen oder zu verzehren ;
der Schwanz endigt in ei-
nen grossen züngelnden
Schlangenkopf mit Bart
und Kamm. Der Strich,
welcher den Abschnitt bil-
det, besteht aus einem Perl-
stabe zwischen zwei ein-
fachen Linien. Perlkreis.
Taf. I, 8.
Fox unedited or rare greek coins S. 9, 4 und Taf. I, 4.
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus. , Italy,
S. 7, 1 mit Schriftspuren auf der sonst glatten Kehrseite.
welche von Garrucci S.44 und 48 n. 15 »^031/1 (Nethu
gelesen werden.
Der Löwe soll nach dem Londoner Catalog mit
einem Hörn versehen sein (?]; unser, sowie das bei Gar-
rucci Taf. LXXI, 16 abgebildete Florentiner Exemplar
haben übereinstimmend einen alterthümlich stylisirten
Löwen mit dem oben beschriebenen Schweif. Ob dieses
Mischwesen Chimaira genannt werden kann, bleiin zwei-
felhaft, da jede Andeutung der Ziege fehlt.
Die zu der folgenden Reihe Rad — Anker und Rad
Doppelbeil gehörigen gegossenen Stücke s. oben S. _j.tl".
Rad mit sechs Speichen, zwi
sehen zwei derselben •
Ebenso.
Uncia
Anker, oben und unten mit
einem Ringe versehen;
l.«,r.D Perikreis. Fried-
Länder. Rauch .
Derselbe Typus; 1. •, r. ^
Perlkreis. Fox. 31 |
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus.. Ital
S. 23, 3 und 4.
Unbestimmte Münzen
45
JE5
«,75
JE 5-6
5
8,15
^5
6,8
stark
zer-
fressen
&3k
4,5
4,85
^3-3^
etwas
ab-
genutzt
. E i o- 1 1
3',7
sehr
stark
oxydirt
und[ be-
schädigt
Rad mit sechs Speichen;
zwischen denselben in
einem Zwischenräume •
und in dem zweitfolgen-
den vielleicht 3
Rad mit sechs Speichen,
zwischen zwei derselben •
Rad mit sechs Speichen,
zwischen zwei derselben •
Doppelbeil ohne den Stiel,
1. • , r. ). Perlkreis.
(5409)-
Doppelbeil ohne den Stiel;
1. •, r. ). Perlkreis. (Ohne
Bezeichnung. Rauch).
Doppelbeil ohne den Stiel,
1. • , r. 3. Perlkreis.
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S- 19, 5-
Semuncia
Rad- mit sechs Speichen. Doppelbeil ohne den Stiel, r.
3. Einfacher Kreis. (Ohne
Bezeichnung. Rauch).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 19,9.
Ebenso.
Ebenso, aber r. V (Fox).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 19, 11, doch hat das Doppelbeil auf unserem Exemplar
keinen Stiel.
Zu den folgenden Stücken mit ineusen Typen auf
der Ks. vgl. Garrucci Taf. LXXV, 1 — 10.
Infolge der Oxydirung un-
kenntlich gewordener ver-
tiefter Typus. Rauch).
Bärtiger, bekränzter Kopf
r., dahinter )lc. Das
Ganze war von einem
Kranze umgeben, von dem
nur noch geringe Spuren
sichtbar sind.
Der bärtige Kopf der Vorderseite hat die grösste
Ähnlichkeit mit dem Kopfe auf den kleinen Silberstücken
S. 40 n. 23.24; es könnte wohl Poseidon sein. Über das
We'rthzeichen 3IC — 100 vgl. Gamurrini im Periodico di
numismatica e sfrag. VI 1874 S. 62 Anm. 2. — Auf der
Kehrseite war ein Seepferd r. dargestellt, vgl. Garrucci
Taf. LXXV, 1.
[Zwei verwandte Münzen sind in Diamilla memorie
numismatiche Heft I S. 9 Taf. I, 1 und Heft II S. 45
46
Etruria
'4
JE 6-
■5
JE 6
">5
ziem-
lich ab-
genutzt
H>
2,5
Taf. IV, 2 publiciert, sie haben auch >l«: und die eine hat
auf der Kehrseite ein Seepferd, vertieft, welches der
Herausgeber nicht erkannt hat; ich habe die Münze in
Rom gesehen. Herkunft und Fabrik zeugen dafür , dass
diese Stücke etruskisch sind. Auch in Micali's monu-
menti per servire alla storia degli antichi popoli italiani,
1832, Taf. CXV, 9, 10, 13 sind drei verwandte Münzen
abgebildet; sie haben neben den Köpfen XX und X, und
zwei von ihnen haben einen ebenfalls vertieften Adler
auf der Kehrseite. FriedlaenderI
Jugendlicher weiblicher Hahn 1. stehend, vertieft. Um-
Kopf (wohl Athena) r. mit her, erhoben aus vertieftem
enganliegendem Helm Grunde, ein Kranz,
(ohne Busch), um den Hals (Rauch.
eine Schnur (1. am End-
punkt derselben das Zei-
chen >, welches hier wohl
als Schleife der Schnur auf-
zufassen sein wird), vor
dem Kopfe AXX. Einfacher
Kreis.
An der Stirn des behelmten Kopfs ist wie es scheint
ein Zeichen eingepresst (oder eine zufällige Verletzung7 .
Ein gleiches undeutliches und stark angefressenes Exem-
plar. (500/1871).
[Der Schrötling hat bei beiden Exemplaren im Durch-
schnitt die F'orm c=> . — Das erste Exemplar hat der
frühere Besitzer in den Mittheilungen d. numism. Gesell-
schaft in Berlin Heft I S. 16, Taf. I, 2 als Münze von
Kroton publiciert. Friedlaender.]
Jugendlicher, wohl weibli-
cher Kopf r. mit eigen-
thümlich geordnetem
Haar: davor (\\ d. h. t.\).
Perlkreis von einem Kran-
ze umgeben.
Taf. I,o.
Das Exemplar des Museum Fontana Sestini descr.
di medaglie gr. del museo Fontana III Taf. I, t). — Ähnlich
Auf einem etwas convexen
Schild ein vertieftes Rad ?)
von sechs Speiehen oder
sechsstrahliger Stern).
(Rauch .
Unbestimmte Münzen
47
JE 4
24- JE 2^-3
27
5>!5
6,9
4,45
5,65
5>95
6,25
1,85
2,65
der jugendliche Kopf auf den kleinen Populonia zuge-
theilten Silberstücken im Gat. of greek coins in the Brit.
mus., Italy. S. 4, 18 und 22, auf letzterem dasselbe Werth-
zeichen wie auf unserer Kupfermünze.
Zu den folgenden Münzen mit Elephant und Spitz-
hund bemerkt Friedlaender folgendes. »Mionnet S. I
S. 208, 76. jj hielt die Buchstaben für phönizische und
glaubte die Münzen in Afrika geprägt. Sestini sagt in der
Lettera all' estensore del catalogus musei Regis Daniae,
Seite 3, sie würden bei Arezzo, Cortona, am trasimeni-
schen See gefunden. Wenn das nur sicher wäre! Einige
habe ich in Campanien gesehen, viele nicht; der Fabrik
nach würde man sie eher für campanisch als etruskisch
halten, doch sind die Münzen von Tuder ihnen ähnlich.«
Garrucci S. 46 glaubt, dass die Münzen mit dem
Elephanten zur Zeit des Pyrrhus geprägt wurden.
Mohrenkopf r., dahinter W\
Perlkreis.
Mohrenkopf r. Perlkreis.
Taf. I, 10.
Ebenso.
Elephant r. stehend, mit einer
Glocke am Halse; unter
dem Bauche Wl Perlkreis.
(5410).
Ebenso, aber hier W\ (der
Perlkreis nicht sichtbar).
(6673).
Ebenso, aber unter dem
Bauche des Elephanten /V\
(Fox).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 15, 19.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch unter dem
Bauche 3 (Fox).
Ebenso, aber hier ) Perl-
kreis. (8851).
Ebenso, doch hier ) (Fox).
Ebenso (der Buchstabe hier
zerstört). (45 1 2).
Kopf des jugendlichen He-
rakles r. mit dem Löwen-
fell bedeckt. Perlkreis.
Spitzhund nach 1. laufend,
unter seinem Bauche M
Perlkreis. ( 5408. 6784.
Rauch. Fox.
Ob auf der Vs. wirklich der Kopf des Herakles mit
dem Löwenfell dargestellt ist, kann bezweifelt werden;
48
Umbria
vielleicht hat Garrucci S. 59, 8 — 10 Recht, wenn er den
Kopf als 'testa giovanile coperta della pelle di cane
pomerano, la cui figura e rappresentata al riverso in
atto di correre' bezeichnet. Unsere Exemplare sind alle
nicht gut genug erhalten, um sicher urtheilen zu können.
Ein laufender Spitzhund findet sich als Typus der
Ks. auch auf der bekannten etruskischen Goldmünze mit
dem Namen velsu.
JE 3 3,2 Kopf des jugendlichen He-
rakles r. mit dem Löwen-
fell bedeckt. Perlkreis.
Vgl. Sambon S. 55, 77.
Spitzhund nach 1. laufend,
unter dem Bauche } Perl-
kreis.
VMBRIA
Ariminum
Über die Münzen von Ariminum vgl. Garrucci
Die gegossenen Stücke s. oben unter aes grave S. 7.
I 4^ 6,25 Bärtiger Kopf des Hephais-
tos?) 1. mit langem Haar
und bekränztem Spitzhut.
Um den Hals Theil des
vorn geknüpften Gewan-
des. Perlkreis.
ARIM im Abschnitt. Galli-
scher Krieger nach 1. weit
ausschreitend, am 1. Arm
einen grossen länglichen
Schild, welcher fast den
ganzen Körper verdeckt
und unter welchem vorn
das in der einen Hand
geführte Schwert schräge
Stellung), hinten die
Scheide desselben vor-
ragt. Auf dem Schilde ein
Buckel, welcher beider-
seits in eine gerade Linie
ausläuft. Perlkreis. 4981
JE
b^b
Ebenso.
Ebenso, nur hat auf diesem
Exemplar der Krieger
ganz sicher einen torquis
um den Hals. t'>ry) .
Ariminum. Tuder
49
& 4
4-5
4,65
oxydirt
5,6
ab-
genutzt
ab-
genutzt
Ebenso. Ebenso, nur ist keine Schrift
sichtbar. Auf dem einen
Exemplar hat der Krieger
sehr deutlich ausgedrück-
tes langes Haar.
(B. Friedlaender. Fox).
ARIMN im Abschnitt. Gal-
lischer Krieger wie bei
den vorigen, doch mehr
vorn übergebeugt. Das
Schwert hat horizontale
Lage, auf dem Schild
kein Buckel. Perlkreis.
(Rauch).
Ebenso. Ebenso, doch ist von der
Schrift nur ARI/W//// zu
sehen. (Fox).
[Eckhel beschreibt in der doctrina den Krieger als
behelmt, allein dies ist er nach den vorliegenden (und
anderen genau beschriebenen) Exemplaren nicht. Er trägt
nur das Haar lang wie die Köpfe auf den Stücken des
aes grave bei Marchi und Tessieri cl. IV Taf. 1: diese
haben ebenfalls den torques und auf den Kehrseiten ist
das Schwert mit der Scheide und der grosse Schild dar-
gestellt. Friedlaender].
Auf gut erhaltenen Exemplaren sind die Beine des
gallischen Kriegers sicher nackt.
Irrthümlich wird in Mommsen's Münzwesen die nach
einer Notiz Borghesi's auf einem Exemplar erschei-
nende merkwürdige Abweichung 'unter der r. Achsel
(des Kriegers) ein längeres und ein kürzeres Schwert'
als Typus für alle Münzen Ariminum's gegeben. Weder
unsere noch andere bekannte Exemplare dieser nicht
sehr seltenen Münze zeigen die von Borghesi beobachtete
Variante, welche möglicherweise nur einem Doppel-
schlag ihre Entstehung verdankt.
Tuder
Tuder hat ausser den beiden folgenden und einer
dritten Erzmünze (vgl. darüber besonders Garrucci S. 58, 16
und Taf. LXXV, 16) nur gegossene Stücke (vgl. oben unter
! aes grave S. 8 ff.), denn die Silbermünzen bei Passeri
1 pict. Etruscorum in vasc. III S. LXXVIII, danach von
; Eckhel und Mionnet zweifelnd angeführt, und die bei
1 Mionnet I S. 104, 65 beschriebene, sind gewiss falsch.
Letztere ist ein Abguss der Kupfermünze.
Antike Münzen. Bd. III, 1.
SO
Picenum. Latium
1-4 iE 3I-4
5.6
7.8
JE 4
.]■:
2^-3
3-4
JE 4
4',
3,7
3>9
3.95
3&
3,6
3,9
,,85
1,8
& 4k'5 9,95
Kopf des bärtigen Silen
(ohne Hals) r. mit herab-
hängenden Thierohren
(wie es scheint Schweins-
ohren) , epheubekränzt.
Perlkreis.
303+V+ (abwärts) vor einem
Adler mit ausgebreiteten
Flügeln 1. Perlkreis.
(Begerthes. Brand. III S.57.
5266. Rauch. Fox).
Das e ist bald ^ bald ^ geformt. — Was einige für
eine Werthkugel vor dem Kopfe des Silen gehalten haben,
ist nichts anderes als eine Epheutraube, welche von dem
Kranze über die Stirn hinausragt, wie das auch richtig
von Garrucci S. 58, 17 hervorgehoben wird.
Ebenso, doch sind Bart und
Haar freier behandelt, die
Arbeit schöner.
Taf. I, n.
Ebenso. (901 1
laender).
B. Fried-
Kopf des jugendlichen Pan
mit Ziegenohren und
Ziegenhörnern r. Perl-
kreis.
303tV+ (in umgekehrter
Stellung unter einem Füll-
horn, aus welchem Ähren
und Trauben herabhän-
gen. Perlkreis. (5542.81
Vgl. Garrucci Taf. LXXV, 18 und S. 58.
Dem Gewicht nach ist dieses das Halbstück der
voraufgehenden Münze.
PICENVM
Ancona
Über den Münztypus von Ancona vgl. Garrucci
S. 76, 27.
oxvdiit
Weiblicher Kopf r. mit
Lorbeerkranz und Ohr-
gehänge; am Halse etwas
Gewand. Hinter dem
Halse M Perlkreis.
Ebenso, nur ist das M nicht
zu sehen.
ATKftN unter einem im
rechten Winkel gebogenen
r. Arm, die Hand hält
einen grossen Palmzweig.
Im Felde zwei achtstrah-
lige Sterne. [497
Ebenso. (8662. F<
Das bei Garrucci Taf. I XXXII , 27 vom Haarzopf
des weiblichen Kopfes herabilatternde Band ist auf keinem
unserer Exemplare sichtbar.
Alba. Aquinum
5*
LATIVM
M
1,18
0,42
oxvdirt
und ein
Stuck
ausge-
brochen
4-4, 0,07
oxvdirt
0,50
6v5
4 JE
Alba Fucens
Über die Münzen von Alba vgl. Garrucci S. 73.
Kopf des Hermes mit
grossem Flügelhut r.
AUBA unter einem r. ren-
nenden Greif. (4856.
Gansauge).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. I,i2.
Diese Münze ist verhältnissmässig sehr dünn und so
geprägt, dass die Vorderseite convex, die Rückseite
stark concav ist. — Die Arbeit ist nachlässig, zumal der
Hermeskopf unschön. — Vgl. Fiorelli osserv. sopra
talune monete rare Taf. Li; Mionnet I S. 106, 78 (kleiner);
Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 44.
Athenakopf r. (korinthischer AUBA (1:, abwärts). Adler mit
Helm mit Busch). angelegten Flügeln r. auf
einem Blitz stehend und
den Kopf zurückwendend.
(Rauch).
Auch diese Münze ist sehr dünn und auf der Kehr-
seite stark vertieft.
Die kleine Silbermünze mit 'Athenakopf r. — Adler
mit ausgebreiteten Flügeln r. auf dem Blitz stehend' (Gar-
rucci Taf. LXXXII, 18) s. unter den unbestimmten ita-
lischen Münzen.
Aquinum
Athenakopf 1. (korinthischer AQVI NO r., in einer ge-
Helm mit Busch) mit
langem, in der Mitte ge- |
knüpftem Haarzopf. Perl
kreis.
5,90 Ebenso.
oxvdirt
schwungenen Zeile ab-
wärts :. Hahn r. ; 1. im
Felde ein grosser acht-
strahliger Stern. Perlkreis.
(7251. Begerthes. Brand. I
S. 357. Fox'.
ACVINO (r., in einer geraden
Zeile aufwärts) , sonst
ebenso. Rauch,
Latium. Samnium
.R
AI xk
Ai ih
o>54
o,55
ein
Stück
ausge-
brochen
D,Ö2
S i gn i a
Kopf des Hermes mit dem SEIC unten. Bärtige Silen
Flügelhut r. ; unten am
Halse ungewiss ob Theil
des Gewandes oder etwas
anderes, davor der Herold-
stab.
maske 1. und Eberkopf r.
mit einander verbunden.
(6973)-
Auf der Kehrseite befinden sich unter dem Eber-
kopfe zwei gerade Striche, welche wohl den in den
folgenden Exemplaren dargestellten Vorderlauf aus-
drücken sollen.
Ebenso.
Ebenso.
SEIC unter demselben Ty-
pus; doch ist hier unter
dem Eberkopf ein Vorder-
lauf dargestellt. Rauch .
5EIC , sonst ebenso. 1
Ein von Capranesi (Ann. d. Inst. 1840 S. 207 und
tav. d'agg. P, 2 bekannt gemachtes Exemplar, sowie
die Londoner (Gat. ofgreek coins in the Brit. mus. , Italv,
S. 44) und die von Garrucci S. 73 erwähnten haben
unter dem Halse des Hermes einen kleinen Delphin;
unsere drei Exemplare zeigen an jener Stelle etwas un-
deutliches, das im ersten und dritten allenfalls für einen
Delphin gehalten werden könnte, im zweiten aber eher
ein Theil des am Halse geknüpften Gewandes sein dürfte.
Der nur von Garrucci a. a. O. im Felde der Kehrseite
bemerkte Buchstabe A (nach der Abbildung auf
Taf. LXXXII, 20 vielmehr eine Art Pfeilspitze <segno
monetale di minutissimo carattere e pero omesso finora
perche non veduto' ist auf dem einen unserer drei
Exemplare sicher nicht vorhanden; das /weite ist an
jener Stelle nicht gut ausgeprägt; auf dem dritten vor-
züglich erhaltenen Exemplar ist das kleine Zeichen vor-
handen, aber sicher kein A. Es scheint vielmehr ein
bedeutungsloses Zeichen zu sein, das zufällig in den
Stempel gekommen ist vgl. Sallet's Ztschr. für Numism.
XIV 1886 S. [i
Aesernia
53
SAMNIVM
Aesernia
6,8 1
^ 4^-5
y- 4^
JE 4^-5
iE 44
6,8 1
6,44
6,i
>'5
t),4o
6,18
5,65
A^ERNIO vor dem Kopfe Adler
der Athena 1. {korinthischer
Helm] mit langem, in der
Mitte geknüpftem Haar-
zopf; zwischen Hals und
Helmbusch eine kleine
Keule aufwärts).
mit ausgespannten
Flügeln r., auf eine grosse,
mehrfach gewundene
Schlange tretend. Perl-
kreis. (4977).
Ebenso, doch ist die Schrift i Ebenso,
nicht lesbar.
Peytrignet. Fox).
Gewiss irrthümlich giebt Sambon S. 188, 3 als Auf-
schrift dieses Münztypus AISERNINO an.
Über die Form Aisernio vgl. Friedländer osk.
Münzen S. 24.
Stier mit bärtigem Menschen-
gesicht (von vorn) r. schrei-
tend, von der darüber
schwebenden Nike be-
kränzt; unter seinem Bau-
che N (Beger thes. Br. I
S. 356).
Ebenso, doch unter dem
Bauche des Stiers T (Fox).
Vgl. Mionnet S. I S. 224, 186. Gat. of greek coins
in the Brit. mus. , Italy, S. 6j, 5. Garrucci Taf. XG, 24.
AREKNINo vor dem lorbeer-
bekränzten Kopfe des A-
pollo 1. , dahinter Penta-
gramm.
Ebenso. Perlkreis.
Apollokopf 1. , lorbeerbe-
kränzt; dahinter kleiner
länglicher Schild. Perl-
kreis.
ASERNINO (so) im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (von vorn r.
schreitend, von der darü-
ber schwebenden Nike
bekränzt; unter seinem
Bauche 1^ (5233V
Das sonst mit dem unsrigen völlig übereinstimmende
Exemplar bei Mionnet S. I S. 224, 187 hat AISERNINO.
Ebenso. [AJISERNIo im Abschnitt.
DerselbeTypus, unter dem
Bauche des Stiers nichts.
(Gansauge).
54
Samnium
i 1-
i'6
JEtf-S
7v»>
M 4|
7o8
iE5
7.43
« 4H
7;32
7,4'
7,3°
7,42
6,8o
be-
schädigt
6,98
VOUCANO[Ml vor dem Kopfe
des jugendlichen Hephais-
tos r. mit bekränztem
Spitzhut, welcher oben
einen Aufhängsei hat; da-
hinter eine grosse Zange.
Perlkreis.
VOUCANOM vor dem hier
1. gewandten Kopfe des
jugendlichen Hephaistos
mit bekränztem Spitzhut,
welcher oben einen Auf-
hangsei hat; dahinter
grosse Zange. Perlkreis.
Ebenso, doch hat der Spitz-
hut unten einen verzierten
Rand.
[AI]SERNI» im Abschnitt.
Zeus im Zwiegespann r.,
mit der L. die Zügel hal-
tend, in der erhobenen
R. den Blitz. (B. Fried-
lander).
[AI $]ERN ///////// im Abschnitt,
sonst ebenso. (Arditi .
[AI$E]RNI[NO] im Abschnitt,
sonst ebenso. Fox .
Auf diesen drei Münzen sind die Rosse des Zwie-
gespanns viel bewegter (fast sich bäumend) dargestellt
als bei den folgenden Typen.
VOKANOM vor dem 1. ge-
wandten Kopfe des ju-
gendlichen Hephaistos mit
bekränztem Spitzhut, wel-
cher oben einen Aufhang-
sei hat. Dahinter grosse
Zange. Perlkreis.
AISERNINO im Abschnitt.
Zeus im Zwiegespann r.,
mit der L. die Zügel hal-
tend, in der erhobenen
R. den Blitz. Über den
Rossen schwebt r. eine
kleine geflügelte Figur
einen Kranz haltend.
(5094. Fox. B. Friedländer,
\. 1327. Gansau
Taf. 1,13.
Die Schrift ist nicht auf allen sechs Exemplaren
vollständig ausgeprägt; doch sind sie gewiss identisch.
Auf einigen Exemplaren hat der Spitzhut unten
einen verzierten Rand.
Die kleine Figur über den Rossen wird überein-
stimmend als Nike bezeichnet (vgl. Mionnet I S. i<>;
Sambon S. 188, 1; Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S.67, 1; Garrucci S. 99 n. 20). Auf zwei Exemplaren un-
serer Sammlung jedoch scheint dieselbe nackt zu seil
auch bei Garrucci Taf. XC, 20 und sieht eher wie \
aus: vgl. meine Bemerkung in Sallet's Ztschr. für Numis-
matik XIV (1886) S. 164.
Aesernia. Aquiloni
55
»7-
20
JE 4h
8,45
7,06
7,8 1
^4-4^
67
JE 4%
7v'
6,50
VOUCANoM vor dem 1. AISCRNIM im Abschnitt,
gewandten Kopfe des ju- Sonst ebenso. (5H5-
gendlichen Hephaistos; 7806.28650.28693).
sein Spitzhut ist bekränzt,
hat oben einen Aufhängsei
und unten einen verzier-
ten Rand. Dahinter Zange.
Perlkreis.
Der Kopf des Hephaistos ist etwas breiter und derber
gebildet als bei den voraufgehenden Typen.
Die kleine schwebende Figur ist nur auf einem Exem-
plar vorhanden (auch hier wäre man geneigt sie für Eros
zu halten), ist aber auf den übrigen drei wohl nur dess-
halb nicht sichtbar, weil die Scnrötlinge zu klein sind.
Unsere vier Exemplare scheinen überhaupt aus demselben
Stempel zu sein.
C statt E ist auf allen vier Exemplaren unzweifelhaft;
das s hält, die Mitte zwischen der eckigen und runden
Form. — Über Aisernim vgl. Fiorelli Ann. di numism.
S. 104 ff. und Friedländer osk. Münzen S. 23 f.
Ebenso, doch weicht der
Hephaistoskopf etwas ab
(er steht der Reihe mit
A i s e r n i n o am nächsten)
und der Spitzhut hatunten
keinen verzierten Rand.
AISERNIM imAbschnitt, sonst
ebenso (auch hier ist die
schwebende Figur nicht
zur Ausprägung gekom-
men). (7861).
Aquilonia
VgL ausser Friedländer osk. Münzen S. 53 f. beson-
ders Garrucci S. 99 ff. welcher das Aquilonia unserer
Münze unweit Agnone ansetzt.
fll7lll/1HV5IV>ll7l vor dem
Kopfe der Athena r. ko-
rinthischer Helm mit
Busch* mit langem, in der
Mitte geknüpftem Haar-
zopf; zwischen diesem und
dem Helmbusch ein klei-
ner runder, mit einem
Rande versehener Schild.
Perlkreis.
Behelmter, mit Rock und
Panzer bekleideter Krie-
ger, etwas 1. gewendet;
in der R. hält er eine Opfer-
schale; am 1. Arm ein
grosser runder Schild,
unter welchem ein bis zu
den Füssen reichender
Stab hervorhängt. Perl-
kreis. (6723. Fox).
Das erste dieser beiden Exemplare ist abgebildet und
50
Samnium
JE 41,
0,02
6,55
besprochen in Friedländer osk. Münzen S. 54 und Taf. VII;
es wurde in Neapel gekauft.
Der untere Theil des Haarzopfes der Athena ist
merkwürdig stylisirt und sieht wie ein halber Blitz aus.
Der unter dem Schilde hervortretende stabähnliche
Gegenstand wird von einigen für ein Schwert gehalten
(so Friedl'änder a. a. O.; Cat. of greek coins in the Brit.
mus., Italy, S. 68), andere erkennen darin eine Lanze
(so z. B. Carelli S. 16). Ein Schwert ist es wohl nicht,
da es bis zu den Füssen des Kriegers reicht; es dürfte
also eher der Schaft einer kurzen Lanze sein, dessen
oberer Theil durch den Schild verdeckt ist. Garrucci
S. 100 f. hält das für einen kurzen Stock (hasta pura),
wohl mit Recht. Dagegen scheint er nicht das richtige
getroffen zu haben, wenn er den kleinen Rundschild
hinter dem Nacken der Athena als Opferschale bezeichnet.
Über den opfernden Krieger vgl. Ch. Lenormant in
der Revue numism. 1844 S. 255 f. und Garrucci S. 100 f.
B e n e v e n t u m
€?
m
BENVEN TOD Kopf des
Apollo mit Lorbeerkranz
1. Perlkreis.
PK o po/v\ Pferd r. springend,
über seinem Rücken das
Pentagramm. Die Schrift
ist so vertheilt, dass PoM
über dem Pferde, PKo
zwischen und hinter sei-
nen Beinen steht. Peil-
kreis. 524/1875. Fox .
Millingen considerations S. 225 erklärt Pro porn für
einen Magistratsnamen. Wie die Aufschrift der Ks. zu
lesen ist, ist zweifelhaft: vgl. meine Bemerkung in
' Sjllet's Zeitschr. für Numism. XIV 1886 S. 161.
ristclia, s. unter Campanien.
Pitanatac. Bellum sociale
57
Ri*-ii
0,6;
Pitanatac Peripoli
Über die folgende Münze vgl. Mommsen röm. Münz-
wesen S. 119; Garrucci S. 98. Head hist. numorum
führt die Münze, einer andern Meinung folgend, unter
Bruttium auf (S. 91).
Kopf der Hera (?) 1. mit
Diadem, Ohrgehänge und
Perlschnur. Dahinter A-
Perlkreis.
Taf. I, 14.
PITANATAfe Wllllllllli Herakles
r. knieend und den an-
springenden Löwen mit
beiden Armen würgend.
(Peytrignet).
Die Münzen aus dem Bundesgenossen-
kriege
Über die folgenden Münzen vgl. besonders Fried-
lander osk. Münzen S. 68 ff. ; Bompois les types mone-
täres de la guerre sociale, Paris 1873; Garrucci S. 102 ff.
Die Grösse ist die der römischen Denare; Perlkreis
beiderseits.
a. Mit oskischer Schrift
V I ^J 3ThI] (abwärts) hinter
einem lorbeerbekränzten
weiblichen Kopfe 1., mit
Ohrgehänge und Perlen-
schnur um den Hals.
3,7 VMäTHJ (abwärts) hinter Stehender Mann von vorn
(der Kopf r. gewendet
mit Helm und Mantel,
stützt die R. auf eine um-
gekehrte Lanze, in der L.
hält er das Schwert in
der Scheide; den 1. Fuss
setzt er auf einen kleinen
am Boden liegenden Ge-
genstand. R. daneben
Vordertheil eines liegen-
den Stiers, etwas 1. ge-
wendet. Im Abschnitt fl
(4811). _
Über den Kopf auf der Vorderseite und die Figur
auf der Kehrseite vgl. Friedländer osk. Münzen S. 76.
Letztere trägt übrigens nicht einen Panzer, sondern ist
am Oberkörper nackt (der Mantel, welcher um den Hals
geknüpft ist und über den 1. Arm in Falten herabhängt,
verhüllt nur Rücken und Beine^; ebenso sicher ist, dass
die Lanze mit der Spitze nach unten gekehrt ist. In
dem kleinen undeutlichen Gegenstande unter dem 1. Fusse
der Figur möchte Friedländer (nach Avellino im Bull.
Napol. VI S. 79) ein Feldzeichen erkennen. Vgl. Bompois
S. 88, Garrucci S. 103.
4,45 | Ebenso. Ebenso, aber im Abschnitt
n (28670/5).
5§
Samnium
M
3,82
JR
3?88
4,03
M
3,84
3,48
M
3,28
JR
3,75
JR
3,93
4,<>3
3,7
M
3,82
JR
3,74
4,02
Ebenso [VU3TH] (abwärts)
hinter einem lorbeer-
bekränzten weiblichen
Kopfe L, mit Ohrge-
hänge und Perlenschnur
um den Hals].
Ebenso [Stehender Mann
von vorn (der Kopf r. ge-
wendet) mit Helm und
Mantel, stützt die R. auf
eine umgekehrte Lanze, in
der L. hält er das Schwert
in der Scheide; den 1. Fuss
setzt er auf einen kleinen
am Boden liegenden Ge-
genstand. R. daneben
Vordertheil eines liegen-
den Stiers, etwas 1. ge-
wendet], aber im Ab-
schnitt a (4807).
Abgebildet in der Revue numism. 1845 Taf. V, 1;
doch ist der 'petit disque devant la tete du guerrier'
('S. 100) nichts anderes als eine zufällige im Stempel be-
findliche Verletzung, welche auch unser Exemplar hat.
Ebenso. I Ebenso, aber im Abschnitt
> (4802. 7216).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Ebenso, nur fehlt das Ohr- I Ebenso, doch im Abschnitt
gehänge. 51 (4808. B. Friedländer .
Vgl. Garrucci Taf. XGI, 8.
Ebenso, mit Ohrgehänge.
Ebenso.
Taf. I, 15.
Vgl. Bompois Taf. II, 1
Ebenso.
Ebenso, doch im Abschnitt
3 (Dannenberg).
Ebenso, doch im Abschnitt
I (4805).
Ebenso, doch im Abschnitt
I (4806. Prokesch. 48 17 .
Die drei Exemplare aus demselben Stempel.
Auf dem einen Exemplar ist auf der Kehrseite der
Typus der Vorderseite vertieft. [Bekanntlich ist diese
auf der Kehrseite vertiefte Wiederholung des Typus der
Vorderseite Folge davon, dass der Präger ein fertiges
Stück vom Ambos zu nehmen vergass; so kam der eine
Schrötling auf dem fertigen Stück zu liegen, und beim
I lammerschlag drückte sich der Kopf des fertigen Stücks
vertieft auf dem neuen Schrötling ab. Friedlaeni
Ebenso. Ebenso, doch im Abschnitt
W\ 4804).
Ebenso. Ebenso, doch im Abschnitt
l/l (4809. 286
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Bellum sociale
59
lv
JR
20
JR
3,76 Ebenso.
3i74
3j95
4,05
3,8
ab-
genutzt
Ebenso, doch im Abschnitt
n 4810).
Ebenso. Ebenso, doch im Abschnitt
^ (4803. Rauch).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Über das auf dieser Münze vorkommende Zeichen
vgl. Friedländer osk. Münzen S. j6.
Ebenso, doch steht ausser- Derselbe Typus, aber mit der
dem vor dem Halse ein X Umschrift am ^>D^vJ-IH
Im Abschnitt der Buch-
stabe P, also vielleicht f\
oder n (21234). «
Taf. I, 16.
Dieses Exemplar stammt aus der Northwick'schen
Sammlung und ist unter n. 30 in deren Katalog be-
schrieben. Vgl. Bompois Taf. II, 9.
Ebenso (Schrift undeutlich). Ebenso, die Umschrift un-
deutlich; im Abschnitt
ein ziemlich sicheres 8
. (17739)-
Auf einer Londoner Auction (12. Nov. 1855) erstanden
und in deren Katalog nicht genau beschrieben.
Andere in Abdrücken vorliegende Exemplare haben
in Abschnitts, das bei Garrucci Taf. XGI, 30 abgebil-
dete .aber fl.
Über diese Münzen vgl. Friedender osk. Münzen
S. jj f., die Abbildungen auf Taf. IX, 2 sind nach den
beiden Swinton'schen Exemplaren. — Die Lesung des
auf der Kehrseite befindlichen Gentilnamens ist nicht
ganz gesichert. Die meisten Exemplare haben den letzten
Buchstaben undeutlich oder unvollständig ausgeprägt,
nur ein von Avellino gesehenes 'wohlerhaltenes' Stück
soll >l>GVvl gehabt haben (vgl. Bull. Napol. VI S. 79).
Wie es indessen mit der Glaubwürdigkeit dieser
Lesung steht, zeigt folgende Bemerkung Friedländers.
»Die beiden berliner Exemplare und der Abdruck des
von Avellino nur beschriebenen, nicht abgebildeten, in
meinen oskischen Münzen besprochenen Exemplars,
welchen ich nun auch mir verschafft habe, beweisen,
dass Avellino Unrecht hatte, das (mr des Swinton zu
leugnen, wie ich vermuthet; aber weder auf seinem noch
auf diesen beiden Exemplaren ist am Schlüsse des Na-
mens das von ihm angegebene T deutlich, es könnte
auch ein 'i' sein, also mi.lüvki . mr' zu lesen sein.*)
Ebenso zeigt der Abdruck von Avellino's Exemplar, dass
er irrig den Buchstaben im Abschnitt <p' las, es ist ein
oskisches 'b'«. Vgl. auch Mommsen röm. Münzw. S. 590.
*) Für diese Lesung spricht auch das bei Bompois Taf. II, 9 abgebildete Exemplar. Vgl.
auch Garrucci S. 107, 30.
6o
Samnium
A<
AI
3,95
3,87
24.
.11
Das angebliche • • A vor dem Halse der Italia auf
dem einen Swinton'scnen Exemplar erklärt sich wohl
aus dem missverstandenen sternförmigen X.
>H-TVkM-> (aufwärts) vor kMIMI8R^ (in einer geraden
einem weiblichen behelm- Zeile aufwärts an der 1.
ten Kopfe L, mit Perlen- \ Seite des Typus der ver-
schnür am Halse. hergehenden Münzen. Im
Felde r. R (77 1 9 .
Besprochen und abgebildet bei Friedländer osk. Mün-
zen S. 78 und Taf. IX, 3. Bompois Taf. II, 7.
Ebenso, doch steht der Name I Ebenso, aber r. im Felde 3
unten (etwas 1.). (360/1872 .
Taf. 1, 17.
Der dritte Buchstabe auf der Kehrseite hat hier die
Form S
QVT naaW3-jrrVW (ab- [in]RRn > im Abschnitt
Stier 1., welcher eine zu
Boden geworfene Wölfin
mit den Hörnern stösst.
(7524
wärtsj vor einem weib-
lichen Kopfe r., mit Epheu-
kranz und (auf diesem
Exemplar verwischter)
Stirnbinde.
In Friedländer-Sallet das Königl. Münzkabinet S. 203
n. 779 ist der Name im Abschnitt irrtnümlich als 'g.paapi g'
angegeben: das zweite 'g' fehlt hier wie auf dem Neapler
Exemplar, welches von dem unseren nur darin abweicht,
dass es#fdie Gruppe der Kehrseite rechtshin gewendet
zeigt. Über die Münze vgl. Friedländer osk." Münzen
S. 80, Taf. IX, 6. Bompois Taf. II, 4. 5.
3,84
3,95
Weiblicher Kopf r. mit Flü-
gelhelm, Ohrgehänge und
Perlschnur am Halse. Vor
dem Halse das Denar-
zeichen X
VIJ3TH1 im Abschnitt. Die
1 Hoskuren (mit Spitzhüten
und flatternden Mänteln
r. sprengend, in den Rech-
ten Lanzen haltend: über
ihren Köpfen je ein Stern.
I (4855- 7238).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 81, 7 und Taf. IX, 7.
Das dort erwähnte undeutliche Zeichen > vor dem Kopie
auf der Vorderseite ist nur eine zufällige Verletzung
im Stempel. Ebenso dürfte das kleine wie /\ aussehende
Zeichen unter den Vorderfüssen des einen Dioskuren-
pferdes, welches das bei Bompois Taf. 1, 12 abgebildete
Exemplar und das eine unserer Sammlung aufweist , be-
deutungslos sein. Beide Zeichen, das eine als L.
andere als A aufgefasst, hat das bei Garrucci Taf. XGI, [8
abgebildete Exemplar.
Bellum sociale
61
:wy
vlKTVkVI (in gerader Linie
unter einem weiblichen
Kopfe r. , mit Flügelhelm,
Ohrgehänge und doppelter
Perlenschnur am Halse;
dahinter ein Kranz und
das Denarzeichen-X- schräg
gestellt .
> • I n R R n * > im Abschnitt.
Die Dioskuren nach ent-
gegengesetzten Richtun-
gen sprengend und zu-
rückblickend, die Lanzen
zur Erde gekehrt; über
den (unbedeckten) Köpfen
je ein Stern. (Fox).
3>95
A9
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 81, 8 und Taf. IX, 8.
Bompois Taf. I, 11. Irrthümlich bezeichnet Garrucci
S. 107, 28 das Denarzeichen dieser und der ähnlichen
Münze mit ITAUA (vgl. unten n. 35) als 'astro a sei raggi
da non confondersi colla nota del denaro'.
aVTRaam3*>ll-TVm auf-
wärts vor einem jugend-
lichen behelmten Kopfe 1.
(der Helm ist mit einer
Feder oder Palmette ver-
ziert).
Taf. I, 18.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 81,
Bompois Taf. II, 3.
Ebenso.
> • iriRRn • > im Abschnitt.
Zwei Krieger mit unbe-
deckten Köpfen, die Lin-
ken auf umgekehrten Lan-
zen stützend, berühren
mit ihren Schwertern ein
Ferkel (1. gewandt), wel-
ches ein zwischen ihnen
knieender und r. aufwärts
blickender Jüngling hält.
(4812. Fox\
und Taf. IX, 9.
inRRn-> (vollständig) im
Abschnitt. Derselbe Ty-
pus, doch sind hier die
Lanzen nach oben ge-
kehrt. 21235).
In der Aufschrift der Vorderseite hat das 'm' die
Form W\ . Dieses Exemplar ist aus der Lord North-
wick'schen Sammlung und in deren Katalog unter n. 30
verzeichnet.
JR 4,04 WTR<13W3 • sihTVHH (auf- Derselbe Typus, auch hier
wärts) vor demselben sind die Lanzen nach oben
Kopfe. gerichtet. Im Abschnitt
steht - iriRRn • >; auf den
Punkt folgt etwas das wie
eine Verletzung im Stem-
pel aussieht, aber mögli-
cherweise ein schlecht ge-
rathenes > sein könnte.
(28693).
Von roher Arbeit, besonders die Kehrseite.
62
Samnium
AI
32
33-
34
JR
35
.R
3)96
3,73
3,93
3,84
3,5
VN3TKD (abwärts) hinter ei-
nem behelmten Kopfe r.
(den Helm schmückt eine
Feder', mit schwachem
Bart an den Wangen; um
den Hals geknüpftes Ge-
wand. Zwischen Hals und
Helmbusch das Denar-
zeichen X
•>-HnFIRn-> im Abschnitt.
Vier Krieger mit unbe-
deckten Köpfen (zwei zu
jeder Seite) berühren mit'
ihren Schwertern ein Fer-
kel (1'. gewandt , welches
ein zwischen ihnen knie-
ender und r. aufwärts
blickender Jüngling hält.
17737. Fox.
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. I, 19.
Vgl. Friedender osk. Münzen S. 82 und Taf. IX, 10.
Bompois Taf. II, 2. Garrucci S. 106, 21 fasst den eigen-
thümlich geformten Helmbusch als 'una fllza di perle' auf.
Weibliches behelmtes Brust-
bild 1., mit Aegis; dahin-
ter eine kleine stehende
(schwebende) Nike, welche
einen Kranz erhebt (d. h.
Nike bekränzt den Athe-
nakopf).
Stehender, bewaffneter
Mann, genau wie auf den
zu Anfang beschriebenen
Münzen. Daneben 1. ein
Baumstamm, an dessen
Ästen vier Schilde hän-
gen; r. der Vordertheil
eines r. rennenden Stiers.
Im Abschnitt IIIIV (28688.
Fox.
Vgl. Bompois Taf. III, 11. Friedländer osk. Münzen
S. 79 mit anderen Zahlen im Abschnitt.
Die 'duplice armilla', welche Garrucci S. 105,6 am
Arme des Kriegers erblickt, sind gewiss nur die Falten
des um den Arm geschlagenen Mantels.
b. Mit oskischer und lateinischer Schrift
ITALIA(infast gerader Linie)
unter einem weiblichen
Kopfe r. , mit Flügelhelm,
Ohrgehänge und doppel-
ter Perlenschnur am Hal-
se; dahinter ein Kranz
und das Denarzeichen X
(schräg gestellt).
•>-inRRn-> im Abschnitt.
Die Dioskuren, einer r.,
der andere 1. sprengend
und zurückblickend, die
Lanzen zu Boden ge-
richtet, über ihren unbe-
deckten) Köpfen je ein
Stern. (12502 .
Vgl. die oben n. 26 beschriebene Münze.
Dieses Exemplar hebt die von Friedländer osk.
Münzen S. 88, 21 ausgesprochenen Zweifel und berich-
tigt die daselbst nach Merimee gegebene Abbildung.
Bompois Taf. 1 , 9.
Ob auf unserem Exemplar das T in Italia spitz-
winklig oder rechtwinklig war, ist nicht gut zu erken-
nen: U ist wahrscheinlicher.
Bellum sociale
63
X]
M
3,75
4,06
Mit lateinischer Schrift
Lorbeerbekränzter weibli-
cher Kopf r., mit Ohrge-
hänge und Perlschnur
am Halse; davor X
ITALIfA] im Abschnitt. Italia
auf Schilden (drei) 1. sit-
zend, stützt die R. auf eine
Lanze und hält in der L.
das Schwert in der Scheide.
Hinter ihr steht, sie be-
kränzend, Nike. Im Felde
1. F (4813. 17738).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S.85,14 und Taf.X, 14.
Diese und die beiden folgenden Münzen sind von
'' sehr roher Arbeit.
38 M
3,76 Ebenso.
Vgl. Bompois Taf. I, 7.
3,82 ; ITALIA (abwärts) hinter dem-
selben Kopfe, vor welchem
auch hier X
ITALIA im Abschnitt. Die-
selbe Darstellung wie auf
der vorhergehenden Mün-
ze, doch im Felde 1. 3
-23)-
Italia auf drei Schilden 1.
sitzend, stützt die R. auf
eine Lanze und hält mit
der L. das Schwert in der
Scheide. Hinter ihr steht,
sie bekränzend, Nike. Im
Abschnitt ein undeutlicher
Buchstabe (N oder B? .
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 85, 15. — Das bei
Garrucci Taf. XGI, 11 abgebildete Exemplar hat im Ab-
schnitt A .
40
.R
3>92
ITALIA (abwärts) hinter ei- I Derselbe Typus, doch ver-
nein weiblichen Kopfe r. | schieden behandelt. Im
mit Diadem, Lorbeer-
kranz, Ohrgehänge, Peri-
Abschnitt G (oder 0?
(4814).
schnür und etwas Gewand
am Halse; davor XVI
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 85, 16 und Taf. X, 16
nicht ganz genaue Abbildung. Das Exemplar bei Garrucci
S. 105, 14 hat im Abschnitte G.
Der weibliche Kopf dieser Münze ist den Denaren
der Aemilia (Cohen Tafel I Aemilia 3) entlehnt.
Die Nike auf der Kehrseite ist bedeutend grösser als
bei den vorhergehenden Typen.
(>4
Samnium
.R
4,05
42
JR
43
/R
3,55
3,96
44
45
46
47
M
JR
JR
JR
3?9!
3,93
3>76
Ebenso [ITALIA hinter einem
weiblichen Kopfe r. mit
Diadem , Lorbeerkranz,
Ohrgehänge, Perlschnur
und etwas Gewand am
Halse; davor XVI].
Ebenso.
Ebenso [Italia auf drei Schil-
den 1. sitzend, stützt die R.
auf eine Lanze und hält
mit der L. das Schwert in
der Scheide. Hinter ihr
steht, sie bekränzend,
Nike], doch ist der Ab-
schnitt nicht zur Ausprä-
gung gekommen. (Fox).
Die Vorderseite
(4816).
v e r t i e f t.
ITALIA (aufwärts) hinter
einem lorbeerbekränzten
weiblichen Kopfe 1., mit
Ohrgehänge und Perl-
schnur.
Acht Krieger mit unbedeck-
ten Köpfen (vier zu jeder
Seite) richten ihre Schwer-
ter nach einem Ferkel (r.
gewandt), welches ein
zwischen ihnen knieender
und r. aufwärts blickender
Jüngling festhält. Hinter
diesem ist ein Feldzeichen
aufgepflanzt, von dessen
Spitze eine kleine Flagge
weht. Im Abschnitt C
(Rauch).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 86, 18.
Der Kopf der Vorderseite entspricht genau dem
Frauenkopfe der mit VU3TK] bezeichneten und zu
Anfang dieser Reihe beschriebenen Münzen.
Der Typus der Rückseite weicht hier von den ähn-
lichen anderen hauptsächlich darin ab, dass die Krieger
das Ferkel mit ihren Schwertern nicht berühren und
dieses selbst nicht auf dem Schoosse des Jünglings oder
Soldaten?) liegt, sondern auf der Erde steht.
Ebenso.
Ebenso.
Taf. II, 20.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch im Abschnitt
D 4794.
Ebenso, doch im Abschnitt
E (4797)-
Ebenso, aber im Abschnitt
M 4799).
Ebenso, aber im Abschnitt
N (47
Bellum sociale
65
M
4,09
M
3,76
M
3,81
JR
3>9*
M
3,9 '
M
3,75
3,85
M
3,7
M
3,95
/R
3,94
Ebenso. Ebenso, doch im Abschnitt
T (4800).
Das bei Garrucci Taf. XGI, 2 abgebildete Exemplar
hat im Abschnitt ein geschlossenes P .
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, aber im Abschnitt
Q. (4798)-
Taf. I,
Vgl. Friedländer osk.
Ebenso; im Abschnitt nichts,
aber oben A X zu beiden
Seiten des Feldzeichens
vertheilt. (4793).
Münzen S. 86, 18. Bompois
ITALI A (abwärts) hinter einem
lorbeerbekränzten weib-
lichen Kopfe r. , mit Ohr-
gehänge und Perlschnur.
Vgl. Friedländer a. a. O.
Derselbe Typus, doch ohne
Buchstaben am Feldzei-
chen; im Abschnitt B V
(301/1877).
Bompois Taf. 1, 4.
ITALIA (aufwärts) hinter I Ebenso, doch im Abschnitt
demselben Kopfe 1. CT (4796).
Vgl. Friedländer a. a. O.
Ebenso, doch im Abschnitt
IM (4801. B. Friedländer).
ITALIA (aufwärts) hinter ei-
nem lorbeerbekränzten
weiblichen Kopfe 1., mit
Ohrgehänge und Perl-
schnur. Vor dem Halse /
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 86, 18. — Das auf
der Vorderseite vor dem Kopfe befindliche Zeichen dürfte
wohl bedeutungslos sein.
Ebenso, doch ohne das Zei- I Ebenso, aber im Abschnitt
chen vor dem Halse. Uli (Fox).
Vgl. Friedländer a. a. O.
d. Ohne Aufschrift
Lorbeerbekränzter weibli-
cher Kopf 1. , mit Ohrge-
hänge und Perlenschnur.
Ebenso.
Ebenso , doch im Abschnitt
II (Fox).
Ebenso, doch im Abschnitt
eine schlecht ausgeprägte
Zahl, vielleicht INI (28270).
Antike Münzen. Bd. III, 1.
66
Samnium. Frentani
58 M
3,7 l
59
JR
3;92
60
M
3>65
6i
JR
4,21
62 JR
4,04
Ebenso [Lorbeerbekränzter
weiblicher Kopf 1., mit
Ohrgehänge und Perlen-
schnur].
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 83, 1 2 und Taf. IX, 1 2.
Garrucci Taf. XGI, 3.
Derselbe Typus [Acht Krie-
ger u. s. w.], doch im Ab-
schnitt X (4792).
Weibliches behelmtes Brust-
bild r., mitAegis; dahin-
ter eine kleine stehende
(schwebende) Nike den
Kranz erhebend (d.h. Nike
bekränzt den Athenakopf).
Taf. IL21
Zwei Krieger
sich reichend
die Hände
Beide haben
das Haupt unbedeckt und
tragen einen Mantel über
ihren Waffenröcken ; der
1. stehende (etwas kleinere)
hält eine Lanze (schräg,
die Spitze nach oben).
R. davon Vordertheil eines
Schiffes auf dessen Ver-
deck zwei Lanzen, zwei
Schilde und eine Art von
Flagge. Unter dem Kiel
sind die Wellen angedeu-
tet. Im Abschnitt IUI
(28670/4).
Ebenso.
I Ebenso, doch im Abschnitt
I A (7237).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S.83, 13 und Taf.X, 13,
wo die Angabe, dass die Lanze des einen Kriegers ab-
wärts gekehrt sei, wohl auf einem Irrthum beruht.
Mommsen röm. Münzw. S. 587. Bompois Taf. III, 5 und
seine Bemerkungen auf S. 105 f. Garrucci S. 103 und 104 t'.
sowie S. 105 f. n. 15. 16 (vgl. dazu meine Bemerkungen
in Sallet's Ztschr. für Numismatik XIV 1886 S. 172 f.).
e. Unbestimmte Münzen
Brustbild eines Dioskurs r.,
mit bekränztem Hut (die
Bänder des Kranzes sehr
lang), darüber ein grosser
Stern; auf der Schulter
erscheint das Gewand ge-
knüpft.
Weibliche behelmte Figur
in langem Gewände mit
Schild und Lanze auf
einem r. rennenden Zwie-
gespann (ihre R. hält ausser
der Lanze auch die Zügel).
Unter den Pferden T (4815).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S.88, 22 und Taf.
Bompois S. 1 10, 3 und Taf. III, 6; auf S. 52 ff. eine lange
Untersuchung über den auf der Vorderseite dargestellten
Kopf, in welchem Hephaistos erkannt wird.
Ebenso. Ebenso, doch unter den
Pferden ein Widderkopf r.
und 3 (Fox).
Vgl. Bompois S. 111,8 und Taf. III, 9.
Frentrum. Larinum
67
63 JR
-6
^44
«-3
iE 6
4,02
7,62
7,84
7,60
7,16
6,50
12,63
l3A5
etwas
ab-
genutzt
Ebenso.
Garrucci Taf. XCI, 4.
bei Bompois S. 111,9 un& Taf. m> I0-
Ebenso, doch unter den
Pferden • • und ein Stier-
kopf von vorn. (Fox).
Vgl. den ähnlichen Typus
FRENTANI
Frentrum
Vgl. Garrucci S. 101, welcher die Stadt am Fortore
(Fluss zwischen Larinum und Luceria) ansetzt.
SaaT^iaa8 (1., aufwärts). K3aT^3a8 im Abschnitt.
Hermeskopf mit Flügel- Pegasus 1. sprengend, da-
hut 1.; dahinter der He- runter ein Dreifuss. (7017.
roldstab. Prokesch. 7280. 5075. 7295.
Fox).
Taf. II, 22.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 41 f. und Taf. VI.
Der Heroldstab fehlt bei einigen Exemplaren sicher nur
zufällig wegen der Kleinheit des Schrötlings. Ohne
denselben das von Garrucci beschriebene Exemplar
(Taf. XG,26).
Larinum
Quincunx
Behelmter Kopf des Jugend- UADINoD unter einem in ge-
liehen Ares r. (konnthi- streckten! Galopp 1. rei-
scher Helm mit Busch tenden Krieger mit Spitz-
und Feder). Perlkreis. heim, Rundschild und
Lanze; hinter seinen
Schultern flattert der Man-
tel. Hinter dem Kopfe
des Kriegers V, im Ab-
schnitt • • • • • Einfacher
Kreis. (Fox. B. Fried-
länder. Ohne Bezeich-
nung).
Taf. II, 23.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 44, 2 und Taf. VI,
Larinum 2. — Der jugendliche Kopf auf der Vorder-
seite mit seinem nicht sehr langen, gelockten Haar,
etwas Backenbart und den etwas porträtähnlichen Zügen
ist früher irrthümlich für denjenigen der Athena gehalten
worden: vgl. Imhoof- Blumer monn. grecques S. 5
Anm. 5. — Nach Friedländer a. a. O. und Cat. of greek
coins in the Brit. mus., Italy, S. 70 Larinum 2 ist auf
dem Schilde des Reiters ein Blitz dargestellt; unsere
5*
68'
Frentani
L-6
M 5!
JE6
/E 4-4%
^4H
">>75
9)95
10,13
alle
nicht
voll-
kommen
!0>73
6,53
7><>5
7>7°
9>°3
Exemplare dieses wie des folgenden Typus zeigen nur
einen gerstenkornförmigen Gegenstand von einer Anzahl
länglicher Punkte umgeben.
Der Typus der Kehrseite findet sich auf Denaren
der gens Manlia wieder.
Über das V auf der Kehrseite vgl. besonders Gar-
rucci S. 102.
Jugendlicher behelmter Kopf
r. mit etwas längerem
Haar, vielleicht Athena
korinthischer Helm mit
Busch). Perlkreis.
UADINOD unter demselben
Typus; das V fehlt hier.
Im Abschnitt • • • • • Ein-
facher Kreis. (1328. Gans-
auge. B. Friedländer).
Triens
Kopf des dodonäischen Zeus
mit Eichenkranz r. Perl-
kreis wie es scheint.
UAD[INO]D (r., abwärts1. Ad-
ler mit ausgespannten Flü-
geln etwas r. , auf einem
Blitz stehend. Hinter dem
Kopfe des Adlers V, unter
dem Blitze • • • • Ein-
facher Kreis. (5926).
Auf der Kehrseite ein kleiner Rundstempel: acht-
strahliger Stern.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 45 , 3 und Taf. VI,
Larinum 3, wo fälschlich der Zeuskopf als lorbeer-
bekränzt bezeichnet wird.
Bekränzter Zeuskopf r. UADINOD vor demselben
Adler; unter dem Blitze
• • • • 1 Rauch. Peytrignet,
2 Ex. .
Wahrscheinlich ist auch auf diesen Münzen der Zeus-
kopf mit Eichenlaub bekränzt; unsere etwas unvoll-
kommen erhaltenen Exemplare lassen das nicht mit
Sicherheit behaupten.
Das T ist fast rechtwinklig.
Quadrans
Kopf des bärtigen Herakles
r., mit der Löwenhaut be-
deckt. Perlkreis.
Taf. II, 24.
Vgl. Friedländer
Larinum 4.
UADINOD unter einem r. ga-
loppirenden bärtigen Ken-
taur, mit einem grossen
Zweig auf der 1. Schulter;
hinter seinem Kopfe V
Im Abschnitt • • • Ein-
facher Kreis. (61 31).
osk. Münzen S. 45, 4 und Taf. VI,
Larinum
6q
&ft-4h
'3
14-
JE 3*
16.
i7
^4
4-%
18
^3-4
5.34
etwas
ab-
genutzt
6,63
3>62
5,oi
5^5
5,68
3,73
Ebenso, doch ist der Kopf
anders behandelt.
LADINOD unter einem r. ga-
loppirenden jugendlichen
Kentaur, mit einem
grossen Zweig auf der 1.
Schulter. Im Abschnitt
• • • Einfacher Kreis.
(6005. 17942).
Sextans
Weiblicher bekränzter Kopf
r. mit Ohrgehänge; das
Hinterhaupt ist verschlei-
ert. Perlkreis.
UADINoD untereinem r.sprin-
genden Delphin; oben V,
unter der Aufschrift • •
Einfacher Kreis. (6006.
Fox).
Taf. II, 25.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 45, 5 und Taf. VI,
Larinum 5.
Den weiblichen Kopf bezeichnen Carelli (nach ihm
Mommsen im röm. Münzw.) als Geres, Friedländer als
Iuno, der Gat. of greek coins in the Brit. mus. als Dione,
Garrucci S. 102,34 als Thetis. Der Typus entspricht nicht
recht demjenigen der Hera, er erinnert vielmehr an De-
meter. Die Art des Kranzes müsste entscheiden: nach
Carelli ist es ein Ährenkranz, die anderen nennen ihn
Lorbeerkranz, und ein solcher scheint auch auf dem best-
erhaltenen Exemplar unserer Sammlung sicher zu sein.
Ebenso. LADINOD unter einem r.
springenden Delphin; un-
ter der Aufschrift • • Ein-
facher Kreis. (28656/3.
Fox).
Garrucci Taf. XC, 34 hat den Stadtnamen mit voll-
kommen spitzwinkligem Anfangsbuchstaben; einen sol-
chen zeigt jedoch nur der voraufgehende Typus mit V .
Uncia
Männlicher, etwas bärtiger
Kopfr., mit Lorbeerkranz;
dahinter V Perlkreis.
UADI (1, aufwärts) NOD (r.,
aufwärts). Füllhorn, in ei-
nen gehörnten Thierkopf
endigend; neben der Spitze
ein • Einfacher Kreis.
(Prokesch).
Taf. II, 26.
Der Kopf ist sicher nicht derjenige des Apollo, wie
er gewöhnlich bezeichnet wird (auch von Friedender).
Die ganze Kopfbildung, die stark markirten Züge, die
7°
Campania
19.
20
JE3
M4h
4
3,38
3,82
7,*7
6,98
sehr ver-
dorben
und ab-
neben
etwas spitz vortretende Nase und der auf unserem wohl-
erhaltenen Ex. deutlich vorhandene kurze Bart verleihen
dem Kopfe eine gewisse Porträtähnlichkeit.
Bekränzter männlicher Kopf
r. (Apollo?). Perlkreis wie
es scheint.
UADI (1.', aufwärts) NOD r.,
aufwärts). Füllhorn, in ei-
nen gehörnten Thierkopf
endigend ; neben der Spitze
ein • Undeutlicher Kreis.
(5927. Peytrignet).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 46, 6 und Taf. VI,
Larinum 6.
CAMPANIA
Campani
Vgl. über diese Münzen Friedländer osk. Münzen
S. 3^f. ; Garrucci S. 87, der eine Stadt Campa am Volturno
annimmt; besonders Imhoof-Blumer in der Wiener Nu-
mism. Ztschr. XVIII (1886) S. 222 ff., welcher nachweist,
dass nicht, wie gewöhnlich angenommen wurde, Capua
die Prägestätte dieser Münzen gewesen ist, sondern
Neapolis.
Weiblicher Kopf r., mit ge-
knüpftem Haar, in wel-
chem ein Band.
!<\PrA\AOS über einem r.
schreitenden Stier mit bär-
tigem Menschengesicht
Kopf im Profil, das 1. Vor-
derbein ist erhoben); zwi-
schen den Füssen eine
Schlange (undeutlich) r.
Doppellinie als Basis.
(28688. 28689).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. II, 27.
Auf dem zweiten sehr verdorbenen Exemplar ist von
der Schrift nur wenig zu sehen; auf dem andern ist alles
deutlich bis auf den ersten Buchstaben, der fast wie ein
\A aussieht, aber doch wohl sicher die Ligatur von KA
ist ft oder h\ .
Die Lesung AITANAOS der beiden bei Garrucci Taf.
LXXXVI, 19. 20 abgebildeten Exemplare ist ungenau, vgl.
Imhoof a. a. O. S. 223.
Campani
71
JRti
MM
M4-^
MS
7,33
ab-
genutzt
ab-
genutzt
7,34
ab-
genutzt
7,16
ab-
genutzt
Athenakopf r. (der attische
Helm mit einem Ölkranz
verziert) mit kurzem, in der
Mitte geknüpftem Haar-
zopf.
KAPPA^O S(der letzte Buch-
stabe unter dem Stierkopf,
in dieser Lage m) über
dem r. schreitenden Stier
mit bärtigem Menschenge-
sicht (Kopf im Profil);
zwischen den Beinen ein
Kranich r. Doppellinie als
Basis. (Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 35, 4 und Taf. V,
Campani 4 nach einem unvollkommen erhaltenen Pariser
Exemplar.
Über das liegende $ vgl. Garrucci S. 87, 15.
Ebenso. OV\An/V\A>l über dem r.
schreitenden Stier mit
bärtigem Menschengesicht
(Kopf im Profil); vor sei-
nen Füssen ein Kranich r.,
unter seinem Bauche viel-
leicht die Spuren von M
(Fox.)
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 35, 2 und Taf. V,
Campani 2.
Die Aufschrift ist etwas retouchirt, der erste Buch-
stabe kann also ursprünglich H gewesen sein (vgl. die
Exemplare mit £ — OV\ AHMAH bei Imhoof a. a. O. S. 223 f.).
Ebenso.
^}\AAriMA[H] über dem r.
schreitenden Stier mit
bärtigem Menschengesicht
(Kopf im Profil); vor sei-
nen Füssen ein undeut-
licher Gegenstand. (Pey-
trignet).
Der Gegenstand vor den Füssen des Stiers dürfte
der r. gewandte Kranich sein und somit dieses Exem-
plar von dem voraufgehenden nicht verschieden sein
^beide aus demselben Stempel?).
Ebenso. KAMPA/V/O über dem 1.
schreitenden Stier mit
bärtigem Menschengesicht
(Kopf im Profil). Im Ab-
schnitt ein Fisch 1. (Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 34, 1 und Taf. V,
Campani 1 : das dort erwähnte m hinter dem Stier ist auf
unserem Exemplar nicht sichtbar, kann aber auch hier
vorhanden gewesen sein. — Auch auf diesem Exemplar
ist die Aufschrift etwas retouchirt.
Campani
Mi
nicht
ganz so
gross
2-3
M ik
7A5
etwas
ab-
genutzt
0,69
0,56
etwas
abge-
brochen
Ebenso [Athenakopf r. (der
attische Helm mit einem
Ölkranz verziert) mit kur-
zem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf].
KAMPAA/O/// über dem 1.
schreitenden Stier mit
bärtigem Menschengesicht
(Kopf im Profil). Im Ab-
schnitt zwei einander zu-
gekehrte Zweige, welche
von dem breiten Strich
ausgehen, auf welchem der
Stier steht. (Peytrignet .
Unser Exemplar bei Imhoof a. a. O. Taf. V, 16 und
bei Minervini osservazioni numism. Taf. IV,3 mit der Auf-
schrift KAMPAA/O-V; ein anderes Exemplar bei Sambon
Taf.X, 2 mit KAMPAA/O*. — Vgl. Garrucci S. 87, 15.
Allifae
Über Allifae vgl. nach Friedländer osk. Münzen S. 25 f.
meine Numism. Beiträge in den Hist. und philol. Auf-
sätzen Ernst Gurtius gewidmet, S. 250 ff.; Garrucci S. 95.
Austernmuschel.
Sehr rohe Münze.
I3AAA um ein X vertheilt.
(77*7)-
Friedländer osk. Münzen S. 27, 3 und Taf.V, Allifae 3,
handelt ausführlich über die bisher nur durch dieses
Exemplar bekannte Münze und das auf derselben be-
findliche Zeichen X; vgl. über dieses auch meine
Numism. Beiträge (a. a. O. S. 252 Anm. 1 '.
Jugendlicher Kopf (des
Apollo?) r., mit ungewöhn-
lichbreitem Lorbeerkranz;
umher drei Delphine.
Perlkreis.
Vgl. Friedländer osk.
AAAlBAN'oN übereinerScylla
r. Sie hat an jeder Schul-
ter einen Hundekopf, in
der gesenkten R. hält sie
einen Polyp, auf ihrer halb-
erhobenen L. liegt ein
Fisch. Unten eine Mies-
muschel. Einfacher Kreis.
4916. Gansauge .
Münzen S. 2N, 4.
Allifae
/J
AI
^2
ÜI
0,63
0,02
0,66
0,62
^Ri-i^
o,bi
Mi
0,72
Ebenso. AAAIBAA/oA^ deutlich; sonst
ebenso, aber ohne Kreis.
Dieses Exemplar ist abgebildet bei Friedlander a.a.O.
Taf. V, Allifae 4.
Ebenso. j AAAI8A/VON, sonst ebenso
(Fox, 2 Ex.).
Auf keinem der beiden Exemplare ist der fünfte
Buchstabe recht deutlich, scheint aber eher S (oder 8?)
gewesen zu sein als B.
Ebenso, aber verwildert. IAAIBANoN, deutlich; sonst
ebenso. (Fox).
Der Schrötling ist fast viereckig. Die Schrift ähnlich
auf einem in den Hist. und philol. Aufsätzen S. 249
erwähnten Exemplar. Der Apollokopf erscheint, gewiss
nur in Folge der rohen Ausführung, bärtig, ebenso
auf dem bei Garrucci Taf. LXXXIX, 41 abgebildeten
Exemplar.
Ebenso, aber verwildert.
AAaA\AO/V deutlich; sonst
ebenso. (4403).
Der Schrötling sehr unregelmässig, daher sind die
Fische auf der Vorderseite kaum zu sehen. — Zur Auf-
schrift vgl. ein in den Hist. und philol. Aufsätzen S. 249
erwähntes Exemplar.
Lorbeerbekränzter Kopf des Scylla mit doppeltem Gesicht
Apollo 1. ; davor Rest eines r. : an jeder Schulter hat
Buchstabens der sich zu sie einen Hundekopf, in
ü ergänzen lässt (die voll- der gesenkten R. hält sie
ständige Aufschrift dieser einen Polyp, auf der halb-
Münze ist AUHBAl erhobenen L. liegt eine
Schneckenmuschel. Über
und unter der Scylla ein
Schwan r. (Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 28, 5 und Taf. V,
Allifae 5; Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 73,6: das Doppelgesicht der Scylla scheint auf keinem
dieser Exemplare deutlich gewesen zu sein, denn es wird
nicht erwähnt. Erst auf dem bei Garrucci Taf. LXXXIX, 38
abgebildeten Exemplar ist das Doppelgesicht richtig er-
kannt (vgl. Sallet's Zeitschr. '
S. 166).
für Numism.' XIV 1886
74
Campania
JE 8-1
84-9
24,38
27,ö3
7E7
^oS
Ein Exemplar der im Londoner Catalog S. 74 n. 8
unter Alliba aufgeführten und abgebildeten Kupfermünze
'Tritonskopf 1. — Scylla 1., darunter A' sowie das ehemals
Fox'sche Exemplar 'Tritonskopf r. — Scylla L, darunter
A' (Fox unedited or rare greek coins Taf.I, 6 und S. 10 n. 6
Alliba zugetheilt) liegen in unserer Sammlung bei den
unbestimmten griechischen Münzen, da ihre Fabrik eher
nach Akarnanien hinweist. Garrucci (S. 161) giebt diese
Münzen nach Scylacium Bruttiorum. —
Die im Londoner Catalog S. 73, Alliba n. 7 beschis-
bene und abgebildete kleine Silbermünze 'Athenakop r.
— Scylla oder vielmehr Triton r.' habe ich zu den u-
bestimmten italischen Münzen gelegt.
Atella
Triens
Lorbeerbekränzter Kopf des N03flR unter den Vorde
füssen der Rosse eines r.
Zeus r., dahinter J Perl-
kreis wie es scheint.
Vgl. Friedender osk.
Atella 1.
rennenden Viergespannes,
in welchem Zeus steht:
in der L. hält er das Scep-
ter, in der erhobenen R.
den Blitz. Hinter ihm
eine kleine Nike die Zü-
gel haltend. Im Abschnitt
• • • • Einfacher Kreis.
(6659. Fox).
Münzen S. 15, 1 und Taf. IV,
Sextans
Derselbe Kopf, dahinter J
Einfacher Kreis.
nI0351N im Abschnitt. Zwei
Krieger (das Haupt ist un-
bedeckt, sie tragen Stiefel
und über dem Waffenrock
kurze Mäntel) einander
gegenüber stehend halten
mit den 1. Händen zu-
sammen ein Ferkel, mit
der R. erhebt jeder sein
Schwert senkrecht. L. im
Felde J Einfacher Kreis.
(218/1884.
Vgl. Friedender osk. Münzen S. 16, 2 und Taf. IV,
Atella 2. Spuren von Überprägung.
Atella. Caiatia. Calatia
75
JE6-
K+k-5\
tetf-6:
4-44
4*
10,63
11,05
lM5
5>00
4,70
7,53
JE 61
Ebenso, nur ist der Kopf
anders behandelt. Un-
deutlicher Kreis.
Ebenso. (28741. Rauch.
Dannenberg).
Ebenso ist das bei Garrucci Taf. LXXXVIII, 6 ab-
gebildete Exemplar. Ob der auf dieser Münze dargestellte
Kopf wirklich derjenige des Zeus ist, kann bezweifelt
werden; vielleicht wird er richtiger als Poseidon be-
zeichnet.
Uncia
>jaaSN im Abschnitt. Nike
r. stehend bekränzt ein
Trophaeon; im Felde r. •
Einfacher Kreis. (5925.
28741. Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 16, 3 und Taf. IV,
Atella 3. Das letzte (schwerste) Exemplar scheint über-
prägt zu sein.
Derselbe Kopf, dahinter
Perlkreis.
Ca
latia
5,40
5,89
8,04
alle nicht
gut
l3A7
Kopf der Athena 1. (korin-
thischer Helm mit Busch),
mit langem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf. Perl-
kreis.
CAIATINO (r., in einer ge-
raden Zeile aufwärts).
Hahn r. Im Felde 1.
ein grosser achtstrahliger
Stern. Perlkreis. (6662.
7222. Ohne Bezeichnung).
Calatia
Sextans
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r. (am Nacken drei
stylisirte Locken). Da-
hinter l Einfacher Kreis.
KNUNT im Abschnitt. Zeus
im r. eilenden Zwiege-
spann , hält in der L. das
Scepter, in der erhobenen
R. den Blitz. L. im Felde
J Perlkreis. (523/1875).
Es ist nicht recht klar, ob im Abschnitt blos KNURT
oder KRUNTI steht.
Das bei Garrucci Taf. LXXXVIII, 1
76
Campania
&\\
3->7?
/R5
6,97
^44-5
7,32
abgebildete Exemplar hat Kalat. Abweichend ist da
Exemplar bei Friedländer osk. Münzen S. 20, 2 um
Taf. IV, Calatia 2.
Uncia
TTUPIsl (1., in einer geraden
Zeile aufwärts). Dreizack,
ohne Schaft. Perlkreis.
(28670/17).
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r. (am Nacken drei
stylisirte Locken), aber
keine Werthbezeichnung.
Perlkreis.
Taf. II, 28.
Zu dieser Münze bemerkt Friedländer: Wie es scheint,
ist unser Exemplar das früher in der Sammlung des
französischen Generals Reynier befindliche und in dessen
Precis d'une collection de medailles antiques, Genevej
o. J., Taf. I, 22 abgebildete, denn mit dieser Abbildung
stimmt es in allen Zufälligkeiten ganz überein, auch
ist es im Jahre 1864 aus Paris angekauft worden. Das
Reyniersche Exemplar ist von Avellino im Suppl. ad Italiae
num. S. 49 beschrieben, von Micali storia degli antichi
popoli italiani, III, Taf. GXV, 18 abgebildet und danach in
Fnedländers oskischen Münzen S. 21, Taf. IV, Calatia 4
wiederholt. Doch war Micali's Abbildung nicht völlig treu.
Cales
Kopf der Athena 1. (korin-
thischer Helm mit Busch),
mit Perlschnur am Halse;
das Haar ist am Nacken
leicht zusammengebun-
den.
Taf. II, 29.
CAUENo im Abschnitt. Nike
in einem 1. eilenden Z wie-
gespann zieht mit der L.
die Zügel an und hält inj
der ausgestreckten R. die
Ruthe. (4848).
Athenakopf 1. (der Helm ist
mit einer Schlange ver-
ziert), mit Perlschnur und
Ohrgehänge; der Haar-
wulst am Nacken ist in
der Mitte geknüpft. Zwi-
schen Helmbusch und
Nacken ein Kantharos.
Vgl. Cat. of greek coins
S. j6j Cales 2.
Ebenso. (Beger thes. Brand.
1,353)-
the Brit. mus., Italv
Cales
77
iR4*
7,12
7P9
. R 5
7,24
7,18
6,93
Athenäkopf 1. (der Helm hat CAUENO im Abschnitt. Nike
ausser dem grossen Busch in einem 1. eilenden Zwie-
seitwärts einen kleineren, gespann hält in der L. die
der an einer Schlange be- Zügel und berührt mit der
festigt zu sein scheint), mit Ruthe, die sie in der R.
Ohrgehänge, Perlschnur hat, die Rosse. (Fox).
und in der Mitte geknüpf-
tem Haarzopf. Zwischen
diesem und dem Helm-
busch eine Eule (halb 1.).
Taf. II, 30.
Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. y6y
Cales 1 stimmt bis auf das Beizeichen gewiss mit unserem
Exemplar überein.
Athenakopf r. (der Helm
ist mit einem Stern ge-
schmückt), mit Perlschnur
und in der Mitte geknüpf-
tem Haarzopf. Zwischen
diesem und dem Helm-
busch ein Helm mit
Seitenklappen.
Ebenso, doch ist die Helm-
verzierung nicht deutlich
(kleiner Flügel?). Das Bei-
zeichen ist hier ein läng-
licher Schild.
Ebenso (doch Helmverzie-
rung: Schlange; Beizei-
chen: Schwert oder Dolch,
die Spitze abwärts).
Ebenso (doch Helmverzie-
rung: Greif r. rennend;
Beizeichen: Dreifuss).
Ebenso (doch Helmverzie-
rung: geringelte Schlange;
Beizeichen: ein Flügel).
Ebenso (doch Helmverzie-
rung: Palmette; Beizei-
chen: Zweig).
CAUENO im Abschnitt. Nike
in einem 1. eilenden Zwie-
gespann zieht mit der L.
die Zügel an und hält in
der ausgestreckten R. die
Ruthe. (Fox).
Ebenso. (Dannenberg).
Ebenso. ' (Fox)
Ebenso. (Gansauge).
Ebenso (das L kaum noch
spitzwinklig). (Rauch).
Ebenso. (Fox).
78
Campania
13
14-
»9
20-
22
^4^-5
7,M
^•4^-5
7,3!
^5
6,79
etwas
ab-
genutzt
^4-44
4,95
^4-4*
5,55
5,74
7,15
7,06
4,85
6,90
iE- 4^i
7,o
7,4i
6,20
Athenakopf r. (der korin-
thische Helm ist mit einem
r. rennenden Greif geziert)
mit Ohrgehänge, Perl-
schnur und in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf. Zwi-
schen diesem und dem
Helmbusch ein Zweig;
unter dem Halse N
Ebenso (doch Helmverzie- Ebenso. (7212)
rung: Kranz; Beizeichen:
Lanzenspitze; unter dem
Halse O).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXIII, 13.
CALENo im Abschnitt (das L
fast rechtwinklig). Nike
in einem 1. eilenden Zwie-
gespann zieht mit der L,
die Zügel an und hält in
der ausgestreckten R. die
Ruthe. (361/r
Ebenso (doch Helmverzie-
rung: Greif r.; Beizeichen:
Steuerruder; unter dem
Halse nichts).
CALENO im Abschnitt. Der-
selbe Typus, aber r. ge-
wendet. (Prokesch).
Die Kupfermünzen sind so geordnet:
I mit dem Hahn.
II mit dem Stier: a — Leier mit CAUENO
b — Leier ohne CAUENO
c — Stern
d — Nike.
Die mit dem Stier haben gewöhnlich O, selten O;
die mit dem Hahn meistens O, selten O.
CAVENO (abwärts) vor ei-
nem Hahn r. L. im
Felde grosser achtstrahli-
ger Stern. Perlkreis.
(Rauch).
Das U ist etwas nach links geneigt, das O vollständig
geschlossen.
Kopf der Athena 1. (korin-
thischer Helm mit Busch),
mit langem, in der Mitte
geknüpftem Haarzopf.
Perlkreis.
Ebenso.
Ebenso.
ebenso.
(Gansauge. 1321. Arditi.
Fox. Ohne Bezeichnung.
Friedländer).
CAIENO, sonst ebenso.
(Rauch. 4972. Beger thes.
Pal. 190, th. Br. I, 353).
Bei dem V scheint der Querstrich nicht durchzu-
gehen; das T ist etwas nach links geneigt und nähen
sich der Form V.
Cales
79
JE4-4h
JE4
5,39
6,65
7>25
5,3o
29
&3k
JE4
5,68
5^
E4-4I
5,49
Ebenso.
Der Querstrich des
oder eine Gurve.
CAUENO, sonst ebenso.
(Rauch. Pfau. B. Fried-
länder, 2 Ex.).
bildet einen stumpfen Winkel
CAUENO (aufwärts) vor dem
Kopfe der Athena 1., mit
Ohrgehänge,Halsband und
langem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf; zwi-
schen diesem und dem
Helmbusch ein A
Vgl. Gat. of greek coin<
S. 80, 29. Sambon Taf. XII, 55
Napol, n. s. III S. 98 und Taf. VIII, 2.
Auf dem bei Garrucci Taf. LXXXIII, 1
Exemplar fehlt die Mondsichel.
Hahn r. Im Felde 1. ein gros-
ser achtstrahliger Stern, r.
Mondsichel; vor den Füs-
sen des Hahns ein grosses
A (28741).
in the Brit. mus.,
Minervini im Bull.
Italy,
arch.
abgebildeten
Ebenso, doch ist die Schrift
nicht sichtbar, weil der
Schrötling sehr klein ist.
Der Buchstabe zwischen
Helmbusch und Haar-
zopf ist hier A
[CAUEJNO vor demselben
Kopfe. Zwischen Haar-
zopf und Helmbusch A,
vor der Stirn ein •
Ebenso, nur ist der Buch-
stabe vor den Füssen des
Hahns kleiner und hat die
Form A (Fox1.
Ebenso, vor den Füssen des
Hahns ein grosses A
(7273)-
Taf. II, 31.
Der Buchstabe am Helmbusch ist offenbar ein nicht
gut gerathenes A und findet sich ebenso auf der im Gat. of
greek coins in the Brit. mus. , Italy, S. 80, 29 abgebildeten
Münze. Die Aufschrift der Vorderseite ist nach einem in
Gotha befindlichen Exemplar (Abdruck in Berlin) ergänzt.
CAUEN" (aufwärts) vor dem | CAPEN" im Abschnitt. Stier
lorbeerbekränzteji Kopfe 1 mit bärtigem Menschen-
des Apollo r
Perlkreis
Doppelter
gesicht r. schreitend. Da-
rüber eine Leier. Zwi-
schen den Beinen des
Stiers vielleicht Spuren
eines Buchstabens. Perl-
kreis. (4507).
Diese leider nicht gut ausgeprägte Münze ist von
8o
Campania
/E5
6,25
JE 4|
6,60
&4-4h
6,61
JEtf
7,25
&Ak
6,85
&ti
6,98
& 4-1T5
5>85
JE 4l>
6,58
JE5
6,04
oxydirt
JE^-S
5)7?
oxydirt
zierlicher Arbeit; in der Aufschrift ist beide Mal das C und!
das unten offene n kleiner als die anderen Buchstaben.!
CAUENO (aufwärts) vor dem
lorbeerbekr'änzten Kopfe
des Apollo L; hinter dem-
selben Lanzenspitze. Perl-
kreis.
CAUENO (aufwärts) vor dem
lorbeerbekränzten Kopfe
des Apollo 1.; hinter dem-
selben Kornähre. Perl-
kreis.
Ebenso; doch ist das Bei-
zeichen hinter dem Kopfe
undeutlich.
Ebenso, doch als Beizeichen
ein Kantharos.
ein A
Ebenso, doch ist das Bei-
zeichen nicht mehr zu
erkennen.
Ebenso, doch als Beizeichen
ein achtstrahliger Stern.
Ebenso, Beizeichen un-
deutlich.
Ebenso, als Beizeichen eine
Fliege.
Ebenso, als Beizeichen ¥
(eine Spindel?). '
[CJAUENO im Abschnitt. Stier]
mit bärtigem Menschen-]
gesicht r. schreitend; auS
dem Kopfe hat er einen]
undeutlichen Aufsatz (et-
wa wie eine Lotosblume).';
Über dem Stier eine Leier. -
Einfacher Kreis. (B. Fried-1
länder).
CAUENO im Abschnitt. Stier
mit bärtigem Menschen-'
gesicht r. schreitend. Da-^
rüber Leier; zwischen den|
Beinen R (ß. Friedländer).
Ebenso, doch unter dem
Bauche des Stiers A (5090).*
Ebenso, doch hier E (Fox)
Ebenso, doch hier M
(Gansauge).
Ebenso, mit demselben
Buchstaben.
Ebenso, doch der Buchstabe
unter dem Bauche des
Stiers undeutlich A oder
A oder A?). (Fox .
Ebenso, doch ist der Buch-
stabe undeutlich (A oder
A?). (Biron.
Ebenso, doch ist der Buch-
stabe unkenntlich. 1>.
Friedländer).
Ebenso, der Buchstabe un-
kenntlich. tRauch).
Cales
4-
43
44
45
46
4£-
48
&s
8,0
iE 4*
7,43
' -i
^5
4,62
gänzlich
oxydirt
^4"4^
7,34
JE^-5
6,55
JE4\
7,10
&4k-5
6,74
7,22
Ebenso, doch als Beizeichen ' Stier mit bärtigem Men-
ein Helm mit Backen- schengesicht r. schreitend,
klappen. darüber Leier. Im Ab-
schnitt IS (1322).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 78, 16.
CAUENO aufwärts vor dem-
selben Kopfe; dahinter
eine geringelte Schlange.
Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend;
darüber Leier. Unter dem
Bauche des Stiers T (Im
Abschnitt nichts). Perl-
kreis. (91/1885).
Taf. II, 32.
Diese Münze ist von sehr feiner Arbeit.
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 78/14.
[C1AUENO (aufwärts) vor dem [C]AUENO im Abschnitt,
lorbeerbekränzten Kopfe Stier mit bärtigem Men-
des Apollo 1. Perlkreis schengesicht r. schreitend;
wie es scheint. darüber grosser achtstrah-
liger Stern. (5 141).
Ob hinter dem Apollokopfe ein Beizeichen war, ist
nicht zu erkennen.
CAUENO aufwärts) vor dem-
selben Kopfe; dahinter ein
achtstrahliger Stern.
Ebenso, doch ist ungewiss,
ob ein Beizeichen da war.
Perlkreis.
Ebenso. Perlkreis nicht zu
sehen.
Ebenso, als Beizeichen ein
achtstrahliger Stern. Perl-
kreis.
CAUENO im Abschnitt. Stier
mit bärtigem Menschen-
gesicht r. schreitend. Da-
rüber ein grosser sechs-
zehnstrahliger Stern; un-
ter dem Bauche des Stiers
A Perlkreis. (Dannenberg).
Ebenso, doch ist der Buch-
stabe hier N (B. Fried-
ender^.
Ebenso, doch ist der Buch-
stabe hier O (Rauch).
Ebenso, doch steht hier P
(B. Friedländer, 2 Exem-
plare).
Antike Münzen. Bd. III, i
82
Campania
49-
52
^4*-5
6,10
6,55
6,77
5,80
53
^E 4%-5
7»»5
<*5
6>°3
iE8|-9
iE 8^
27,'5
24,2
Lorbeerbekränzter Kopf des j CAUENO im Abschnitt. St
Apollo 1. (am Hinterkopf
unterhalb des Kranzes eine
Perlschnur); dahinter läng-
licher Schild. Perlkreis.
Ebenso.
mit bärtigem Menschen-
gesicht r. schreitend. Da-
rüber schwebende NiH
den Stier bekränzend vor
dem grossen Kranze is1
nur die Hälfte dargestellt'
28732. Rauch. Gansauge
Fox).
Ebenso (die Schrift undeut-
lich). Unter dem Bauch«
des Stiers A Ohne Be-
zeichnung.
Capua
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r. Perlkreis.
Zinn» r., abwärts . Adler m
ausgebreiteten Flügeln ai
dem Blitz r. Perlkrei
x f r, (2/l879'-
Taf. II, 33.
Diese äusserst seltene Münze ist in Neapel angekauf
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. S, 1 und Taf. I Capua
a. Die Kupfermünzen mit Werthbezeichnung
Quincunx
Athenakopf r. ; der attische 3 flN>l unter einem r. tue
Helm ist mit drei Büschen
versehen. Perlkreis.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 9, 3 und Taf. II.
genden Pegasus; darunti
• • • • • Perlkreis. 1 257<
Triens
Bekränzter Kopf des Zeus • • • •
r. Perlkreis. Geflügelter Blitz
J HR*
Perlkreis. 1 2
Vgl. Garrucci Taf. LXXXVII n. 9.
Das bei Friedländer osk. Münzen Taf. 11,4
bildete Kxemplar gehört einem etwas abweichenden
Typus dieser Münze an: auf jenem ist der Zeuskopf
jugendlicher dargestellt und unter demselben befinden
sich vier Werthktigeln, die bei dem durch unser Kxemplar
vertretenen Typus zu fehlen scheinen.
Auf dem Exemplar unserer Sammlung ist der Kranz
des Zeuskopfes nicht recht deutlich.
Capua
83
Sextans
JE 6
12,56
14,85
14,6
12,9
JEG
11,48
10
JEG
13,48
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit einer Binde
im Haar; am Nacken die
(geschulterte) Keule. Perl-
kreis.
UnFW im Abschnitt. Löwe
r. (der Kopf von vorn)
zerbeisst eine kurze Lanze,
welche er mit der 1. Vor-
dertatze gefasst hat. Da-
rüber • • Perlkreis.
(4818. 6581,
Fox, 2 Ex.
Taf. III, 34.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 10, 6 und Taf. II, 6
wo jedoch die Darstellung auf der Rückseite nicht ganz
richtig beschrieben wird (s. Sallet's Zeitschr. für Numism.
XIV 1886 S. 174). — Gewiss unrichtig abgebildet und be-
schrieben bei Garrucci Taf. LXXXVII, 11.
Auf zwei Exemplaren hat der letzte Buchstabe die
Form I] und das >l ist etwas grösser.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r. , dahinter $ Perl-
kreis.
dahinter z
DnR>l unterhalb eines auf
dem Blitz stehenden Ad-
lers mit ausgebreiteten
Flügeln (von vorn, der
Kopf 1. gewendet). Zu
beiden Seiten des Adlers
je ein * Perlkreis. (Fox.
Peytrignet).
Auf dem Fox'schen Exemplar ist die Schrift mit
dem Grabstichel aufgefrischt worden, auf dem anderen
ist sie kaum sichtbar.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 1 1, 1 3 und Taf. III,
!3-
Ebenso
Hnn>! im Abschnitt. Zwei
Krieger (das Haupt ist un-
bedeckt, sie tragen Stiefel
und über dem Waffen-
rock kurze Mäntel) ein-
ander gegenüber stehend
halten mit den 1. Händen
zusammen ein Ferkel , mit
der R. erhebt jeder sein
Schwert senkrecht. L. im
Felde J Perlkreis.
(383/1875.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 1 1, 10 und Taf. II, 10.
Derselbe Typus findet sich in Atella wieder.
84
I I
'5
MG-G^
[6
JEG-6%
&7-7\
18-
20
M5
■3>23
12,20
I2,30
14,04
12,70
l6,0
l2>55
ab-
genutzt
7,20
7,25
9,55
Campania
Ebenso [Lorbeerbekränzter
Kopf des Zeus r. , da-
hinter
Perl kreis].
Vgl. Friedländer osk.
ZHIR» im Abschnitt. Seien!
durch die Mondsichel auf
dem Kopfe bezeichnet,
mit flatterndem kurzem
Mantel) in einem r. eilen-
den Zvviegespann und mit
beiden Händen die Zügel
führend. Darüber * *
Perlkreis. (Ohne Bezeich-
nung. 4971. Fox, 2 Ex.
92/1885."
Münzen S. 12, 14 und Taf. III, 14.
Weiblicher Kopf r. mit Ohr- JUß] >! im Abschnitt. Krie-
gehänge, Perlenschnur am ger (ungewiss ob behelmt
Halse und einer Zinnen-
krone, welche mit einem
Blitz geziert ist; am Halse
etwas Gewand. Hinter dem
Kopfe Rest eines undeut-
lichen Beizeichens wohl
dasselbe wie auf n. 25 — 27)
und darunter x_ der zweite
Stern hier kaum sichtbar).
Perlkreis.
Vgl. Friedländer osk. Münzen
mit eingelegter Lanze um
flatterndem Mantel r.
sprengend. Unter den
Vorderfüssen des Pferdes
eine Schneckenmuschel:
1. im Felde
(Peytrignet).
Perlkreis.
S. 12, \G. In dem Bei
zeichen hinter dem Kopfe glaubte Cavedoni Bull. d.
Inst. 1850 S. 197 'una cornetta da caccia' erkennen zu
können. — War der Reiter behelmt was nach unserem
Exemplar unwahrscheinlich ist), so hatte der Helm sicher
keinen Busch wie bei Garrucci Taf. 87, 1.
Ebenso wie es scheint. DnN» im Abschnitt. Ebenso
Fox .
Uncia
Kopf der Artemis r., im Haar DflNH im Abschnitt. Eb
ein Diadem mit kleinen
Strahlen, am Nacken Bo-
gen und Köcher. Am
Halse etwas Gewand,
Halsband. Perlkreis.
r. rennend, darüber «
Perlkreis. Heger th
[, 417
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 10, 7 iind Taf. II,
Capui
85
M4k-5
JE 5-6 l
'?
5
JE 11
7A5
7,5*
IM
8,03
7,l3
ab-
genutzt
7P
stark
oxydirt
Lorbeerhekränzter Kopf des
Zeus r. ; dahinter * Perl-
kreis.
HnN>1 im Abschnitt. Nike
r., bekränzt ein vor ihr
stehendes Tropaeum. Im
Felde r. * Perlkreis.
(4820. 5877. 6122. 8393.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 1 1, 1 1 und Taf. II, 11.
Derselbe Typus auch auf Münzen von Atella.
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge, Perlenschnur
und einer Zinnenkrone,
welche mit einem Blitz
geziert ist. Hinter dem
Kopfe ein mit einem Griff
versehener, etwas ge-
krümmter Gegenstand,
wohl eine Reitgerte ; unter
dem Halse * Perlkreis.
Taf. III, 35
UnRX im Abschnitt. Krieger
unbehelmt wie es scheint)
mit eingelegter Lanze und
flatterndem Mantel r.
sprengend. Unter den
Vorderfüssen des Pferdes
eine Schneckenmuschel;
im Felde 1. * Perlkreis.
(6660. Fox, 2 Ex.).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 13, 17 und Taf. III, 17.
b. Die Kupfermünzen ohne Werthbezeichnung
HnR>l im Abschnitt. Zeus
im r. rennenden Vierge-
spann hält mit der L. das
Scepter und in der er-
hobenen R. den Blitz.
Perlkreis. (Fox).
42,03 Die neben einander gestell-
ten Köpfe der Hera und
des Zeus r. ; dieser ist lor-
beerbekränzt, jene trägt
ein hohes Diadem und auf
die Schultern herabhän-
gende Locken (oder
Zöpfe), am Halse etwas
Gewand. Hinter dem
Nacken das Scepter. Perl-
kreis.
Dieses Exemplar stammt aus der Sammlung Thomas.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 10, 8 und Taf. II, 8.
86
Campania
29
30
ZI
:p
JE9±2
JE7
JE4
iE 4
25,23
12,85
5,12
4,69
Lorbeerbekränzter Kopf des HnR>! unter einem auf dem
Zeus r. Perlkreis. Blitz stehenden Adler mit
ausgebreiteten Flügeln et-
was r.). Perlkreis. (6456).
Vgl. Friedender osk. Münzen S. 1 1, 12 und Taf. III, 12.
Ebenso. | Ebenso. (12578).
Ebenda erwähnt. Das bei Garrucci S. 89, 17 (= Taf.
LXXXVII, 16) abgebildete Exemplar hat eine kleine Mond-
sichel neben dem 1. Beine des Adlers; auch unser Exem-
plar hat an der Stelle etwas ähnliches.
Kopf der Hera r.. mit dem
Diadem, Ohrgehänge und
Halsband (etwas Gewand
am Halse); an der Schul-
ter das Scepter. Perl-
kreis.
3f\R>\ (r., abwärts). Zwei ke-
gelförmige Idole auf vier-
eckigen, mit Tüchern be-
hangenen Untersätzen.*)
Auf den Idolen liegt eine
Tänie, eine andere Tänie
(oder Schleier) schwebt
oder hängt über den-
selben. Im Felde 1. das
einem Dreifuss ähnliche
Beizeichen. Perlkreis.
(Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 14,22 und Taf. III, 22.
Ebenso. DüfW (1., aufwärts. Ger-
stenähre mit zwei Blättern.
Im Felde r. das Beizeichen
der vorhergehenden Mün-
ze. Perlkreis. (367 [873 .
Abgebildet bei Sambon Taf. XII, 43, Garrucci Taf.
LXXXVI, 25. — Dieselbe Kehrseite findet sich auf dem
zweitfolgenden Typus wieder.
*) So erscheint die Darstellung selbst auf den besterhaltenen Stücken und wird auch von
Garrucci S. 88, 24 so beschrieben. Vielleicht sind aber die neben einander dargestellten nicht
ganz klaren Gebilde ein jedes als Ganzes aufzufassen (wie es bereits Munter in seinen Antiquar.
Abhandl. S. 206 gethan hat); sie könnten dann recht wohl zwei Idole vorstellen, ähnlich dem-
jenigen der Persephone auf Münzen von Sardes.
JEi
1,64
oxydirt
1^3-34
5,3 l
3,97
3>55
JE2
2,0
M2
2,28
&3k
4,12
3,84
3,5*
&3k
4,90
JE \\-i
3
i?44
schlecht
i,76 !
Capua o7
Ebenso. Geflügelter Blitz. Im Felde
einerseits UnNM, anderer-
seits das Beizeichen wie
auf den vorhergehenden
Münzen. (Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 14, 23 und Taf. III, 23.
Zinn* (L, aufwärts). Ger-
stenähre mit zwei Blättern.
Im Felde r. das Beizeichen
der vorhergehenden Mün-
zen. Perlkreis. (4819.
Fox, 2 Ex.).
Vgl. Friedränder osk. Münzen S. 14, 24 und Taf. III, 24.
Kopf der Hera r., mit Dia-
dem und Schleier; am
Nacken das Scepter. Perl-
kreis.
Jugendlicher Kopf (des Te-
lephos?) r. mit einer der
phrygischen Mütze ähn-
lichen Kopfbedeckung.
Perlkreis wie es scheint.
inn>1 imAbschnitt. Hirsch-
kuh r., den Kopf nach
dem von ihr gesäugten
Telephos wendend. Im
Felde r. das Beizeichen
der vorhergehenden Mün-
zen. Einfacher Kreis wie
es scheint. (Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 13, 20, welcher den
jugendlichen Kopf der Vorderseite als mit einer Thier-
haut bedeckt auffasst.
Ebenso.
Ebenso, doch scheint auf
diesem Exemplar das Bei-
zeichen zu fehlen. (6661).
Friedländer osk. Münzen Taf. III, 20.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. mit lang über den
Nacken herabhängendem
Haar. Perlkreis.
in FW (1., aufwärts). Leier
an deren r. Seite eine Tänie
gebunden ist. Perlkreis.
B. Friedlän-
D/ ??■
Vgl. Friedländer osk
Ebenso.
Ebenda erwähnt.
(4407-
der).
Münzen S. 14, 25 und Taf. III, 25.
3nn>! ir. , abwärts). Leier
an deren 1. Seite eine Tänie
gebunden ist. Perlkreis.
(7566).
Kopf der Athena r. (attischer ! pnN>l] imAbschnitt. Ele-
Helm mit Busch). phant r. 1 12579. Fox).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S.
15,
26 und Taf. III, 26.
Campani
JE4
3-4
5.6
JE 4-4^
JE4
8.9
iE
JE 3^-4
10
JE 4k
JE 4-4h
JE4
5,20
5,5°
5,40
3,42
oxydirt
7,3 «
5,32
3,9!
4,45
4,7*
6,32
4,93
Compulteria
WIVl/l<BT\ianV>l (abwärts)
vor dem lorbeerbekränz-
ten Kopfe des Apollo 1.
(am Hinterkopf unterhalb
des Kranzes eine Perl-
schnur); hinter demselben
V Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend;
darüber schwebende Nike
den Stier bekränzend von
dem grossen Kranze ist
nur die Hälfte dargestellt.
(B. Friedländer. 28642/10).
Auf dem einen Exemplar mit sehr knappem Schröt-
ling ist die Aufschrift nicht sichtbar.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 5, 1.
Ebenso, doch hinter dem
Kopfe O Perlkreis.
Ebenso, doch unter dem
Bauche des Stiers IS
(5382. 4982).
Ebenda S. 5, 1 und Taf. I, Compulteria 1.
Ebenso.
Fox.
B. Friedländer.
VH<3TU3nV>l (abwärts) vor
demselben Kopfe; dahin-
ter O Perlkreis.
Auf beiden Exemplaren ist V sicher der letzte Buch-
stabe der Aufschrift; das rechtsläufige U ist nur auf einem
Exemplar erkennbar. Ebenso ist das O hinter dem
Apollokopf nur auf einem Exemplar sichtbar.
IVIVl/OTUanV^ vor dem- I Ebenso, doch scheint unter
selben Kopfe, dahinter O j dem Bauche des Stiers
Perlkreis. nichts zu stehen. (5258).
Die abweichenden Buchstabenformen H und U sind
ganz sicher.
'/\AQBT4 3!W>! vor dem- Ebenso, unter dem Bauche
selben Kopfe; dahinter des Stiers l£ (7294.
vielleicht >l Perlkreis. Rauch .
Auf dem Rauch'schen Exemplar ist hinter dem
Apollokopfe nur >| erkennbar, nicht A wie Friedländer
osk. Münzen S. 5, 1 angiebt.
WVl/IOT>ianV>l vor dem-
selben Kopfe (die Stelle
hinter dem Kopfe schlecht
ausgeprägt . Perlkreis.
Ebenso, doch hinter dem
Kopfe ein undeutliches h
«fl/IOTSiariV* vor demsel-
ben Kopfe (dahinter kein
Zeichen). Perlkreis.
Ebenso. 7
Ebenso, doch scheint unter
dem Bauche des Stiers
nichts zu stehen. 17
Ebenso. (6446).
Compulteria. Cumae
80
Cumae
&3k-4h
6,75
gänzlich
oxydirt
Die auf der Ks. der Gumaner Münzen dargestellte
Muschel ist nicht die Austermuschel, wie auch noch
Friedländer annahm, sondern, wie ihre charakteristische
Form ausser Zweifel stellt, eine Miesmuschel (Mytilus
galloprovincialis, vgl. Imhoof und Keller Tier- und
Pflanzenbilder S. 53 n. 38. 39).
Miesmuschel (die Spitze r.j,
darauf zwei mit den Lei-
bern sich deckende Vögel
r. : der vordere streckt
den Kopf vor, der hintere
wendet ihn zurück. Unter
der Miesmuschel lA/^AV^I,
zu beiden Seiten der Vö-
gel O/V Einfacher Kreis
und Perlkreis. (5893).
Jugendlicher weiblicher
Kopf der Kyme) r., von
alterthümlichem Styl. Im
Haar ein Perlband, durch |
welches das hinten in |
einem Zopf aufgenom- j
mene Haar durchgesteckt j
ist und in kurzem Büschel '
wieder herabfällt; am
Halse Perlschnur und
Band. Um den Kopf mit
sehr kleinen Buchstaben
3/NAV5| derart vertheilt,
dass K vor dem Munde,
V unter dem Kinn, /^
hinter dem Kopfe, E dem
Auge gegenüber steht bei
dem E ein gewiss bedeu-
tungsloser Strich wie I).
Einfacher Kreis und Perl-
kreis.
Das auffallend leichte Gewicht dieser Münze erklärt
sich durch die völlige Oxydation des Silbers, auch ist
sie sonst beschädigt. Eine ganz ähnliche Münze befindet
sich in Arolsen und wurde von Friedländer in den Ber-
liner Blättern f. Münz-, Siegel- und Wappenkunde I (1863)
S. 135 und Taf. V, 1 herausgegeben. Indessen ist weder
die Bezeichnung des Kopfes als Apollo richtig — das
doppelte Halsband passt doch nur für einen weiblichen
Kopf — , noch war die Schrift auf der Vorderseite richtig
erkannt EVA M >. KVME ist gewiss erklärende Beischrift
für den weiblichen Kopf (vgl. Millingen Sylloge S. 14 und
die dort publicirte Münze mit sehr ähnlichem Typus).
Auf unserem Exemplar ist die alterthümliche Form
des x und u bemerkenswert!!.
QO
Campania
^3-4
M2k-
*3*"5
7f>3
7&
7,H
völlig
oxvdirt
Jugendlicher weiblicher
Kopf r., dem vorhergehen-
den in allem ahnlich, nur
dass hier der Büschel am
Haarzopf nicht vorhanden
ist. Perlkreis.
'v/lAM V )l um eine Mies-
muschel die Spitze r. ; di
rüber ein sechsstrahligc
Stern. Einfacher Kreis
und Perlkreis. 287c
Taf. III, 36.
Diese Münze scheint auf der Vorderseite keine
Schrift zu haben, obschon das bei der unregelmässigen
Form des Schrötlings nicht mit Sicherheil behauptet
werden kann.
KV[MA]IO/Vum einen jugend-
lichen weiblichen Kopf r.,
mit Ohrgehänge und ei-
nem einfachen Bande im
Haar(alterthümlicherStyl).
Perlkreis.
Miesmuschel (die Spitze 1. ,
darüber ein langer, schma-
ler Fisch 1. Doppelte Kreis-
linie. (28670/7).
Weiblicher Kopf r., mit brei- IAMV3 (unten; die Buch-
staben erscheinen auf den
Kopf gestellt. Mies-
muschel (die Spitze r. ,
darauf Heuschrecke r.
Perlkreis. (Fox .
tem Banddiadem im Haar,
grossem Ohrring und dop-
peltem Halsband. Vor
demselben undeutliche
Schriftspuren wie es
scheint: vor dem Kinn
stand vielleicht M (etwa
Kyme?). Einfacher Kreis
und Perlkreis.
Der Kopf ist unschön ausgeführt; besonders eigerfl
thümlich ist das Haar behandelt, das etwas verworren aus-
sieht. Das Diadem drückt sich am Hinterkopf stark in
das Haar.
Vgl. Sambon Taf. X, 5.
Der auf den folgenden Münzen dargestellte Kopt
(auf n. j.6 hat er Apollinischen Typus, auf den übrigen
würde man Nike darin erkennen soll wohl immer die
Kyme darstellen.
Cumae
Qi
10
pf*4H
7,^9
^4
7,48
iR 45-5
7,6
^ 31-5
6,93
^3%"4%
7,4i
M 3%-5
7,4
Kopf 1., oben im Haar (das
hinten aufgenommen ist)
ein Band.
KVMAIO/V über einer Mies-
muschel (die Spitze r.);
über der Aufschrift ■©•
Einfacher Kreis und ein
Kreis von einzelnen Per-
len. (28670/6).
An der Miesmuschel unten links ist ein wie | aus-
sehendes, wohl nur zufälliges Zeichen ausgeprägt.
Derselbe Kopf, aber kleiner. KVMAIO/V : um eine Mies-
muschel (die Spitze 1.) auf
welcher ein einer Ente
ähnlicher Vogel r. steht.
(28660).
Taf. III, 37.
Der Kopf auf dieser und der voraufgehenden Münze
zeichnet sich durch strenge und harte Züge aus.
Ähnlicher Kopf, aber r. und IAMV>I
ohne Band im Haar. Miesmuschel
(die Spitze r.)
O/V
Im Felde r. Mondsichel, in
welcher ein grosser Punkt.
Einfacher Kreis und ein
Kreis von einzelnen Per-
len. (Fox).
Taf. III, 38.
Der Kopf auf dieser Münze ist von strengem Styl,
aber roh gezeichnet; auffallend ist, dass trotzdem die
Wimpern des obern Augenlides angegeben sind.
Ähnlicher Kopf r., mit einem
Bande oben im Haar, das
hier anders geordnet ist.
Ähnlicher Kopf r.
Ähnlicher Kopf r.
KYMAICW Miesmuschel (die
Spitze r.), darüber ein
grosser vielstrahliger
Stern, einer Sonne ähn-
lich. Perlkreis. (Pey-
trignet).
KYmAlO/V Miesmuschel die
Spitze r.), darüber ein
langer, schmaler Fisch r.
Weitläufiger Perlkreis.
(Fox).
V\ OIAM Y> (im Bogen auf-
wärts von 1. beginnend).
Miesmuschel die Spitze
I.), darüber Gerstenkorn.
Weitläufiger Perlkreis.
(6543)-
Q2
Campan
I
M 4^-5
AI
4-4
13
i4
^4-4i
.R 4-44
*5
^ 4-2-5
[6
^ 44-5
7,47
Ähnlicher Kopl r. No|AHY>l (im Bogen
wHrts von 1. beginnen
sonst ebenso. (61 18).
Ein anderes Exemplar aus demselben Stempel b(
rindet sich in Paris im Abdruck hier vorhanden1.
0,00 Ähnlicher Kopf r.
subärat
M
5,75
7,3
7,58
Ähnlicher Kopf r.
Ähnlicher Kopf r., mit Hals
band.
//////////AMV* (im Bogen ab-
wärts von r. beginnend;,
sonst ebenso.
KY/Y\AIO/V Miesmuschel (die
Spitze r.), darüber Gersten-
korn. Perlkreis. 7854 .
»V\AAIO/^ (also aus
KVMAIOA/ verwildert),
sonst ebenso. Weitläufig
ger Perlkreis. Fox .
Diese Münze wird wohl subärat sein, obgleich nichts
davon zu sehen ist.
Ähnlicher Kopf
Halsband?).
(ohne KYWIO/V (im Bogen auf-
wärts von 1. beginnend1.
Miesmuschel (die Spitze
1.), darüber Gerstenkorn.
Schwacher, zum Theil
über die Buchstaben sich
hinziehender Perlkreis.
(Fox,
Auf unserem Exemplar erscheint der zweite Buch-
stabe wie Y nur durch einen Zufall, wie sich aus dem
Vergleich mit einem aus demselben Stempel hervorge-
gangenen Pariser Exemplar (Abdruck in Berlin ergiebt.
Ebenso zeigt das Pariser Exemplar deutlich, dass der
folgende Buchstabe W, nicht W ist den Schein der
Ligatur ma bringt auf unserem Exemplar der undeut-
liche über die Buchstaben gehende Perlkreis) Auf der
Pariser Münze geht dem K noch ein Y vorauf wahr-
scheinlich ein unvollendetes K mit welchem der Stempel-
schneider die Umschrift zu weit links beginnen wollte):
davon ist auf unserem Exemplar kaum etwas zu sehen.
Ähnlicher Kopf r., mit Hals-
band.
YWAIO/V Miesmuschel
die Spitze r. , darüber
Gerstenkorn. Perlkreis
scheint nicht vorhanden
zu sein. Fox .
Taf. III, 39.
Auf die Aufschrift folgen undeutliche Spuren mehre-
rer Buchstaben .Umprägung?).
Cumae
93
.R5-5^
7,6
IS
** 4 7*6
20
A4*
4-:
7,54
7,iO
Weiblicher
grossem
Halsband.
Kopf 1.
Ohrring
mit KYMAIO/V /V| Scylla 1. mit
und
Taf. III, 40.
zottigem Oberkörper, an
den Schultern je ein
Hundskopf; der r. Arm ist
vorgestreckt, der 1. halb
erhoben. Vor ihr eine
grosse Miesmuschel. Fox .
Abgebildet bei Fox unedited greek coins Taf. I, 7,
wo der letzte Buchstabe der Umschrift als U gegeben
wird. Ein kleiner Haken am Fusse der Hasta ist aller-
dings vorhanden, aber wohl durch eine Verletzung
entstanden. Auch das bei Garrucci abgebildete Ex.
Taf. LXXXIII, 26 hat am Schluss der Aufschrift /VI.
Die Scylla hat in ihren Händen kein Attribut die An-
gabe im Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 89, 27
wohl irrthümlich) ; ebenso das Ex. bei Garrucci a. a. O.
Athenakopf r., mit Hals-
band; um den mit dem
Busch versehenen atti-
schen Helm ein Ölkranz
mit grossen runden Bee-
ren.
K[VMA]ION Miesmuschel
(die Spitze iv, darüber
Spitzhund 1. auf einem
dünnen etwas gekrümm-
ten Gegenstande, vielleicht
einer Schlange, schreitend.
Perlkreis. (Fox).
Ein Exemplar in Arolsen, vgl. Friedländer in den
Berliner Blättern f. Münzkunde I 1863 S. 136, ein anderes
im Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 86, 6.
Vgl. auch Garrucci Taf. LXXXIII, 29.
Das Fell eines Löwenkopfs KVMAIOV\ Miesmuschel (die
mit dem Halse, von oben i Spitze r.), darüber Ger-
gesehen, zwischen zwei I stenkorn. Weitläufiger
schräg nach unten gerich- I Perlkreis. (6440. Fox).
teten Eberköpfen. Weit-
läufiger Perlkreis.
Taf. III,4i.
Ein identisches Exemplar im Cat. of greek coins in
the Brit. mus., Italy, S. 86, 7. Derbe, alterthümliche Arbeit.
[Der Typus der Vorderseite hat noch keine genü-
gende Erklärung gefunden. Avellino ad Italiae numos
supplementum S. 11 und 12 bezieht die Eberköpfe auf
die Verwandelung der Gefährten des Odysseus bei Girce,
allein dabei bleibt der Löwenkopf unerklärt, und unsere
Münze zeigt deutlich, dass der mittlere Kopf kein
Eber- sondern ein Löwenkopf ist. Millingen ancient
coins S. 4 bringt eine Stelle des Pausanias, nach welcher
in Cumae die Hauer des Erymanthischen Ebers aufbe-
wahrt wurden, allein auch da bleibt der Löwenkopf un-
erklärt. Auf der folgenden Drachme scheint es der Kopf
einer Löwin zu sein. Friedlaender]. Ausführlich be-
I handelt den Typus jetzt Garrucci S. 80.
94
*3
H
*S
28
29
^4^
6,2
* 2I-3
4,02
^1
°v
M.\— 1
0,6
^1^
0,6
/R 1 '.
0,4
ein
Stück
fehlt
0,42'
oxydirt
Alfrl*
0,51
^Ri^
0,53
Miesmuschel
Perl kreis.
Campania
Ebenso, doch sind die bei-
den Eberköpfe hier weit
mehr als bei dem vorigen
Typus einander zuge-
kehrt. Perlkreis.
Diese und noch mehr die folgende Münze ist
viel zierlicherer Arbeit.
KVM AIO/V
die Spitze 1.
(Peytrignet .
Ebenso (die Eberköpfe haben
ungefähr dieselbe Stel-
lung wie auf dem ersten
Typus1. Perlkreis.
Miesmuschel (die Spitze 1.)
auf welcher der Buchstabe
V\ Über der Muschel MV3,
unter derselben A!ON
Perlkreis. Fox .
Taf. III, 42.
Auf dieser und der voraufgehenden Münze dürfte
das Fell einer Löwin dargestellt sein.
7 Athenakopf r. mit korinthi- I KV / \E Miesmuschel
schem Helm ohne Busch.
Perlkreis.
Spitze r.i, darüber kleine
Kammmuschel (die Spitze
nach oben). Perlkreis.
(Gansauge).
Die Schrift ist so vertheilt, dass K und V zu beiden
Seiten der kleinen Kammmuschel, ME umgekehrt unter
der grossen Miesmuschel steht.
Vgl. Garrucci Taf. LXXXIV, 11.
Ebenso.
Derselbe Kopf r. (der Helm
ist sehr hoch; Nacken-
schirm1. Kein Perlkreis.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
V >l über einer Miesmuschel
die Spitze L). Perlkreis.
1 >annenberg .
V>l über einer Miesmuschel
(die Spitze r.). Weitläufi-
ger Perlkreis. Fox .
YM über einer Miesmus.
die Spitze 1.). Weitläufi-
ger Perlkreis.
l7943 ■
KV über einer Miesmu^
die Spitze r. . Weitläufi-
ger Perlkreis. (18574 .
KV über einer Miesmuschel
die Spitze 1. . Weitläufi-
ger Perlkreis. B. Fried*-
iänder)
Cumae. Fistelia
95
30. -Rl'..-!',
öA7
ein
Stuck
fehlt
0,62
.k
0,69
33
/Ri
0,68
oxydirt
34
M\
Ebenso, doch ist der Helm
etwas anders geformt.
x < zu Seiten einer Mies-
muschel (die Spitze 1.) auf
welcher ein einer Ente
ähnlicher Vogel r. steht.
Weitläufiger Perlkreis.
(28670/8. 362/1872).
Die beiden Buchstaben befinden sich in der ange-
gebenen Lage zu beiden Seiten der Miesmuschel.
Athenakopf r. mit korinthi- KY MAlO/V Miesmuschel die
schem Helm und lang Spitze 1.), darüber eine
über den Nacken herab- kleine Kammmuschel die
hängendem Haar. Spitze nach unten1. Weit-
läufiger Perlkreis. (Rauch).
Die Schrift beginnt rechts von der Kammmuschel.
Korinthischer Helm ohne
Busch r. Perlkreis.
Vgl.
AM
Miesmuschel
(die Spitze 1.)
Weitläufiger Perlkreis.
Avellino opuscoli II Taf. 3,3 und S. 39.
Fox).
Korinthischer Helm ohne I Miesmuschel (die Spitze 1A
Busch 1. Einfacher Kreis. | Kein Kreis. (Peytrignet).
[Minervini osservazioni numism. Taf. IV, 4 und S. 34
hat dies Peytrignet'sche Exemplar publicirt. Es ist ein
Viertelobol. Fiorelli mon. ined. I 3 bildet einen ähnlichen
ab, welcher aber ein N über der Muschel hat und des-
halb Neapolis zugetheilt wird. Friedlaender].
Fistelia
Über die verschiedene Localisirung Fistelia's vgl.
Friedländer osk. Münzen S. 28- — 30; einen Versuch, die
Lage der Stadt auf Grund von Münzfunden zu bestimmen,
habe ich in den Historischen und philol. Aufsätzen zu
Ehren Ernst Gurtius S. 251fr. gemacht. Vgl. auch Gar-
rucci S. 93 f. nebst Sallet's Zeitschr. f. Numism. XIV (1886)
S. 166 ff.
y"
Campania
1-4
4-4 '(
4-41;
4-4t
^33<"4
^4-4^
JRtf
JR^s
7,5 1
7M
7A5
6,82
ö,i3
subarat
,68
7,22
Weiblicher Kopf fast ganz
von vorn (etwas r. ge-
wendet) mit gelöstem flat-
terndem Haar, das von
einem breiten, nur über
der Stirn sichtbaren Bande
gehalten wird. Am Halse
eine Perlschnur. Ein-
facher Kreis (nur auf einem
Ex. sichtbar).
8ISTUVS in einer geraden
Zeile über dem 1. schrei-
tenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf im
Profil). Doppellinie als
Basis (nur auf dem ersten
vorzüglich erhaltenen
Exemplar zu sehen . Im
Abschnitt ein Delphin 1.
(Fox. 7236. B. Friedlünder.
Gansauge .
Die vier Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. III, 43.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 30, 1 und Taf. V
Fistelia 1.
Ebenso. 8R T L VIS über demselben Ty-
f)us. Auch hier Doppel-
inie als Basis und Delphin.
(Peytrignet).
Die Vs. ist aus demselben Stempel, aus welchem die
vorhergehende Münze hervorging. — Die Münze scheint
nicht subärat zu sein.
Derselbe Kopf, doch roher. 8UTUVU über demselben
Typus; der Abschnitt ist
nicht ausgeprägt. (Fox).
8ISTUVM über demselben
Typus; im Abschnitt Del-
phin 1. (Prokesch).
Das Gewicht ist hoch, umsorftehr als die Münze
etwas beschädigt ist. Spuren von Überprägung?
Derselbe Kopf von dem-
selben Typus wie auf
n. 1— 0. Einfacher Kreis.
Weiblicher Kopf fast von -*IVsl>*l[8] über dem 1.
schreitenden Stier mit
bärtigem Menschengesicht
(Kopf im Profil1. Doppea
vorn (etwas r. gewendet
und geneigt) mit gelöstem
flatterndem Haar, das von j
einem breiten, nur über
derStirn sichtbaren Bande
gehalten wird.
Taf. III, 44.
Derselbe Kopf findet sich auf Didrachmen von
Neapolis.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 31, 2 und Tafel V
Fistelia 2.
Fistelia
97
0,58
0,65
0,05
<W
0,62
1-1%
0,52
o,59
o,53
0,62
4li^-i|
0,63
ein
Stück
fehlt
iRi^-i^
0,59
Äi*->*
0,65
jR i
0,68
JRh
0,34
Jugendlicher, männlicher *IV\/"RI$ (r.) Delphin, Ge-
Kopf ohne Hals, fast ganz treidekorn, Miesmuschel,
von vorn (etwas r. gewen- (B. Friedländer, 3 Ex.
det) mit kurzem, durch Rauch. Arditi. Ohne Be-
gleichmässige Striche an- Zeichnung),
gedeutetem Haar.
Taf. III , 45.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 31, 3 und Taf. V
Fistelia 3.
<t>l*TE AIA zu beiden Sei-«
ten desselben Kopfes (hier
mit Hals) vertheilt.
Ebenso. (4821. 6534.
B. Friedländer).
Taf. 111,46.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 31,4 und Taf. V
Fistelia 4.
Ebenso. IMWT^IS sonst ebenso.
I (Fox).
Auf diesem Exemplare sind die beiden letzten Buch-
staben der Aufschrift der Kehrseite von moderner Hand
getilgt worden.
<M£ "T[E] AIA sonst ebenso. I *IWT2I$ schlecht ausge-
prägt, sonst ebenso.
(B. Friedländer).
Die Aufschrift der Vs. ist recht unklar gekommen,
doch die Form des > scheint sicher.
<t>i*TE AIA sonst ebenso.
Ähnlicher Kopf, auch hier
mit Hals. Zu beiden Seiten
undeutliche Reste, viel-
leicht von Buchstaben (auf
der linken Seite erkennt
man <M////).
Behelmter jugendlicher Kopf
fast von vorn (etwas r. ge-
wendet). Der attische
Helm hat drei Büsche.
Derselbe Typus wie es
scheint, von der Schrift
sind nur schwache Spuren
vorhanden. (B. Friedlän-
der).
$I\M>SI$ Miesmuschel und
Getreidekorn. (Fox).
* I VU >* I $ um das Zeichen
X zu je zwei Buchstaben
vertheilt. (2f "
Taf. 111,47.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 32, 6 und Taf. V
Fistelia 6.
Über das einem H ähnliche Zeichen vgl. auch meine
Bemerkung in den Historischen und philol. Aufsätzen zu
Ehren Ernst Curtius S. 252.
Antike Münzen. Bd. III, 1.
9«
Campania
23
jRi*-i-
^4^-5
0,60
6,55
etwas
ab-
genutzt
Athenakopf r., der attische VJ^T*I$ in gerader Linie
Helm ist mit Ölkranz und über einem halben Stier
Eule geschmückt. mit b'artigem Menschen-
gesicht (Kopf im Protil r.
(Ohne Bezeichnung
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 32,7 und Taf. V Fistelia 7
(die Abbildung der Vs. dem Original nicht entsprechend;.
Der Kopf der Athena ist sehr roh und ungeschickt
gezeichnet.
Auf der Ks. ist der letzte Buchstabe der Aufschrift
nicht ganz klar, scheint aber trotz des Widerspruchs
Friedländers ein V zu sein, wie auch Lepsius gelesen
hatte, und vielleicht ist der in diesem V bei gewissem
Licht erscheinende Punkt nicht zufällig. Zufällig da-
gegen könnte ein an demselben Buchstaben erscheinen-?
des Strichelchen sein (V).
Eine ähnliche Münze, doch mit anderer Aufschrift,
bei Minervini osserv. numism. Taf. IV, 7 und S. 13.
Hyria und Fensernia
Hy r i a
Über Hyria vgl. ausser Friedländer osk. Münzen
S. 36 f. und Garrucci S. 92 besonders Imhoof- Blumer
in der Wiener numism. Ztschr. XVIII (1886) S. 214 ff
Eine Münze von Nola unserer Sammlung liefert den
Beweis, dass Hyria und Nola eine gemeinsame Pi
statte hatten (vgl. unten n. 5. 6).
Athenakopf r. mit kurzem,
unten geknüpftem Haar-
zopf. Der attische Helm
(mit Busch) war bekränzt;
doch ist der Kranz auf
unserem Exemplar nicht
zu sehen.
Taf. IV, 48.
Ein identisches Exemplar (das Hunter'sche) bei Gar-
rucci Taf. LXXXIX, 1 ; das mit der Aufschrift H Y P I E T E $
und mit AS unter dem Stier bei Sambon S. 157, 7 ist
nach Imhoof- Blumer (Wiener numism. Zeitschr. Will
(1886) S. 206) von dem vorliegenden nicht verschieden.
Imhoof a. a. O. sieht, gewiss mit Recht, in dem 4-
'eine Pflanze mit drei Blättern' ganz ähnlich auf Silber-
münzen von Larisa, vgl. Londoner Cat., Thessaly, Taf
IV, 13); Garrucci hält es für einen Buchstaben (=
H Vi-' TETE 5] über einem
stossenden Stier mit bär-
tigem Menscheng
der Kopf im Profil r.
Zwischen den Beinen
A $ und eine Pflanze ^).
(Peytrignet).
Hyria
99
,R4
4-4-;
4-5
*5
4t
*4"4*
Ml
JRti
74
7>3!
7,34
Z>'5
b,77
5,16
subärat
7,*9
6,97
7,04
7,57
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt. Zwi-
schen Helmbusch und
Nacken r
YPIANOS über einem r.
schreitenden Stier mit
bartigem Menschengesicht
(Kopf im Profil). (7213.
Fox. Pfau).
Die drei Exemplare aus demselben Stempel.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 39, 2 und Taf. V
Uria 2.
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt.
YDINAI über einem 1. schrei-
tenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopfim
Profil). Doppellinie als
Basis. (Peytngnet. Fox).
Beide Exemplare aus demselben Stempel (die Vs. aus
demselben Stempel wie eine Münze von Nola; vgl.
unter Nola .
Taf. IV, 49.
Vgl. Friedender osk. Münzen S. 39, 3 und Taf. V
Uria 3.
Der Punkt über dem ersten I ist zwar nur schwach
ausgeprägt, aber sicher vorhanden (Garrucci S. 92 und
93 führt daneben auch ein Beispiel für \ an), i ist viel-
leicht eine andere Form des oskischen h; der e- Laut liegt
auf einem weiter unten beschriebenen Exemplar (n. 24.25)
deutlich vor.
Ebenso.
Taf. IV, 50.
YPINAI, sonst ebenso.
(Ohne Bezeichnung).
YDINAI (mit geringen Ab-
weichungen), sonst eben-
so. (11 739. B. Friedränder.
Prokesch).
Athenakopf r. mit kurzem,
unten geknüpftem Haar-
zopf; der attische Helm
ist mit Ölkranz und Eule
geschmückt.
Diese drei Exemplare weichen in der Schriftform
etwas von einander ab. Auf dem ersten hat das a die
Form A, das zweite hat > und P\, bei dem dritten ist
der erste Buchstabe fast nur V und das a ist so A.
Erwähnt bei Friedländer osk. Münzen S. 39, 3.
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt; zwi-
schen Helmbusch und
Nacken ein Zeichen wie S
wohl ein misslungenes T).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 40, 4 und Taf. V
Uria 4. — Ziemlich rohe Arbeit, besonders die Vs.
VPIN/A über einem 1. schrei-
tenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopfim
Profil). (Beger thes. Pal.
S. 270, th. Br. I S. 320).
00
Campania
»3
'4
»5-
«9
20
M4%-5
7,28
7,32
M 5
7,35
^5
5%
4%-5
7,08
7,27
7,27
^ 4%-5
6,42
^5
7?4i
^3*"5*
7,24
^4^
7,38
^ 3*-4
5,88
Athenakopf r. mit kurzem,
unten geknüpftem Haar-
zopf; der attische Helm
ist mit Ölkranz und Eule
geschmückt.
/////PINA über einem r. stehen-
den Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf im
Profil).
i|Fox, 2 E:
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt; zwi-
schen Helmbusch und
Nacken V
JU/IHY über einem r. ste-
henden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (der Kopf
im Profil). (11398).
An dem 1 ist noch eine schwache Spur eines Quer-
strichs zu sehen, es könnte also ursprünglich % gestanden
haben, das nachträglich zu <1 corrigirt ward.
Ebenso (aus demselben Stem-
pel wie die vorhergehende).
AHNV über einem r. schrei-
tenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht der Kopf
im Profil). (Beger thes. Br.
I S.320. Fox. Gansauge).
Die drei Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. IV, 51.
Der Punkt über dem Y ist nur auf dem ersten Exem-
plar sichtbar, auf den beiden andern sieht man nur >
Ebenso, doch ohne T
Ebenso, doch ist zwischen
Helmbusch und Nacken
ein undeutliches Zeichen,
vielleicht C (vgl. n. 11).
Ebenso, doch ohne Zeichen
hinter dem Nacken.
Ebenso, auch ohne Zeichen.
Wie es scheint, hatAthena
ein Halsband.
AMIdY über demselben Stier.
Doppellinie als Basis.
(Herrmann).
/^VAlOY, sonst ebenso. Gans-
auge).
ANA 14^, sonst ebenso.
(Rauch).
flMNV'/, sonst ebenso. FoxJ
Der erste Buchstabe dürfte Y gewesen sein.
HCh , sonst ebenso.
B. Friedländer .
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt.
Die Münze ist gut erhalten, aber auf einen sehr
kleinen Schrütling geprägt; das leichte Gewicht lässt viel-
leicht auch schliessen, dass sie subärat ist, obwohl man
davon keine Spur erkennt.
Hyria
Ol
&4k
24.
26
.H
jR4*
M5
&5
4'-s
7^?
6,75
6,05
7>25
etwas
ab-
genutzt
7'2A
oxydirt
etwas
ab-
genutzt
7,47
7,28
/QV\|<iY über einem r. schrei-
tenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf im
Profil). (B. Friedländer).
Athenakopf r. mit kurzem,
unten geknüpftem Haar-
zopf; der attische Helm
ist mit Ölkranz und Eule !
geschmückt. Spuren eines
erhabenen Reifens um das
Bild.
Fast ebenso das Exemplar bei Imhoof-Blumer a. a. O.
S. 207 n. 2 und Taf. V, 2.
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt.
KWE4Y
Stier,
sis.
über demselben
Doppellinie als Ba-
(4455. Gansauge).
Beide Exemplare aus demselben Stempel und beide
subärat. Die Vs., wie es scheint, aus demselben Stempel
wie n. 7.
Erwähnt bei Friedländer osk. Münzen S. 40, 4; vgl.
Garrucci S. 93, 8.
Diese und die unter n. 5.6 beschriebene Münze lassen
auf Orena oder eine ähnliche Form des Stadtnamens
schliessen.
^HIOY über einem r. schrei-
tenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf im
Profil). Doppellinie als
Basis. (Gansauge).
Kopf der Hera fast ganz von
vorn (etwas r.) mit einem
breiten Diadem, das mit
einer Palmette zwischen
den Vordertheilen von
zwei r. springenden Grei-
fen verziert ist; um den
Hals Band und Perlschnur.
Oben r. am Haar ein T
Perlkreis.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 40, 6 und Taf. V
Uria 6. — Derselbe Kopf kommt vor auf den Münzen mit
der Aufschrift Fensernum. — Y, sowie V, scheinen
Nebenformen des rein oskischen V = 0 zu sein.
Ebenso (aus
Stempel).
Ebenso (aus
Stempel).
Ebenso (aus
Stempel).
demselben
demselben
demselben
tngnet)
(Pey-
^V\NY, sonst ebenso. (Pro-
kesch).
(Fox. 8377).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. IV, 52.
102
Campania
i /R4%-5 7.41
gut
2 7R4-4I
3 R4I-5
7,25
ab-
genutzt
5,79
stark
oxydirt
und be-
schädig!
Fensernia
Über diese Münze und die Gegend, welcher sie an-
gehört vgl. Friedländer osk. Münzen S. 64 ff', nebst
Taf. VIII und in den Berliner Blättern für Münzkunde I
(1863) S. 135; Garrucci S. 93; besonders aber Imhoof-
Blumer in der Wiener Numism. Ztschr. X (1878) S. 3 und
XVIII (1886) S. 214 ff.
Die Aufschrift einiger dieser Münzen, Fensern um
oder Fensernu, lässt nach Analogie von C u p e 1 1 e r n u m ,
Cupelternu (vgl. auch Romanom, Romano) auf
eine Stadt Fensernia oder Fenseria schliessen. Dieselbe
wird jetzt für die von den Römern Veseris genannte,
am nordöstlichen Abhänge des Vesuvs gelegene Stadt
gehalten, und Imhoofa. a. O. identificirt die samnitisehe
Stadt der Fenserner mit derjenigen, die bis um die
Mitte des vierten Jahrh. v. Chr. den Namen Hyria führte.
Aufschrift nicht sichtbar.
Bellerophon (mit Hut' auf
dem r. fliegenden Pegasus
die Chimära mit der Lanze
bekämpfend. (Fox).
Kopf der Hera fast ganz
von vorn mit einem brei-
ten Diadem, das mit einer
Palmette zwischen den
Vordertheilen von zwei r.
springenden Greifen ver-
ziert ist; um den Hals
kleinere und grössere
Perlschnur. Perlkreis.
Taf. IV, 53.
Abgebildet bei Imhoof- Blumer (Numism. Ztschr. 1 88ffl
Taf. V, 10.
Ebenso (verschiedenerStem- ] Aufschrift nicht sichtbar,
pel). Derselbe Typus, aber die
Lanze gegen den Kopl
der Chimära gerichtet.
(Peytrignet .
Vs. aus demselben Stempel wie Imhoof Taf. V,
1 1 — 13 ; Ks. aus demselben Stempel wie Imhoof Taf. V, 1 2.
Derselbe Kopf, nur ist hier
der Hals gleich unterhalb
der Perlschnur scharf ab-
gegrenzt (derselbe Kopf
wie auf n. 26 — 30 der
Hyriamünzen und, wie es
scheint, aus demselben
Stempel; das T wegen
mangelhafter Ausprägung
nicht sichtbar, kein Perl-
kreis?).
Ebenso (der Typus ähnlich
der vorletzten . Pey-
trignet).
Fensernia. Neapolis 103
Neapolis
[Ordnung der Silbermünzen. Nach der Form der Aufschrift lassen sich die
Münzen nicht ordnen, weil gleichtypische und dem Styl nach sicher gleichzei-
tige bald diese bald jene Endung der Aufschrift haben. Die Endung AZ findet
sich auf einer der ältesten Münzen mit dem Pallaskopf (siehe auch Eckhel
Sylloge Tafel I i), und dann wieder auf einer der spätesten; also giebt die
Endung keinen chronologischen Anhalt. Doch versteht sich, dass die Münzen
mit der Endung ES die ältesten sind, das zeigt schon die Form $ für Z. Auch
haben sie nur den Stier, niemals die Nike über dem Stier, die einfacheren
Typen sind immer die älteren. Ich habe also nach den Typen geordnet.*)
I Athenakopf — Stier.
II Weiblicher Kopf r. — Stier.
III Weiblicher Kopf von vorn — Stier.
IV Weiblicher Kopf r. (älterer Styl) — Stier und Nike, mit der
Endung H£.
V Weiblicher Kopf r. (jüngerer Styl) — Stier und Nike r., mit der
Endung ßN (einige mit H£ oder A£, diese sind vorangestellt).
VI Die ähnlichen (weibl. Kopf r. oder 1.) mit dem Stier linkshin.
Dieser Unterschied ist freilich unwesentlich, aber diese Münzen
haben einen etwas andern, feineren Styl.
VII Weiblicher Kopf 1. — Stier und Nike r.
VIII Ohne den Stadtnamen.
IX Mit Delphinen um den Kopf.
X Die Drachmen und Theilstücke.
Das immer noch unerklärte IE**) scheint keine besondern Beizeichen
zu begleiten.
Über den Stier mit Menschenantlitz siehe Avellino Opuscoli und Bullet-
tino Napoletano V, 57.***)
Ein Zusammenhang zwischen Beizeichen und Namen ist keineswegs
immer vorhanden; die kleine Artemis findet sich neben APTEMI, aber auch
neben nAPME; ZTA, welches 'Era^vkog erklärt wird, findet sich neben der
Traube, aber ÄlO<t>ANOYZ findet sich auch neben der Traube.
Abweichungen im Stadtnamen finden sich auf den folgenden Münzen:
NEftnOAlT&N steht deutlich auf zwei Silbermünzen (vgl. n. 39.40.78),
auch auf Kupfermünzen.
NEYnOAlTflN auf einer Bronzemünze (n. 213).
NEOriOAETEHN auf einer Bronzemünze mit dem halben stossen-
den Stier (n. 223).
Ungriechische Namen sind OYIA, AOY, E, was vielleicht GBl zu lesen
ist, wie GBl auf Münzen von Laos vorkommt.
Die von Minervini Saggio di oss. num. 1856 Taf. III, 4 u. VII, 3 publi-
cierten Münzen von Neapolis mit angeblich phönizischen Aufschriften sind,
wie ich in den Berliner Blättern für Münzkunde Th. IV 134 nachgewiesen
habe, antike Münzen mit unlesbaren Schriftzügen, welche keinerlei Sinn
haben. Eine solche ist mit der Fox'schen Sammlung in die unsrige gelangt
(n. 158). Luynes Ghoix I, 14 bildet eine weniger barbarische ab, welche
NEfiTlOH oder ähnlich hat.t) Friedlaender].
Die von Friedländer befolgte Ordnung ist etwas geändert worden, das hier folgende
Verzeichniss entspricht der jetzigen Einordnung.
**) Vgl. darüber auch Garrucci S. 83.
***) Auch Garrucci S. 83 und besonders Eckhel d. n. I S. 129fr., neuerdings Fr. Wieseler in
den Göttinger Nachrichten 1891 S. 369 ff.
f) Vgl. auch Garrucci S. 84,6.
04
Campanü
^4-5
oxydirt
&4k-5
7.53
M
4-5
7,3
I. Athenakopf — Stier
Athenakopf r. mit kurzem,
unten geknüpftem Haar-
zopf; der attische Helm
(mit Busch) ist mit einem
Ölkranze geschmückt, der
sich unten beiderseits ver-
zweigt.
Derselbe Kopf, doch geht von
dem Ölkranze unten nur
ein Zweig aus.
NEOPOVITE5 über einem
stossenden Stier mit bärti-
gem Menschengesicht (der
Kopf im Profil) r. Die
Stelle des Abschnitts ist
nicht zur Ausprägung ge-
kommen. (7242).
[N]EOPOUT oben, im Ab-
schnitt 13 von einer kleinen
Kammmuschel r. getrennt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht 1. stehend (der
Kopf im Profil). Unter
seinem Bauche IA (2I
Taf. IV,
54
Wie es scheint, auf eine andere Münze geprägt, deren
Typus sich aus den wenigen vorhandenen Spuren nicht
mehr feststellen lässt.
Vgl. Sambon S. 142, 9.
Derselbe Kopf wie auf n. 1
(wie es scheint, aus dem-
selben Stempel).
vEOPOAI über einem r. ei-
lenden Stier mit bärtigem
Menschengesicht (der Kopf
im Profil; der 1. Vorder-
fuss ist erhoben). Vor dem
Hörn des Stiers die Spuren
eines T, so dass also anzu-
nehmen ist, dass die Auf-
schrift in dieser Richtung
sich fortsetzte (der Rand
der Münze an dieser Stelle
sowie der Abschnitt sind
nicht zur Ausprägung
kommen). (7034.
Dieses Exemplar stammt aus der Sammlung Campana
(Catal. Campana n. 264).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXIV, 20.
Neapolis
I05
4-5
^4-5
7,58
7,59
7,59
^4-5% 7,o4
etwas
ver-
dorben
& 4k 74o
O ^ 0 3V\ Athenakopf r.;
der mit dem Olkranz ge-
schmückte attische Helm
hat keinen Busch. Perl-
kreis.
/VE0P0AIT über einem 1.
stehenden Stier mit bärti-
gem Menschengesicht (der
Kopf im Profil). Im Ab-
schnitt eine r. liegende
Ähre. (314/1872. Fox).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. IV, 55.
O H 03V\, sonst ebenso. O T O 3 V\ im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. stehend
(der Kopf im Profil) ; Dop-
pellinie als Basis. Über
dem Stier r. liegende Ähre.
(Fox).
Die Vorderseite ist aus demselben Stempel wie die
voraufgehende Münze. Dadurch erklärt sich wohl auch,
dass das n auf der Vs. fast gleich lange Schenkel hat,
auf der Ks. nicht.
Derselbe Kopf, doch ohne
Umschrift (?).
[N]EOPOAITA[£] über ei-
nem 1. schreitenden Stier
mit bärtigem Menschen-
gesicht (der Kopf im
Profil). Im Abschnitt
eine r. liegende Ähre.
(Fox).
Die zu diesen gehörigen kleinen Münzen mit dem
Athenakopf s. am Ende der Silbermünzen.
II. Weiblicher Kopf r. — Stier
Kopf r., weiblich, wie es 1 IAOn03[H] über einem 1.
scheint; im Haar, das hin- ! stehenden Stier mit bärti-
ten aufgenommen ist, oben gern Menschengesicht der
ein Band. Kopf im ProfiD; Doppel-
linie als Basis. Im Ab-
schnitt ein Getreidekorn.
(49°5)-
Taf. IV, 56.
Friedländer bezeichnet den Kopf als Apollo.
Die Aufschrift ist vollständig, da weder vor dem
Stier noch im Abschnitt Buchstaben gestanden haben.
ioO
Campania
^3l"4^
<K 3*"5
ii M
4"4*
■3
^ 4*~5
4',
oxydirt
7.3°
►33
7,35
etwas
ab-
genutzt
7^4
subärat
Weiblicher Kopf r. Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. stehend
(der Kopf im Profil). Da-
rüber [NE]OI:OAIT, vor
der Brust des Stiers 3 oder
H ?), die Schrift setzte sich
also nach dieser Seite fort
(die r. Seite und der Ab-
schnitt sind nicht zur Aus-
prägung gekommen).
Der Kopf ähnlich einem Londoner Exemplar (Cat,
Italy, S. 93 n. 6).
III. Weiblicher Kopf von vorn — Stier
Weiblicher Kopf fast ganz
von vorn (etwas r. gewen-
det) mit gelöstem, fliegen-
dem Haar, das von einem
breiten, nur über der Stirn
sichtbaren Bande gehalten
wird.
[NJEOPOU (oben) *HT im
Abschnitt). Stier mit bärti-
gem Menschengesicht der
Kopf im Profil) 1. schrei-
tend ; Doppellinie als Basis.
Fox).
Taf. IV, 57.
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 94, ii ; Garrucci Taf. LXXXIV, 24.
IV. Weiblicher Kopf r. — Stier und Nike
.älteren Styls)
Weiblicher Kopf r., das Haar
von einem breiten, drei-
fach gegliederten Bande
umwunden; am Halse
Perlschnur.
Taf. IV, 58.
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Perlenschnur,
das Haar von einem breiten
Bande umwunden. Hinter
dem Halse ein E
[NJpOPOU/V/// im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend
der Kopf von vorn und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Arditi).
NEOPOAITHS im Abschnitt.
DcrselbeTypus, unter dem
Bauche des Stiers ein N
>8. Fox .
Auf dem ersten Exemplar ist der Buchstabe hinter
dem Kopfe sehr undeutlich und sieht fast wie 1* aus.
Neapolis
IO'
6,75
etwas
ab-
genutzt
7,°5
7,28
7>4>
7,4'2
Ebenso. NE0P0AITHS im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch
ohne den Buchstaben N
(B. Friedländer. Fox. Pey-
trignet. 19794).
Die vier Exemplare aus verschiedenen Stempeln.
Taf. IV, 59.
Auf dem Peytrignet'schen Exemplar ist die Aufschrift
nicht sichtbar.
Das leichte Gewicht des Friedländerschen Exemplars
lässt vermuthen, dass die Münze subärat sei; ausserlich
ist davon nichts zu sehen.
Ebenso, doch ohne den
Buchstaben.
Ebenso.
[NEorjoAlTHS im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
unter dem Bauche des
Stiers ein N (Rauch).
NE0P0AITHS im Abschnitt
(sehr kleine Buchstaben*.
DerselbeTypus, doch ohne
den Buchstaben. (Ohne
Bezeichnung).
Weiblicher Kopf r., mit Ohr- NE0P0AITHS im Abschnitt.
7,45 gehänge und Halsreif; Derselbe Typus, unter dem
um das Haar ein breites, Bauche des Stiers ein T
dreifach getheiltes Band, (B. Friedender. Fox).
welches über der Stirn
einen Knoten bildet. Das
Band ist mit einem Mae-
ander verziert. Einfacher
Kreis.
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. V, 60.
[Der Kopf kommt genau ebenso auf einer unserer
Münzen von Nola vor. Friedlaender].
Vor dem Stier ist ein kleiner, einem Fische ähnlicher
I Vorsprung, der indess nur von einer Beschädigung des
| Stempels herrührt.
7,12 Weiblicher Kopf r. mit Ohr- [NE]OPOAITHS im Ab-
gehänge und Perlschnur, schnitt. Derselbe Typus,
um das Haar ein breites
Band.
doch
(Fox),
ohne Buchstaben.
7,4
Ähnlicher Kopf r., doch Ebenso. Doppellinie als
ohne Ohrgehänge. Basis. (17944.
Bei dieser und der folgenden Münze erinnert der
sehr jugendliche Kopf an den Typus der Nike; ähnlich
ist es mit der ersten Münze dieser Reihe (n. 11), auf
welcher der Kopf auch ohne Ohrgehänge erscheint.
o8
Campania
24
JR4-i\
2 5
jR4*-4%
26
27
28
^4-43<
/R4-44
^-5
29
^4l"5
r,48
7,38
etwas
ab-
genutzt
7,35
7,29
5,33
subärat
ö,94
etwas
be-
schädigt
Derselbe weibliche Kopf r.
ohne Ohrgehänge und
ohne Halsband.
Taf. V, 61.
Ähnlicher Kopf mit Ohr-
gehänge und Halsreif; das
Band ist über der Stirn zu
einem Knoten geknüpft.
h
Einfacher Kreis
Ganz ähnlicher Kopf; am
Halsbande hängt vorn ein
längliches Kleinod.
Ganz ähnlicher Kopf (die
Vs. vielleicht aus demsel-
ben Stempel wie n. 20. 21).
Weiblicher Kopf r. mit Hals-
reif; um das Haar ein
breites Band.
NEOPOAITH[£] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus
[Stier mit bärtigem mem
schengesicht (Kopf von
vorn) und Nike], doch
nach 1. gekehrt. Doppel-
linie als Basis. Verprägt.
(Beger thes. Br. I, 350).
NEOrOAlTHC im Abschnitt.
Derselbe Typus 1., doch
ist hier vor dem Stiere ein
T und unter seinem Bau-
che ein kleiner Delphin r.
Abschnitt durch einfachen
Strich bezeichnet. (Pey-
trignet).
NEOPOAITH[S] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus 1.,
vor dem Stiere nichts, un-
ter seinem Bauche ein O.
(Peytrignet).
///,mA010[3l/l] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus 1.,
ohne Beizeichen. Doppel-
linie als Basis. (Fox).
////mA0n03[l/l] im Ab-
(17945)-
Der Typus des Kopfes hat Ähnlichkeit mit dem-
jenigen auf den Exemplaren n. n. 23.24.
V. Weiblicher Kopf r. — Stier und Nike (jüngeren Styls
//////////////AITAC im Abschnitt
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreiten
(Kopf von vorn'* und vor
der über ihm schweben-
den Nike bekränzt. Untei
dem Bauche des Stiers P
(7527)-
Der Vergleich mit zwei ähnlichen Exemplaren Carell
Taf. LXXVI, 79 und Gat. of greek coins in the Brit. mus
S. 98,46) lässt kaum einen Zweifel, dass unter dem Kopfe
NEOPOAITA* stand. Vgl. auch Garrucci Taf. LXXXV, 2
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Perlschnur;
um das Haar ein breites
Band. Hinter dem Halse
Weintraube, unter dem-
selben die folgenden
Schriftspuren '///g/ß/BADM
Neapolis
IO9
Mti
7,48
&4kS
7,59
•^4^-5
4h
7,45
7,10
subärat
^4
7,47
7,20
7,4i
/R4
7,39
Derselbe Kopf, dasselbe Bei-
zeichen; unter dem Halse
AI04>ANOY£ (sehr kleine
Buchstaben).
Taf. V, 62.
Ebenso.
[NE]opoAITHl im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche
des Stiers P (Peytrignet).
NEoroAITH[£] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
unter dem Bauche des
Stiers PJ (95/1885).
Es wäre nicht unmöglich, dass trotz scheinbarer
Verschiedenheit die Monogramme auf den Rückseiten
dieser und der beiden vorhergehenden Münzen dieselben
sind und aus den Buchstaben P und A (nicht A) bestehen.
Mit dem Peytrignet'schen Exemplar stimmt das im Cat.
of greek coins in the Brit. mus., Italy, S.98,47 beschriebene
völlig überein. Ohne Monogramm und mit NEOnOAlTHN
das bei Garrucci Taf. LXXXIV, 34 abgebildete Exemplar.
Derselbe Kopf, doch als Bei-
zeichen ein Kantharos und
unter dem Halse AI
Derselbe Kopf, dasselbe Bei-
zeichen, doch ist unter
dem Halse das AI nicht zu
sehen (der Schrötling et-
was zu klein).
Taf. V, 63.
NEOPOAITHC im Abschnitt.
Derselbe Typus. Kein Mo-
nogramm. Der Strich, auf
welchem der Stier steht,
ist mit dem Eierstaborna-
ment geziert. (Peytrignet.
Rauch).
[NE]OPOAITH[£] im Ab-
schnitt, sonst ebenso.
(Beger thes. Br. I, 351).
[N]EonoAITHt im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche
des Stiers ein kleiner Del-
phin r., vor dem Stiere AO
Der Strich, auf welchem
der Stier steht, ist geperlt.
(Fox. Peytrignet).
Etwas verschieden das Exemplar im Cat. of greek
coins in the Brit. mus., Italy, S. 99, 55.
Derselbe Kopf, doch als Bei-
zeichen hinter dem Halse
ein Adler mit angelegten
Flügeln r., vor dem Halse
ein Kranz, unter dem Halse
AI
Derselbe Kopf (die Stelle
hinter dem Halse ist nicht
ausgeprägt).
[NE]0P0AIT,V7 im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch zwischen den Beinen
des Stiers OA YM PI
(94/1885).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 99, 53; auch Garrucci Taf. LXXXV, 4.
I IO
Campania
3*
&4 7,3*
39-
40
41
42.
43
4^
^*-4%
^4^-5
4\
7,25
7>*7
7,34
7,°4
7,33
Derselbe weibliche Kopf r.,
hinter dem Halse ein, wie
es scheint, von vorn ge-
sehener (korinthischer?)
Helm. Unter dem Halse
mit sehr kleinen und un-
geschickten Buchstaben
A r T Z AA I A NIM!
Wenige Spuren von Schrift
im nicht ausgeprägten Ab-
schnitt. Derselbe Tvpus
[Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. und Nike],
doch unter dem Bauche
des Stiers ©E (B. Fried-
länder).
Wie der Name unter dem Kopfe zu lesen sei , ist
schwer zu sagen. Sicher ist, trotz der uncorrecten Buch-
stabenformen, APTEMI, dann folgen 2 zweifelhafte Buch-
staben (vielleicht eher <t>A oder OA als Aß), der Rest der
Schrift ist nicht zur Ausprägung gekommen. — Garrucci's
wohl identisches Exemplar (Ta£ LXXXIV, 35 mit dem-
selben Beizeichen, das G. als 'coperchio forse di un ara
accesa, forse della incudine su cui si conia la moneta'
bezeichnet) soll APTEMIOV haben. Auf S. 83 bemerkt G.,
dass dieser Magistratsname auf den Neapolitanischen
Silberstücken nicht APTEMIA, sondern APTEMIOV sei.
NE^noAlTHN im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des StieYs
N (Peytrignet. Fox).
Derselbe Kopf; hinter dem
Halse als Beizeichen eine
kleine stehende Artemis
von vorn, die in jeder
Hand eine lange Fackel
hält. Unter dem Halse
APTEMI (auf n.40 APTEMI).
NEf2f"10AITf2N wird auch durch ein in Paris be-
findliches Exemplar bestätigt und dürfte wohl auch au
dem Londoner stehen (Gat. of greek coins in the Brit
mus., Italy, S. 99, 57 giebt NEOPOAlTßN, so auch Gar
rucci Taf. LXXXlV, 36). Vgl. unten n. 78.
Derselbe Kopf; hinter dem
Halse als Beizeichen eine
kleine r. laufende Artemis,
welche in jeder Hand eine
Fackel hält. Unter dem
Halse APTE
NEonoAITß[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus
doch unter dem Bauch«
des Stiers W also woh
riYT) (Arditi).
Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 101
ist wohl dieselbe Münze.
Derselbe Kopf; hinter dem
Halse als Beizeichen eine
kleine r. vorstürmende
Artemis, welche mit beiden
Händen eine grosse Fackel
nach Art einer Lanze hält.
Unter dem Halse TAPME
[N]EOPOAITßN im Ab
schnitt. Derselbe Typ«
doch unter dem Bauch
des Stiers eine Biene
(Prokesch. Ohne Bezeich
nun
Neapolis
I I I
44-
45
iR4*
4
7,o
stark
oxvdirt
7ß*
46 &4k 7,°S
47 --^-5
48 ,R4*-5
7>4*
7,01
stark
oxydirt
40 -R4-4I 7>°2
ab-
genutzt
^4^
^5
5,86
subärat
7>21
7,34
Derselbe Kopf; hinter dem
Halse als Beizeichen eine
Traube, vor demselben
ein kleiner undeutlicher
Buchstabe, vielleicht K
Unter dem Halse £TA
[NEo]PoAITÜ[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche
des Stiers ein kleines K
(Ohne Bezeichnung).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Ebenso, nur dass hier vor
dem Halse X oder X steht.
Ähnlicher Kopf r., hinter
dem Halse ein Kantharos,
unter dem Halse XAPI
Vgl. Cat. of greek coins
S. 102, 81.
NEOnOAlTflN im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche
des Stiers y* (Rauch).
Der Abschnitt ist nicht zur
Ausprägung gekommen.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers
K (Fox).
in the Brit. mus., Italy,
NEoPoAlTflN im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers
M\ (Rauch).
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse als Beizeichen eine
kleine r. anstürmende Ar-
temis, die mit beiden Hän-
den eine lange Fackel
nach Art einer Lanze hält.
Unter dem Halse XAPI
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 102, 80.
Derselbe Kopf (kleiner als
gewöhnlich), hinter dem
Halse ein Kantharos, un-
ter dem Halse XA (oder
XA?)
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 102, 82.
Derselbe Kopf in der ge-
wöhnlichen Grösse, hinter
dem Halse ein Kantharos,
unter dem Halse die obe-
ren Enden von zwei Buch-
staben, vielleicht AI oder
AI
Derselbe Kopf; hinter dem
Halse ein Astragal, unter
dem Halse X
[NE]cnOAITfl[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
ohne Monogramm.
(Ohne Bezeichnung).
NEopoAlT im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers
Bl (4904).
NEonoAlTftN im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers K
(Fox. Ohne Bezeichnung.)
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Mit dem X unter dem Halse des weibl. Kopfes ist
I 12
Campania
53
54
55
56
57
5*
/R44
7,29
jR 4-44
7,21
^4-5
7,12
abge-
nutzt
^4-5
7>52
^4*
7,54
*4k
7,27
etwas
ab-
genutzt
wohl der Magistratsname XAPIAEß angedeutet (vgl. Gar-
rucci Taf. LXXXV, 1 und S. 84, 1.2).
Ähnlicher weiblicher Kopf
r., hinter dem Halse eine
kleine r. anstürmende Ar-
temis, welche mit beiden
Händen eine grosse Fackel
nach Art einer Lanze hält.
Vor dem Halse Ä'
Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 100, 60
ein Exemplar mit A; auf dem unsrigen scheint das a
oben rechts ein Häkchen zu haben.
NEonoAlTHN im Abschnitt.
Derselbe Typus [Stier mit
bärtigem Menschengesicht
r. und Nike], doch un-
ter dem Bauche des Stiers
r 112101).
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse ein kleiner Spitzhut,
der oben mit einem Auf-
hängsei versehen ist; vor
dem Halse \5L
NEOHOAlTftN im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers
/Jv (Arditi).
Ebenso, doch scheint hier
das Monogramm /$V zu
sein. (166).
Ebenso, nur dass hier der
Spitznut an einem Nagel
aufgehängt erscheint.
Vielleicht ist dieses Exemplar überprägt.
Das Beizeichen hinter dem weibl. Kopfe, welches
ich als Spitzhut bezeichnet habe, wird im Cat. of greek
coins in the Brit. mus., Italy, S. 102, 76 und jy als Glocke
mit und ohne Klöpfel aufgefasst; die Form des Gegen-
standes lässt allerdings auch an eine Glocke denken,
und eine solche muss es ja "sein, wenn der Klöpfel
wirklich vorhanden ist. Auf unseren, nicht vollkommen
ausgeprägten Exemplaren lässt* sich das nicht constatiren.
Ebenso, doch ist die Stelle
hinter dem Halse nicht zur
Ausprägung gekommen.
Hier hat der zweite Buch-
stabe des Monogramms
die Form $
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse ein Astragal, vor
dem Halse ein Mono-
gramm, das entweder 3(
oder -K ist.
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse eine aufrecht ste-
hende Keule, vor dem
Halse der Rest eines Mo-
nogramms mii
Ebenso, doch fehlt in Folge
mangelhafter Ausprägung
der ganze Abschnitt, und
von dem Monogramm isi
nur der obere Theil sicht-
bar. (Peytrignet).
NEoPoAITß[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus
doch unter dem Bauche de.k
Stiers NT (Peytrignet).
Die Schrift im Abschnit
nicht mehr sichtbar. Der-
selbe Typus, doch unte
dem Bauche des Stiers C
(Rauch).
Neapolis
*3
60.
jR3%-4
M4
^3HI
JR4-rt
64 iR4%-5
65 iR4*
^4^-5
7,32
7,48
7>°
7P7
7A3
7A*
5,92
subärat
/O-
68
4-4'
subarat
Ebenso, doch ist von dem
Monogramm nichts zu
sehen.
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse X
Ebenso. (Arditi).
[NE]opoAIT[riN] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche des
Stiers EY2 (101/1885.
B. Friedländer).
Auf dem zweiten Exemplare ist die Schrift im Ab-
schnitt nicht mehr vorhanden.
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse X
[NE]0P0AITft[N] auf einem
Streifen, welcher dem Stier
als Basis dient. Derselbe
Typus, doch unter dem
Bauche des Stiers O (8220).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 101, 69.
Ähnlicher Kopf, hinter dem | [N]EoPOAITßN im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch ohne Beizeichen.
(Fox).
Halse ein Astragal
[NEOPOAI]Tr2[N]
schnitt. Dersell
Ab-
ibe Typus.
(Ohne Bezeichnung.)
Ähnlicher Kopf, hinter dem
Halse eine kleine r. an-
stürmende Artemis, die
mit beiden Händen eine
Fackel nach Art einer
Lanze hält.
Derselbe Kopf, doch ist hier
das Haarband an beiden
Rändern mit Perlen ver-
ziert. Hinter dem Halse
eine aufrecht stehende
Amphore.
Ähnlicher Kopf (das Band
ist nicht mit Perlen ver-
ziert). Hinter dem Halse
eine Traube.
Taf. V, 64.
Diese Münze zeichnet sich vor allen anderen dieser
Classe durch einen besonderen Typus aus, welcher dem-
jenigen der unter Classe IX (S. 118) aufgeführten Exem-
plare ganz nahe verwandt ist.
[N]EOPOAITß[N] im Ab-
schnitt (das P hat gleich
lange Schenkel). Derselbe
Typus. (Dannenberg).
[NE]opoAIT///// im Abschnitt.
Derselbe Typus. (Pey-
trignet).
Ebenso (der Kopf kleiner
und von etwas anderem
Typus).
Die Schrift im Abschnitt
undeutlich. Derselbe Ty-
pus. (Herrmann).
Antike Münzen. Bd. III, 1
ii4
Campania
69
71
JR4k
JR4.
jR4k
2 2R4I-5
73 ^4l-5
76.
77
4-4*3
^4-4^
4-4*
7,08 Derselbe weibliche Kopf r.,
hinter dem Halse ein Kan-
tharos; vor dem Halse
scheinen Spuren eines
Monogramms zu sein.
stark
oxydirt
5^2
subärat
7,43
7>32
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse ein bucranium.
6,38
subärat
6,9
7,21
7,42
7,32
Ähnlicher
zeichen.
Kopf, kein Bei-
Ebenso (aus
Stempel).
Taf. V,
NEOPOAIT, im Abschnitt.
Derselbe Typus des von
der Nike bekränzten Stiers
r. Ohne Bezeichnung.
Der Abschnitt ist nicht aus-
geprägt. Derselbe Typus.
(Ohne Bezeichnung .
NEoPoAlTftN im Abschnitt.
Derselbe Typus; unter
dem Bauche des Stiers
Aj Peytrignet).
demselben Ebenso (aus demselben
Stempel), doch erscheinen
die zwei Buchstaben unter
dem Bauche des Stiers hier
wie A! (93/1885).
VI. Den vorhergehenden Münzen ganz ähnlich, doch
mit dem Stier 1 i n k s h i n
Weiblicher Kopf r. mit
Ohrgehänge und Perl-
schnur; um das Haar ein
breites Band. Hinter dem
Halse ein Kantharos, unter
dem Halse [X]API
Der Abschnitt ist nicht aus-
geprägt. Stier mit bärtigem
Menschengesicht 1. schrei
tend (Kopf von v
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Unter dem Bauche
Stiers AoY (Gansauge).
[AOY ist ein ungriechischer Namensanfang, gleich
OYIA auf anderen. Friedlaender].
Ähnlicher Kopf, aberl. Hin
ter dem Halse EY
NEopoAIT&N im Abschnitt.
Derselbe Typus, auch hier
AOY Ohne Bezeichnung.
1307)-
Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 100,63.
NEOPOAlTftN im Abschnitt
Ahnlicher Kopf 1., ohne Bei
zeichen.
Buchstaben
Arditi
Die Rückseiten aus demselben Stempel
Derselbe Tvpus, ohne
Rauch.
Neapolis
n5
| VII. Ebenso ^weiblicher Kopf linkshin), doch der Stier
rec htshin
K4.
-^4-4^ 7>10
!U'-5
^4^-5
82
&4k
*4*
7,i6
6,86
oxydirt
6,53
subärat
5,32
subärat
Ähnlicher weiblicher Kopf 1.,
hinterdem Halse eine klei-
ne stehende Artemis von
vorn, in jeder Hand eine
Fackel haltend. Unter dem
Halse [r]ivAI[OY]
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 105, 106; das Londoner Exemplar dürfte wie das unsrige
NEf2POAITftN haben. Siehe oben n. 39. 40.
NEnPoAITß[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus
des von der Nike be-
kränzten Stiers, aber r.
Unter dem Bauche des
Stiers N (Peytrignet).
Ähnlicher Kopf 1. (das Band
ist zur Hälfte durch das
Haar verdeckt ;; hinterdem
Halse TAP, unter dem
Halse Spuren von EYZ
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 100, 109.
[NEO]nOA[l]T[ßN] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus
r., unter dem Bauche des
Stiers Efll (B.Friedländer).
Die folgenden Münzen unterscheiden sich von den
beiden vorhergehenden im Styl und dadurch, dass die
meisten auf der Vs. den Perlkreis haben; das J"l hat ge-
wöhnlich gleich lange Schenkel.
Weiblicher Kopf 1. mit Ohr- [NEo] p, oAITftN im Ab-
gehänge und Perlschnur; schnitt. Derselbe Typus
im Haar ein breites, nur r. Unter dem Bauche des
in seiner oberen Hälfte Stiers &l (12 102)
sichtbares Band. Hinter
dem Halse ein länglicher
Schild auf demselben ein
undeutlicher Gegenstand
oder Ornament); unter
dem Halse "F Perlkreis.
Derselbe Kopf, doch ist das
Band ganz sichtbar und
nur durch zwei Locken
in der Mitte unterbrochen.
Hinter dem Halse ein
Schöpflöffel. Perlkreis.
Ebenso, doch als Beizeichen
hinter dem Halse eine
Leier. Perlkreis nicht
sichtbar.
Ebenso, doch als Beizeichen
eine Amphore. Perlkreis.
[N]EonoAITßN im Ab-
schnitt. Ebenso. (Ohne
Bezeichnung).
[N]EopoAITß[N] im Ab-
schnitt. Ebenso. (Fox).
[NjEonoAlTßN im Ab-
schnitt. Ebenso.
(Prokesch).
i6
Campania
84
M4%-5
85
JR4\
86
87
^4-4^
^4-4%
^44-5
^4^-5
90
JRti
9»
jR4*-4%
7,02
6,68
am
Rande
beschä-
digt
7>»5
7,21
6,63
am
Rande
beschä-
digt
7,38
7,3*
7,32
Ähnlicher weiblicher Kopf
1., doch als Beizeichen
ein kleiner bocksfüssiger
Pan 1. (ithyphallisch), wel-
cher die 1. Hand in die
Seite stemmt, die r. hoch
erhoben hält. Perlkreis.
[NEJonoAlTßN im Ab-
schnitt. Derselbe Typus
des von der Nike ' be-
kränzten Stiers r. ; unter
dem Bauche des Stiers Bl
(28876).
Das Pariser Exemplar (im Abdruck vorliegend) ist
aus demselben Stempel.
Ebenso, doch als Beizeichen
ein Elephant 1. Perlkreis.
[N]EonoAITn[N] im Ab-
schnitt. Ebenso, die Buch-
staben so: Bl (Peytrignet).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 105, 103. Garrucci Taf. LXXXIV, 33 und S. 84;
Tinsegna dell' elefante dinota che cotesto didramma
fu battuto dopo l'arrivo di Pirro'.
Ebenso, doch als Beizeichen
ein achtstrahliger Stern.
Perlkreis.
[N]EoRoAITfl[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche des
Stiers IS (Peytrignet).
Ebenso, doch als Beizeichen ; N E o n oA I [Tß N] im Ab-
eine Gerstenähre. Perl- : schnitt; sonst ebenso,
kreis nicht sichtbar. (B. Friedländer).
Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 106, 118.
Ebenso, doch als Beizeichen I Ebenso. (Rauch),
ein Füllhorn. Perlkreis. |
Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 106, 113.
Ebenso, doch als Beizeichen N E o n oA I TQ. [N] im Ab-
ein Thyrsus, an welchem
eine Binde mit einer
Schleife befestigt ist. Perl-
kreis.
Gat. of greek coins etc. S. 106, 123.
schnitt; sonst ebenso ^
Buchstaben so : i I .
(Fox).
die
Ebenso, doch als Beizeichen
ein Adler mit angelegten
Flügeln 1., den Kopf zu-
rückwendend. Perlkreis
nicht sichtbar.
Gat. of greek coins etc. S. 106, 116
[N]EOPoAIT[ßNl im Ab-
schnitt; sonst ebenso.
(27689).
Ebenso, doch als Beizeichen i Ebenso,
ein abwärts gerichteter nung).
Delphin. Kein Perlkreis.
(Ohne Bezeich-
Neapolis
94
95
96
97
-R 4\
7>l6
etwas
abge-
nutzt
M4h
7>34
6,51
JR5
6,91
& 4%-5
7>36
etwas
be-
schädigt
JR 5
7,28
*4%-5*
6,63
oxydirt
,R 5
6,96
subärat
,R 4-4';
6,97
Ebenso, doch als Beizeichen
ein Pegasus (oder Hippo-
camp) 1. Kein Perlkreis
sichtbar.
Ebenso, doch als Beizeichen
der strahlenumgebene
Kopf des Helios von vorn.
Kein Perlkreis.
Gat. of greek coins etc. S. 106, 122.
NEonoAIT[ftN] im Ab-
schnitt; sonst ebenso (hier
\t). (Beger thes. Pal. 187,
th. Brand. I, 350).
[N]EoPOAITß[N] im Ab-
schnitt; sonst ebenso.
(Beger th. Br. 1, 350. Fox).
Ebenso, doch als Beizeichen
ein kleiner dickbäuchiger
histrio von vorn (als
Herme): er hat die ko-
mische Maske an, die Arme
sind in Gewand gewickelt,
ein undeutlicher Gegen-
stand (Keule?) liegt in
seinem 1. Arm. Kein Perl-
kreis.
Ebenso, doch als Beizeichen
ein Krater. Perlkreis.
Ebenso, doch als Beizeichen
ein kleiner Helm (im Pro-
fil 1.) mit Wangenklappen
und einer nach vorn ge-
krümmten Spitze. Perl-
kreis.
NEonoAlTftN
schnitt; sonst
(Fox).
im Ab-
ebenso.
NEonoAlTftN im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers
A (Fox).
Ebenso. (Peytrignet).
Derselbe Kopf (die Haar- j NEopoAIT[ftN] im Ab-
binde ist hier aber nicht schnitt; sonst ebenso,
durch Locken unterbro- (102/1!
chen); als Beizeichen ein
Hahn r. Perlkreis.
Taf. V, 66.
Derselbe Kopf in dem ge-
wöhnlichen Typus ; als
Beizeichen ein Schwert
in der Scheide mit dem
Bandelier. Perlkreis.
Ebenso, doch als Beizeichen
eine Eule etwas 1. Kein
Perlkreis sichtbar.
Taf. V, 6;
[NEJoroAlTftpM] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche des
Stiers E (Beger thes. Br.
h 35o)-
NEoroAITß[N] im Ab-
schnitt; sonst ebenso.
(Gansauge).
u8
Campania
IOI
102
103
104
105
1 06
108
^5
7>29
6,24
subärat
&4k
6,1 1
7,ö
beide
subärat
^4%
5,92
subärat
& 4l-5
7,41
4-4%
7>52
4*"5
7,53
Derselbe weibliche Kopf
1., doch als Beizeichen
Herme des Priap r. Perl-
kreis.
[NjEonoAlTnN im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
ohne Buchstaben. (18670.
Rauch).
VIII. [Die beiden folgenden Münzen haben keine
Aufschrift gehabt, der Abschnitt ist bei ihnen sichtbar
und leer. Alle drei Exemplare sind subärate, dies er-
klärt wohl die Unregelmässigkeit. Friedlaender.]
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Perlschnur,
im Haar ein breites Band.
Hinter dem Halse eine
Keule. Kein Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (der Kopf
fast von vorn), von der
über ihm schwebenden
Nike bekränzt. Unter dem
Bauche des Stiers O (Ohne
Bezeichnung. 28302).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. V, 68.
Diese Münze ist von recht guter Arbeit.
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 107, 134.
Derselbe Kopf, doch als Bei-
zeichen eine kleine Athena
promachos r.
Derselbe Typus, aber 1. und
ohne Buchstaben.
(Herrmann).
IX. Mit Delphinen um den Kopf
[Der Stempel der Kehrseite war so gross, dass die
Aufschrift im Abschnitt nur auf wenigen Exemplaren
sichtbar ist.
Die Zahl der Delphine um den Kopf wechselt zwi-
schen vier und fünf (doch in Folge der mangelhaften
Ausprägung lässt sich die Anzahl nicht immer bestimmen).
Es scheint, dass diese Münzen besonders vollwichtig
ausgeprägt sind. Friedlaender].
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Perlschnur;
im Haar eine breite, drei-
fach gestreifte Binde. Um
den Kopf vier Delphine.
Perlkreis.
NEOPOAITHZ im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend
(Kopf von vorn), von der
über ihm schwebenden
Nike bekränzt. Unter sei-
nem Bauche AI, im Felde
r. OE (Peytrignet, 2 Ex.
B. Friedländer .
Die beiden ersten Exemplare aus demselben Stempel.
Auf dem letzten Exemplare sieht der letzte Buch-
stabe der Aufschrift fast wie X aus.
Neapolis
II9
log.M 4'.-5
110 4-4
1 1 1
Bj&Sk
7,28
-
\\-bk
7,5 *
1 l5
44-5
7^
4^-5
7i5'
5
7>5°
H6/R 5-5^
5
110 44-5
5
|-2bLR3%-3%
^3-4
-,[]- Ebenso (doch unter dem [N]EGPOAIT<',:[N] im Ab
7,36 Halse vielleicht die Spur
7>3°
7,48
7>5*
7A1
3Ab
etwas
ab-
genutzt
eines kleinen
bens?).
Buchsta-
schnitt. Derselbe Typus,
doch unter dem Bauche
des Stiers OE, sonst
nichts. (96/1885. Ohne
Bezeichnung).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Derselbe Kopf, von fünf
Delphinen umgeben.
Perlkreis.
[N]EopoAI"TC2N imAbschnitt.
Derselbe Typus, doch
unter dem Bauche des
Stiers OYIA (7723. Ar-
diti. Peytrignet. 97/1885.
98/1885).
Zwei Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. V, 69.
Die Aufschrift ist nur auf einem Exemplare sichtbar.
— Vgl. Garrucci Taf. LXXXV, 5.
Der Beamtenname ist OYIA(Xtou), vgl. Imhoof-Blumer
in der Wiener Numism. Ztschr. XVIII (1886) S. 227 f.
Derselbe Kopf, von
Delphinen umgeben
Perlkreis.
vier
[N]EoroAITf2N imAbschnitt.
Derselbe Typus, doch ohne
den Namen. (Peytrignet.
Fox. 99/1885. 100/1885).
Zwei Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. V, 70.
X. Die Drachmen und Theilstücke
Im Typus und Styl entsprechen die nächstfolgenden
Drachmen genau den unter VII beschriebenen Didrach-
men; auch die Beizeichen sind dieselben.
, Weiblicher Kopf 1. mit Ohr-
gehänge und Perlschnur,
im Haar ein breites Band.
Hinter dem Halse ein Füll-
horn. Perlkreis.
3,22
etwas
ab-
genutzt
NEonoAlTAN imAbschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend
(der Kopf von vorn), von
der über ihm schweben-
den Nike bekränzt. Unter
dem Bauche des Stiers IS
(Beger thes. Brand. I, 351).
Die Endung TAN ist, obwohl auch Beger so las,
doch nicht ganz sicher; der jetzt wie A aussehende
Buchstabe dürfte ursprünglich doch wohl A gewesen sein.
Ebenso, doch als Beizeichen
hier ein Elephant 1. Perl-
kreis.
NEonoAlTftN im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Bauche des Stiers
Bl (Rauch).
120
Campania
122
123
124
I25
126
R4-4^
^3
^3-3^
128
JRi\
3>20
ab-
genutzt
3>5°
oxydirt
3,38
oxydirt
3>'4
oxydirt
3,37
ab-
genutzt
Derselbe weibliche Kopf 1.,
doch als Beizeichen läng-
licher Schild. Perlkreis.
Eono/\\///// im Abschnitt
Derselbe Typus des von
der Nike bekränzten Stiers
r. ; unter dem Bauche des
Stiers jjU (Herrmann).
Nur zufällig sieht der erste Buchstabe unter dem
Leibe des Stiers wie K aus.
Ebenso, doch als Beizeichen
abwärts gerichteter Del-
phin. Kein Perlkreis.
Derselbe Kopf, kein Bei-
zeichen.
Derselbe Kopf, hinter dem
Halse B
Derselbe Kopf; als Beizei-
chen ein Schiffsvorder-
theil 1.
,30 Derselbe Kopf; das Beizei-
oxydirt chen undeutlich (komische
Maske?). Perlkreis.
Ns=onoAITß[N] im Ab-
schnitt. Derselbe Typus;
unter dem Bauche* des
Stiers IE (Peytrignet).
NEonoAlTßN im Abschnitt;
sonst ebenso. (Peytrignet).
[NE]onoAIT///// im Abschnitt;
sonst ebenso (hier \t).
(Peytrignet).
NEonoAlTflN im Abschnitt.
Derselbe Typus; unter
dem Bauche des Stiers A
(Fox).
[NEo]n[oA]IT///// im Ab-
schnitt; sonst ebenso. (Ar-
diti).
1,83
genutzt
[Die nächstfolgenden Münzen, theils mit dem Hahn,
theils mit dem Zwiegespann auf der Ks., würde man den
äusseren Kennzeichen nach für syrakusanische halten,
auch hat eine von ihnen das triquetrum als Beizeichen.
Allein Avellino (opusc. II S. 46 f!) führt Exemplare mit
den Aufschriften NEOnOAlTftN und NEOn ... an vgl
auch Sambon S. 143, 32; 144, 33 — 35 und Garrucci
Taf. LXXXV, 25 — 28). Auch habe ich drei von unseren
Exemplaren in Neapel, keins in Sicilien gekauft. An
den Stadttheil Neapolis von Syrakus wird man nicht
denken wollen. Friedlaender].
Lorbeerbekränzter Kopf des | Hahn r. , dahinter ein, wie
Apollo r. Davor undeut- i es scheint, leicht vertieftes
liehe Buchstabenspuren; | X oder Stern. (7515).
ein N unter dem Halse
ist der letzte Buchstabe
der Aufschrift (NEOI~IO-
AlTflN).
Taf. V, 71.
Neapolis
21
120
/R2-3
1,24
I30
2-2^
mit
Loch
beide
sehr ab-
genutzt
I31
/Rl%-2|
1,48
etwas
ab-
genutzt
132
^2-2^
1,1 1
sehr ab-
genutzt
«33
/R l|-2
1,38
etwas
be-
schädigt
*34
^R2^-2|
1,62
Derselbe Kopf, doch ist von
der Schrift nichts mehr
zu sehen.
Hahn r., von dem Stern ist
nichts mehr zu sehen.
(Ohne Bezeichnung).
Diese beiden Exemplare wurden von Sestini (lett. VIII
S. 54) irrig als Münzen von Carystus publicirt. Hierher
gehört auch die von Mionnet II, S. 302, 16 beschriebene
Münze. Vgl. Garrucci Taf. LXXXV, 27, der über die Er-
haltung der abgebildeten Münze nichts angiebt, sodass
zweifelhaft bleibt, ob Schrift und Stern nur in Folge
der Abnutzung fehlen.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r., davor undeut-
liche Spuren von Schrift.
AI im Abschnitt. Undeut-
liche Gestalt in einem r.
eilenden Zwiegespann,
welche mit der L. die Zü-
gel, in der R. die erhobene
Ruthe hält. (7516).
Ein bei Sambon Taf. X, 18 abgebildetes Exemplar
hat auf der Vs. die Aufschrift NEOPOAlTßN. Vgl. auch
Avellino opuscoli II Taf. 5, 3 und S. 43, 41.
Derselbe Kopf, keine Schrift-
spuren sichtbar.
Ebenso, doch sieht man die
Buchstaben im Abschnitt
nicht mehr. (17982).
[Auf der Vorderseite ist ein kleiner moderner Stempel
(i2«d) eingeschlagen. In den Berliner Blättern f. Münz-
kunde III S. 284 ist erwähnt, dass der Stempel vielleicht
ein englischer im Anfang dieses Jahrhunderts einge-
schlagener ist, als die Engländer Sicilien besetzt hatten.
Friedlaender].
Ähnlicher Apollokopf r.,
von Schrift nichts zu
sehen (der Schrötling zu
knapp).
Derselbe Kopf r.
Taf. V, 72.
Der Abschnitt ist nicht
sichtbar. Derselbe Typus.
(Fox).
Der Abschnitt ist nicht
sichtbar. Derselbe Typus
(die wagenlenkende Figur
scheint hier Nike zu sein);
oben im Felde das trique-
trum. (28693).
122
Campania
l35
136
l37
138
J39
JRi^-i^ 0,62
' oxydirt
JR1-1
M
m
/^ii-i^
0,65
Athenakopf r. mit korin-
thischem Helm ohne
Busch. Umher 0 3 V\ so
vertheilt, dass die beiden
ersten Buchstaben vordem
Kopfe, das O hinter dem-
selben steht.
Halber Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf im
Profil) r. eilend (das r.
Bein eingezogen). Darüber
scheinen Schriftspuren zu
sein. (7800).
Die Münze ist von alterthümlichem Styl, aber un-
schöner Arbeit; der Athenakopf fast genau ebenso und
wie hier ohne Haar auf einer Münze von Cumae (n. 23). —
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 95, 16.
Ähnlicher Kopf, umher
03[H], wie bei der vor-
hergehenden Münze ver-
theilt. Einfacher Kreis.
Derselbe Typus, aber 1.
Darüber in gerader Linie
(die Buchstaben stehen
umgekehrt) W/l/MPo
(Fox).
Die auf der Ks. vor PO erhaltenen Schriftspuren
deuten eher auf NEPO als auf NEOPO
0,54 ] Athenakopf r. (attischerHelm
mit Busch).
0,04
ab-
genutzt
0,61
sehr
verletzt
WEOnO über dem halben
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf im
Profil, das r. Bein ein-
gezogen). (11738).
Von roher, halb verwilderter Arbeit.
Derselbe Kopf, der Helm /VEoff über demselben Ty-
ist bekränzt. pus 1. (Fox).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXV, 14.
Ebenso (ob der Helm be-
kränzt war, ist nicht zu
sehen).
140 M
; 0,64 Ebenso
ab-
genutzt
Im Felde r. /V, 1. uj, also
/VE Halber Stier mit
bärtigem Menschengesicht
r. Kopf im Profil, ein
Bein eingezogen). (Fox).
Derselbe Typus, doch hier
/VE (aufwärts) 1. im Felde.
(i75lS)--
Ob auf /VE noch etwas folgte, ist nicht ersichtlich.
Neapolis
123
/R1-1*
0,63
oxydirt
142
/IU-I
0,68
«43
JRi.
0,52
etwas
ab-
genutzt
und
oxydirt
Weiblicher Kopf r., im Haar
eine breite Binde (Typus
gleich den Köpfen in
Abth. IV). Undeutlicher
Kreis.
•.On03N im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend
(ob der Kopf im Profil
oder von vorn dargestellt
war, ist nicht mehr zu
sehen), von der über ihm
schwebenden Nike be-
kränzt. Unter dem Bauche
des Stiers scheint ein Buch-
stabe gewesen zu sein.
(Peytrignet).
Lorbeerbekränzter Kopf des NEO über einem Stierkopf
Apollo r. mit kurzem mit bärtigem Menschen-
Haar. Undeutlicher Kreis. gesicht von vorn ; von den
Hörnern hängt je eine
Binde herab. (7214).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 98, 44; Avellino opusc. II Taf. III, 8 und S. 42, 40.
Jugendlicher, männlicher
Kopf r. mit Lorbeerkranz.
NEOPOA7/////////// _ Herakles, r,
knieend (wie er kniet ist
undeutlich), würgt mit bei-
den Armen den Löwen.
L. im Felde die Keule.
(28460).
Der Kopf wird gewöhnlich als der des Apollo be-
zeichnet; allein der breite Hals und die derben, etwas
portraitartigen Züge lassen eher an Herakles denken.
[Millingen (ancient coins S. 8) theilte eine ähnliche
Münze Neapolis Campaniae zu, weil auch eine grössere
Münze dieser Stadt den tarentinischen verwandte Typen
habe; in den Considerations S. 131 wiederholt er dies.
Allein diese kleinen Münzen könnten wohl auch Nea-
polis Apuliae gehören, da andere apulische Städte, wie
Caelium und Rybastini, dieselbe Kehrseite haben. Der
Apollokopf beweist nicht, dass sie Neapolis Campaniae
zugetheilt werden müssen , wenn er auch dafür spricht.
Friedlaender].
144 /R i\
0,51
etwas
ab-
genutzt
und be-
schädigt
Derselbe Kopf, doch hier
vor dem Halse der Rest
eines Monogramms ^
////////PoAlTßN Derselbe Ty-
pus, doch kniet hier He-
rakles mit dem r. Bein.
Die Keule ist nicht zur
Ausprägung gekommen.
(Peytrignet).
Das Monogramm dürfte wohl fc gewesen sein wie
auf dem Exemplare bei Garrucci Taf. LXXXV, 23.
124
Campania
Hb
146
l47
148
/R i~i
JR 1
M 1
M 1
1 49 .R 1 - 1 \
i^o /R 1-1
1 1-1%
152 i-ü
o?56
be-
schädigt
0,44
°>59
Oo9
0,48
be-
°>73
0,65
oxydirt
0,50
ab-
genutzt
und
oxydirt
Derselbe Kopf, doch hier
hinter dem Halse A
Ebenso.
Taf. V, 73.
Ähnlicher Kopf r. (dem
Apollotypus verwandt),
hinter dem Halse ein
undeutliches Zeichen
(Kranz?).
NEonoA///////// Derselbe Ty-
pus (Herakles kniet mit
beiden Beinen), auch hier
ist die Keule nicht sichtbar.
(Fox).
Ebenso, mit der Keule. Von
der Schrift nichts zu sehen,
weil der Schrötling zu
knapp ist. (Peytrignet).
7//OA Herakles, mit bei-
den Beinen 1. knieend,
würgt den Löwen. R. im
Felde Spuren der Keule.
(Fox).
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo 1.; hinter dem
Halse O Perlkreis.
Taf. V, 74.
NE[OnOAI]Tß N (das N
steht im Abschnitt). He-
rakles, mit beiden Beinen
r. knieend, würgt der
Löwen. L. im Felde die
Keule. (28226).
Die Münze ist von sehr feiner Arbeit.
o A 1 1 A N I Derselbe Typus
(von der Keule scheiner
Spuren vorhanden zu sein)
(Peytrignet).
Ähnlicher Kopf 1. (der Kranz
ist nicht ganz sicher); hin-
ter dem Halse zwei kleine
Blätter oder Beeren an
einem Stiel (das Ganze
dem Buchstaben Y ähn-
lich).
Der auf der Rs. zuerst sichtbare Buchstabe ist viel-
leicht O, aber nicht ganz sicher; die beiden folgender
AI sind klar; darauf folgt eine Spur, die kaum auf eir
T hindeutet, dann sicher AN; der letzte, wie ein I aus-
sehende Strich könnte möglicherweise das Ende des Lö-
wenschweifs sein. An AAAIBAN scheint nicht gedach
werden zu können.
NEOPOAITHC Jugendlicher
Kopf r. mit verworrenem,
fliegendem Haar. (Die
Vs. concav).
Nike 1. sitzend. Der Gegen-
stand, den sie in der vor-
gestreckten R. hält, is
nicht mehr zu erkennen
ebenso der Gegenstand, au
dem sie sitzt. (812/1876
Peytrignet, 2 Ex.).
Die drei Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. VI, 75.
Vgl. Minervini osservazioni numism. Taf. I, 3. Gewis
unrichtig bei Garrucci Taf. LXXXV, 13 Kopf mit Löwen
haut (vgl. Sallet's Ztschr. für Numism. XIV (1886) 8.178,
Neapolis
125
«53
'55
JRi%-i%
0,66
i-i|
0,50
stark
oxydirt
1-1%
0,62
ab-
genutzt
iR%
0,28
oxydirt
^4-4^
7>«4
oxydirt
jugendlichen Flussgottes
r. mit einem Hörnchen
an der Stirn und einem
Bande um das Haar.
$ EP F.! OO $ Kopf des /V E [O] POUTE $ Nike
auf einer Amphore*) r.
sitzend; den Kopf hat sie
zurückgewendet und hält
in der L. einen kurzen
Stab, in der R., wie es
scheint, einen kleinen
Palmenzweig. (811/1876.
Peytrignet, 2 Exemplare).
Taf. VI, 76.
Vgl. Minervini osserv. numism. Taf. I, 1 und 2 und
S. 35 fr. Garrucci war der erste, der die Personification
des heutigen Sebeto auf dieser Münze wahrnahm. Über
die Münze und ihren Typus überhaupt ist zu vgl.
Garrucci S. 82 und 85, 10 — n, der jedoch in der Be-
schreibung des Typus der Kehrseite ungenau ist (vgl.
Sallet's Ztschr. für Numism. XIV (1886) S. 178).
Athenakopf r. (attischer njz innerhalb eines weit-
Helm mit Busch und, wie läufigen Perlkreises, um
es scheint, bekränzt\ welchen ein einfacher
Kreis. (Peytrignet).
Vgl. Sambon S. 143, 20 und 21 und Taf. X, 12.
Garrucci Taf. LXXXV, 16. Über das einem H ähnliche
Zeichen vgl. Friedländer osk. Münzen S. 27 und meine
Bemerkungen in den Histor. und philol. Aufsätzen zu
Ehren Ernst Curtius S. 252.
Ein Didrachmon mit den gewöhnlichen Typen (Vs.
Weiblicher Kopf r., Ks. Stier mit bärtigem Menschen-
gesicht r. von der schwebenden Nike bekränzt, unter
dem Bauche des Stiers P, vgl. n. 53), die ein auf der
Ks. tief eingeschlagener Stempel
3AO
zum Theil zerstört hat. Die drei Buchstaben sind gross
und gewiss rückläufig zu lesen wie die Gestalt des ^
beweist. (382/1875).
*) Es ist nicht recht klar, ob das grosse Gefäss eine Amphore ist oder ob es nur
inen Henkel hat.
I2Ö
Campania
l58
»59
JE 3*-4
•16
JR 4-5-5
etwas
ab-
genutzt
6,44
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Halsreif;
um das Haar ein breites,
dreifach getheiltes Band,
welches über der Stirn
einen Knoten bildet (das
Band war mit einem Mae-
ander verziert). Einfacher
Kreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend
(Kopf von vorn), von der
über ihm schwebenden
Nike bekränzt. Im Ab-
schnitt verwilderte, den
phönikischen ähnliche
Schriftzeichen. (Fox).
Taf. VI
77-
Die Rückseite ist von ziemlich roher Arbeit, während
die Vorderseite von gutem Styl und mit demselben Stempel
geprägt ist, aus welchem die beiden Exemplare von
Neapolis n. 20. 21 hervorgingen.
Minervini (osserv. numism. S. 54 ff.), welcher zwei
Exemplare dieser Münze publicirte, erklärte die Zeichen
im Abschnitt für phönikische; vgl. dagegen Friedländer
in den Berliner Blättern f. Münzkunde IV S. 134 fr.,
welcher darin nur zufällige Striche erblickt, 'welche
ein unkundiger griechischer Stempelschneider, die Auf-
schrift NEOnOAITf2N nachahmend, gemacht hat'.
Die von Garrucci untersuchten Exemplare (eins abge-
bildet auf Taf. LXXXV, 6) führten diesen zu dem Resuftat,
dass die Aufschrift 'tuttoche barbara e retrograda ostenta
nulladimeno elementi greci, e tali che si possono inter-
pretare per Neu7roXi, erroneamente scritto iisvmoV (S. 85):
ein anderes Exemplar soll nach Garrucci haben 4a chiara
leggenda AOPY11W (NsvnoX). Vgl. darüber meine Bemer-
kungen in Sallet's Zeitschr. f. Numism. XIV (1886) S. 176 ff.
1. Mit dem Stier und der schwebenden Nike
Die zunächst folgenden Münzen haben die Aufschrift
auf der Vorderseite und ausserdem einen wechselnden
Buchstaben; vorhanden sind hier die Buchstaben [H] K
A M JM I O H (?) P Z T. Auf der Vs. immer Perlkreis.
Über das IC auf der Rs. vgl. Garrucci S. 83.
NEopoAlTftN vor dem lor-
beerbekränzten Kopfe des
Apollo 1. Hinter dem
Halse ein [H].
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend,
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt
Unter dem Bauche des
Stiers 2~, im Abschnitt
Spur der beiden Buch-
staben IZ (B. Friedländer)
Von dem hinter dem Apollokopfe befindlichen H if
auf unserem Exemplar nur ein ganz kleiner Rest z\
sehen. Ein sicheres H zeigen ein Pariser (im Abdruck
vorliegend) und das im Gat. of greek coins in the Brit
raus., Italy, S. 115, 225 aufgeführte Londoner Exemplar
Neapolis
27
/E44
oxydirt
JE 4-4!,
5,69
oxydirt
£44-5
6,12
^4-4^
6,45
iE^-5
5,67
iE4-4^
schlecht
^4-43<
4,81
oxydirt
iE4-4^
4,89
^4-4^
6,96
NEopoAlTftN vor demsel-
ben Kopfe; hinter dem
Halse K Perlkreis.
Ebenso, doch hinter dem
Halse A
Ebenso, doch hinter dem
Halse /Vi, also wohl
Perlkreis.
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Stiers l£; der
Abschnitt ist nicht aus-
geprägt. (Fox).
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Stiers scheint
nichts gestanden zu ha-
ben; im Abschnitt Spuren
von Buchstaben. (B. Fried-
länder).
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Stiers IS; im
Abschnitt nichts.
(B. Friedländer).
Auf der Rs. dieser Münze ist noch der Rest eines
alten Gepräges (Helmbusch).
Ebenso. Derselbe Typus. Unter dem
Stiere IZ ; im Abschnitt
KE (11345).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 1 14, 21 1.
Ebenso, doch hinter dem
Halse ein nicht ganz kla-
res Monogramm M (kaum
einfaches M). Perlkreis.
Ebenso (die Schrift zu An-
fang erloschen), doch hin-
ter dem Halse N
NEoPoAlTßN vor dem-
selben Kopfe; hinter dem
Halse r#, also wohl N
Ebenso (die Schrift zu An-
fang erloschen), doch hin-
ter dem Halse "M , also
wohl Z Perlkreis.
Derselbe Typus. Die Stelle
unter dem Bauche des
Stiers verletzt; im Ab-
schnitt KP (der zweite
Buchstabe undeutlich).
(Arditi).
Derselbe Typus. Ob Buch-
staben vorhanden waren,
ist nicht mehr zu erkennen.
(Ohne Bezeichnung).
Derselbe Typus. Unter dem
Stiere IC; im Abschnitt
nichts. (28766).
Derselbe Typus. Keine
Buchstaben. (Rauch).
Derselbe Typus. Unter dem
Stiere IZ ; im Abschnitt
MX ZP (Biron).
/VEorW//////////// vor demselben
Kopfe; hinter dem Halse
O Perlkreis.
Der erste im Abschnitt sichtbare Buchstabe könnte
vielleicht auch X gewesen sein. Vielleicht gehört hier-
her das Exemplar im Cat. of greek coins in the Brit.
mus., Italy, S. 114, 213.
Campania
179
& 44
5,58
oxydirt
JE4-tä
5,20
etwas
abge-
nutzt
*4*-5*
6,37
&A-\k
oxydirt
£44
6,90
6,50
5,o2
oxydirt
iE 4^
5,76
^ 4-4^
5,75
^ 4-4%
4,89
nicht
gut
iE 3I-4
5,36
nicht
gut
im
ein
ZV:
Ebenso, doch hinter dem
Perl-
NEoRoAlTßN vor demsel- Derselbe Typus des von der
ben Kopfe des Apollo 1.; Nike bekränzten Stiers.
hinter dem Halse O Perl- Unter dem Stiere IC
kreis. Abschnitt scheint
Buchstabe gewesen
sein. (4420).
Derselbe Typus. Unter dem
Stiere IE; der Abschnitt
ist nicht ausgeprägt.
(B. Friedländer).
Derselbe Typus. Unter dem
Stiere IC; im Abschnitt ein
undeutlicher Buchstabe
(etwa M) oderMonogramrr
(etwa M). (B. Friedländer)
Dieses Exemplar ist verprägt (nicht überprägt).
Halse vielleicht P
kreis.
Ebenso, doch hinter dem
Halse P Perlkreis.
Ebenso.
Ebenso, doch hinter dem
Halse C (auf einem Exem-
plare Z). Perlkreis.
Vgl. Cat. of greek coins
114, 215.
Derselbe Typus. Ob Buch-
staben vorhanden waren
ist nicht mehr zu erken-
nen. (B. Friedländer-
Derselbe Typus. Unter den
Stiere IC; der Abschnitt is
nicht ausgeprägt. ,Fox
2 Ex. Rauch),
in the Brit. mus., Itah
Ebenso, doch hinter dem
Halse T Perlkreis.
Derselbe Typus. Unter den
Stiere nichts ; im Abschnit
Buchstabenreste, vielleich
von IC (Beger thes. Pa
187, thes. Br. I, 350).
Derselbe Typus. Unter der
Stiere IC; im Abschnii
könnte etwas gewese
sein. (Ohne Bezeichnung
Derselbe Typus. Unter der
Stiere IC; im Abschni
etwas undeutliches
(Rauch).
Derselbe Typus. Unter der
Stiere die Spuren vo
zwei Buchstaben, wie «.
scheint; im Abschnitt I
(Arditi).
Zwei im Abdruck vorliegende Pariser Exemplai
haben unter dem Stier oc oder BI; vgl. auch Cat. (
greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 115, 219 und 22
Ebenso (die Aufschrift nicht
deutlich), hinter dem Hal-
se Rest eines Buchstabens
oder Monogramms >i
Ebenso, die Stelle hinter
dem Halse ist nicht aus-
geprägt. Perlkreis.
Ebenso.
Neapolis
29
: 4-4'i
181
.83
184
&3h-3k
3
iE 3
*%-3*
m
5,»7
5,65
2,07
oxvdirt
3»°4
2,44
oxydirt
2,66
V5
NEopoAlTftN vor dem-
selben Kopfe. Kein Bei-
zeichen hinter dem Halse.
Perlkreis.
Derselbe Typus. Unter dem
Stiere l£; im Abschnitt
nichts. (i2ioq).
A/EOnOAui vor demsel- I Derselbe Typus. Unter dem
ben Kopfe; dahinter M Bauche des Stiers IE (7244).
Von n. 162 verschieden (kleiner und roher). Auch
auf dieser Münze Spuren von Umprägung.
Die vier folgenden Münzen sind die Halbstücke zu
den vorhergehenden, die letzte vielleicht das Viertelstück.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo 1. Perlkreis.
NCoTToAlT///// im Abschnitt.
Derselbe Typus. Einfacher
Kreis. (B. Friedländer.
5760).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 115, 230.
Ebenso. I [N]C<>TToAITrt im Abschnitt,
sonst ebenso. (Fox).
Der letzte Buchstabe der Aufschrift ist ein schlecht
gerathenes Sl
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. ; hinter dem
Halse 3 also ITT wie auf
n. 267. 269 . Perlkreis.
Derselbe Typus. Von der
Schrift sieht man im
Abschnitt nur schwache
Spuren; ausserhalb des-
selben, und zwar r. im
Felde, steht T&N , sodass
im Abschnitt NEOnOAl
gestanden haben muss.
Perlkreis. (Fox).
Diese Münze ist von roher Arbeit.
Eine ähnliche im Cat. of greek coins in the Brit.
mus., Italy, S. 1 15, 231.
Lorbeerbekränzter Kopf des [N]EOnOAIT4 im Abschnitt.
Apollo r. Umher ein Derselbe Typus. Undeut-
Kranz (nur rechts sieht- j licher Kreis. (Peytrignet).
bar).
Antike Münzen. Bd. III, i.
i3o
Campania
187 iE 5-53
dick
188
189
JE 44-5
dick
JE4-4*
10,23
10,84
5,50
etwas
ab-
genutzt
2. Mit dem Stiere ohne Nike
a) mit der Aufschrift auf der Vs.
Die beiden nächsten Münzen scheinen Doppelstücke
zu sein; sie wiegen fast das Doppelte der gewöhnlichen
Stücke, welche zwischen
vgl. Garrucci S. 83.
5 und 7 Gramm schwer sind:
NEOPOAITHS vor dem lor-
beerbekränzten Kopfe des
Apollo r.; hinter dem
Halse E Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht Kopf von
ber grosser achtstrahligej
Stern. Unter dem Bauche
des Stiers M; im Ab-
schnitt E Perlkreis. Fox).
Das im Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italv,
S. 110, 158 beschriebene Exemplar weicht wahrscheinlich
von dem unseren nicht ab; das bei Garrucci Taf.LXXXV, 29
abgebildete giebt NEOPOAITHN.
NEOM//////#///// vor demselben
Kopfe, hinter dem Halse
ein undeutliches Beizei-
chen, und darüber <t>, wie
es scheint (kann auch
zum Beizeichen gehören».
NE0P0A IT////// vor demselben
Kopfe ; hinter dem Halse M
Derselbe Typus. Über dem
Stiere Delphin r. ; im Ah-
schnitt AIG Perlkreis.
(Fox .
Derselbe Typus. Über dem
Stiere grosser achtstrah-
liger Stern; im Abschnitt
ganz links -1A , der fol-
gende Raum des Ab-
schnitts ist leer. Perl kreis.
Peytrignet .
Sehr ähnlich im Cat. of greek coins in the Brit. mus.,
Italv, S. m, 168. — Vgl. Minervini osserv. numism.
Tat. VI, 2 und 3 und S. 68; Garrucci Tat". LXXXV, 36.
Neapolis
l3l
iy>JE#-3k
191
iE2|-3%
192
iE2^-3
193
*94
»95
1 1 >< "1
»97
&3-3h
iE 3-3^
iE 3-4
3-3%
4,03
3,40
3,4i
4,48
oxydirt
3>62
oxydirt
4,15
3,58
4,27
NEOPOAIT///// (abwärts) vor
dem lorbeerbekränzten
Kopfe des Apollo 1.; da-
hinter ein kleines undeut-
liches Beizeichen (viel-
leicht ein K). Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht ( Kopf von
vorn) 1. schreitend; darü-
ber Kantharos zwischen
Z und £2; im Abschnitt
Alft (10621).
Ähnlich Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. in, 175 und 176.
NEoroAlTftN (aufwärts) vor
demselben Kopfe; hinter
dem Halse E*/ (der erste
Buchstabe könnte auch
ein C sein). Perlkreis.
Derselbe Typus; über dem
Stiere vielleicht ein Adler
1.; unter dem Bauche des
Stiers K. Im Abschnitt
scheint nichts gestanden
zu haben. (Fox).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. in, 173.
NEoroAlTftN vor dem lor-
beerbekränzten Kopfe des
Apollo 1.; hinter dem
Halse Z (oder E?).
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend. Über
ihm Eule mit angelegten
Flügeln r. , unter seinem
Bauche E . Der Abschnitt
nicht ausgeprägt. (Peytri-
gnet).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. in, 174.
NEO///////////////// vor demselben
Kopfe; hinter dem Halse El
Perlkreis.
Derselbe Typus. Über dem
Stiere Seepferd r.; unter
seinem Bauche nichts ; im
Abschnitt IE ( 1 7058. 28764).
[Man könnte die Buchstaben der Vs. CIBI lesen, wie
auf Münzen von Laos steht. Friedlaender].
Derselbe Typus. Über dem
Stiere Traube auf einem
Weinblatt; unter dem
Bauche X> (wohl XAPI zu
lesen). Der Abschnitt
nicht ausgeprägt. (7843).
Schrift nicht sichtbar. Der-
selbe Kopf; Beizeichen
nicht sichtbar.
Ebenso, hinter dem Halse
scheint E gewesen zu sein.
Derselbe Typus, dasselbe
Beizeichen; unter dem
Bauche des Stiers jedoch
nur >? . Auf dem einen
Exemplar ist der Abschnitt
nicht ausgeprägt, bei dem
andern ist darin Spur eines
Buchstabens (M?). (17952.
Ohne Bezeichnung.)
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 1 n, 171 und 172.
9*
32
Campania
198
JE
3-3'
199 JE 1%
203
M3k~3\
JE2I
fc3h-3\
&> 3-3^
dick
4,49
4,57
4,77
3>25
5>21
•-. vor demselben
Kopfe; die Stelle hinter
dem Halse ist nicht aus-
geprägt. Perlkreis.
Derselbe Typus des r. schrei-
tenden Stiers. Über dem
Stiere Kantharos mit kur-
zen Henkeln; unter sei-
nem Bauche E Der Ab-
schnitt ist nicht sichtbar.
(17953)-
NEonoAlTHN vor dem lor- Derselbe Typus. Über dem
beerbekränzten Kopfe des | Stiere Blitz mit darunter
Apollo 1.; das Haar ist
am Nacken zu einem Zopf
gebunden. Dahinter un-
deutliches Beizeichen.
Derselbe Kopf, die Auf-
schrift davor erloschen,
die Stelle hinter dem
Halse verletzt.
befindlichem E ; der Ab-
schnitt ist nicht ausge-
prägt. (B. Friedländer).
Derselbe Typus. Über dem
Stiere runder Schild;
unter dem Bauche des
Stiers A<t>. Im Abschnitt
Schwert in der Scheide
mit Bandelier, wie es
scheint. (Ohne Bezeich-
nung).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus. , Italy,
S. iii, 170.
Ebenso, hinter dem Halse I Ebenso, nur scheint unter
ein kleines undeutliches I dem Bauche des Stiers
Beizeichen oder Buch- nichts zu sein; was im
stabe. Perlkreis.
Abschnitt war, ist nicht
mehr kenntlich. (Fox).
[NEonjoMTftN vor dem lor-
beerbekränzten Kopfe des
Apollo r. ; hinter dem
Halse ein undeutlicher
Buchstabe , vielleicht E
Perlkreis.
[NEonoJAlTflN
selben Kopfe
Perlkreis.
vor dem-
dahinter K
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht ( Kopf von
vorn) r. schreitend, da-
rüber ein r. liegender ca-
duceus. Im Abschnitt ein
undeutlicher Buchstabe
oder Monogramm A' N?).
Perlkreis. (858).
Ebenso, der caduceus endigt
in eine Pfeilspitze und
war vielleicht geflügelt.
Der Abschnitt ist nicht
ausgeprägt. Perlkreis.
(,04/1885).
Taf. VI, 78.
Die Münze ist von sehr feiner Arbeit,
winzig klein.
die Schrift
Neapolis
!33
104 iE 3-3%
205
JE 3-3%
20<")
&3k
207
fc-hh-Ah
208
& 3-4h
209
JE
4,45
4,87
2,66
oxydirt
4,07
ab-
genutzt
3,93
NB'inOAiTl (aufwärts) vor
demselben Kopfe; dahin-
ter K
Derselbe Typus. Über dem
Stiere Delphin r. Der Ab-
schnitt schlecht ausge-
prägt. (B. Friedländer).
Bei der Aufschrift ist der dritte Buchstabe undeutlich,
scheint aber eher Q. als O zu sein.
Ebenso, doch ist die Schrift
nicht zu sehen. Perlkreis.
NET«.///////// vor demselben
Kopfe (die Schrift be-
ginnt auch hier vor dem
Halse); dahinter K Perl-
kreis.
Diese Münze ist von roher Arbeit.
das Q. nicht sicher.
Ebenso. Perlkreis.
(105/1885).
Ebenso, nur dass der Strich,
auf welchem der Stier
steht, eine Curve bildet.
(7765).
Auch hier ist
b) mit der Aufschrift auf der Ks.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo 1. Ob ein Bei-
zeichen vorhanden war,
ist nicht zu erkennen.
Perlkreis.
EOnOAlT///// im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) 1. schreitend, da-
rüber Füllhorn. Perlkreis.
(Arditi).
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. Perlkreis.
NEoPoAlT^N im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend. Darü-
ber Brustbild des strahlen-
umkränzten Helios von
vorn (nur der untere Theil
ist sichtbar). Unter dem
Bauche des Stiers /V\Ä
Perlkreis. (B. Friedländer).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus. , Italy,
S. 110 n. 159— 161. Im ersten Monogramm abweichend
das bei Garrucci Taf. LXXXV, 35 abgebildete Exemplar
(mit fehlerhafter Beschreibung auf S. 86, 35).
Ebenso.
Vgl. Cat.
10, 163.
Aufschrift und Typus eben-
so, doch über dem Stiere
Biene (oder Fliege), unter
seinem Bauche EK
(B. Friedländer).
of greek coins in the Brit. mus., Italy,
134
Campania
210
211
212
213
214
215
2l8
JE 3-3%
4,25
4,i5
ab-
genutzt
JE rt
3)97
&334-4h
4,84
JE 3%-4
5,°2
M 3-3%
4,3°
3^-4^
6,20
3-4^
6,05
3%"4
4,39
oxydirt
Derselbe Apollokopf r.
hinter E
da-
Ebenso.
Spuren des Stadtnamens im
Abschnitt. Derselbe Ty-
pus des r. schreitenden
Stiers; doch über dem
Stiere Helm r. mit nach
vorn gekrümmter Spitze
und herabhängenden Sei-
tenklappen, unter dem
Stiere *M (Peytrignet. Fox).
Ebenso, doch hier ist das
Monogramm 7^\ (Fox).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. in, 164.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. (der Kranz hat
drei Blattreihen), dahinter
$ Perlkreis.
NEYPoAlTßN (sehr kleine
Buchstaben) im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend, da-
rüber Kranz mit einem
achtstrahligen Stern da-
rin; unter dem Bauche
des Stiers A Perlkreis.
(Peytrignet).
Taf. VI, 79.
Das im Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 1 10, 162 beschriebene Exemplar ist wahrscheinlich nicht
verschieden.
Der dritte Buchstabe der Aufschrift ist sicher Y,-
nicht O oder ß; vgl. auch Hunter Taf. 39, 19. Viel-
leicht liegt oskischer Einfluss vor: Y oder Y = O.
Das Relief dieser Münze ist flacher als gewöhnlich.
Ebenso, doch
Halse hier A
hinter dem
Ebenso, doch ist der Ab-
schnitt nicht ausgeprägt.
(7844).
c) mit Delphinen um den Kopf
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. (der Kranz hat
drei Blattreihen), umher
vier Delphine. Perlkreis.
NEOnO[AITniM] im Ab-
schnitt (auf 2 Ex. ist der
Abschnitt nicht ausge-
prägt). Stier mit bärtig
Menschengesicht (Kopf
im Profil) r. schreitend;
darüber r. liegender Drei-
zack ohne den Stiel. Perl-
kreis. (5541. 28850.
B. Friedländer. Rauch).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
113 n. 192 — 194.
[Wie hier den Apollokopf, so umgeben auf manchen
Neapolis
J35
219
220
33<~4t
^E 3%"4
^3W
6,60
6,81
5,47
Silbermünzen den weiblichen Kopf Delphine. Man darf
daraus schliessen, dass die Delphine keine nähere Be-
ziehung zu diesen Köpfen haben. Friedlaender].
d) aufschriftlose Münzen
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. ; dahinter eine
Amphore. Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend; darü-
ber ein Kranz. Unter dem
Bauche des Stiers AE. Der
Abschnitt ist leer. Perl-
kreis. (17951. 103/1885).
Diese Münze, auf welcher sicher keine Aufschrift
sich befindet, gehört den äusseren Kennzeichen nach
gewiss nach Neapolis.
Eine sehr mangelhaft erhaltene (ob schriftlose?) Münze
mit dem Apollokopf r., auf der Ks. erkennt man den r.
schreitenden Stier mit bärtigem Menschengesicht (Kopf
von vorn), darüber Stern im Halbmond. (Ohne Be-
zeichnung).
Mit dem halben Stiere
a) Apollokopf mit langem, ein Mal gewundenem Haar-
zopf; Aufschrift auf der Ks.
Die hier zusammengestellten Münzen sind ohne
Zweifel die ältesten in der Kupferseries von Neapolis.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r., mit langem, ein
Mal gewundenem Haar-
zopf.
[A/EOP] OAITEft N um
den halben Stier mit bär-
tigem Menschengesicht r.
(der Kopf im Profil); auf
seiner Schulter ein grosser
vierstrahliger Stern. Ein-
facher Kreis. (B. Fried-
länder).
Der Typus der Ks. dürfte wohl mit dem Sternbilde
des Stiers (vgl. Ztschr. für Numism. XVI S. 225) in irgend
einer Beziehung stehen.
136
Campania
223
224
225
229
230
231
232
JE 2I-3
JE
3h-4
3*-4*
3-4
3-3^
JE 3-&
& 3-4V
JE 3-3^
3,67
6,01
5,o
4,43
V3
5,5°
4,i5
4,68
5,23
4,20
oxydirt
Derselbe Apollokopf. /VEOn oAETliiß /V um
denselben Typus, doch
ohne Stern. Perlkreis.
(Peytrignet).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXVI, 3. Den Sperberflügel (?)
auf dem Halse des Stiers, den Garrucci S. 86, 3 erwähnt,
vermag ich auf unserem Exemplar nicht zu finden.
Derselbe Kopf r., der Kranz
besteht aus drei Blatt-
reihen. Hinter dem Nacken
A
Taf. VI, 80.
Von sehr schöner Arbeit.
Ebenso, doch ist von dem
[NJEoPoAlTHC in gerader
Linie über dem halben
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (der Kopf
im Profil); auf seiner
Schulter ein grosser vier-
strahliger Stern. (B. Fried-
länder).
Buchstaben nichts zu se-
hen (auf 2 Exemplaren
war er sicher niemals vor-
handen).
NEOPOAITHS in gerader
Linie über demselben Ty-
pus (auf dem letzten Exem-
plar ist der Stern nicht zu
sehen). (Fox. B. Fried-
länder. 5265. 17946. 6007).
Zwei von diesen 5 Exemplaren sind aus demselben
Stempel. Auf einem Exemplar befindet sich auf der Ks.
ein durch einen Meisselhieb entstandener Schnitt, ebenso
auf der Vs. von n. 230; dergleichen Meisselhiebe, mitunter
in Kreuzform, finden sich öfters auf dieser Münze.
Ebenso, hinter dem Kopfe /t
Ebenso, doch ist hier nur
£ sichtbar, vielleicht als
Theil desselben Mono-
gramms.
Derselbe Kopf, doch hat
der Kranz nur zwei Blatt-
reihen.
Spuren von Schrift über
demselben Typus (Rauch).
Ebenso. (Ohne Bezeich-
nung).
NEoPoAlT H Z (die ersten
8 Buchstaben in einer
geraden Zeile 1. abwärts).
Halber Stier mit bärtigem
Menschengesicht r. ^Kopf
im Profil); darüber Del-
phin r. Perlkreis. (Fox).
Neapolis
37
233
JE 2^-3
3,°5
234
iE2*-2%
3,10
235
JE 2-2!
1,80
236 JE i-i\
3>°9
23;
^2
1,81
238
^ 2
1,90
Ebenso, doch Kranz mit
drei Blattreihen.
Ebenso (im Kranze
Beeren sichtbar).
sind
Derselbe Typus mit dem
Delphin r.; von der Auf-
schrift ist nur !T H *£ er-
halten (IT zwischen den
Beinen des Stiers, H zwi-
schen Bein und Bart, £
vor dem Barte). Perlkreis.
(Rauch).
Ebenso, doch ist von der
Aufschrift nur AI zwi-
schen den Beinen des
Stiers zu sehen, mehr
folgte nicht. (6008).
Es ist nicht sicher, ob AI oder AI zu lesen ist; im
ersten Falle könnten das die letzten Buchstaben des
Stadtnamens sein.
Derselbe Kopf, doch Kranz
mit zwei Blattreihen. Perl-
kreis.
nOAlTftN in gerader
Linie über dem halben
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf im
Profil). Einfacher Kreis.
(51/0).
Diese Münze ist dünner als alle vorhergehenden.
Derselbe Kopf, doch Kranz
mit drei Blattreihen.
NEHoriOAl///// in gerader
Linie über demselben
Typus. Im Felde 1. ME
(Ohne Bezeichnung).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 109, 153.
Die folgenden Münzen mit demselben Apollokopf
linkshin sind alle etwas jünger als die vorhergehenden.
Derselbe Kopf, aber 1. (der
Kranz hat zwei Blattrei-
hen) ; hinter dem Nacken Q
[NEJopoAlT///// in gerader
Linie über dem halben
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf im
Profil). (Peytrignet).
Das Zeichen hinter dem Apollokopfe dürfte eher
eine Mondsichel sein als ein nicht völlig ausgeprägtes O.
Ebenso. [N]Eopo/\///// über demsel-
ben Typus; 1. im Felde P
(Fox).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXVI, 5.
i38
Campania
2 39
240
241
242
243
244
245
246
^24-2%
2,18
JEt.%-2%
i>95
schlecht
fc^-3
3^59
JE 2
2-2^
2,14
1,81
oxydirt
^»%-i%
1,58
JE \\-i
0,98
JE 2
1,42
Derselbe Apollokopf 1., da- N E o n o A I T ff über dem-
hinter undeutliches Bei- selben Typus; im Felde
zeichen. Perlkreis. 1. E (also Rest von E
oder £). (Peytrignet).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXVI, 4 mit Z hinter dem
Stiere und mit ///// E O P o A I T E/////
Derselbe Kopf, dahinter E,
wie es scheint.
NEW//l///M//m///l über dem hal-
ben Stiere mit mensch-
lichem Antlitz 1. (Kopf im
Profil); im Felde r. 4
(Rauch).
b) Apollokopf mit losem Haar im Nacken
auf der Vs.
Aufschrift
[NlEOnöAITHN vordem
lorbeerbekränzten Kopfe
des Apollo r. (der Kranz
hat drei Blattreihen).
Taf. VI, 81.
NEonoAlTßN vor dem-
selben Kopfe (Kranz mit
zwei Blattreihen). Perl-
kreis.
Hllllllli&N vor demselben
Kopfe; dahinter K
Halber Stier mit bärtigem
Menschengesicht r. (der
Kopf im Profil). Darüber
Delphin r. ; unter dem
Stiere Alo Perlkreis.
(Beger thes. Pal. 187, th.
Br. 1,352).
Ebenso, doch ist die Schrift
unter dem Stiere nicht
sichtbar (war vielleicht nie
vorhanden). (Fox. Ohne
Bezeichnung).
Derselbe Typus; über dem
Stiere Rest des Delphins r.
(17948).
Derselbe Kopf, wie es Derselbe Typus, über dem
scheint; von der Aufschrift Stiere Delphin r. (B. Fried
nichts zu sehen. länder)
Die Vs. mangelhaft erhalten, die Münze im Gegen-
satz zu den vorhergehenden sehr dünn.
NEonoAITf2N vor dem Derselbe Typus. Über dem
lorbeerbekränzten Kopfe Stiere Delphin r. ; im Felde
des Apollo 1.; dahinter L Ao Perlkreis (B<Fried.
ME Perlkreis. Bl v
länder).
Taf. VI, 82.
Von recht sauberer Arbeit. — Vgl. Gat. of greek
coins in the Brit. mus., Italy, S. 112 n. 182 und 183.
Neapolis
r39
247
248
249
250
25<
253
JE \\--l
JE. 3
JE 2-2^
hl7
*>33
"»»5
!>45
3,3*
[NEOnO]AITßN vor dem-
selben Kopfe, dahinter Nf
(Perlkreis nicht sichtbar).
NEopoAlTßN vor dem-
selben Kopfe. Perlkreis.
[NJEopoAlTßN,
ebenso.
sonst
Ebenso. (Peytrignet).
Derselbe Typus
lphi
Über dem
Stiere Delphin r.; im Felde
1. Bl Perlkreis. (Fox).
Ebenso, doch ohne Buch-
staben im Felde. (Fox).
Ebenso. (B. Friedländer).
Derselbe Kopf, dahinter /%
Von der Schrift ist nichts
zu sehen, wahrscheinlich
nur deshalb, weil der
Schrötling zu klein ist.
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 112, 181.
NEonoAlTflN (abwärts)
vor dem lorbeerbekranz-
ten Kopfe des Apollo 1.
(der Kranz hat drei Blatt-
reihen); dahinter h Rest
von A oder A oder "ähn-
lichem Monogramm).
Perlkreis.
Halber Stier mit bärtigem
Menschengesicht 1. (Kopf
im Profil); darüber Del-
phin 1. Im Felde r. ein
nicht ganz deutlicher
Buchstabe, vielleicht M;
unter dem Stiere I. Ein-
facher Kreis. (17059).
Vielleicht ist das im Gat. of greek coins in the Brit.
mus., Italy, S. 112, 186 beschriebene Exemplar ebenso.
NEOPOM///// vor dem lor-
beerbekränzten Kopfe des
Apollo r. ; der Haarzopf
ist am Nacken ein Mal
geknüpft. Perlkreis.
Halber Stier mit bärtigem
Menschengesicht r. (der
Kopf fast von vorn); da-
rüber undeutlicher Rest
eines Beizeichens. Perl-
kreis. (Arditi).
Derselbe Kopf, aber 1. Von
der Aufschrift ist nichts
zu sehen; sie scheint auch
nicht vorhanden gewesen
zu sein.
Halber Stier mit bärtigem
Menschengesicht r. (Kopf
im Profil); darüber Del-
phin r. (Rauch).
140
Campania
254
4t"5
6,24
25k
250
iE 4h
4hS
6,70
beide
gleich
gut
257 iE 4-44
7,20
258 iE 3%-4
5,23
4. Mit Leier und Omphalos
Diese Münzen sind alle von späterem Styl, einige
von ganz roher Arbeit.
Lorbeerbekränzter Kopf des NEofToAlTftN im Abschnitt.
Apollo 1. ; dahinter AC Leier r. geneigt und an
Perlkreis. einen Omphalos gelehnt.
Einfacher Kreis. (B. Fried-
länder).
Taf. VI, 83.
An den Spitzen der Leier sind zwei wie Täfelchen
aussehende Ansätze, die bei den folgenden Stücken nicht
vorkommen.
Derselbe Kopf, dahinter HPA
Perlkreis.
NEoTToAlTßN und darunter
r. liegender Lorbeerzweig
mit einer taenia gebun-
den (im Abschnitt). Palm-
zweig mit daran geknüpf-
ter taenia; Omphalos;
Leier 1. geneigt und an
den Omphalos gelehnt (am
r. Arm der Leier eine
taenia). Einfacher Kreis.
(Peytrignet. Gansauge).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Vielfach entstellt, aber sicher dieselbe Münze, bei
Garrucci Taf. LXXXV, 39 (vgl. Sallet's Ztschr. für Nu-
mism. XIV 1886 S. 179).
Derselbe Kopf, dahinter NEOfTOAlTftN und darun-
o Perlkreis. ter, zwischen A und P, ein
ungewisser Gegenstand
(ähnlich einer r. kriechen-
den Schnecke) im Ab-
schnitt. Palmzweig; Leier
r. geneigt; bekränzter Om-
phalos. (Beger thes. Pal.
187, th. Br. I, 352).
Von ziemlich roher Arbeit. — Vgl. das bei Carelli
Taf. LXXXI, 156 abgebildete Exemplar, das auf der Vs.
Inno hat. Carelli bezeichnet den Gegenstand im Ab-
schnitt der Ks. als prora navis.
Derselbe Kopf, dahinter war
vielleicht ein Beizeichen.
Perlkreis.
NEOTTOAITQN, darunter Po
und unter diesen Buch-
staben 1. liegender Drei-
zack (im Abschnitt). Leier
r. geneigt; Omphalos.
(Gansauge).
Von ziemlich roher Arbeit.
Neapolis
259
260
261
262
263
264
26
& 4-43<
5,70
^4-4^
5,9T
JE 4^-5
6,40
Ah
6,21
JE4
4,4i
oxydirt
JE 4*
6,39
4"4%
5,08
Derselbe Kopf. Weitläufi- NEOnOAlT.QN, darunter
ger Perlkreis. Rest eines Dreizacks 1., an
welchem ein gekrümmter,
aus Kügelchen gebildeter
Gegenstand sich befindet
(im Abschnitt). Aufrecht
stehende Leier; Ompha-
los, darüber Mondsichel
zwischen zwei sechsstrah-
ligen Sternen. Weitläu-
figer Perlkreis. (Rauch).
Von sehr roher Arbeit. — Vgl. Gat. of greek coins
in the Brit. mus., Italy, S. 117, 247.
Möglicherweise stellt das undeutliche Beizeichen im
Abschnitt einen Seekrebs oder ein ähnliches Seethier vor,
das an einem Dreizack aufgespiesst ist.
Ebenso.
Ebenso, doch könnte hier
der Dreizack fehlen (der
wurmähnliche Gegen-
stand ist hier etwas deut-
licher). (Fox).
Derselbe Kopf, aber r. ; da-
hinter XAI Perlkreis.
NEOnOAlTQN, darunter
r. liegende Keule (im Ab-
schnitt). Aufrecht stehende
Leier; bekränzter Ompha-
los, auf dessen Spitze eine
1. gewendete Schlange mit
Kamm (und Bart?) sich
ringelt. Perlkreis.
(Gansauge. Fox).
Auf einem Exemplar könnten die drei Buchstaben hin-
ter dem Kopfe auch XAI gelesen werden, und dieses wird
auch das richtige sein : vgl. den Typus mit dem Reiter.
Diese, wie auch die folgenden Münzen, sind alle von
ziemlich roher Arbeit.
Ebenso, doch hinter dem
Kopfe nur AI
Derselbe Kopf; dahinter A/t
Perlkreis.
Ebenso.
[NEO]noAITß[N] im Ab-
schnitt. Etwas r. geneigte
Leier; Omphalos. L. im
Felde ein aufrecht stehen-
der Dolch (Ochsenzunge),
über dem Omphalos eine
1. schwebende Nike, welche
in der einen Hand einen
kleinen Kranz zu halten
scheint, mit der erhobe-
nen anderen Hand viel-
leicht die Leier bekränzt.
(B. Friedländer. Fox).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
42
Campania
267
268
269
270
272
274
JE4-5
5,43
JEtf-ti
5,58
& 3^-4
5,56
JEti
6,25
& 4l-5
6,24
M 3
2,82
JE 2^-3
2^-3
2,38
2,33
2,3'
Die folgenden Stücke haben einen Kranz um den
Apollokopf. Auch diese Münzen sind von ziemlich
roher Arbeit.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo 1.; dahinter viel-
leicht n Das ganze von
einem Kranze umgeben.
Ebenso, doch hinter dem
Kopfe C d. h. in (vgl.
n. 185).
Ebenso, doch scheinen hier
die Buchstaben zu beiden
Seiten des Kopfes vertheilt
gewesen zu sein (sichtbar
ist nur I vor dem Kopfe).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXV, 40
Im Abschnitt NEQTTOAIT.GN
eni
Leier r. geneigt und an
den Omphalos gelehnt;
über diesem bucranium
mit Binden geschmückt.
Perlkreis. (5171).
ImAbschnitt NEQTTOAITQN
Eni
sonst ebenso. (B. Fried-
länder).
Ebenso.
352).
(Beger thes. Br. I,
Ebenso, hinter dem Kopfe
Ebenso.
NEonoAIT[ßN] an der
Stelle des nicht angedeu-
teten Abschnitts. Geflü-
gelter caduceus; Leier
r. geneigt und an den
Omphalos gelehnt. Perl-
kreis. (17950).
NEOTTOAIT.a[N] im Ab-
schnitt. Sonst ebenso,
nur dass der Griff des
caduceus mit Blättchen
versehen ist (wie ein Ge-
treidestengel). (B. Fried-
länder).
5. Mit dem
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo 1. mit kurzem,
lockigem Haar. Hinter
dem Halse achtstrahliger
Stern. Perlkreis.
Ebenso, doch ist hier der
Stern vierstrahlig mit je
einem Punkt zwischen
den Strahlen. Perlkreis
nur auf einem Exemplar
zu sehen.
Dreifuss
NEOPO AITON (1. aufwärts
und r. abwärts . Dreifuss;
zwischen den Füssen des-
selben Bl (Fox .
.
NE0TT0 AlTftN, sonst ehe
so. Auf einem Exemplar
Perlkreis. (B. Friedländer.
Peytrignet. Fox).
Neapolis
43
75
276
JE
JE 2^-3
-::
281
282
283
285
JE 2k-
JE
JE3
JE3
JE3
2&
iE 2
iEr
288
JEi-ik
16
2,65
2,21
oxydirt
2,83
2,41
2,63
V9
2>37
3,69
M7
°>93
Derselbe Kopf. Ob ein Bei-
zeichen vorhanden war,
ist nicht zu sehen. Perl-
kreis.
Taf. VI, 84.
Derselbe Kopf; dahinter
scheint ein Beizeichen
oder Buchstabe gewesen
zu sein.
[N]Eono AlTftN Derselbe
Typus; zwischen den
Füssen des Dreifusses K I
Perlkreis. (Arditi).
NEono AlTftN Derselbe
Typus, doch zwischen
den Füssen des Dreifusses
NY (28624/7).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 113, 196.
Derselbe Kopf (von anderem
Typus), dahinter M Perl-
kreis.
1/IC0PO AlTftN Derselbe
Typus (ohne Buchstaben).
Perlkreis. (17947).
Die Schrift auf der Ks. ist vollkommen gut erhalten.
Derselbe Kopf, dahinter f
(ungewiss ob T oder P).
Perlkreis.
Ähnlicher Kopf, dahinter
achtstrahliger Stern. Perl-
kreis.
Derselbe Kopf (von anderem
Typus, breit), dahinter
ein kleines Füllhorn.
Perlkreis.
Taf. VI, 85.
Derselbe Kopf, kein Bei-
zeichen. Perlkreis (auf
dem schweren Ex. ein-
facher Kreis).
[N]Eopo AlTftN, sonst eben-
so. (4986).
NE0TT0 AlTftN (auf der
zweiten NEOnO AlTflN),
sonst ebenso. (Rauch. Fox).
NE0P0 AlTftN, sonst eben-
so. Kein Perlkreis. (Beger
thes. Pal. 187, th. Br. I,
352. 106/1885).
NEopo AlTflN, sonst eben-
so. Perlkreis. (857. Fox.
B. Friedländer).
Ähnlicher Kopf 1., ein Bei-
zeichen scheint nicht vor-
handen zu sein. Perlkreis.
Typus.
UißN Derselbe
(B. Friedländer).
Ein anderes Ex. bei Garrucci Taf. LXXXVI, 13.
Männlicher Kopf 1.; um das
nicht lange Haar ein Band.
Ebenso; vor dem Halse
scheint die Spur eines
Buchstabens (P?) zu sein.
Beide Münzen, besonders
sind von ziemlich roher Arbeit
NEopo AlTßN (1. abwärts
und r. aufwärts). Dreifuss.
Einfacher Kreis. (Rauch).
NEOPO [AJITON (sie),
sonst ebenso. (Fox).
die Köpfe auf der Vs.,
i44
289
290
291
292
293
294
296
Campania
JE2
1,41
JE i-i\
2,12
Mi
1,76
&2
2,58
KLi\-i\
J,94
A
i,9l
1,60
1
i>7>
Jugendlicher, männlicher
Kopf r. mit einem Kranze
im kurzen Haar (Hera-
kles?); dahinter eine
Keule, unter dem Halse
Spuren von Buchstaben,
vielleicht MIHI . Perlkreis.
Ähnlicher Kopf r. (ob er
bekränzt war, ist nicht zu
sehen), doch fehlen die
Keule (dafür vielleicht ein
anderes kleines Beizei-
chen) und die Buchstaben.
Perlkreis.
J
NEOTTO AITI2N (in zwei
raden Zeilen 1. abwärts
und r. aufwärts). Dreifuss.
Perlkreis. (Fox).
Ebenso, aber einfacher
Kreis, wie es scheint
(Fox).
6. Mit dem Füllhorn
Kopf der Artemis r. mit
Diadem, Perlenhalsband
und etwas Gewand am
Halse; am Nacken Köcher
und Bogen. Perlkreis.
Taf.VI, 86.
Ebenso.
Ähnlicher Kopf der Artemis
r. mit Diadem, Halsband,
Ohrgehänge und etwas
Gewand am Halse; am
Nacken Köcher. Perlkreis.
Ebenso, doch ohne Ohrge-
hänge.
VAEOPO AlTßN (1. abwärts
und r. aufwärts) zu beiden
Seiten eines Füllhorns,
von welchem 1. und r.
eine Traube herabhängt.
L. unten im Felde AA
Perlkreis. (Rauch).
NEoTTo AlTßN, sonst
ebenso. (Fox).
NEOTTO AIT&N (r. ab wärt*
und 1. aufwärts) zu beider
Seiten eines Füllhorns
von welchem 1. und r
eine Traube herabhängt
In der Mitte ist das Horr
mit einem Bande um-
wunden, an seiner Spitz(
ist es mit zwei Flügeli
versehen. Einfacher Kreis
(Fox).
Ebenso. (58 1 7. 58 1 8. 121 04
Neapolis
Hb
298
299
JE2\-l\
JE 2^-3
300^2^-2%
301
&Zk-\X
2,47
ab-
genutzt
3,11
3>25
2,72
4,7 l
302 j£ 2^-3
Brustbild der Artemis r.,
vielleicht mit dem Diadem ;
am Nacken Köcher und
vielleicht auch Bogen;
vor dem Halse AH Perl-
kreis.
Brustbild der Artemis r.
mit dem Diadem; am
Nacken Köcher. Im Felde
1. =, vielleicht die un-
deutlichen Reste von D
d. h. in Perlkreis.
NE0TT0 AlTftN (1. abwärts
und r. aufwärts) zu beiden
Seiten eines Füllhorns,
von welchem 1. und r. je
eine Traube herabhängt.
Von der Mitte des Horns
hängen 1. zwei breite,
unten gefranste Bänder
herab; das Hörn selber
endigt in einen Thierkopf.
Perlkreis. (B. Friedländer).
NEOTTO AITON ebenso zu
Seiten eines Füllhorns,
von welchem 1. und r. je
eine Traube herabhängt.
An der 1. Seite des Horns
hängt ein breites, unten
gefranstes Band herab.
Perlkreis. (28670/18.
Beger thes. Br. I, 351).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Brustbild der Artemis r.
mit Diadem; am Nacken
Köcher. Vor dem Halse
AH Perlkreis.
NEOTTOA ITftN (unten im
Bogen). Füllhorn, von wel-
chem 1. und r. je eine
Traube herabhängt. Das
Hörn scheint in einen
Thierkopf zu endigen.
Perlkreis. (Fox).
7. Mit dem Reiter
Vgl. über diesen Typus Garrucci S. 83.
I N
Jugendlicher, männlicher
Kopf 1. mit kurzem
Lockenhaar, dahinter in
(oder /////in?); das ganze
von einem Kranze um-
schlossen.
Ähnlicher Kopf 1. (das Haar
ist weniger lockig), da-
hinter Spur von Buch-
staben /////T; das ganze
von einem Kranze um-
schlossen.
Taf. VI, 87.
NEOTTOAl'i'A im Abschnitt
(der letzte Buchstabe
ausserhalb desselben). Rei-
ter 1. sprengend; er hat
einen Spitzhut und hält
die R. erhoben, die Chla-
mys flattert hinter seinem
Halse. Perlkreis, wie es
scheint. (5494).
NEOTTO AI im Abschnitt
und ausserhalb desselben,
rechtwinklig darauf, die
Fortsetzung TftN Der-
selbe Typus. (Fox).
Antike Munzen. Bd. III, 1.
146
Campania
3°3
3°4
305
306
3°7
308
309
JE3V-4*
JE 2^-3
JE
JE 2^-3
JE 2^-3
<>57
3o5
3)0!
V5
3,iS
£3
2>97
2,2 1
[Auf den folgenden Münzen ist der Kopf oft von
einem Stern begleitet, vielleicht ist es einer der Dios-
kuren, ebenso wie der Reiter der Kehrseite. Fried-
laender].
Jugendlicher, männlicher
Kopf r. mit kurzem, etwas
gelocktem Haar, dahinter
ein Stern; das ganze
von einem Kranze um-
schlossen.
Ebenso.
Jugendlicher, männlicher
Kopf r. mit kurzem
Lockenhaar; dahinter
Stern. Perlkreis.
Ähnlicher Kopf r. (das Haar
kurz, aber kaum gelockt),
dahinter achtstrahliger
Stern. Perlkreis.
Taf. VI, 88.
7/j:öAI7///// im Ab-
schnitt. Derselbe Typus,
doch erscheint hier unter
dem flatternden Mantel
die Schwertscheide. Perl-
kreis. (7794).
Der Abschnitt ist nicht aus-
geprägt. Derselbe Typus
ohne Schwertscheide'.
Perlkreis. (Fox).
Undeutliche Schriftreste im
Abschnitt. Derselbe Ty-
pus; unter dem Pferde Z
(Fox).
NEOTTOAITQN in einer ge-
bogenen Zeile unter dem-
selben Typus. Perlkreis.
(Fox).
Ebenso. Ebenso, doch erscheint hier
unter dem flatternden
Mantel die Schwertscheide
und unter dem Pferde
steht AY (B. Friedländer).
Die beiden Buchstaben unter dem Pferde sind nicht
ganz deutlich, dürften aber eher AY als das auf den fol-
genden Münzen sicher befindliche AY sein. Ein Exem-
plar mit anderen Buchstaben, aber fast identischem Ty-
pus, bei Garrucci Taf. LXXXVI, 12.
Ebenso.
3 10 /E2i~312 3,68 Derselbe Kopf, dahinter
sechsstrahliger Stern.
Weitläufiger Perlkreis,
RoAlT///// im Abschnitt.
Derselbe Typus , ohne
Schwertscheide, doch un-
ter dem Pferde AY Ein-
facherKreis, wie es scheint.
(B. Friedländer. Gansar
NEoTToAlTftN im Abschnitt
die 3 letzten Buchstaben
ausserhalb desselben'. Der-
selbe Tvpus, aber unter
dem Pferde NY Perlkreis.
(5889).
Neapolis und Suessa
147
3'
3H
*< 3-3^
3,93
^2^-3!
3>69
^3*"3*
34'
/E2*-34
3»°
JE 4*
6,8q
etwas
ab-
genutzt
Derselbe Kopf, dahinter NEOTTOAlTftN in einer ge-
achtstrahliger Stern. bogenen Zeile unter dem-
selben Typus. Unter dem
Pferde PO (7815).
Vgl. Garrucci Taf. LXXXVI, 11.
Derselbe Kopf, der Stern
ist nicht sichtbar. Perl-
kreis.
Derselbe Kopf, dahinter
achtstrahliger Stern. Perl-
kreis.
Ebenso.
NE0TT0AIT///// im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Pferde <t>l Ein-
facher Kreis. (6144).
NEoTToAlTftN mit darunter
befindlichem liegenden
Palmzweig im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch un-
ter dem Pferde /?A Perl-
kreis. (5218).
NEOnOAlTCAN im Abschnitt
(der letzte Buchstabe
ausserhalb desselben). Der-
selbe Typus, doch unter
dem Pferde XAI
(Peytrignet).
Perlkreis.
Neapolis und Suessa
NEopoAlTftN vor dem lor- j [S]VESAN[0] im Abschnitt
beerbekränzten Kopfe des | Stier mit bärtigem Men
Apollo 1. Dahinter T
Perlkreis. Auf dem Kopfe
des Apollo scheint ein
ovaler Stempel eingeschla-
gen zu sein.
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
(28850).
Vgl. Minervini osserv. numism. Taf. VI, 1 1 und S. 69;
Sambon S. 179, 6 und Taf. XII, 54; Garrucci Taf.
LXXXV, 34.
148
Campania
JE
JE 24-3
5,74
schlecht
erhalten
2,54
oxydirt
Neapolis mit oskischen Namen
(früher Aurunca)
[NEOPOAlTniM, hier nicht
sichtbar] vor dem lorbeer-
bekränzten Kopfe des
Apollo 1. Dahinter O
Delphin 1. Darüber in einer
etwas gekrümmten Zeile
llllllllllllllllN'fiXn, unter dem
Delphin * 1 1 >i >i in NN und
darunter liegende Keule.
(7545)-
Abgebildet und besprochen von Friedländer oskische
Münzen Taf. VIII und S. 63 f.
Diese Münze wurde noch vor kurzem infolge un-
richtiger Lesung der Stadt Aurunca zugetheilt (Gat. of
greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 75 ; Garrucci S. 78 f.
und Taf. 83 n. 2 — 4). Meine Zweifel an der Richtigkeit
dieser Zutheilung habe ich ausgesprochen in Sallet's Ztschr.
f. Numism. XIV (1886) S. 162 f ; bald darauf ergab ein aus
der Sammlung Lübbecke bekannt gewordenes Exemplar
(in derselben Ztschr. XV (1887) S. 35 von dem Besitzer
herausgegeben) die bis dahin unlesbare Aufschrift der Vs.
Auf der Ks. ist Makkiis sicher ein Beamtenname
(== Maccius); ob auch das erste, unvollkommen erhaltene
Wort zum Beamtennamen gehört, wie Lübbecke an-
nimmt, oder ein Stadtname ist, lässt sich vorläufig nicht
entscheiden. Auf unserem Exemplar wie auf dem des
Herrn Lübbecke scheinen mir die drei ersten Buchstaben
eher MR zu sein als >i»R.
Mit der Aufschrift PHMAIftN
Lorbeerbekränzter Kopf des SflMAIfl'' in gerader Linie
Apollo r. (Kranz mit drei
Blattreihen), mit langem,
ein Mal gewundenem
Haarzopf.
über dem halben Stier mit
bärtigem Menschengesicht
r. (Kopf im Profil : auf
seiner Schulter ein grosser
sechsstrahliger Stern.
(7546).
Die Münze hat dieselben Typen wie die n. 222 ff.
beschriebenen und ist diesen ungefähr gleichzeitig, wohl
auch sicher in Neapel geprägt. Vergl. über dieselbe
ausser Eckhel I, 1 14; V, 47) und Mommsen röm. Münzw.
S. 341) auch Babelon monn. de la republ. rom. I S. 15.
Nola
149
2-4
&4k'5
7,25
JR4h-4%
7,28
4*"5
7M
45-5
7,18
^5-5^
6,72
oxydirt
^4^-5
7,18
^4*
5,86
subärat
*4*"5
7>56
Nola
Kopf der Athena r. mit
einem kleinen, unten ge-
knüpften Haarzopf. Der
attische Helm ist mit
Ölkranz und Eule ge-
schmückt. Zwischen
Helmbusch undNacken AE.
Ebenso, doch hier zwischen
Nacken und Helmbusch >
NßAAlftN über einem r.
stehenden Stiere mit bär-
tigem Menschengesicht
(Kopf im Profil); unter
seinem Bauche AL (7240).
Ebenso, doch hier unter dem
Bauche des Stiers A^ (4897.
Gansauge. Peytrignet).
Die 3 Exemplare aus demselben Stempel.
Ebenso. Ebenso, das Monogramm
sieht hier wie At aus.
(Fox).
Kopf der Athena 1., der
attische Helm mit Ölkranz
und Eule geschmückt.
N&AAlftN über dem r.
schreitenden Stiere; unter
seinem Bauche fc
(Peytrignet).
Taf. IV, 49 a.
Die Vs. dieser Münze ist mit demselben Stempel
geprägt, aus dem das Silberstück von Hyria (auf derselben
Tafel n. 49) hervorging : Hyria und Nola hatten also eine
gemeinsame Prägestätte.
Athenakopf r. mit einem
kleinen, unten geknüpften
Haarzopf. Der attische
Helm ist mit Ölkranz und
Eule geschmückt.
NlftlAAftN über dem 1.
schreitenden Stiere mit
bärtigem Menschengesicht
(Kopf im Profil); unter
seinem Bauche 3\ . Dop-
pellinie als Basis. (7217).
[Andere Exemplare, z. B. das bei Carelli Taf. LXXXIII, 5,
haben dieselbe Aufschrift NßAAlßlN rechtläufig, es
ist also kein Stempelfehler. Siehe darüber Avellino
suppl. ad vol. I Italiae veteris num. S. 20 f. Friedlaender].
Ebenso.
NftAA über dem r. stehen-
den Stiere mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf im
Profil). (Peytrignet).
lb°
Campania
'4
^5
7,20
7,33
4"4*
Äi 4-4%
^3V-4^
7,28
7,09
6,97
ab-
genutzt
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Halsreif;
um das Haar ein breites,
mit einem Maeander ver-
ziertes Band, welches über
der Stirn zu einer Schleife
geknüpft ist.
/VßAAlOS im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. stehend und von
der über ihm schweben-
den Nike bekränzt.
(Peytrignet. Beger thes.
Pal. 186, th. Br. I, 349.
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Beger las NßAÄIßN, Sestini lett. VIII S. 29 ver-
besserte in N&AAION, es steht aber auch auf diesem
Exemplar sicher NftAAlOZ.
Die Vs. dieser Münze hat die grösste Ähnlichkeit
mit dem bei Neapolis unter n.20.21 beschriebenen Stücke;
die Stempel beider rühren offenbar von demselben
Künstler her.
Ebenso.
Ebenso.
NÖAAIÄN im
sonst ebenso.
Abschnitt,
(Fox. 6455).
6,77
ab-
genutzt
15 ]<4-4^ 7,10
Ebenso.
Aus der Auction
angegeben war.
NnAAIO£ im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (der Kopf
von vorn) 1. stehend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Doppellinie als Basis.
(Rauch).
NßNMßf im
sonst ebenso.
von Werlhof n
• 52
Abschnitt,
(19544)-
wo irrig JE
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Halsreif,
das Haar von einem brei-
ten Bande umwunden,
das mit einem Maeander
verziert ist.
NßAAlßN im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf fast
von vorn r. stehend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Doppellinie als Basis.
(Prokesch\
Der Maeander auf dem Haarbande ist auf diesem
Exemplar kaum sichtbar, auf den folgenden jedoch sicher
vorhanden.
Nola
51
*3*-4
3*"4 7>26
7,02
ab-
genutzt
*3*-4*
^ 4-4^
Ä4-4I
4,96
subärat
7,23
Ebenso.
Ebenso.
Taf. VI,
7,15 Ebenso.
NftAAlP im Abschnitt,
sonst ebenso. (7538).
NflAAlfM im Abschnitt,
sonst ebenso; doch ist
hier der Strich des Ab-
schnittseinfach. (107/1885.
Peytrignet).
ß A A I ß N im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf fast
von vorn) 1. stehend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Doppellinie als Basis.
(Gansauge).
Weiblicher Kopf r. mit Ohr- | nimWIlllllltllll im _ Abschnitt,
gehänge und Perlenschnur Stier mit bärtigem Men-
und einem Bande im Haar. schengesicht (Kopf von
vorn) r. stehend und von
der über ihm schweben-
den Nike bekränzt.
(Ohne Bezeichnung).
Der Kopf hat die grösste Ähnlichkeit mit demjenigen
auf den Münzen von Neapel neueren Styls.
Weiblicher Kopf r. mit I Stier (nicht mit mensch-
Ohrgehänge und Hals- j lichem Antlitz) 1. stehend
(der Kopf von vorn) und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Doppellinie als Basis.
(28670/9).
reif; um das Haar ein
breites, mit einem Maean-
der verziertes Band, wel-
ches über der Stirn eine
Schleife bildet.
Taf. VI, 90.
Andere Exemplare dieser aufschriftlosen Münze mit
dem gegen die Regel der campanischen Münzen nicht mit
dem menschlichen Antlitz versehenen Stiere erwähnen
Minervini osserv. numism. S. 71 und Taf. IV, 5; Sambon
S. 156, 5 und Taf. XI, 21 (vgl. Mionnet I S. 122, 237).
Garrucci Taf. LXXXVIII, 26 und S. 92, 27.
Das vorliegende Exemplar ist ganz deutlich, und die
gegen den völlig thierisch gebildeten Stier erhobenen
Bedenken (Sallet in der Wiener Numismat. Zeitschrift II
S. 271) sind hinfällig.
52
Campania
23
24
iE 4*-5
& 4%~5 7,45
6,38
^4*-5
44
^4W%
7,37
7,59
7,14
5,56
[NßA]AI vor dem lorbeer-
bekränzten Kopfe des
Apollo 1. Ob hinter dem
Kopfe ein Buchstabe war,
ist nicht zu erkennen.
Perlkreis.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt;
unter dem Bauche des
Stiers X, im Abschnitt MI
(7805).
Auf einem im Abdruck vorliegenden Exemplar die-
ser Münze in Paris steht hinter dem Apollokopfe A
N[ß]AAI vor demselben
Kopfe; dahinter Rest des
Buchstabens A Perlkreis.
Derselbe Kopf. Von der
Schrift ist nichts zu se-
hen; hinter dem Kopfe
undeutlicher Rest (eines
Buchstabens?).
NßAAl vor demselben Kopfe,
dahinter A Perlkreis.
Derselbe Typus; unter dem
Bauche des Stiers MI, im
Abschnitt nichts. (Gans-
auge).
Ebenso. (Fox).
Ebenso (der Abschnitt ist
nicht vollständig).
(Dannenberg. Fox).
Auf dem zweiten, abgenutzten Exemplar ist wohl
nur scheinbar die Aufschrift NOAAI
Nuceria Alfaterna
Über die auf den Münzen von Nuceria dargestellten
Typen vgl. besonders Garrucci S. 96 f.
<3 T NO >JR invi/iioatfM
IIIVI/1 um einen jugend-
lichen, männlichen Kopf
mit Widderhorn 1. Im
Haar ein Band, das nur
am Hinterkopfe erscheint.
Perlkreis.
Stehender, nackter Jüngling
(Dioskur?), fast von vorn
(Kopf im Profil 1.), hält
mit der R. sein Pferd am
Zügel, in der L. einen
nicht sehr langen Stab
(Scepter), der oben mit
einem Knauf und zwei
kleinen Zacken versehen
ist. Im Abschnitt viel-
leicht Schriftspuren. (Pey-
trignet).
Taf. VI, 91.
Vgl. Friedender osk. Münzen S. 21 und Taf. IV
Nuceria 1.
Das leichte Gewicht erklärt sich wohl daraus, dass
diese Münze eine subärate ist, obwohl äusserlich nichts
davon zu sehen ist.
Bemerkenswerth ist Alfa ternüm statt des gewöhn-
Nuceria Alfaterna
J53
M 4-4^
JR 4^-5
^5%-5%
4l-5
4~4i>
4*
6>97
6,88
oxydirt
7,o8
7,29
7,22
4,9!
5,50
5,59
liehen Alafaternüm; auch die Form des Buchstabens
O, welche bei dem sauberen Schnitt der Buchstaben und
der guten Erhaltung der Münze ganz sicher ist.
Die Schriftspuren im Abschnitt der Ks. sind zwei-
felhaft, aber nicht unmöglich: vgl. Friedländer osk.
Münzen S. 22.
<k TCT QPNfl MVH-IOHVH
kVIVH um denselben Kopf.
Perlkreis.
OSTPI m* Fl ttWMIOXlVM
WVH um denselben Kopf,
doch ist hier das Band
im Haar nicht zu sehen.
Perlkreis.
rrnanv/Ai wwi/ia>avtf
kHVH um denselben Kopf.
Perlkreis.
Ebenso. (Prokesch).
Ebenso, doch sind im Ab-
schnitt keine Schriftspu-
ren. (7035).
Ebenso, im Abschnitt ist
hier sicher niemals Schrift
gewesen. (Ohne Bezeich-
nung).
Die Buchstaben sind von schlechter Form und zum
Theil verwildert, z. B. M statt PI
myn^ 3PNP1 WNMl
um denselben Kopf, da-
hinter Delphin. Perlkreis.
Ebenso , nur scheint hier
der Jüngling bekränzt zu
sein (oder Hut?). (Fox.
Gansauge).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf. VI, 92.
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 121, 2. Über diese Münze s. meine Bemerkung in
Sallet's Ztschr. f. Numismatik XIV (1886) S. 180.
Q3 tn en>JN mvm<i3iyi/i
kMVl/l um denselben ju-
gendlichen Kopf 1., doch
ohne Widderhorn und mit
einem schmalen Band im
Haar. Perlkreis.
- 1 » Mm !B3 im Abschnitt.
Die Dioskuren 1. spren-
gend, beide mit erhobe-
nem r. Arm.
Peytrignet).
(4980. 7547.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 22, 2 und Taf. IV
Nuceria 2.
Friedländer giebt a. a. O. den ersten Buchstaben der
im Abschnitt befindlichen Schrift als 'ein sicheres d'
und die Abbildung bietet auch S\ Indess ist der Buch-
stabe keineswegs so sicher, es scheint vielmehr eher an
< als an fl gedacht werden zu müssen. In der zweiten,
bisher nur zum Theil gelesenen Zeile scheint zu Anfang
ein 3 gestanden zu haben, darauf ein Buchstabe, der
i54
Campania
10
JE3
JE 2%-3
3
*3
JE3
JR^-6
*5-5*
2,87
2,99
3,22
3,o9
7,3 l
eher ein CT als ein % gewesen zu sein scheint, dann ein
ziemlich sicheres >l; das übrige war bereits bekannt.
Möglicherweise ist also die Aufschrift so zu lesen reg-
vinum ravalanum (oder ravdlanum?.
Gewiss unrichtig ist die von Garrucci S. 07, 4 vgl.
Taf. XC, 4) gegebene Lesung, ## vgl. Saliet's Zeitschr. für
Numism. XIV (1886) S. 181 f. Über den auf dieser Münze
dargestellten Kopf vgl. dieselbe Ztschr. S. 183.
Ähnlicher Kopf (Apolloty-
pus) 1. mit einem schmalen
Band im Haar, das oben
in zwei Spitzen ausläuft.
Perlkreis.
Ebenso.
<3 TRGN nIN HlVi/iiOnvl'l
kHVN Hund eine Spur
verfolgend r. (Gansauge).
<13Ti?iO fsNR WVI/IKTOVW
mvi/l sonst ebenso.
(Peytrignet. 9204).
Taf. VI, 93.
Auf einem Exemplar hat das a immer die Form PI
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 23, 3 und Taf. IV
Nucena 3.
Ebenso.
airmopivin wvniohvn
WVN sonst ebenso.
(B. Friedländer).
Apollo r. ; dahinter Leier.
6,82
ab-
genutzt
Suessa
Über Suessa vgl. Garrucci S. jy.
Lorbeerbekränzter Kopf des ! SV ESA N O im Abschnitt
Nackter Reiter (desultor)
mit Spitzhut, ein zweites
Pferd neben sich führend,
1. Mit der L. hält er
(ausser den Zügeln seines
eigenen Pferdes) einen
langen Palmzweig
schultert, von welchem
eine taenia herabhängt.
(Fox.
Taf. VII, 94.
Sehr schön erhaltenes Exemplar von vorzüglicher
Arbeit aus der Northwick'schen Sammlung.
Über die Darstellung des desultor' vgl. Avellino
suppl. ad Italiae vet. numism. S. 8 und nach ihm Garrucci
S. -j-j sowie zu n. 33 — 34.
Ebenso, doch als Beizeichen j Ebenso. (B. Friedländer),
das triquetrum.
Suessa
'55
6,78
7>*9
7,21
7^5
5**7
oxvdirt
8,42
7,73
7,06
6,3 l
8,04
Bei den folgenden Münzen ist der Apollokopf grösser
und von weniger guter Arbeit.
Ebenso, als Beizeichen I SV E^A NO im Abschnitt,
Mondsichel. sonst ebenso. (Gansauge).
Ist vielleicht subärat, obgleich nichts davon zu
sehen ist.
Ebenso, als Beizeichen ein
Dreizack ohne Schaft.
Ebenso, als Beizeichen eine
Ähre.
5 VESA NO, sonst ebenso.
(Prokesch).
SVESANo, sonst ebenso.
(11376).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 124, 8.
Ebenso, als Beizeichen das I Ebenso. (Fox).
Pentagramm.
Die Münzen mit PRBOVM legte Lepsius (inscr. Umbr.
et Oscae S. 105 f.) nach Suessa Pometia in Latium. — Über
die Bedeutung von probom, prboum vgl. Avellino
suppl. ad Italiae vet. num. S. 8 und nach ihm Garrucci
S. 78 zu n. 35 — 38: er erklärt es als Bezeichnung von
probum (aes, metallum). Meine Bedenken dagegen s. in
Sallet's Zeitschr. für Numismatik XIV (1886) S. 161.
PR&OVM vor dem Kopfe ! SVESANO (1.). Löwen wür-
des Hermes 1. ; der petasus | gender Herakles von vorn
ist durch ein Band be-
festigt, das um das Kinn
geht; am Halse etwas
Gewand. Perlkreis.
PROBOM vor dem Kopfe
des Hermes 1. von ande-
rem Styl; das Haar ge-
lockt) ; der petasus ist
durch ein Band befestigt,
das um das Kinn geht
und hier zugebunden er-
scheint. Perlkreis.
(Oberkörper rA Zwischen
den Beinen des stehenden
Herakles seine Keule. Perl-
kreis. 15008. Pfau. Fox.
B. Friedender).
SVESANO, sonst ebenso.
(Fox. Prokesch.
156
Campania
*3
H
*5
16
17
19-
23
M
2 5
£4
6,50
^4-44
5,42
«3*-4*
6,47
^3*-4*
4,65
M 4-5
5,89
iE3f;-4*
5,32
beschä-
digt
^4^-5
6,16
5,66
5,99
6,13
5,47
*4%"4%
6,74
^ 4-4^
7,99
SVESANO vordem lorbeer- Stier mit bärtigem Men-
bekränzten Kopfe des schengesicht (Kopf von
Apollo 1., dahinter N
Perlkreis.
Ebenso.
[SV] EISA NO vor demselben
Kopfe, dahinter hi Perl-
kreis.
SVESANo vor demselben
Kopfe; dahinter /$ Perl-
kreis.
Ebenso, doch ist der Buch-
stabe hinter dem Kopfe
nicht zu erkennen.
Ebenso, mit undeutlichem
Buchstaben oder Zeichen
hinter dem Kopfe.
vorn) r. schreitend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt;
unter seinem Bauche N
(Fox).
Ebenso, doch unter dem
Bauche des Stiers R
(Gansauge).
Ebenso. (Beger thes. Br.
III, 36).
Derselbe Typus; der Buch-
stabe unter dem Bauche
des Stiers ist nicht mehr
kenntlich. (B.Friedländer).
Derselbe Typus, unter dem
Bauche des Stiers Art
(Rauch).
Ebenso, doch unter dem
Bauche des Stiers N*
(Rauch).
Der Punkt hinter N könnte auch zufällig sein.
LorbeerbekrUnzter Kopf des
Apollo 1., dahinter O
Perlkreis.
Ebenso, doch ist hinter dem
Kopfe kein Buchstabe.
SVESANO im Abschnitt
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht Kopf vor
vorn) r. schreitend um
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt
(Rauch. B. Friedländer
3 Ex. Gansauge).
SVESANO im
sonst ebenso,
länder).
Abschnitt
,B. Fried
Athenakopf 1. (korinthischer SVESANO (r., in einer gera
Helm mit Busch), mit den Zeile aufwärts^. Hahi
langem, in der Mitte ge- r.; im Felde 1. achtstrah
knüpftem Haarzopf. Perl- liger Stern. Perlkreis,
kreis. (1324).
Diese Münze zeichnet sich vor den folgenden durcl
ihre Dicke (und Gewicht) aus; im Styl weicht sie von dei
übrigen kaum ab. — Vgl. unten Teanum n. 23.
Suessa. Teanum Sidicinum
J57
32
iE4
4"4*
& 3%-4
4
3*"4
/E
3-4
^4*
5>27
5,62
4,99
3,97
4,12
4^3
6,44
am
Rande
beschä
digt und
stark
oxydirt
Ebenso.
Ebenso. (4973. B.
länder, 2 Ex.).
Fried-
Ebenso. (Fox. Gansauge
B. Friedländer).
Ebenso, doch ist der Helm
der Athena mit einer un-
deutlichenVerzierung ver-
sehen.
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus. , Italy,
S. 124, 16 mit einer Schlange auf dem Helm. Es wäre
möglich, dass auch auf unseren Exemplaren eine
Schlange war.
Athenakopf 1. (korinthischer
Helm mit Busch). Perl-
kreis.
ESA 1/1//// (r., in einer geraden
Zeile aufwärts). Hahn r. ;
im Felde 1. zehnstrahliger
Stern. Perlkreis. (Fox).
Taf. VII, 95.
Diese Münze weicht von der vorhergehenden we-
sentlich ab. Unter dem Kopfe der Athena ist ein un-
deutlicher Gegenstand (wie ein umgekehrter Delphin),
der vielleicht von Überprägung herrühren könnte. Die
Aufschrift der Kehrseite ist ganz klar; nur scheint am
Ende etwas zu fehlen, da hier das Metall geborsten ist;
vielleicht ist zu ESANO zu ergänzen. Dem Styl nach
würde man die Münze nicht für verwildert halten. Der
Stern neben dem Hahn ist von einer dicken Kugel
gebildet, die von Strahlen umgeben wird, also anders als
bei den ähnlichen Münzen von Suessa, Cales, Tianum.
Teanum Sidicinum
Über die Münzen von Teanum Sidicinum und ihre
Typen vgl. Garrucci S. 79. [Die mit dem ganzen Stadt-
namen teanud sidikinud scheinen die älteren zu
sein. Dass die eine vorhandene yR leichter ist, beweist
nichts dawider. Friedlaender].
a) Oskische Münzen mit dem vollen Stadtnamen
flVtf Nr-T vor dem Kopfe des
jugendlichen Herakles r.;
er ist mit der unter dem
Kinn geknüpften Löwen-
haut bedeckt.
[*]Vl/1l>n>ll* im Abschnitt.
Nike in einem 1. eilenden
Dreigespann; sie hält in
der L. die Zügel und treibt
mit einer langen Ruthe
die Rosse an. (20/1882).
Taf. VII, 96.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 2, 1. Abgebildet
ist dieses Exemplar in Sallet's Zeitschr. f. Numism. XI
(1884) Taf. I, 6, vgl. S. 50.
5§
6. 7
JE 3^-4
JE 4-4 \
JE 4-4^
4-4^
& 3t-4
6,64
5,6;
5,50
oxydirt
5,98
5,IO
oxydirt
5,93
Campania
>j V fS N 1 1 T vor dem lorbeer-
bekränzten Kopfe des
Apollo r. ; er hat einen
in der Mitte geknüpften
Haarzopf. Perlkreis.
n\l\%nilllllllllll vor demselben
Kopfe. Perlkreis.
IVI/IMMIß] im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf von
vorn); darüber eine grosse
Leier. Einfacher Kreis.
(Fox).
Abschnitt,
~3" •
flVI/ll>U/ll* im
sonst ebenso.
Vgl. Friedländer osk. Münzen, S. 2, 4 — 5 und Taf. I, 3
flVNNIT (so) vor dem lor-
beerbekränzten Kopfe des
Apollo r. (das Haar hängt
hier frei am Nacken herab) ;
dahinter ein kleiner un-
deutlicher Gegenstand.
Perlkreis.
aVMI>ll[3RJ im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf von
vorn); darüber ein grosser
sechzehnstrahliger Stern.
(385/1875).
Spuren von Schrift vor dem
lorbeerbekränzten Kopfe
des Apollo 1.; das Haar
ist am Nacken in der
Mitte geknüpft.
Spuren von Schrift vor
demselben Kopfe. Perl-
kreis.
Taf. VII
/0//\ \>\\$ Hill im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf
von vorn);<# unter seinem
Bauche N Über dem Stiere
eine grosse Leier, an den
oberen Enden mit Schwa-
nenköpfen verziert.
(287.
S\RM W//m im Abschnitt,
sonst alles ebenso. (28673.
384/1875).
flVl/NIT vor dem Kopfe des
Hermes mit flügellosem
Hut r. Das Haar hängt
lang über den Nacken
herab, am Halse etwas
&VHWmi2 im Abschnitt.
Stier mit bärtigem
schengesicht r. Kopf von
vorn : darüber ein gl
sechzehnstrahliger Stern.
Gewand, das vorn ge-
knüpft ist. Hinter dem
Nacken der Heroldstab;
1. im Felde ein achtstrah-
liger Stern. Perlkreis.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 3, 4 und Taf. I, 4
Über den flügellosen Hut bemerkt Garrucci S. 79 'pare
intessuto di paglia'.
Teanum Sidicinum
59
&4%-5*
6,86
oxydirt
M,-5k
6,66
oxydirt
und
etwas
beschä-
digt
1 *54-6
7,i8
/R5-5^
6,92
^5
7,12
iR^-5
7,o9
«4%-5
b) Oskische Münzen mit blossem Teanud
Kopf des jugendlichen He-
rakles r. , mit dem unter
dem Kinn geknüpften Lö-
wenfell bedeckt. Unter
dem Halse eine liegende
Keule.
flVl/inn" im Abschnitt. Nike
in einem 1. eilenden Drei-
gespann; sie hält in der L.
die Zügel und treibt mit
einer langen Ruthe die
Rosse an. (777°)-
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 2, 2 und Taf. I, 2.
Ähnlicher Kopf (von ande-
rem Styl), dahinter Kan-
tharus.
Taf. VII, 98.
AVl/lfTI-T im
sonst ebenso.
Abschnitt,
(Prokesch).
Ähnlicher Kopf,
zeichen.
kein Bei-
JlVtfNJ-T im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch hat
Nike in der erhobenen R.
nicht die lange Ruthe,
sondern einen ganz kur-
zen Gegenstand. (Gans-
auge).
AVtfPihT im Abschnitt.
Derselbe Typus, doch hat
Nike in der R. die Ruthe.
(115-28).
Kopf des jugendlichen He-
rakles r.; das unter dem
Kinn geknüpfte Löwen-
fell lässt hier den Hinter-
kopf frei. Hinter dem
Halse eine kleine Pria-
pusherme 1.
Taf. VII, 99.
Derselbe Kopf. Hinter dem Ebenso. (Fox)
Halse ein Pedum.
Derselbe Kopf. Hinter dem
Halse ein Kantharus.
5WMFIhT im
sonst ebenso.
Abschnitt,
(Fox).
flVNNhT vor dem lorbeer- Stier mit bartigem Men-
bekränzten Kopfe des schengesicht ^Kopf von
Apollo 1.; dahinter o Perl-
kreis.
vorn1 r. schreitend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Unter dem Bauche des
Stiers das Pentagramm.
(Ohne Bezeichnung).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 4, 6 und Taf. I, 6
(das Pentagramm ist ausgelassen).
i6o
Campania
<9
•2 2
23
24-
28
M5
5
6,17
7,38
5,7o
JE 4-5
5,02
/Etf
5,02
5,92
fclk-b
4,86
oxydirt
JE 4-5
8,46
JE4%-4%
4h ~4h
4-5
4-5
44-5
7,15
6,84
6,24
7>5°
6,36
3VHNKT sonst ebenso
[lorbeerbekränzter Kopf
des Apollo 1.; dahinter o
Perlkreis].
Ebenso, doch hinter dem
Apollokopfe T
SIVl/IRKT vor demselben
Kopfe; dahinter Blitz.
Perlkreis.
Ebenso [Stier mit bärtigem
Menschengesicht (Kopf
von vorn) r. schreitend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt. Un-
ter dem Bauche des Stiers
das Pentagramm].
(Gansauge, 2 Ex. Fox).
Ebenso. (6132).
Ebenso.
2 Ex.).
B. Friedländer.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo 1.; dahinter O, wie
es scheint. Perlkreis.
flN/HNKT im Abschnitt.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht (Kopf von
vorn) r. schreitend und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Unter dem Bauche des
Stiers das Pentagramm.
(4978).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 4, 7.
c) Mit lateinischer Aufschrift
Athenakopf 1. (korinthischer
Helm mit Busch) mit
langem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf. Perl-
kreis.
TIANO (r., in einer geraden
Zeile aufwärts). R. ste-
hender Hahn; im Felde 1.
ein achtstrahliger Stern.
Perlkreis. (4974).
Taf. VII, 100.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 4, 8 und Taf. I, 8.
Diese Münze ist dicker und schwerer als die folgen-
den Exemplare; vgl. oben Suessa n. 25.
Ebenso. Ebenso. (Fox. Beger thcs.
Br. 111,36. 6575. B. Fried-
länder. Prokesch).
Das erste Exemplar ist aus demselben Stempel wie
die vorhergehende schwerere Münze.
Unbestimmte Münzen
161
i K4-5
JR i
7,39
0,65
Unbestimmte Münzen Campaniens und
Samniums
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht, r. (Kopf im
Profil), von der über ihm
schwebenden Nike be-
kränzt. Doppellinie als
Basis. (28741).
Kopf der Hera fast ganz
von vorn (etwas r.) mit
einem breiten Diadem,
welches mit einer Pal-
mette zwischen den Vor-
dertheilen von zwei r.
springenden Greifen und
einer zweiten Palmette
(ganz 1.) verziert ist. Am
Halse vielleicht Perl-
schnur.
Taf. VII, 101.
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 94, 13.
[Da diese Münze aufschriftlos ist, lässt sie sich keiner
bestimmten Stadt zutheilen. Der Styl ist unschön und
trocken, das Relief flach, in beidem weicht sie von den
Münzen von Neapolis ab. Friedlaender].
Gewiss mit Unrecht giebt sie Garrucci S. 95, 20 nach
Fistelia (vgl. Sallet's Ztschr. für Numism. XIV (1886) S.168);
eher könnte man an Poseidonia denken, vgl. die bei
Garrucci Taf. CXXI, 4 abgebildete Münze der Sammlung
Santangelo.
Athenakopf r. Der mit
einem Busch versehene
attische Helm scheint be-
kränzt und mit einem
Flügel (oder Eule?) ver-
ziert zu sein.
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. schreitend
(der Kopf von vorn) und
von der über ihm schwe-
benden Nike bekränzt.
Unter dem Bauche des
Stiers zwei Blättchen an
einem Stiel. Der Strich,
auf welchem der Stier
steht, ist geperlt. Ein-
facher Kreis. (6546)-
Taf. VII, 102.
Ob diese Münze, welche in Neapel gekauft wurde,
dieser Stadt angehört, ist ungewiss; der rohe Styl spricht
für diese Zutheilung nicht.
Über die folgenden kleinen aufschriftlosen Silber-
münzen habe ich gehandelt in den Historischen und
philol. Aufsätzen zu Ehren Ernst Curtius S. 250. 258.
Sie gehören wohl, wie schon Carelli annahm, nach
! Fistelia; die Angabe Garrucci's freilich, dass auf einem
Antike Münzen. Bd. III, 1.
02
Campania
3-7
vR i£
0,64
0,62
0,62
°>59
°,57
0,58
Exemplar SV J [TS 18] stehe, ist mit Vorsicht aufzunehmen,
vgl. meine Bemerkungen in Sallet's Ztschr. für Numis-
matik XIV (1886) S. 170.
Löwe (mit ausgestreckter
Zunge; 1. auf einem ge-
perlten Strich. Im Ab-
schnitt eine ein Mal ge-
ringelte Schlange 1. Fox.
Friedender, 2 Exemplare.
Arditi. Rauch).
Weiblicher Kopf (ohne Hals)
fast ganz von vorn (etwas
1. gewendet) mit gelöstem,
flatterndem Haar. An der
Stelle des Halses eine
aus länglichen Schmuck-
stücken bestehende Kette,
die auf den meisten Exem-
plaren wie eine Fort-
setzung des Haars er-
scheint und mit diesem
das ganze Gesicht um-
rahmt.
Taf. VII, 103.
Der Kopf entspricht demjenigen auf Didrachmen
von Fistelia in vielen Beziehungen. Auf den meisten
Exemplaren ist er sehr roh gezeichnet, während die Ks.
der Münze ziemlich fein und sorgfaltig ausgeführt ist.
Der Kopf des Löwen ist entschieden stylisirt und sieht
fast wie der Kopf eines Wolfshundes aus.
Die Ks. dieser Münze ist immer stark concav.
Ebenso (recht roh).
Derselbe Löwe 1., aber den
Kopf zurückwendend, auf
einem geperlten Strich;
über seinem Rücken ein
Helm 1. mit vornüber ge-
neigter Spitze und herab-
hiingenden Seitenklappen.
Im Abschnitt 1. liegender
Thyrsus mit Binde.
(11360).
Irnum?
[Es ist noch nicht entschieden, ob diese Münzen
mit Aufschrift in einer unbekannten Sprache campanisch
sind. Dass nach der Zeitschrift für Numismatik 11 S. 26J
zwei Exemplare in einem Grabe bei Pompeji gefunden
sind, macht es wahrscheinlich. Der Kopf ist eine rohe
Nachahmung von bekannten Bronzemünzen vonNeapolis,
dorthin deutet auch die Ks. eher als nach Uria oder Nola,
aber die äusseren Kennzeichen sind sehr verschieden.
Die Aufschrift wird gewöhnlich IDN^R angegeben, auf
unseren Exemplaren ist das =1 nicht vollständig. Frdsd-
laender].
Vgl. Eckhel d. n. I S. 118 f. und Friedländer osk.
Münzen S. 38. Der Fabrik und eigenthümlichen Form
Irnum ?
163
^2t~3^ 3,66
2 & 3-3 \
3%"4
4 ^ 3
3-3^
6 I vE 3
iE 2%-3
iE 2^
genutzt
2>93
ab-
genutzt
3,82
4,04
3,46
oxydirt
3>«5
2,42
oxydirt
nach (Vs. linsenförmig, Ks. ganz flach) kann man diese
übrigens recht rohen Münzen nicht für campanisch halten.
Beloch (Bull. d. Inst. 1877 S. 34 f.) glaubt sie einer
im picentinischen Gebiet gelegenen Stadt Arinthe,
Arnthe zuweisen zu müssen; Garrucci S. 97 (oder viel-
mehr Fiorelli monete inedite S. 4) ist für ein unweit
Salerno am Flüsschen Irno gelegenes Irnum (vgl. hierzu
meine Bemerkung in Sallet's Ztschr. für Numismatik XIV
(1886) S. 184).
Die Feststellung des letzten Buchstabens der Auf-
schrift wäre sehr zu wünschen; ein sicheres ^ würde die
Zugehörigkeit zum oskischen Sprachgebiete und die
Lesung Irnthie bedingen; freilich scheint gegen die
Zutheilung an eine samnitische Stadt der Buchstabe <8>
zu sprechen.
Lorbeerbekr'änzter Kopf des I !DN®M in einer geraden
Apollo r. mit langem, aus- \ Zeile über einem Stier mit
wärts gekrümmtem Haar- bärtigem Menschengesicht
zopf; der Kranz hat drei 1. (Kopf im Profil). (7812)
Blattreihen.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
/////DN0H, sonst ebenso.
(Peytrignet).
/////DNOI /////, sonst ebenso.
Fox).
Illll\ülimillll , sonst ebenso.
(Arditi).
mOHOM, sonst ebenso.
(Peytrignet).
7! II. sonst ebenso.
(6781).
Die Aufschrift könnte hier [IDN®]NI gewesen sein.
Ebenso.
Taf.VII, 104.
| UJJ/'SMQi sonst ebenso. (7405).
Derselbe Kopf. Miesmuschel, umgeben von
drei kleinen Delphinen.
Perlkreis. (Fox).
Dasselbe Exemplar, welches bei CarelliTaf. LXXXV, 6
ungenau abgebildet ist. Vgl. Sambon S. 158 und Garrucci
Taf. XG, 9.
[Die Zutheilung beruht auf der Übereinstimmung
164
Campania
I JE 2|
JE 7-7\
3,7°
ab-
genutzt
»3,93
der Vorderseite und der äusseren Kennzeichen mit denen
der voranstehenden Münzen. Der Typus der Ks. er-
innert an Cumae. Friedlaender].
M a 1 i e s
Stier mit bärtigem Men-
schengesicht r. (Kopf von
vorn); darüber eine bär-
tige Maske. 7245 .
MALl'Lif (r., abwärts). Weib-
licher Kopf r. mit Haube,
wie es scheint (die Ein-
zelheiten sind bei der
mangelhaften Erhaltung
undeutlich).
Vgl. über diese Münze Friedländer osk. Münzen
S. 67 (abgebildet daselbst Taf. VIII und Garrucci S.
nebst meinen Bemerkungen in Sallet's Ztschr. für Nu-
mismatik XIV (1886) S. 171 f.
V e 1 e c h a
Das aes grave oben S. 25 f.
Über diese Prägestätte vgl. oben S. 25. Garrucci
S. 90 glaubt, dass diese Münzen von Siculern, welche
in Campanien einwanderten, geprägt wurden.
Jugendlicher, männlicher
Kopf von vorn, von einem
Strahlenkranz umgeben
(Helios1; zu Seiten des
Halses je eine Werthku-
gel. Perlkreis.
CEAEXA über einem r.
schreitenden Elephanten.
Im Abschnitt waren zwei
Werthkugeln, von denen
eine nicht ausgeprägt ist.
7543 •
Es sind die Typen der uncia von Atella Garrucci
Taf. LXXXVIII, 4 , und zwar aufgeprägt auf eine mamer-
tiner Münze: APEOC lorbeerbekränzter jugendl. Kopf r.,
Ks. MAMEPTINftN stossender Stier 1. Näheres über diese
Münze bei Friedländer osk. Münzen S. 17; abgebildet in
der Wiener Numism. Ztschr. I Taf.X, 1, vgl. daselbst S.
MaHes. Velecha
l65
4^4',
4~4l
7,4'
4,70
3,35
3-4 AI 3
1 ik-ik
3,3°
2,3'
Jugendlicher, männlicher
Kopf von vorn, von Strah-
len umgeben (Helios).
Perlkreis
CEAEX oben, in einer gera-
den Zeile. Pferdekopf mit
Hals r. Einfacher Kreis.
^44. 5548. Peytrignet).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 17; abgebildet in der
Wiener Numism. Ztschr. I Taf. X, 2, vgl. daselbst S. 258.
Das erste Exemplar ist aufgeprägt auf eine campa-
nische Münze (weibl. Kopf mit Mauerkrone r., Rs. Reiter
r. galoppirend, darunter ROMA , nicht, wie Friedländer
a. a. O. meint, dieser Typus auf die Münze von Velecha
,ganz irrig ist die Angabe Garrucci's 'S. 90, 12 <tipo del
cignale che corre a destra e la leggenda ROM1).
Auf dem zweiten Exemplar ist von der Schrift nur
der letzte Buchstabe erhalten. Das dritte Exemplar (das
abgebildete) ist dünner als die beiden anderen.
Campanische Münzen mit der Aufschrift
ROMANO oder ROMA
(mit Ausschluss derjenigen, welche römische Typen haben)
Vgl. über diese Münzen im allgemeinen Mommsen
röm. Münzw. S. 211 ff. und was über die nächstfolgenden
Garrucci S. 62 ff. gesagt hat.
Die Münze mit der Aufschrift PftMAIßN und den
Typen von Neapolis liegt bei dieser Stadt (S. 148).
Die Goldmünzen
Behelmter, bärtiger Kopf des I R°MA unten. Adler mit aus-
Ares r., am Halse etwas , gespannten Flügeln r. auf
Gewand. Dahinter 4^X dem Blitz stehend. (4366.
Perlkreis. Gansauge).
Auf dem ersten Exemplar ist auf der Ks. im Felde r.
ein grosses, leicht eingeritztes A, in welchem ein ganz
kleines, ebenfalls eingeritztes A sich befindet.
Ebenso.
Ebenso, doch vor dem Adler
der Anker. (Fox. Rühle
v. Lilienstern).
Das zweite, nur 2,31 wiegende Exemplar ist aus
Silber mit einem dünnen, jetzt zum Theil abgeblätterten
Überzug aus blassem Golde. [In der Sammlung von Rauch
war ein Exemplar der Münze mit XX, welches ebenfalls
einen silbernen Kern hatte, und Herr Landgerichtsrath
Dannenberg besitzt ein ähnliches. Friedlaender].
bb
Campania
6.7
N 2
#!*-!*
#4-4*
A/ 2*
EL2|
^%-3
2,24 Derselbe Areskopf r. , da- Ebenso, doch ohne Anker.
hinter XXXX Perlkreis. (Rauch).
Loch
3,42
i,77
gut
2,85
beschä-
digt
Derselbe Kopf, dahinter XX
Perlkreis.
Ro/V\A auf dem zweiten
Exemplar vielleicht RoMA)
unter demselben Typus
(ohne Anker). (Fox. 0448 .
Jugendlicher, unbärtiger
Doppelkopf mit Lorbeer-
kranz. Perlkreis.
ROMA im Abschnitt. Zwei
Krieger (mit unbedeckten
Köpfen) berühren mit
ihren Schwertern ein Fer-
kel, das von einem zwi-
schen ihnen knieenden
und r. aufwärts blicken-
den Jünglinge gehalten
wird. Der Krieger 1. ist
bärtig, trägt nur einen
gegürteten Waffen rock
und stützt sich mit der L.
auf seine Lanze. Der an-
dere Krieger (unbärtig
trägt über seinem Waffen-
rock einen Panzer unc
hält in der L. Schwert-
scheide und abwärts ge-
kehrte Lanze. (Rauch1
Taf.VII, 105.
Wahrscheinlich nicht ganz treu die Abbildung be
Garrucci Taf. LXXVIII, 14. — Vgl. oben die Münzen au:
dem Bundesgenossenkriege S. 61 n. 27 ff, S. 64 n. 43 ff.
Ebenso. ROMA im Abschnitt, sons
ebenso; nur ist hier ir
der Hand des Kriegers r
die Schwertscheide nich
zu erkennen. 535
Zeus im r. eilenden Vier
gespann, das auf eine
kleinen Basis steht, hfl
in der L. das Scepter, i
der erhobenen R. de
Blitz. Hinter Zeus ein
kleine Nike, welche da
Viergespann lenkt. Kir
facher Kreis.
B. Friedländer).
Das zweite Exemplar ist sehr stark silberhaltig.
Garrucci S. 65,17 (Taf. LXXVIII, 14 erwähnt de
Ährenkranz nicht.
Jugendlicher, weiblicher
Doppelkopf, mit Ähren
bekränzt. Perlkreis.
Romano, Roma
[67
Die Silber- und Kupfermünzen
a) Doppelkopf — Viergespann
.R^,^1
.R 6
6,54
stark
oxvdirt
5%"6
ö,54
6,61
5
6>75
5
6,66
4% -5
6,56
^"5
^41-4%
Jugendlicher , unbUrtiger
Doppelkopf mit Lorbeer-
kranz. Perlkreis.
Ebenso.
ROMA unten, auf erhabe-
nem Streifen1 mit ver-
tieften Buchstaben. Zeus
im r. eilenden Viergespann
hält in der L. das Scepter,
in der erhobenen R. den
Blitz. Hinter ihm eine
kleine Nike, die Rosse
lenkend.
(1365)-
Einfacher Kreis.
6,45
Ebenso, doch hier steht
ROMA B. Friedländer.
Sandes, 2 Ex. Gansauge.
Prokesch).
Auf den meisten Exemplaren hat das O ovale Form,
wenige zeigen die vollkommen runde Form; auf einem
einzigen Exemplar ist es kleiner als die anderen Buch-
staben.
Ebenso.
21 .
22
^5*
6,36 Ähnlicher Doppelkopf mit
Lorbeerkranz von dem
der vorhergehenden Mün-
zen stylistisch abwei-
chend: stark nach oben
verjüngt . Perlkreis.
6,76
6,73
Ebenso, doch hier steht
ROMA B. Friedländer).
Ebenso, doch hier steht
ROMA | B. Friedländer).
Ebenso. Ebenso, doch hier steht
ROMA (B. Friedländer.
Ohne Bezeichnung.
Auf dem einen Exemplar hat das 'm' fast die Form M.
3 R4W, 6,45
4 -R4'-4\ 6,17
Ebenso.
Ebenso.
5
4\ - 5
Ebenso, doch hier steht
ROMA (B. Friedländer).
Ebenso, doch hier steht
ROMA (B. Friedländer).
6,24 Jugendlicher, unbärtiger
oxydirt Doppelkopf mit Lorbeer-
6,48 kränz. Perlkreis.
6,64
ROMA (unten, auf erhabe-
nem Streifen) mit erha-
benen Buchstaben. Der-
selbe Typus. Einfacher
Kreis. (Prokesch. 28691.
B. Friedländer).
i68
Campania
3'
34-
37
3*
43
4i-4%
4h ~4\
4h -4k
6,34
stempel-
frisch
6,56
stempel-
frisch
6,76
6,22
etwas
ab-
genutzt
JR4h
4,72
beschä-
digt
JRti
5,16
M(JE)4
3%"3%
33^-4
3%
5,67
5>l7
4,78
4,37
^4-4^
5,24
^3^-4
3h -3k
3,3°
3,22
34-31
3,32
3,34
/R 4-4',
7,3°
Ebenso [jugendlicher, un-
bärtiger Doppelkopf mit
Lorbeerkranz. Perlkreisl.
Ebenso, doch hier KOMA
nicht auf erhabenem
Streifen, sondern nur von
einem Rahmen umschlos-
sen. Sandes, 2 Ex.
B. Friedländer. Ohne Be-
zeichnung .
Auf den beiden letzten Exemplaren ist das o kleiner
als die anderen Buchstaben.
Die nächstfolgenden Münzen sind von stark legirtem
Silber, zum Theil fast ganz von Kupfer. Vgl. die Be-
merkung Garrucci's S. 65 oben.
Ebenso.
Ebenso.
nung).
(Ohne Bezeich-
Ebenso, doch ohne Perl- Derselbe Typus; die Auf-
kreis, wie es scheint. schrift ist erloschen.
(Ohne Bezeichnung .
Ebenso. ROMA sonst ebenso.
B. Friedländer, 3 1
Auf zwei Exemplaren ist die Aufschrift fast ganz
erloschen.
Ebenso, mit Perlkreis.
ROMA sonst ebenso. (Herr-
mann).
Die zwei folgenden Münzen sind die Halbstücke zu
den grossen Silberstücken; Garrucci [S. 65 nennt sie
»quinario o mezzo denaro primitivo«.
Jugendlicher, unbärtiger ROMA im Abschnitt. Der-
Doppelkopf mit Lorbeer- ; selbe Typus, aber 1.
kränz. Perlkreis.
Ebenso.
facher Kreis.
Sandes).
Ein-
(Peytrignej.
ROMA im Abschnitt, sonst
ebenso. (Pevtrignet.
Gansauge).
b) Apollokopf mit ROMANO und ROMA^
ROMANO (1#J aufwärts). Lor-
beerbekränzter Kopf des
Apollo 1. Perlkreis.
Pferd r. sprengend, darübei
ein sechszehnstrahliger
Stern. Einfacher Kreis
(Fox.
Romano, Roma
169
•K4W, 6,97
oxvdirt
54-
/R4
4
44
3
7»39
7,16
6,66
6,60
6,66
6,50
ROMANO, sonst ebenso
ROMANO, sonst ebenso.
Ebenso. (B. Fried länder).
47-
*'4%-5
9,97
S-b
11,61
10,40
4';"3i
9,61
iE 4-5
9,90
3*~4
7,77
Ebenso, doch hat der Stern
nur acht Strahlen. Fox.
Pevtrignet .
TaflVII, 106.
Der Styl des Fox'schen Exemplars (des abgebildeten)
zeigt die allergrösste Ähnlichkeit mit der gleichtypischen
Münze von Beneventum (S.56), zumal in der Behandlung
und Bildung des Apollokopfes; es scheint also sicher, dass
beide von demselben Stempelschneider sind und in der-
selben Prägestätte hergestellt wurden.
Über die beiden folgenden Münzen vgl. die Bemer-
kungen Garrucci's S. 60, 23 und S. 61,25— 26.
Kopf des Apollo r., ein dop-
peltes Band umgiebt das
Haar. Perlkreis.
ROMANO im Abschnitt. Löwe
r. (in schreitender Stel-
lung, Kopf von vorn', hält
im Rachen ein Schwert
(oder kurze Lanze?), das
er mit der 1. Vordertatze
gefasst hat. (6139. Beger
thes. Br. III, 35. Rauch.
B. Friedländer. Fox).
Die Aufschrift ist auf den meisten Exemplaren dieser
fast immer roh ausgeprägten Münze mangelhaft, auch
das Schwert im Rachen des Löwen nur selten klar.
Derselbe Typus des Löwen kehrt ganz ähnlich in
Gapua wieder (Vgl. S. 83 n.4 — 7).
Derselbe Kopf 1. Perlkreis, j Ebenso. (Rauch.
Bezeichnung;.
Ohne
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. Perlkreis.
ROMA in einer geraden
Zeile über einem 1. spren-
genden Pferde. Einfacher
Kreis. ^Beger thes. Pal.
192, th. Br. I, 358. Dan-
nenberg. 12095. Fox).
Auf einem Exemplar steht ROMA.
3,18 Ebenso.
kl«
Ebenso. (B. Friedländer.
Gansauge).
i7o
Campania
60-
66
77-
JE 3
3
'4-3
3
2% - 3
3
2>
2,72
2,5'2
2,25
2,20
3,62
Ä3%-4»
7,34
/R4-5
7,39
^4
7,40
4^-5
4-4\
7,42
7,39
7,32
M4-4I
7,54
M4k
4-4h
4i
6,36
oxydirt
6,72
6,70
^3-3^
3
3,
3-3^
3,07
3,11
3>»5
3,27
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. Perlkreis.
ROMA unter dem Bauche
eines 1. sprengenden, ge-
zäumten Pferdes.
facher Kreis.
(1 u/1885. Fox. 6 136. i-f>i*.
B. Friedländer, 2 Ex. FojS
Auf zwei Exemplaren steht ROMA.
Die leichteren Exemplare sind alle stark patinirt.
c) Areskopf
Bärtiger, behelmter Kopf des ! Gezäumter Pferdekopf r. auf
Ares 1.; dahinter Eichen- einer schmalen Basis, auf
zweig (zwei Blätter und der R0MAA/0 Im Felde 1.
eine Eichel . eine Ähre mit zwei Blätt-
chen. (Fox).
Zum Typus der Ks. vgl. den As S. 30 n. 1.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Taf.VII, 107.
ROMAN/ 7, sonst ebenso.
Fox).
ROMAA/O, sonst ebenso.
(Rauch).
ROMANO, sonst ebenso.
Beger thes. Pal. 192, th.
Br. I, 358. Dannenberg.
286«,
R-:
sonst ebenso.
(Peytrignet).
Behelmter Kopf des jugend-
lichen Ares r. mit kleinem
Backenbart; dahinter
Keule. Perlkreis.
Der Helm ist hier und
ROMA unter dem Leibe
eines r. sprengenden Pfer-
des; über ihm eine Keule.
Einfacher Kreis,
thes. Pal. 102, th.Br.I.
Fox. Prokesch .
auf den ähnlichen Ku;
stücken kürzer als bei dem vorhergehenden Typus.
Ebenso.
Ebenso. (28732. Gansauge.
B. Friedländer, 2 Ex.
Romano , Roma
lll
R 4
«3-3*
3-,
3
3
2|~3
94
95
^3
iE 4
«3*"4
^3' "4
^3*-3^
6,42
oxvairt
0,63
6,26
3,21
3>63
3,37
2,68
patinirt
2,67
6,08
5,97
0,02
4,04
4,39
Behelmter Kopf des jugend-
lichen Ares r. mit kleinem
Backenbart (als Helmver-
zierung r. rennender Greif,
wie es scheint). Perlkreis.
ROMA unter einem gezäum-
ten Pferdekopfe r. Im
Felde 1. ein Gartenmesser
(Attribut des Silvanus).
Einfacher Kreis. (Beger
th. Br. I, 359. Gansauge.
Peytrignet. B. Friedlän-
der).
Taf.VII, 108.
Auf zwei Exemplaren hat das 'm' die Form M.
Ebenso, nur ist der Helm I Ebenso,
ohne Verzierung.
Dieses ist das Halbstück zu der vorhergehenden
Münze.
Ebenso.
ROMA, sonst ebenso. (28732.
Prokesch. Fox. Gansauge.
Herrmann).
d) Athenakopf
R[0] MA[N] O Gezäumter
Pferdekopf 1. (Rauch).
fcO MANo (von unten be-
ginnend) vor dem Kopfe
der Athena r. (korinthi-
scher Helm mit Busch und
gerolltem Nackenstück);
dahinter Rest eines Ster-
nes, wie es scheint.
R[0] MANO vor demsel- [RO] MA /VO, sonst ebenso,
ben Kopfe. (Ohne Bezeichnung)
[RO] MANo vor demsel-
ben Kopfe. Perlkreis.
RO Ma NO, sonst ebenso.
Fox).
Derselbe Kopf, Schrift nicht , RO MA NO, sonst ebenso,
zu sehen (erloschen?). (12099).
Perlkreis.
[RO] MAMO vor demsel- I [R] OM[A] A o Gezäumter
ben Kopfe. Pferdekopf r, (Rauch).
Die Aufschrift der Kehrseite könnte vielleicht auch
O N [A] A\ O [%] gewesen sein.
172
Campania
96 ^3-3^ 3,'21
oxydirt
97 -1'- 3 4jio
oxvdirt
98 IE 3-3*
99
100
101
102
103
^ 4-4%
^3W
4
^3ir4
^ 3W
'04^3W
4,42
6,27
5,4»
w
nicht
gut
6,43
4,24
5>11
Derselbe Athenakopf; von
der Schrift ist nichts zu
sehen, da die betreffende
Stelle nicht erhalten ist.
/AM o^j vor einem ge-
zäumten Pferdekopfe r.
(6138).
Derselbe Kopf, aber 1.
0 fy\ Altöl vor einem ge-
zäumten Pferdekopfe 1.
(Ohne Bezeichnung .
Derselbe Kopf r. (ob Schrift
vorhanden war, ist wegen
mangelhafter Ausprägung
nicht zu sehen).
[R] OMA Ar' hinter einem
gezäumten Pferdekopi
(Fox).
Derselbe Athenakopf 1.
Perlkreis.
ROMAN 'IUI hinter einem auf
einer schmalen Basis r.
stehenden gezäumten
Pferdekopfe. (4508).
Hinter dem N ist noch ein kleiner Rest eines Buch-
stabens sichtbar, der fast wie die untere Hälfte eines I
aussieht: wahrscheinlich ist es aber der linke untere Theil
des offenen O
Ebenso.
Ebenso.
ROMA/// hinter dem r. ge-
wendeten gezäumten
Pferdekopfe ohne Basis.
(Fox. 6152.
RoMANCf hinter dem auf
einer Basis r. stehenden
gezäumten Pferiiekopfe.
Auf der Basis Schrift-
spuren? (B. Friedländer).
Die nächstfolgenden Stücke, deren Aufschrift mit
dem Buchstaben C schliesst, wurden nach Eckhel's An-
sicht (doctrina num.VS. 49; von campanischen Oskern
geprägt, nach Garrucci (S.61 zu n. 29) von den Galliern
in Norditalien.
Ebenso.
Ebenso. Perlkreis
sichtbar.
nicht
ROMANO hinter dem r. ste-
henden gezäumten Pfer-
dekopfe ohne Basis.
(Rauch).
[RjoMAAC hinter demselben
Typus. (1 1 589V
Vgl. Garrucci Taf. LXXVII, 27.
Romano, Roma
*73
5,86
?^'3
Ebenso. Perlkreis. ROMAAOC hinter dem r. ste-
henden gezäumten Pfer-
dekopfe auf schmaler Ba-
sis. (Rauch .
Vgl. Garrucci Taf. LXXVII, 28.
Ebenso. Perlkreis nicht RoMAAL: hinter dem r.
sichtbar. stehenden gezäumten
Pferdekopfe auf schmaler
Basis. B. Friedländer).
Der nach dem I vorhandene Buchstabenrest ist nicht
recht klar, scheint aber einem C anzugehören.
107 .R4\-;
- 4-5 6>9J
Mo 4^-4;, 7,29
7,09
6,83
etwas
beschä
digt
7,Ol
6
.R
4*
4%
-5
.]
41-,
4',
-5
6,52
4,08
oxydirt
e) Herakleskopf
Kopf des jugendlichen He-
rakles r. mit kleinem
Backenbart; ein breites
Band umgiebt das Haar,
am Halse Löwenfell und
Keule. Perlkreis.
Taf. VIII, 109.
Ebenso.
ROMANO im Abschnitt.
Wölfin r., den Kopf nach
den von ihr gesäugten
Zwillingen wendend.
Ohne Bezeichnung. Beger
thes. Pal. 192, th. Br. I, 358.
Fox. 108/1885).
ROMANO im Abschnitt,
sonst ebenso. (109/1885.
B. Friedländer).
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit dem Löwen-
fell bedeckt; am Halse
die Keule. Perlkreis.
RoMA unter dem Bauche
eines r. auffliegenden Pe-
gasus; über demselben
Keule. Einfacher Kreis.
(Herrmann. B. Friedlän-
der, 2 Ex. 5137 .
3-3^ 3,47
Ebenso.
ROMA unter dem Bauche
eines r. auffliegenden Pe-
gasus; über demselben
das Zeichen der semuncia
E (7278).
*74
Campania
118
122
123
124
125
M 5
Loch
JR^-ti
6,59
&4-4h
6,68
^4
6,46
etwas
verletzt
JRti-4%
6,62
^4-44
6,51
^4-4'»
6,30
& 4-4^
6,58
f) Weiblicher Kopf mit dem sog. phrygischen Helm
Weiblicher Kopf r. mit eng
anliegendem Helm (ge-
rolltes Nackenstück und
herabhangende Seiten-
blinder), dessen nach
vorn übergebogene Spitze
einen Thierkopf bildet.
Im Felde 1. ein Füllhorn.
Perlkreis.
ROMANO 1. aufwärts, in
einer geraden Zeile . Nike.
r. stehend und nur unter-
wärts bekleidet, fasst mii
der L. einen Palmzweig
und berührt mit der R
dessen Spitze, an der sie
einen an einem Bande
hängenden Kranz eben
befestigt hat. Im Felde r
(unter dem Kranze b
Einfacher Kreis. ( 1 2097)
Der Typus der Kehrseite dieser Münze findet sich
wieder auf Kupfermünzen vonAusculum, vgl.Friedländei
osk. Münzen Taf. VII Asculum 3.
Ebenso.
ROMANO (1. aufwärts,
einer etwas gekrümmter
Zeile). Derselbe Typus
doch hier im Felde r. ■
Prokesch).
Der kleine horizontale Strich an dem I ist zwar gada
deutlich, dürfte aber kaum als dazugehörig zu betrachter
sein, da diese Buchstaben nicht aus dem oskischen
sondern aus dem griechischen Alphabet genommen sind
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Taf. VIII, 110.
Derselbe Kopf, dahinter ein
Schwert in der Scheide.
Perlkreis.
Derselbe Kopf, dahinter
eine Weintraube, wie es
scheint. Perlkreis.
Derselbe Kopf, dahinter ein
Schwert in der Scheide.
Perlkreis.
Ebenso, doch hier im Feldt
r. A (Beger thes. Br. 1,3«
ROMANO in gerader Zeile)
derselbe Typus, doch irr
Felde r. BB l Rauch .
ROMANO (in einer etwas ge-
krümmten Zeile); derselbt
Typus, doch im Felde r
AÄ (7499).
ROMANO (in gerader Zeile)
derselbe Typus, doch in
Felde r. II" Fox .
ROMANO in etwas gekrümm
ter Zeile); derselbe Typus
doch im Felde r. MM (Fox
Ebenso, doch im Felde r
E[H] Peytrignet.
Romano, Rom;
75
»4*4*
6,45 Derselbe Kopf, dahinter Ebenso, doch im Felde r.
oxydirt eine Mondsichel. Perl- PP B. Friedländer),
kreis.
1271^4-4^ o,44
etwas
beschä-
digt
4-4'; 5>27
subärat
die
leisten;
1 Ex.:
140
1 1 - 2
2
2
.46
■4< -F^W'
4^-5
4-41
4-4i
44-41
4"4l
i>53
2,14
>>93
i,«7
[,63
1,56
i,34
1,71
',52
1,88
1,66
6,48
6,36
5,34
6,51
5,98
Derselbe Kopf, dahinter ein Ebenso, doch im Felde r.
Schwert in der Scheide.
Perlkreis.
Derselbe Kopf, dahinter kein
Beizeichen. Perlkreis.
SIQ. v63o7
ROMANO, sonst ebenso;
die Stelle, an der sonst
die Buchstaben sind, ist
nicht ausgeprägt. (Gans-
auge).
Derselbe Kopf r. (der ebenso ROMA im Abschnitt. Hund
geformte Helm endigt in r., die 1. Vorderpfote er-
einen Greifenkopf , kein
Beizeichen. Perlkreis.
Ebenso.
Taf.VIII, in.
Ebenso.
hebend. (Beger th. Br. I,
360. Rösel. Fox. Ohne
Bezeichnung. B. Fried-
länder, 2 Ex. 1 12/1885).
ROMA im Abschnitt, sonst
ebenso. (Ohne Bezeich-
nung, 2 Ex. Rühle v. Li-
lienstern. B. Friedländer).
ROMA (oder ROMA) im Ab-
schnitt, sonst ebenso.
(Ohne Bezeichnung).
g) Weiblicher Kopf mit Mauerkrone
Weiblicher Kopf r. mit ROMA
Mauerkrone, Ohrgehänge,
Perlenschnur und Gewand
am Halse. Perlkreis.
unter dem Leibe
eines r. galoppirenden
Pferdes, auf dem ein
nackter Knabe reitet, wel-
cher mit der R. eine
Peitsche schwingt. Ein-
facher Kreis. (Fox. 6134.
6135. B. Friedländer.
1 1 0/ 1 885 . Gansauge).
76
Campania
148
M
1 1 — 1 1 %
1 1
149
*5<>
i5l
JE
io-io£
JE n
5*>33
/*j Mit Werthbezeichnung
Triens
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und hohem Dia-
dem, an dessen Ende
ein kleiner Helmbusch
aufgesteckt ist. Drei lange,
steife Haarlocken hängen
am Nacken herab. Hinter
dem Kopfe ist, wie es
scheint, ein Scepter an-
gedeutet, von dem nur
die Spitze über dem
Scheitel und das untere
Stück vor dem Halse
sichtbar sind. Im Felde 1.
•
Z Perlkreis.
ROMA im Abschnitt. Hera-
kles stehend, von vorn,
mit dem Löwenfell am
Rücken und der Keule in
der erhobenen R., hat
mit der L. einen r. schrei-
tenden Centauren am
Haare gepackt; dieser
sucht sich mit der L. los-
zumachen. Vor dem Cen-
•
tauren J Einfacher Kreis.
(Fox. Rühle v. Lilien-
stern).
Garrucci (S. 61, 1 — 2) beschreibt den Kopf auf der
Vs. folgendermaassen: 'Testa di donna con capelli accon-
ciati e ornati di lamine in modo da figurare un elmo
con cresta e pennacchi laterali. Porta pendenti agli
orecchi e una lancia al fianco sinistro.' Die 'cresta'
beruht auf einem Irrthum, mit der Lanze aber, auf welche
G. zum ersten Male aufmerksam macht, hat es seine
Richtigkeit, falls der Gegenstand nicht ein Scepter vor-
stellen soll. [Ganz ähnlich das Scepter am Kopfe der
Arsinoe. v. Sallet].
5M5
46,30
voll-
kom-
men gut
47,22
Ebenso.
Ebenso.
ROMA im Abschnitt, sonst
ebenso. (Rühle v. Lilien-
stern. 36/1872).
Die Schrift nicht mehr
kenntlich, sonst ebenso.
(284:
152 JE 10
»54
<55
is6
«57
9*
9%"IQ
iE 7^.8
^ 6-7
fi4H
160
4
Ah
38,25
35,86
38,5i
«7>«9
*5W
5,55
5,45
5,45
oxydirt
Romano, Roma
Quadrans
177
Jugendlicher, männlicher
Kopf r. mit dem Felle
eines Ebers bedeckt, das
am Halse zusammenge-
bunden ist. Hinter dem
Kopfe • Perlkreis.
ROMA im Abschnitt. Stier,
r. galoppirend, wird von
einer am Boden hinstrei-
chenden Schlange (mit
Kamm und Bart) ange-
griffen. Über dem Stiere
• • • Einfacher Kreis.
(363/1872. Ohne Bezeich-
nung. Rühle v.Lilienstern).
Über den Typus der Ks. vgl. Eckhel d. n. I S. 138.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
ROMA im Abschnitt. Stier
r. galoppirend, unter ihm
am Boden eine Schlange
(mit Kamm) in Windun-
gen r. Über dem Stiere
• ••, darüber eine Ähre
r. liegend. Einfacher Kreis.
(Fox).
Ebenso, doch ist die Auf-
schrift erloschen. (Ohne
Bezeichnung).
ROMA im Abschnitt. Stier r.
galoppirend, unter seinem
Bauche eine Schlange
r. Über dem Stiere • • •,
darüber eine Ähre r. lie-
gend. Einfacher Kreis.
(Gansauge).
Keine Schrift erhalten, sonst
ebenso. (1362. Rauch.
Gansauge).
Antike Münzen. Bd. III, 1.
178
Campania
161
162
«65
166
1G9
&\\-&
^8
JE6-6$
6-6%
6
6
25?63
26,80
26, 1 6
25>35
12,27
12,48
[2,22
1^,44
Ebenso [Jugendlicher,
männlicher Kopf r. mit
dem Felle eines Ebers
bedeckt, das am Halse
zusammengebunden ist.
Hinter dem Kopfe • ].
Keine Schrift sichtbar. Stier
r. galoppirend, unter sei-
nen! Bauche eine Schlange
r. Über dem Stiere • • •
und darüber vielleicht die
Ähre. 5802 .
Von roher, flacher Arbeit. In Milazzo auf Sicilien
gekauft. [Der Ähre nach, welche sich ahnlich auf den
in Sicilien geprägten römischen Asses und Astheilen über
der prora findet, könnte man auch diese Münzen in
Sicilien geprägt glauben. Friedlaender]. Vgl. auch die
Bemerkung Garrucci's (S. 62 n. 8 — 9) über das auf eine
Münze des Hiero aufgeprägte Exemplar.
Sextans
Wölfin r., den Kopf nach RoMA im Felde r., in ge-
den von ihr gesäugten
Zwillingen wendend; im
Abschnitt • • Perlkreis.
Blume
haltend
Einfacher Kreis.
28732. B. Friedländer.
Prokescb .
Garrucci (S. 61, 5) macht auf die stylisirte Form des
Wolfsschweifs aufmerksam.
rader Linie . R. stehender
Adler mit angelegten Flü-
? im Schnabel
Im Felde 1. 1
Uncia
Jugendlicher, männlicher
Kopf von vorn Helios ,
von einem Strahlenkranze
umgeben; am Halse etwas
Gewand, das durch einen
runden Knopf zusammen
gehalten ist. Im Felde 1.
unten • Perlkreis.
ROMA unter einer Mond-
sichel, innerhalb welcher
zwei achtstrahlige Sterne.
Zwischen den beiden
Sternen ein • Einfacher
Kreis. (6133. B. Frieda
lander, 2 Ex. Gansaug«
Romano, Roma
'79
13,-P
15,0
.R
Ebenso, doch kein Gewand Ebenso. Fox .
am Halse.
Kopfe ROMA NC) Adler mit aus-
gebreiteten Flügeln von
vorn etwas 1. gekehrt mit
r. gewandtem Kopfe, auf
einem Blitz stehend. Im
Felde 1. eine Keule ? .
Perlkreis. ^28722).
ROMANO vor dem
der Athena 1. korinthi
scher Helm mit Busch
mit langem, in der Mitte
geknüpftem Haarzopf.
Zwischen Helmbusch und
Nacken ein kleines un-
deutliches Beizeichen
(Greifenkopf? Stern?).
Ein ähnliches Exemplar dieser seltenen und schönen
Münze ist von Combe numi mus. Brit. S. 18 n. 8, Taf. I
n. 24 publicirt; vgl. Garrucci S. 60, 13, der als Beizeichen
neben dem Adler einen Dolch angiebt, der auch auf
unserem Exemplar denkbar ist.
APVLIA
Arpi
Über Arpi vgl. Garrucci S. in
APflANßN 1., aufwärts.
Ährenbekränzter, weibli-
cher Kopf 1. mit Ohr-
gehänge Halsband nicht
sichtbar. Hinter dem
Halse eine Amphore.
Perlkreis.
Taf. VIII, 112.
AAIOY unter dem Bauche
eines 1. sprengenden Pfer-
des. Über demselben ein
grosser, achtstrahliger
Stern. Unter dem Be-
amtennamen ein Helm 1.
Fox .
12*
8o
Apulia
6-S
^4%-5
^Rl^-2
Ml%-2
i
6,51
stark
oxydirt
°,93
0,9
be-
schädigt
0,94
oxydirt
0,62
0,68
0,67
Erloschene Schrift vor dem-
selben Kopfe; hinter dem
Halse eine Ähre.
Vgl. Garrucci Taf.XGIII,
Derselbe Beamtenname und
derselbe Typus, doch
kein Beizeichen unterdem
Namen. (49*
Athenakopf r. mit Ohrge- AH::IA über einem 1. sprin
genden, gezäumten Pferde.
Im Abschnitt die Linie
ist geperlt) um \A* -*s MIß
(Fox).
hänge, Halsband und lan
gern, am Nacken herab-
hängendem Haar. Der
attische Helm (mit Busch)
ist mit einem geflügelten
Seepferde verziert.
Taf. VIII, 113.
Die Schrift im Abschnitt ist sehr schwer zu ent-
ziffern. Der Buchstabe zwischen >l und W(?j sieht fast
wie i aus.
Ebenso.
Ebenso.
A H :'l A, sonst ebenso ; doch
auch hier ist von der
Schrift im Abschnitt sehr
wenig zu erkennen, etwa
///// AX ///// (Dannenberg L
AH SA, sonst ebenso, doch
ist der Abschnitt nicht
ausgeprägt. 7333 .
Gezäumtes Pferd r. spren- Ein von einem Ringe aus-
gend, darüber A Perl- gehender Haken. Im Pclde
kreis. r. A Perlkreis. (7534-
7726. Fox).
[Millingen Recueil S. 16 Tafel I 10 hat diese Münze
zuerst publicirt; nach Visconti erklärt er den Haken für
eine ap7nj? in Anspielung auf den Namen Arpi, daher
die Zutheilung. Mazocchi wollte der Aspiration wegen
diese Anspielung nicht gelten lassen; allein diese Frage
scheint müssig, da das Dargestellte weder einer Sichel
noch dem bekannten sichelartigen Schwert gleicht Es
findet sich auch auf Bronzemünzen der Brettier, als
Beizeichen aufrecht gestellt, und ähnlich auf einer schrift-
losen Münze der Königl. Sammlung, welche Mionnet
S. VII 310, 19 zweifelnd Glides zutheilt.
In dem Versteigerungs- Katalog der Northwick'schen
Sammlung von 1859 S. 10 Nr. 92 wird die Bemerkung
gemacht, die Zutheilung nach Arpi sei irrig, da diese
Münzen immer im südlichen Klein -Asien gefunden
würden. Allein der Styl und die Fabrik der Münzen
scheint mir italisch, und ich habe zwei Exemplare in
Arpi
IÖI
/Ri*-iij
1,04
be-
schädigt
'Efrti
6,22
JEsh-6
8,8 1
*Hk~5
6,98
4-5
6,38
&4k~5h
8,18
&4-4h
4,i5
4-4^
4,16
4
6,87
fitf-5
4,76
4~4*
5,96
Gampi bei Lecce gekauft und drei andere in der Samm-
lung des Herrn d'Errico in Potenza gesehen, also fünf
Exemplare dieser seltenen Münze in Süditalien; ob sie
nach Arpi gehört, ist zweifelhaft, aber italisch ist sie
wohl sicher. Friedlaender].
APfiiütPTT vor dem | Herakles, mit dem r. Bein
Kopfe der Athena r., deren r. knieend, würgt den Lö-
attischer Helm mit einem
geflügelten Seepferde ver-
ziert ist.
wen; in der gesenkten R.
scheint er die Keule zu
halten. (Peytrignet .
Die Schrift ist an mehreren Stellen undeutlich. Am
Schluss scheint I gewesen zu sein, doch ist dieser Buch-
stabe nicht ganz sicher; er wird indessen gestützt durch
die Münzen bei Garrucci Taf. XGIII, 13 mit CEPTIENA
oder mit CEPTinPA etc. (vgl. Imhoof in der Wiener
Numism. Ztschr. XVIII (1886) S. 234«.
Minervini osserv. num. S. $6 f.; auf Taf. VII, 9 bildet
er unser Exemplar mit andern ab, aus welchen sich die
Aufschrift API~I CEPT ergiebt.
POYAAV unter dem Leibe APHA
eines stossenden Stieres r. R. rennendes Pferd
NOY
(Fox).
Vielleicht ist nOYAAY zu lesen; der letzte Buch-
stabe ist sicher V oder Y.
noYAA/////, sonst ebenso.
flOYAAl, sonst ebenso.
POYAA, sonst ebenso.
Ebenso. (Arditi .
Ebenso. (Fox. Dannenberg).
Ebenso. (Peytrignet).
PYAAO unter dem Leibe
eines stossenden Stieres r.
flYAAo, sonst ebenso.
APH.A
R. sprengendes Pferd
NOY
(Beger thes. Pal. 169, th. Br.
I, 318. Gansauge. Rauch).
APHA
NoY , sonst ebenso.
( B. Friedländer. Pfau).
82
Apuli
20- JE 4!
25 5
5
4%-5
5
4-1-5
26. ^E4%-5
28
29
30
JEi\
JEl\-2\
V
JEtf-4%
8,04
8,66
6,99
5,32
oxydirt
7,49
6,67
7,02
3,84
3,°
AAIOY 1., aufwärts'. Lor-
beerbekränzter Kopf des
Zeus 1. Dahinter Blitz.
Taf. VIII.
APPAN^N im Abschnitt. R.
rennender Eber, darüber
Spitze eines Speeres r.
liegend. (Beger thes. Br. I,
318. 28656/5. Fox, 2 Ex.
Gansauge. B. Friedländer .
114.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus 1.; dahinter undeut-
liches Beizeichen.
APTTA im Abschnitt. R.
rennender Eber, darüber
Speerspitze r. liegend.
(B. Friedländer, 2 Ex. .
Auf einem Exemplar ist die Stelle, wo das Bei-
zeichen sein konnte, nicht ausgeprägt.
Kopf der Athena r. korin-
thischer Helm mit Busch).
Ebenso.
Ebenso.
^ Trau- r_
o be *
Perlkreis. (7269).
r; Trau- £
:'.:» be z.
Perlkreis. (B. Friedländer .
Traube; zu beiden Seiten der-
selben undeutliche Schrift-
reste. Perlkreis. 7270 .
E i N M A N vor dem lorbeer- A PnAN(^> im Abschnitt,
bekränzten Kopfe des Löwe r. ; darüber Penta-
Apollo 1.; dahinter Leier. gramm. 7^10.
[Ein anderes Exemplar mit EIHMAN habe ich in der
Sammlung Bonghi zu Mola di Gaeta gesehen. EPHMAN
bei Carelli Tafel XCI 12 ist gewiss unrichtig. Unvoll-
ständig gab diese Aufschrift Avellino Opusc. II S
vorher im Suppl. ad Italiae num. S. 22 Nr. 35, danach
Mionnet S. I 231,441. Auf einem Exemplar bei Sestini
Med. del pr. Gr. Fed. di Danimarca S. I Tafel I 2 stand
APnANft ^ygL auch das bd Garrucci Taf XGHIj l8 abj
gebildete Exemplar . Der Typus der Kehrseite ist genau
einer Silbermünze von Velia entnommen. FriedlaenderI.
Ki*
1,46
&A-S
*&-■&
8,07
8,08
183
Kopf der Artemis r. ; am j ^ ?
Nacken, wie es scheint, — sf* ..>
der Köcher. ieLAAn\ ^
(6443)-
Avellino opusc. II S. 128 und Taf. 5, 7, sowie Gar-
rucci Taf. XCIII, 19 mit APPAN auf der Vs., was auf
unserem Exemplar zufällig nicht sichtbar ist.
[Die Aufschrift beider sehr seltenen Münzen ist
EINMAN, nicht EINMAN; obwohl der Querstrich des N ein
wenig nach rechts geneigt ist, ist der Buchstabe doch
von dem N am Ende verschieden. Nach der Art wie
EINMAN auf der ersten Münze in einer Zeile steht, kann
man nicht zweifeln, dass es ein Wort ist. Da die Auf-
schrift auf der zweiten Münze neben dem Blitz steht,
kann sie auf der ersten sich nicht auf den Kopf beziehen,
sondern ist wohl ein Magistratsname, ohne Zweifel ein
messapischer. In diesem Dialekt ist H sehr häufig, doch
steht es sonst nicht vor einem Consonanten wie hier,
sondern als Aspirationszeichen zwischen zwei Vokalen.
Friedlaender].
Über beide Münzen vgl. auch Minervini im Bull,
archeol. napoletano, n. s. II S. 122 und Taf. IX 6, 7, sowie
Garrucci S. 1 12 oben.
Ausculum (Asculum)
Einige Stücke aes grave mit A werden Ausculum
zugetheilt, s. oben S. 29.
Über die Münzen von Ausculum, besonders über die
Aufschrift derselben, handeln ausführlich FriedlUnder
osk. Münzen S. 54 ff. und Garrucci S. 110.
AYhYSKA///// unter einem lAYhYSKA* (aufwärts) längs
gezäumten Pferdekopfe der r. Seite einer grossen
mit Hals) 1. Ähre (mit einem Blatt L).
Taf. VIII, 115.
(7552. Fox).
Auf dem ersten Exemplar ist die Aufschrift der Vs.
nicht zur Ausprägung gekommen.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 55, 1 und Taf. VII
Asculum 1.
184
Apulia
&4h'-4h
7,28
M4-4^
5,97
4-4s
4,5 l
4-4if
5,59
4
4,40
4i
6,39
3^-4
3,32
4' 4k
beschä-
digt
4&
&3\
6,68
JE4
b,'1?
5,4«
5,80
5,11
4,68
5,62
1QLMyYf///l im Abschnitt. Grosse Ähre, mit einem
Eber r. rennend; darüber Blatt links. (6578).
Speerspitze r. liegend.
Taf. VIII, 116.
Auf der Ks. dieser Münze befinden sich längs des
Randes einige leicht eingeritzte Zeichen, in denen man
Buchstaben vermuthen
Vgl. Friedländer osk
Asculum 2.
onnte.
. Münzen S. 56, 2 und Taf. Vi
AYCKAA (aufwärts) hinter
einer r. gewandten Nike,
welche einen an langem
Bande hängenden Kranz
an einem vor ihr stehen-
den Palmzweig befestigt.
Perlkreis. (Prokesch. 5852.
5853. 5156. Fox, 2 Ex.
B. Friedländer).
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 56, 3 und Taf. VII
Asculum 3. — Über den Typus der Ks. (ebenso auf der
campanischen Münze S. 174 n. 1 18) vgl. Garrucci S. 1 10 f.
Kopf des jugendlichen He-
rakles 1., mit der Löwen-
haut bedeckt, die unter
dem Kinn geknüpft ist;
am Nacken kommt die
Keule zum Vorschein.
Perlkreis.
Derselbe Kopf, aber r. | Ebenso. (B. Friedländer .
Barium
Über Barium vgl. Garrucci S. 116.
Sextans
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r.; dahinter * Perl-
kreis.
Taf. VIII
BAPINftN Prora r., darauf
bogenschiessender Eros r.
Unter der prora ein Del-
phin r. Einfacher Kreis.
7653. Fox, 2 Ex. B. Fried-
ender. Prokesch. 28741).
117.
Die 6 Exemplare weichen nur darin etwas von ein-
ander ab, dass die Aufschrift verschieden vertheilt ist
(BAP INftN 3 Ex.; BAPINftN 2 Ex.; 1 Ex. undeutlich).
Der bogenschiessende Eros ganz ähnlich auf einer
Goldmünze der Brettier.
Barium. Caelia
85
.1 ■■-',-.;
^3
JE 2^-3
JE l'-2
JE 2k
2 .K 1-1
2,39
3)20
2,54
»,3°
im
0,43
0,46
Uncia
Derselbe Kopf; dahinter
eine kleine Werthkugel
(scheint kein Stern).
kreis.
Perl-
BA PIN ///// Derselbe Ty-
pus, doch ohne Delphin.
Einfacher Kreis. (6586).
Hinter dem Kopfe erscheint unter der kleinen Werth-
kugel noch ein undeutlicher Punkt (ob zufällig?).
Derselbe Kopf; dahinter *
Perlkreis.
Derselbe Kopf; dahinter ein
undeutlicher Stern (mit
einer kleinen Verzweigung
nach oben?). Perlkreis.
BAP INniM, sonst ebenso.
Einfacher Kreis. (7654)-
BAPI N& N, sonst ebenso.
(Gansauge).
Lorbeerbekninzter Kopf des i BAPI N Prora r. Einfacher
Zeus r. Perlkreis. Kreis. (5891).
Vgl. Garrucci Taf. XCV, 13 mit BAPI und im Felde
r. U; an derselben Stelle befindet sich auf unserem
Ex. das N, so dass der Gedanke nahe liegt, es möchte
dasselbe auch auf jenem Exemplar gestanden haben.
Ebenso. BAPI über einer prora r.
Im Felde r. A. Einfacher
Kreis. (9195).
Das Monogramm ist deutlich AL, nicht AL. Vgl.
Garrucci Taf. XCV, 11.
Caelia
Über die Ubication von Caelia vgl. besonders Gar-
rucci S. 117.
Jugendlicher Kopf r. mit
bekr'anztemSpitzhelm (mit
Busch 1.
Taf. VIII. 118.
KAIA I NftN Vase mit zwei
hohen Henkeln; darüber
h (7525. 28786).
Ob in dem über der Vase befindlichen h (auf dem
zweiten Exemplar weniger deutlich) die Buchstaben IT
zu erkennen sind (vgl. Carelli Taf. XGVIII, 1 ; Bull, napol.,
n. s. III S. 156, 13; Garrucci S. 117 f. n. 18 — 19), ist nach
unseren beiden Exemplaren mindestens sehr fraglich.
[Mionnet S. I S. 263, 450 giebt die Grösse 4 an und
hält die Münze für verdächtig, beides ist irrig. — Die
schreitende Pallas auf den folgenden Kupfermünzen
hat einen ähnlichen Helm, vermuthlich stellt der Kopf
Pallas dar. Friedlaender.1
t86
Apulia
M k
M 2
JRl%-2ii
All\-2%
fc\\--lh
&4-4k
0,32
oxvdirt
0,78
be-
schädigt
>,°3
»,»3
0,92
oxydirt
5,86
KAi über einem Stierkopfe
von vorn , von dessen
Hörnern Tänien herab-
hängen.
In Rubi kommt derselbe Typus vor
Leier mit schräger Quer-
leiste. Fox .
Athenakopf r. (attischer
Helm mit Busch), mit Ohr-
gehänge, wie es scheint.
KAI über dem Löwen, im
Abschnitt undeutliche
Schriftspuren. Herakles,
mit beiden Beinen r. knie-
end, würgt den Löwen.
Im Felde 1. Keule. (724»
in the Brit. mus. , Italy,
Vgl. Cat. of greek coins
S. 1 32 Caelia 1.
Athenakopf r. mit Ohrge- KAI über dem Löwen, im Ab-
gehangener attische Helm schnitt XV, sodass viel-
lst mit einer
verziert.
Scylla (?)
leicht KAIAI zu lesen ist.
Derselbe Typus. (Fox).
Vgl. Garrucci Taf. XCV, 15 und dazu S. 118 oben.
Diese und die folgende Münze von ziemlich roher
Arbeit.
Ebenso.
KAI 1., aufwärts . Herakles,
mit dem r.Beine r.knieend,
würgt den Löwen. Keine
Keule sichtbar. (F'ox .
vr
Athenakopf r. mit Ohrge-
hänge; der attische Helm
ist mit einem geflügelten
Seepferd (?) verziert.
///AI ÄAI.i Herakles, mit
beiden Beinen r. knieend,
würgt den Löwen. Im
Felde 1. Keule. Foxj
Sextans
Kopf der Athena r. mit
langem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf. Auf
dem korinthischen Helm
(mit Busch) undeutliche
Verzierung. Darüber • •
Perlkreis.
Taf. VIII, 119.
KAIAI N ßN Tropaeon
1., bestehend aus I leim,
Rundschild mit Gorgcj
neion, wie es scheint1,
Schwert in der Scheide,
Lanze (schräg nach oben
gerichtet) , Waffenrock,
Beinschiene; ausserdem
grosser Palmzweig. L. im
leide umgekehrte Keule.
Einfacher Kreis. <ii<»i.
B. Friedländer).
Caelia
8,2Q
5,78
5,16
6,50
4,96
6,60
5,45
ab-
genutzt
Athenakopf r. korinthischer
Helm mit Busch); darüber
• • Perlkreis.
KAIAINvfbN (r., abwärts).
Katalog Pfau S. 22
Tropaeon r. (Helm, Rund-
schild, Schwert, Lanze
schräg nach unten ge-
richtet, Waffenrock). L.
und r. im Felde je ein
sechsstrahliger Stern. Ein-
facher Kreis. (Pfau. 3926).
Gessner num. pop. Taf. XXVII
Athenakopf r. mit langem,
in der Mitte geknüpftem
Haarzopf. Auf dem ko-
rinthischen Helm (mit
Busch geringelte Schlan-
ge. Über dem Kopfe • •
Perlkreis.
KAIAINÜN (r., abwärts).
Tropaeon 1. (Helm, Rund-
schild, Schwert in der
Scheide, Lanze schräg
nach oben gerichtet, Waf-
fenrock). Im Felde 1. ein
Blitz; zu Seiten des Tro-
paeonstammes je ein
sechsstrahliger Stern. Ein-
facher Kreis. (B. Fried-
länder, 2 Ex.).
Athenakopf r. mit Ohrge- KAIAIN///// im Abschnitt. Ni-
hänge (korinthischer Helm ' ke, 1. schreitend, hält mit
mit Busch); darüber ••,! der L. ein Tropaeon ge-
im Felde 1. K Perlkreis. schultert, in der gesenkten
R. einen Kranz. Einfacher
Kreis. (9192. Ohne Be-
zeichnung. Fox).
Taf. VIII, 120.
Ob im Abschnitt mehr als KAIAIN gestanden hat,
lässt sich auf unseren Exemplaren nicht erkennen.
Die Ks. ist von besonders unschöner Zeichnung.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm); darüber ••, zwi-
schen Hals und Helm-
busch K Perlkreis.
Von der im Abschnitt
beginnenden Aufschrift
KAIAINHN oder KAIAEI-
NI2N sind nur noch
schwache Spuren sicht-
bar. Nike, 1. laufend, hält
mit der L. ein Tropaeon
geschultert, in der vorge-
streckten R. einen Kranz.
(B. Friedländer).
88
Apuli
23
24
27
JE4-4\
4-4^
4
4
4,7 l
5,99
5,28
iE 4-4%
5,53
^E3W
4,22
^3^-4
6,43
^3
2$
4,20
3,75
A'.i\-]
3^0
Die nächstfolgenden Stücke mit dem Zeuskopfe sine
von roher Arbeit, ebenso die uncia n. 30 ff.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus (?) r. ; dahinter •
und K Perl kreis.
Ebenso, nur ist hier das K
nicht zu sehen (der ge-
ringen Erhaltung wegen ?).
Taf.VIII, 121.
KAI AI (r., abwärts) NUJr
1., abwärts . Athena etwa
vom Rücken gesehen), 1
laufend, hält in der vor
gestreckten L. den Schild
in der R. die Lanze. Ih
Helm ist hutförmig um
mit doppeltem Busch ver
sehen. Einfacher Kreis
(5886. Herrmann. Ohm
Bezeichnung. Rauch .
KAIA! NO.)N, sonst ebenso
(B. Friedländer).
Uncia
Athenakopf r. mit langem
(geknüpftem?) Haar im
Nacken; der korinthische
Helm (mit Busch) ist mit
einer geringelten Schlange
verziert. Darüber • Perl-
kreis.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch); darü-
ber
Perlkreis.
fcAIAINftN (r., abwärts1
Tropaeon l.^Helm, Rund-
schild, Schwertscheide
Lanze schräg nach ober
gerichtet, Waffenrock . In
Felde 1. Blitz, daruntei
fünfstrahliger Stern. Ein-
facher Kreis. (Rauch"
paeon
schild,
schräg
richtet,
Felde 1
vor einem Tro-
r. Helm, Rund-
Schwert, Lanze
nach unten ge-
WaffenrocK
ein Stern.
Diese Münze ist aussergewöhnlich dick.
Athenakopf r. korinthischer
Helm mit Busch) mit
langem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf. Da-
rüber • , vor dem Halse K
Perlkreis.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch , darüber
• , vor dem Halse scheint
das K nicht zu sein.
IAIAH (1., abwärtsl Adler
mit angelegten Flügeln 1.
auf einem Blitz stehend:
im Felde r. zwei achtstrah-
lige Sterne. Perlkreis.
(5887. B. Friedender1.
A-J ;1., abwärts) vor dem-
selben Typus. Im Felde r.
zwei achtstrahlige Sterne.
(B. Friedländer).
Caelia
3>12
JE1\
2,99
& 3-3^
3,3*
JE 23-3
2,49
2-3
2,22
2-4
I>92
JE ih
2,95
2
!,95
1,78
iE 2^-3
2
1,92
1,64
2
2-2%
2,07
1,68
2-2^
*,69
Athenakopf r. korinthischer
Helm mit Busch , darüber
• Perikreis.
IAIA>I 1., aufwärts vor dem-
selben Typus. Im Felde r.
zwei achtstrahlige Sterne.
Perlkreis. (Peytrignet).
Auf dieser wie auf der folgenden Münze ist das K
vor dem Halse der Athena nicht zu sehen und dürfte
auch nicht vorhanden gewesen sein.
Ebenso.
V, A I A I (1., abwärts vor dem-
selben Typus; im Felde
r. zwei Sterne. VB. Fried-
länder).
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus (?] r. ; dahinter ^
Perlkreis.
Ähnlicher Kopf r. Perlkreis.
KAIAI
Blitz
NOON
(Dannenberg .
Ebenso. Einfacher Kreis.
(B. Friedländer, 2 Ex.
6713).
Das K und die Werthkugel scheinen nicht vorhan-
den gewesen zu sein.
Athenakopf r. korinthischer
Helm mit Busch). Perl-
kreis.
KAI im Felde 1. Mann 1.
mit spitzem Hut, umge-
schlagenem Mantel und
Stiefeln hält in der halb-
erhobenen Rechten einen
Palmzweig. Perlkreis.
(B. Friedländer. Fox,2Ex.).
Taf.VIII, 122.
Es ist nicht recht klar, ob KAI oder nur KA zu lesen
ist; das scheinbare I könnte nämlich auch als Stiel des
Palm zweiges aufgefasst werden.
Vgl. Bull. arch. napol. I S. 130 und Taf.VIII, 5. Num.
chron. IV (1841) S. 127, wo die Figur als Apollo Silvanus
bezeichnet wird, was willkürlich ist. Cat. of greek coins
in the Brit. mus., Italy, S. 134,8. Garrucci S. 118, 31.
Athenakopf r. (korinthischer KAIAI im Abschnitt. Die
Helm mit Busch) mit Dioskuren mit eingelegten
Ohrgehänge (und Hals-
band?!. Perlkreis.
Lanzen r. sprengend. Ein-
facher Kreis. (9193. Fox.
Rauch. B. Friedländer.
Peytrignetl
Auf einem Exemplar steht KAIAI
Nur auf einem Exemplar ist die Stelle über den
Dioskurenköpfen ziemlich gut ausgeprägt und hier ist
von den Sternen, welche Garrucci Taf. XGV, 30 hat,
nichts zu sehen.
!()()
Apulia
E 2^-3
i-4
5-7
4-4l
4^-5
^2-4
2,36
o,43
0,38
o,47
0,40
7,°3
7,00
6,15
1,81
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch) mit Hals-
band und langem, in der
Mitte geknüpftem Haar-
zopf. Perlkreis.
KAI A l[Nß]N Drei m
den convexen Seiten ein
ander zugekehrte .Mond
sicheln, in jeder ein
Einfacher Kreis.
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Itah
S. 1 34, 7. Garrucci Taf. XCV, 27.
Canusium
Zweihenklige Vase mit ho- | K A , dazwischen Leier m:
hem Fuss, 1. Füllhorn, r. | drei Saiten und schräge
ein kleines einhenkliges Querleiste, 1. mit einer
Gefäss. Bande geschmückt. 440:
4862. B. Friedländer. Fox
Auf einem Exemplar ist der Querstrich des A I
tief gestellt, dass es wie A aussieht.
Jugendlicher, männlicher
Kopf 1. (Porträt? .
Taf. VIII, 123.
KANY£IN//y/ unter einer
mit eingelegtem Speer 1
sprengenden Reiter; e
ist behelmt, sonst abei
wie es scheint, naeft
5214. Fox. B. Fried
länder).
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit dem Löwen -
feil bedeckt. Perlkreis.
• Keule •
Z senk- *
"'• recht !>
Perlkreis.
Ähnlich, doch mit dem Hermeskopf auf der V
die bei Minervini osserv. num. Taf. II, 8 abgebildet
Münze, vgl. daselbst S. 100. Auf dem Sextans ist j
der Kopf des Hermes recht passend; unser Exempla
ist aber vollkommen erhalten und lässt keinen Z\
über die Darstellung.
Canusium. Hyrium
I()I
1,97
1,81
2,23
1,83
2,35
2,44
2,24
2,11
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r.
Vgl. Cat. of greek
S. 13s Canusium 14.
KA, dazwischen umgekehrte
Keule, das Ganze in einem
Kranze. (Fox. B. Fried-
länder. 5854.
coins in the Brit. mus., Italy,
Ähnlicher Kopf r. Perlkreis. Umgekehrte Keule in einem
Kranze. (7624 .
Diese schriftlose Münze ist zwar von roherer Arbeit
als die vorhergehende, ihr aber sonst sehr ähnlich und
dürfte wohl hierher gehören.
Die Münzen mit römischen Typen mit der Aufschrift
ROMA und den Buchstaben CA oder KA, welche man
für die Bezeichnung der Münzstätte Canusium hält,
s. unter Rom.
Hyrium
Über Hyrium vgl. besonders Garrucci S. 109.
Die folgenden kleinen Kupfermünzen hat Fried-
länder in sehr grosser Menge in der Sammlung des
Herrn Onofrio Bonghi gesehen, welcher in Lucera
lange gewohnt hat.
Kopf der Athena r. mit
langem Haar im Nacken,
doppeltem Halsband und
Perlenschnur. Der korin-
thische Helm (mit Busch)
ist mit einem r. rennen-
den Greif verziert. Perl-
kreis.
YPIA
Steuerruder
Delphin r., den Kopf
zurückwendend
T|NnN
Einfacher Kreis. (6003.
7630. Ohne Bezeichnung.
B. Friedländer. Fox.).
Taf. VIII, 124.
Der Helmschmuck ist nur auf dem abgebildeten
Exemplar deutlich erkennbar.
192
Apulia
6-*
*-5
6. 7
JE 1
1-1*
jE6£-
6i;
6
^5
1,07
»,35
°,93
14,63
14,64
1345
'5,92
%3°
12,42
sehr gut
oxydirt
9,7»
10,86
Lorbeerbekränzter Kopf des Y P I A
Zeus r. Perlkreis. Blitz
TINßN
(7263. 7631. Fox.
Auf der Vs. des ersten Exemplars sind hinter dem
Kopfe die Spuren eines kleinen Symbols zu sehen, viel-
leicht eines Dreizacks, sodass man auch an Poseidon
denken könnte. Die Schrötlinge der beiden anderen
Exemplare sind so klein, dass die betreffende Stelle
nicht ausgeprägt ist.
Vgl. Avellino opusc. II Taf. 5, 9.
Luceria
Das aes grave von Luceria s. oben S. 26 ff. Über die
Typen von Luceria vgl. besonders Garrueci S. 109.
Quincunx
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch), darüber
• • • • • Perlkreis.
LOVCERI zwischen den
acht Speichen eines Ra-
des (ein Zwischenraum
ist leer). (4970. Rühle
von Lilienstern. Rauch.
B. Friedländer. Fox .
Alle fünf Exemplare etwas abgenutzt.
Triens
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit dem Löwen-
fell bedeckt, das am Halse
zusammengeknüpft ist;
dahinter
Perlkreis.
Köcher mit Deckel r.
Keule r.
LOVCERI
Bogen
Einfacher Kreis.
Beger th. Br. I, 317 .
Taf. VIII, 125.
An dem Köcher befindet sich ein Band mit Schleife.
Kopf des Poseidon r.
hinter • Perlkreis.
Quadrans
da- LOVCERI unter einem r.
springenden Delphin ;
über demselben Dreizack
(ohne Schaft) r. Einfacher
Kreis. (7276. Peytrignet).
Luceria
l93
Mysk
9,20
JE4
6,85
7-5
6,42
oxydirt
i &3h
\ «-4
5,05
ab-
genutzt
5,28
£2^
3>ßl
3,99
3,38
3,23
3,94
j-: 2
2,33
*,
i,86
.ti*-i\
2,05
Ebenso.
Derselbe Tvpus, doch ist
die Schritt wenig kennt-
lich und steht (wohl nur
scheinbar, infolge der
Gorrosion) auf einem er-
habenen Streifen. (7275).
Sextans
Weiblicher bekränzter Kopf
r. (Demeter? mit dem
Schleier; hinter dem
Halse
Perlkreis.
OVCERI unter einer gro-
ssen Fächermuschel. Ein-
facher Kreis. (Rauch.
Ohne Bezeichnung. 5521).
Von den drei vorliegenden Exemplaren zeigt eins
die Schrift in vollkommener Erhaltung in der hier an-
gegebenen Weise; das L steht links neben der Muschel.
Vgl. Riccio monete di Luceria Taf. III et 3 n. 4.
Ebenso.
Sehr kleine Schrift.
LOVCERi (1. abwärts).
Grosse Fächermuschel.
Einfacher Kreis. (Ohne
Bezeichnung. Fox).
Uncia
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. ; dahinter •
Perlkreis.
i~ Frosch _
° von oben ^
n gesehen m
Einfacher Kreis. (6014.
5560. 7274. 7848. 17954)-
Kopf der Artemis r. mit der
Mondsichel über der Stirn.
Undeutlicher Kreis.
LOV CERI über einer gro-
ssen Mondsichel. Ein-
facher Kreis. (7279).
LOVCERI, sonst ebenso.
(Peytrignet .
Das L ist auch hier rechtwinklig, aber etwas schräg
gestellt V .
Die aneinander geschobe- V "oben. Diebeiden
nen Köpfe der Dioskuren
r. mit spitzen, bekränzten
Hüten.
Rosse der Dioskuren r.
rennend. Einfacher Kreis.
(Peytrignet).
Antike Münzen. Bd. III, 1.
13
194
Apulia
24 | JE l4/r, I 2,08
w
Die aneinander geschobe- ////7VCER.I über den beiden
nen Köpfe der Dioskuren r. rennenden Rossen,
r. mit spitzen Hüten. B. Friedländer .
Perlkreis.
Ob die Hüte der Dioskuren bekränzt waren, ist
nicht zu erkennen. Die Rosse scheinen auf diesem
Exemplar gezäumt zu sein.
Die aneinander geschobe- Die Rosse der Dioskuren r.
nen Köpfe der Dioskuren sprengend. Im Abschnitt
r. mit spitzen (bekränz- !,• (I7955)-
ten?) Hüten. Im Felde 1. T
Ob über den Köpfen der Rosse je ein Stern ge-
standen hat, wie auf dem bei Riccio mon. di Luceria
Taf. IV, 8 abgebildeten Exemplar, lässt sich nicht ent-
scheiden.
Die ( Münzen mit der Aufschrift ROMA mit römischen oder nichtrö-
mischen Typen und dem Buchstaben U, als deren Prägestätte Luceria gilt,
liegen unter Rom.
Nur die Stücke mit nichtrömischen Typen mögen hier kurz er-
wähnt werden.
Quinar (1,97 Gr.): Weiblicher Kopf mit geflügeltem phrygischen Helm
r. ; unter dem Halse U, im Felde I.V. — Ks. : ROMA im Ab-
schnitt, umrahmt. Die Dioskuren r. sprengend.
Dextans (24,15 Gr.): Weibl. Kopf r. (wohl Demeter mit Ährenkranz. —
Ks. : Nike im r. rennenden Zwiegespann; unter den Pferden
ROMA, im Felde oben U, im Abschnitt S...«
Quincunx (24,48 Gr.): Lorbeerbekränzter Kopf des Apollo r., dahinter
k (also wohl V). — Ks. : Die Dioskuren r. sprengend; unter ^\cn
Pferden ROMA, im Abschnitt
Sextans 7,30; 7,09; 6,84; alle nicht gut erhalten': Athenakopf r. ko-
rinthischer Helm mit Busch); unter dem Halse ••, davor U. —
Ks. : ROMA im Abschnitt. Die Dioskuren r. sprengend: unter
den Pferden T
Uncia (4,48; abgenutzt' : Weiblicher Kopf mit (geflügeltem ? phrygischen]
Helm; unter dem Halse U, im Felde 1. • — Ks. : ROMA im
Abschnitt. Einer der Dioskuren r. sprengend; unter dem Pferde
"!", im Felde 1. •
4,59; abgenutzt1: Vs. ebenso. — Ks.: Die Schrift im Abschnitt
erloschen. Dioskur r. sprengend; unter den Vorderbeinen des
Pferdes ein undeutlicher Buchstabe wohl T .
4,25): Vs. ebenso ;der Helm ist geflügelt). - Ks.: ROMA über
einer prora r. : unten •
Mateolum
r95
JE3k-4
3-3%
3 ^ _ 3 '»
4
4,44
2,84
etwas
ab-
genutzt
ab-
genutzt
4,42
M a t e o 1 u m ?
[Millingen hat in der Sylloge S. 15 die erste Münze
zuerst pubhciert, er sehlug Natiolum (Bisceglie , Matinum
am Garganus) und Mateolum (Matera vor.
Der Typus des sitzenden Löwen kommt in Venusia
vor, also in der Nähe von Venusia werden die Münzen
1 heimisch sein, jene drei Städte sind aber weit entfernt.
Der Fundort würde entscheiden, ein Exemplar habe ich
in Barletta gekauft.
Die natürlichste Lösung des Monogramms ist TMA
oder TAM.
Die letzte, unedierte Münze hat auf der Ks. AP in
grossen Buchstaben , so dass in diesen vielleicht der
Stadtname steckt. An Arpi darf man nicht denken. .
Die Zutheilung Avellino's nach Gnathia (Bull. Na-
pol. I 130 beruht auf falscher Lesung des Monogramms.
Dass dasselbe Monogramm auf einer Münze von
Neapolis Campaniae als Beamten- Bezeichnung vor-
kommt, ist Zufall Mionnet I 119, 189A Friedlaender].
Sextans
Athenakopfr. korinthischer Sitzender Löwe r. , den
Helm mit Busch' mit lang Kopf nach vorn gewendet,
über den Nacken herab-
hängendem Haar. Darü-
ber • • Perlkreis.
JEiK-ik
2,33
2,73
2,80
hält mit der linken Vor-
dertatze eine Lanze im
Rachen, deren Schaft ge-
knickt ist. Im Felde r. T\A
Einfacher Kreis. (74^3-
T r TV ,- 7627- "FC*, ^ EX. .
Tat. IX, 120.
Auf dem ersten Exemplar scheint die Athena eine
Perlenschnur am Halse zu tragen, auf dem ersten und
dritten vor dem Halse eine kleine Mondsichel zu sein
(oder Haarlock
Uncia
Derselbe Kopf. Darüber • Der farnesische Herakles
Perlkreis. halb r. ; im Felde 1. das-
selbe Monogramm. Un-
deutlicher Kreis. 7454.
" „ nT Rauch. B. Friedränder).
Taf. IX, 127.
Kopf r. lorbeerbekränzter Zwei rechtwinklig gekreuzte
Apollokopf ? ; vor dem Fackeln; darüber ein
Halse eine Leier; im achtstrahligcr Stern, zu
Felde 1. TV\ Seiten A und P oder B ? ,
unten Blatt oder Blume.
Taf. IX, „8, 28732)'
Wahrscheinlich gehört diese Münze nicht hierher;
das Monogramm enthält zwar dieselben Elemente wie das
der vorhergehenden Münzen, aber in anderer Verbindung.
igß
Apulia
I. 2
3-4
JE 4
6,70
4-413
8,33
& 3h
3,84
3%
3>l4
iE 3-3*
3» 5 3
nicht
gut
^ 3-34
4,61
ab-
genutzt
iE 3
ein
Stück
fehlt
^3%"3%
4,92
Neapolis
Über die Ubication dieses Neapolis vgl. Garrucci S. 118.
Epheubekränzter Kopf einer
Bacchantin r.; am Nacken
der Thvrsus. Perlkreis.
Ebenso, doch vor dem Halse
Nl (aufwärts).
Ebenso, doch sind die bei-
den Buchstaben nicht zu
sehen (der mangelhaften
Erhaltung wegen?)
Ebenso.
NEAfl unter einer grossen
Traube, welche zwischen
zwei Weinblättern hängt.
Einfacher Kreis. (4999-
Fox).
NE An, derselbe Typus. Auf
der Traube ist ein Herold-
stab eingestempelt.
(Rauch. 7649).
NEA, derselbe Typus. Auf
der Traube ist ein Herold-
stab eingestempelt. (Fox .
NE ATT unter einer grossen,
zwischen zwei Weinlaub-
zweigen herabhängenden
Weintraube. Perlkreis.
Ob A oder A, ist unsicher.
6714).
Kopf der Demeter r. mit I NE An (1., abwärts). Grosse
Schleier und Ährenkranz, Ähre; ein Heroldstab ist
wie es scheint. Dahinter auf dieselbe gestempelt.
Nl (abwärts . 7()5° •
Kopf der Demeter r. mit
Schleier und Ährenkranz
(Ohrgehänge , vielleicht
auch Perlschnur . Perl-
kreis.
NEAn (r., aufwärts). Grosse
Ähre mit zwei Blättern.
Einfacher Kreis. Fox
Neapolis. Rubi
I97
iE i-i\
10
2-3
JE 2
JE 2
/R i%-3
^Rli-2^ 1,09
M5
ab-
genutzt
2,04
ab-
genutzt
1,96
1,04
M
1,02
0,83
Bekränzter Kopf der Ar- •:•■!;.■ An 1 , abwärts). Köcher
temis r., am Nacken der mit seinem Bande; Bogen.
Kücher. (Peytrignet .
Vgl. Fiorelli monete inedite Taf. II, 2 und S. 11.
[Ramus mus. reg. Daniae I S. 113 Taf. II, 15 theilt
ein unvollkommen erhaltenes Exemplar der Insel Nea
zu, danach hat es Mionnet angeführt (S. II, 542). Fried-
laender].
Derselbe Kopf, wie es
scheint. Perlkreis.
50
PQ
0 £
Einfacher Kreis. (Rauch).
Delphin r.
NEA
Steuerruder r.
nOA
[28676/21;
Taf. IX, 129.
[In den Annali dell' Instituto 1833 S. 2^4 Nr. 12,
Monumenti I Tafel 57, 12 ist diese Münze von Fontana als
Neapolis Macedoniae publiciert, allein die Fabrik und
die Ähnlichkeit der Kehrseite mit der der Münzen von
Hvrium Apuliae sprechen dafür, dass sie hierher gehört.
Friedlaender].
Vgl. Sallet's Zeitschr. f. Num. VII (1880) S. 2.
Rubastini (Rubi)
Vgl. besonders Garrucci S.
Athenakopf r. (korinthischer PY 1., aufwärts). Ähre mit
Helm ohne Busch) mit zwei Blättern; im Felde r.
lang über den Nacken ein Füllhorn ohne Früchte,
herabhängendem Haar. (5894).
Avellino Rubastinorum num. catal. Taf. IL 1.
Ebenso, am Kessel des Helms
ein achtstrahliger Stern.
Ebenso.
PY 1. im Felde. Ähre mit
zwei Blättern; im Felde r.
ein Füllhorn ohne Früchte.
(28693. B. Friedländer).
Taf. IX, 130.
Avellino a. a. O. Taf. II, 2.
Ebenso, doch ragen aus dem
Füllhorn einige Spitzen
hervor. (Fox).
i98
5.6|iRi*-i*
7 R i%-2
°>73
oxydirt
0,95
oxvdirt
.R 1
0,94
oxvdirt
1,04
Apulia
Herakles r., mit
Beine knieend.
Athenakopf r.; der attische PY oben)
Helm (mit Busch) ist mit dem r. .
würgt den Löwen. 7402
Fox'.
einer Scylla verziert.
Avellino a. a. O. Taf. II, 9. 10.
Ebenso.
Ebenso.
PY (oben. Herakles, mit
beiden Beinen r. knieend,
würgt den Löwen. Hinter
Herakles sind die unteren
Spitzen von zwei (?) nicht
vollständig ausgeprägten
Buchstaben sichtbar, etwa
£{? (Fox).
PY (oben^. Herakles, mit
dem r. Beine r. knieend,
würgt den Löwen. Hinter
Herakles 31, unter der
Gruppe AAloY (374 1875*
Arditi).
Auf dem zweiten Exemplar ist unter der Gruppe
nur AAI///// erhalten. Das bei Garrucci Taf. XCIV, 24
abgebildete Exemplar hat den Namen im Abschnitt ? .
Wahrscheinlich sind die drei bei Avellino a. a. O.
Taf. II, 11 — 13 abgebildeten Münzen nur unvollkommene
Exemplare dieses Typus. Avellino S. 17 f. glaubt in
dem 31 den Namen der benachbarten Stadt Silvium er-
kennen zu können; vgl. indessen Garrucci S. 115.
/R 1
0,41 Stierkopf von vorn; von
/R 1
'3
14 JR
oxvdirt
°,36
0,52
0,46
0,42
den Hörnern hängen
Tänien herab
Avellino a. a. O. Taf. I
Ebenso.
geflügelter
P Blitz, Y
senkrecht
'7540. Fox .
Ebenso, nur sind die Flügel
weniger vollständig ange-
geben, so \? (Peytrignet
Fox).
Leier mit etwas schräger
Querleiste.
Taf. IX.
PY über einem Stierkopl
von vorn , von dessen
Hörnern Tänien herab-
i ängen. Fox .
Avellino a. a. O. Taf. I, 6.
Rubi
99
24-
26
30
M 1
o,43
1
0,41
o,32
• K;-i
0,46
-•^4\-4'
4-4^
41-5
5,J9
6,62
8,27
^4-4',
4M*
6,76
",47
5
7,('4
5,61
[I,33
3W
3-3'
4-4^
3>73
4,i3
4,81
5,59
Zweihenklige Vase mit ho-
hem Fuss zwischen Füll-
horn (1.) und kleinem Ge-
fäss mit einem Henkel (r.).
Im Felde A A A über dem
Füllhorn, A über dem
kleinen Gefäss).
P Y, dazwischen Leier mit
drei Saiten und etwas
schräger Querleiste. (Fox).
Helioskopf von vorn, von
einem grossen Strahlen-
kranz umgeben.
Taf. IX, 132.
(7529-
Ebenso.
Peytrignet).
A.A
Vfr
Fox .
Zuerst bekannt gemacht durch Avellino, ad Ioannem
Jatta de argenteo anecdoto Rubastinorum numo epistola
(Neapel 1844, 40). Vgl. Evans im Numism. chronicle 1889
S.84. ' '
Lorbeerbekränzter Kopf des | PY'f (1. im Felde). Adler
mit ausgebreiteten Flügeln
halb 1. auf dem Blitz ste-
hend. Einfacher Kreis.
(5928. 7 142. B. Friedländer).
Zeus
Perlkreis.
Avellino a a. O. Taf. I, 1
Derselbe Kopf r. , dahinter I Ebenso. (Arditi.
£ Perlkreis. länder).
Avellino a. a. O. Taf. I, 2.
B. Fried-
Derselbe Kopf; dahinter 0, Ebenso
davor eine kleine Mond-
sichel (so gestellt C . Perl-
kreis.
aber
Taf. IX, 133.
Avellino a. a.
besonders die Vs.
O. Taf. I, 3.
oben über
dem einen Flügel des
Adlers eine kleine Mond-
sichel. Einfacher Kreis.
(B. Friedländer. Rauch.
Dannenberg).
Von roher Arbeit,
Bekränzter Kopf des jugend-
lichen Herakles r. Perl-
kreis.
0 r/^
■<
Deckel
das Ganze von einem
Kranze umschlossen.
Rauch. 7455. Fox. 6000).
Der Köcher hat einen
ist mit einem Bande versehen. Auf unseren
Avellino a. a. O. Taf. I, 4.
200
Apulia
33"
36
37-
4'
42-
44
& 3-3i
3-3^
3
3-3%
1 %- 1 %
2
2^-3
3,79
3,75
2,67
3,25
2,98
2,10
1,60
1,46
2,10
1,56
2,7»
2,48
3,28
Exemplaren ist nicht klar, welcher Art der schmale
Kranz ist, mit welchem der etwas porträthaft behandelte
Herakleskopf geschmückt ist.
Ähnlicher Kopf r. Perlkreis.
p n> o -*r
in einem Kranze. (6584.
Prokesch).
Von roher Arbeit, namentlich der Kopf. Auf dem
zweiten Exemplar scheint unter dem Köcher ein kleiner
runder Gegenstand zu sein, vielleicht ein Buchstabe
(CD ödere?).
rpo CE»E (1., aufwärts). Lor-
beerbekränzter, bärtiger
Kopf (des Zeus?) r. Perl-
kreis.
PY (r., abwärts). Stehende
Frau (von vorn, Kopf 1.),
im 1. Arm das Füllhorn,
in der vorgestreckten R.
eine Opferschale. Ein-
facher Kreis.
(B. Friedländer, 2 Ex.
6665. Fox).
Taf. IX, 134.
Avellino a. a. O. Taf. I, 7 — 9 mit unrichtiger Auf-
schrift der Vs. Ebenso giebt Garrucci Taf. XCIV, 31
und S. 115, 31 die Umschrift unrichtig.
Durch zwei unserer Exemplare wird ausser Zweifel
gesetzt, dass zwischen P und C nicht ein Punct, sondern
ein kleines O steht; unklar dagegen bleibt es, ob zwischen
den beiden E das runde Zeichen Buchstabe oder Inter-
punktion ist.
Die Angabe Garrucci's, dass der Kopf »halbkahl«
sei, beruht auf einem Irrthume; auf einigen Exemplaren
(eins davon auch in unserer Sammlung! ist nämlich
durch eine Stempelverletzung der obere Theil des Kopfes
nur unvollkommen ausgeprägt.
Athenakopf r. (korinthischer PYBA r., abwärts; Stehende
Helm mit Busch) mit lang
am Nacken herabhängen-
dem Haar.
Nike, etwas 1. gewendet,
im 1. Arm einen Palm-
zweig, in der vorgestreck-
ten R. eine Opferschale.
7265. 8168. B. Fried?
ander, 2 Ex. Fox .
Avellino a. a. O. Taf. II, 8
Ebenso.
Avellino
PYY r., abwärts). Derselbe
Typus. Rauch. Pev-
trignet. Fox .
O. Taf. II, 6. '
Salapia
20
JE i\-
3
3
JE 4-5
3lr4
JF. 3\
4 fc4h
2,58
2,70
4,46
3,43
7,43
7,12
5,87
Athenakopf r. korinthischer
Helm mit Busch» mit
langem Haar im Nacken;
darüber |C Perlkreis (nur
auf dem ersten Exemplar
sichtbar).
PYBACTEIN^ N (L, auf-
wärts). Eule mit angeleg-
ten Flügeln halb r. (Kopf
von vorn), auf einem Öl-
zweig stehend. Im Felde
r. AI Einfacher Kreis (nur
auf dem ersten Ex. sicht-
bar). (B. Friedender, 2 Ex.
Fox. Peytrignet).
Avellino a. a. O. Taf. II, 10.
Salapia
Vgl. besonders Garrucci S. 113.
AOMYAAR hinter und über
einem r. schreitenden
Pferde.
Delphin r. ; darüber (bei dem
Schweif) O /////, darunter
////A/V/V (Rauch. 7628).
Beide Exemplare sind nur unvollkommen erhalten,
sodass sich nicht entscheiden lässt, ob die Aufschrift der
Vs. vollständig ist. Das erste ist abgebildet und be-
sprochen in Köhne's Zeitschr. f. Münzkunde II (1842)
S. 9 f. und Taf. II, 2.
Vgl. Fiorelli cat. d. mus. Nazionale di Napoli (coli.
Santangelo) S. 22 n. 2051.
R. schreitendes Pferd. Da- Delphin r.; darunter
rüber (beim Ansatz des XENTE//// (Fox).
Schweifes) WD., zwischen
den Beinen Nß N
Mangelhaftes Exemplar. Vgl. Cat. of greek coins
in the Brit. mus., Italy, S. 144, Salapia 4; abgebildet bei
Garrucci Taf. XGIII, 31.
Delphin 1. ; darüber//////-. Wll\
darunter ///tf/VAAM/////
(7629).
R. schreitendes Pferd. Da-
rüber verwischte Schrift-
spuren :'V ; zwischen
den Beinen vielleicht
N f'i M
Mangelhaft erhalten. Vgl. Cat. of greek coins in the
Brit. mus., Italy, S. 144, Salapia 6. Garrucci Taf. XGIII, 33.
202
Apulia
iE 4
JE 4-4%
JE2\-2>
8.g JE 2\
43<~5
'3
5,44
6,80
3>°6
3>°2
3,56
7,10
7,43
ab-
genutzt
R. schreitendes Pferd. Da-
rüber Af'll, unter dem
Bauche A
Delphin 1.; darunter iAAA/^
Fox .
Vgl. Gat. of greek coins in the ßrit. mus., Italv, S. 14
Salapia 6.
R. schreitendes Pferd. Da-
rüber in schräger Zeile
AAIOv, unter dem Bau-
che A
Delphin 1.; darunter f AAAAA
über dem Kopfe sind ei
nige Schriftspuren [M
runter X, wie es scheint
6012).
fAONAiriA (in einer ge- Delphin r. Perlkreis. 745
krümmten Zeile) unter
einem Delphin r.
Vgl. Fiorelli cat. d. mus. Nazionale (coli. Santangej
S. 23 n. 2059, und wohl auch Garrucci Taf. XGII!.
'////U/VUV///// unter einem j Delphin r. Perlkreis.
Delphin r. (Peytrignet, 2 Ex. .
Auf beiden, übrigens mangelhaft erhaltenen Fxem
plaren sieht der vorletzte Buchstabe in der richtige
Stellung fast wie N aus (ob nur zufällig?'. Vgl. Garruä
Taf. XCI11, 39 mit vollständiger Aufschrift WVAPNß
[Ein Exemplar bei Avellino Italiae vet. numisn
S. 103 n. 15; danach bei Mionnet S. I S. 267, 4-7, wo dj
crassiusculus, welches Avellino von der Münze
irrig auf den Delphin bezogen wird. Friedlaende
ZAAAPINftN (r., abwärts).
Bekränzter Apollokopf r.,
am Nacken der Köcher.
nYAAoY unter dem Bauch
eines r. sprengenden Pfer
des; darüber ein Dreizac
r. liegend. 1 1880. Fo:
B. Friedländer).
Taf. IX, 135.
Auf zwei Exemplaren hat das erste Y im Namen de
Ks. die Form Y
Der Kranz des Apollo ist eigentümlich gebildei
er erscheint auf unseren, freilich nicht vollkommene
Exemplaren nur als eine Reihe von aufwärts geriel
spitzen Blättern oder vielmehr Zacken. Garrucci S. 1 1
oben bezeichnet den Kopf als 'testa giovanile coronaj
di canna palustre' und hat den Kücher ganz Übersehei
EAAAPINÜH, sonst ebenso.
Ebenso die Schrift fast gan
erloschen, man sieht ehe
noch Spuren von . AoY
(7*7* ■
Salapia
203
14. .v: 45,-5
!'.-5
7>3°
4,82
beschä-
digt
i-",. JEtf
|S -1' 4'
JE \
5,33
ab-
genutzt
6,77
nicht
gut
5,74
',81
20.
21
2,90
3>'9
^AAAni;\f.n./// vor einem
ähnlichen Kopfe r. mit
einem aus spitzen Blät-
tern bestehenden Diadem
oder Kranze.
unter dem Leibe
TPftAA
NTIOY
eines r. sprengenden Pfer-
des; darüber Palmzweig.
(7391. Rauch).
Es ist nicht unmöglich, dass die Aufschrift der Vs.
auf dem besseren Exemplar *AÄAIFlN-n.///// lautet.
Auf dem einen Exemplar ist die Aufschrift der Ks.
gänzlich verloren; das andere hat den Namen in der
angegebenen Weise, während Friedländer (im Manuscript,
TR.QAA
NTI OZ) darauf las- ^m gleiches Exemplar bei Minervini
osserv. num. Taf. I, 10.
Vereinzelte Schriftspuren
[ZAAAniN.QN] vor dem
lorbeerbekränzten Kopfe
des Zeus r.
[£AAAn]INftN (aufwärts1
vor demselben Kopfe 1.;
dahinter Blitz. Perlkreis.
TTAftTIOY im Abschnitt.
Eber r. rennend; darüber
ein Kranz.
(B. Friedländer. 1245).
riYAAoY im Abschnitt. Eber
r. rennend; darüber Drei-
zack r. liegend. (Gans-
auge).
LorbeerbekrUnzter Kopf des
Zeus 1. Perlkreis, wie es
scheint.
Taf. IX, 136.
Pferd 1. sprengend, darüber
siebenstrahliger Stern;
unter dem Pferde I~A1
(5416).
Ebenso. Perlkreis (nur auf
einem Exemplar sichtbar .
Ebenso, doch hat der Stern
sechs Strahlen und das
Monogramm ist r^l (auf
dem einen Exemplar Vtt).
(6793. B. Friedländer;.
[Ob diese Münzen hierher gehören, ist fraglich.
Mionnet S. I S. 269, 487 hat eine ähnliche. An Panormus
darf man nicht denken ; eher vielleicht an Cyrenaica, wo
Müller Africa I S. 89 und 95 aber nur andere hat. Fried-
laenderI.
204
Apulia
^3
JR4\-4\
M
-OD
nicht
gut
7,l3
45,40
£AA AH I N A.i/1 (abwärts) vor
einem jugendlichen Sa-
tyrkopf' r.; am Nacken,
wie es scheint, das pedum.
Vogel r., wie es scheint, au
einer kleinen Basi
pitell?) stehend; im Feld
1. Spuren eines Zweiges
(28764).
Vgl. Garrucci Taf. XCIII, 37.
Teate (Teanum Apulum)
Über die Namensformen Teate und Teanum vgl
Mommsen im Corpus inscr. Lat. IX S. 6j\ die Münzei
haben nur WVITRIIT (vgl. Friedender osk. Münzei
S.49, 1) und TIATI.
Weiblicher Kopf 1. mit Ohr-
gehänge und einem brei-
ten Band im Haar.
Nackter Knabe r. reitend
Er hat im Haar ein«
Binde, deren Enden ai
seinem Nacken sichtba
sind, und hält mit de
R. einen Kranz der nu
als Zweig erscheint übe
seines Rosses Kopf. Hinte
dem Rücken des Knabei
TIA, zwischen den Vor-
derbeinen des Pferdes T
(also TIATI); im Felde r
A, unter dem Bauche de:
Pferdes ein Delphin r
(6658 .
Taf. IX, 137.
Die Typen dieser Münze sind eine etwas rohe Wieder-
holung der späteren tarentiner Didrachmen mit Jen
Frauenkopfe.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 40, 2 und Taf.
Teate 2. Garrucci Taf. XCII, 2.
Vl
Bekränzter Kopf des Zeus r.
Perlkreis.
Nu mm us
Tl ATI 1., aufwärts. Adlei
mit ausgebreiteten Flügelr
r. [auf einem Blitz ste-
hend]. Im Felde r. N
facher Kreis. 10
Der Kranz des Zeuskopfes ist nicht recht deutlich
wird aber wohl, wie auf der folgenden Münze.
Eichenkranz sein.
Über das N vgl. Friedländer a. a. 0. S. 50.
Teate
205
JE 9
20,21
20,54
beide
voll-
kommen
S!
!5,33
H,34
ab-
genutzt
äE6£-6|
15,62
■v- 7h
2i,47
m\-7\
n,4'
JE 6i-7
6|-7
20,77
14,12
Eichenbekränzter Kopf des
Zeus r. Perlkreis.
TIATI (r., abwärts). Adler
mit ausgespannten Flügeln
halb r. auf einem Blitz
stehend. Im Felde r. N
mit darüber befindlichem
achtstrahligen Stern. Ein-
facher Kreis. (7246. Fox).
Taf. IX, 138.
Vgl. Friedländer osk. Münzen S. 50, 4 und Taf. VII,
Teate 4, wo der Zeuskopf irrig als lorbeerbekränzt be-
zeichnet und abgebildet wird ; ebenso bei Garrucci
Taf. XCII, 11.
Quincunx
Kopf der Athena (korin-
thischer Helm mit Busch)
r. mit Ohrgehänge und
lang über den Nacken
herabhängendem Haar.
Darüber • • • • • Perl-
kreis.
TIATI aufwärts! hinter einer
Eule, die mit angelegten
Flügeln halb r. Kopf von
vom) auf einem korin-
thischen Gapitell steht.
Im Felde r. achtstrahliger
Stern und
Einfacher
Kreis. (4975. Biron).
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 51, 5 und Taf. VII, Teate 5.
Ebenso, doch befindet sich
auf dem Helm eine un-
deutliche Verzierung.
Perlkreis nicht sichtbar.
Kopf der Athena (korinthi-
scher Helm mit Busch r.
mit Ohrgehänge, Halsband
und lang am Nacken
herabhängendem Haar. I
Unter dem Halse eine |
kleine Kugel. Perlkreis. |
Ebenso; die kleine Kugel
unter dem Halse ist auch
hier vorhanden, wenn
auch weniger deutlich.
7 Athenakopf r. korinthischer
Helm mit Busch). Perl-
kreis nur auf einem Ex
sichtbar).
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 51,
Ebenso, doch statt des Sterns
eine Mondsichel. (Fox).
[T]IATI (aufwärts) hinter
einer Eule, welche mit
angelegten Flügeln halb r.
Kopf von vorn» auf einem
Stabe steht. Darunter
[••]••• Einfacher Kreis.
Fox .
TIATI, sonst ebenso (hier
• (1329)-
Ebenso. Beger thes.Pal.r
th. Br. I, 316. 1543 .
und Taf. VII , Teate 6.
20Ö
Apuli
IQ
JE5±-6
8,76
ab-
genutzt
JEsh-6
5^-6
11 ,63
»3,30
«4*-4%
4k
5,6l
etwas
ab-
gerieben
5,60
4
7,47
0,04
ab-
gerieben
6,23
ab-
genutzt
^4%-5
6, 1 2
6,90
iE 3
etwas
beschä-
digt
Triens
Athenakopf r. (korinthischer TIATI aufwärts) hinter einei
Perl- Eule, welche mit ange-
Helm mit Busch).
kreis.
legten Flügeln halb r
(Kopf von vorn auf" einen
Stabe steht. Darunter
• •••, im Felde r. K Ein-
facher Kreis. (17941). I
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 51, 7.
Quadrans
Athenakopf r. (korinthischer 1 TIATI hinter derselben Eule
Einfachei
1330).
Helm mit Busch) mit Unten
langem, in der Mitte ge- Kreis. (7249.
knüpftem Haarzopf.
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 51, 8 und Taf. VII, Teate 8
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch . Perl-
kreis.
TIATI hinter derselben Eule
welche auf einem Stabe
steht, der r. mit einen:
Zweige verbunden ist
Darunter ••• Einfachei
Kreis. (B. Friedländer
17940.
Sexta ns
TIATI hinter derselben Eule.
welche auf einem kurzen
Stabe steht. Darunter ••
Einfacher Kreis.
7250. Rauch .
Auf dem dritten Ex. Spuren eines älteren Gepräges.
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 52, 9 und Taf. VI I , Teate 9.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch) mit
langem, in der Mitte ge-
knüpftem Haarzopf. Perl-
kreis.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch . Perl-
TIATI hinter derselben Eule,
welche auf einem kurzen
Stabe steht. Unten • • .
im Felde r. X Einfacher
Kreis. B. Friedländer,
2 I
Vgl. Friedländer a.a.O. S. 52, 10 und Taf. VII, Teate 10.
Garrucci S. 108, 15 — 16 sieht in dem Buchstaben $ grie-
chisches Sigma die Bezeichnung des Sextans.
Uncia
Athenakopf r. korinthischer TIATI hinter derselben !
Helm mit Busch . Perl- welche auf einem kurzen
kreis. Stabe steht. Unten » Ein-
facher Kreis. (B. Fried-
länder).
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 52, 1 1 und Taf. VII, Teate 1 1 .
Teate
207
6,60
ab-
genutzt
Uncia?
4,35
ab-
genutzt
n>73
gut
10,75
oxydirt
"3,55
745
6,35
etwas
ab-
genutzt
Tl ATI Dieselbe Eule.
Peytrignet .
Athenakopf r. mit dem
attischen Helm mit
Busch). Perlkreis.
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 53, 12 und Taf. VII, 12
(Aufschrift unvollständig).
Ebenso.
Tl [
e
sehen'
r] Ebenso (worauf
die Eule steht, ist nicht zu
Fox).
Triens
Kopf des bärtigen Herakles
r. mit dem Löwenfell be-
deckt, das am Halse ge-
knüpft ist. Perlkreis.
Taf. IX, 139.
Vgl. Friedländer a. a. O.
Ebenso. Perlkreis
sichtbar.
Vgl. Friedländer
nicht
(.).
TIATI oben). Löwer.; da-
rüber r. liegende Keule
(über der Keule die Auf-
schrift), unter dem Bauche
des Löwen neunstrahliger
Stern. Im Abschnitt ••••
(7248. Fox).
S. 53, 13 und Taf. VII, 13.
TIATI (oben). Löwe r.; da-
rüber r. liegende Keule
und Mondsichel die Auf-
schrift über der Keule).
Im Abschnitt • • • • Un-
deutlicher Kreis. (7633).
S. 53» »3-
Quadrans
Lorbeerbekränzter Kopf des TIATI (1. oben. Poseidon
Poseidon Zeus? r. Perl- j (Taras?), bärtig, auf einem
kreis. Delphin 1. reitend ^der
sitzend? , hält mit der L.
den Dreizack, in der aus-
gestreckten R. ein zwei-
henkliges Gefäss. Unter
dem Delphin • • • Ein-
facher Kreis. (7632. 7247 .
Vgl. Friedländer a. a. O. S. 53, 14 und Taf. VII, 14.
208
Apulia
2-3
4-5
JE 6-6\
!3>96
ab-
genutzt
& b'bk
12,4s
b\
IO,ÖO
be-
schädigt
1 iE 4
6,5*
4-44
4,92
iE 2^
2,8 I
1%:
•,75
Ve n u s i a
Das aes grave von Venusia s. oben S. 28.
Über Venusia vgl. besonders Garrucci S. 114.
Die Münzen sind nach dem Styl geordnet, welch
das Gewicht entspricht.
Erste Reihe: Trientalfuss
Quadrans
1 3,96 Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus 1.; darunter \£", da-
hinter
Drei mit den convexen Sei-
ten einander berührende
Mondsicheln, in jeder ein
grosser zwölfstrahliger
Stern. (Rauch).
Die Exemplare bei Carelli Taf. LXXXIX, 6, Garrucci
Taf. XCIV, 12 und Cat. of greek coins in the Brit. mus..
Italy, S. 150, 12 haben das \£ nicht.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch) mit
langem Haar im Nacken;
darüber • •
Sextans
\E zwischen
zwei nach un-
ten gerichteten Delphinen
(7256- 7I56)-
Uncia
Brustbild des jugendlichen
Herakles r. mit dem Lö-
wenfell bedeckt; er hält
mit der R. die Keule ge-
schultert (der ganze r. Arm
ist dargestellt). Im Felde
r. • Perlkreis.
Taf. IX, 140.
Der Typus der Ks. rindet sich ähnlich auf der Mü
von Mateolum (?) S. 195 n. 1 — 4.
\E vor einem 1. sitzender
Löwen (Kopf von vorn),
der mit der r. Vorder-
tatze eine Lanze im Ra-
chen hält. Einfacher Kreis,
wie es scheint.
Fox.
Semuncia
Eberkopf 1., darüber S Perl-
kreis.
Eule mit angelegten Flügclr
halb r. Kopf von vorn au
einem Ölzweig stehend
im Felde 1. \E Einfach«
Kreis. 7260. Fox .
Vgl. Garrucci Taf. XCIV, 20.
Venusia
209
Zweite Reihe: Zweiunzen- und Unzenfuss
Doppelas
JE
io^-i 1
42,52
Die Dioskuren (Spitzhüte,
flatternde Mäntel) mit ein-
gelegten Lanzen r. spren-
gend. Unter den Pferden
G-A-Q Einfacher Kreis.
(Fox).
Brustbild des jugendlichen
Herakles r. mit dem Lö-
wenfell bedeckt; er hält
mit der R. die Keule ge-
schultert (der ganze r. Arm
ist dargestellt). Im Felde
1. \£, r. N • If Perlkreis.
Auf der Vs. stand N-Il, d. h. nummi II; vgl. Garrucci
Taf. XCIV, 8. Der erste Buchstabe auf der Ks. ist auf
unserem Exemplar sicher G (Garrucci a. a. O. giebt C),
obwohl er durch einen eingeschlagenen undeutlichen
Gegenstempel verletzt wurde.
As
9. .^9^-10 29,0 Kopf des Dionysos r. mit | Dionysos (?), 1. auf einem
9h
29,96
Epheu und Bändern be
kränzt; dahinter \£ Perl
kreis (nur auf dem ersten
Exemplar sichtbar).
Felsblock sitzend (derselbe
ist nach Art eines Sessels
profilirt) , mit kurzem Ge-
wände und mit Stiefeln,
hält in der L. den mit
Bändern geschmückten
Thyrsus, in der vorge-
Antike Münzen. Bd. III
»4
210
Apulia
12-
»4
«5-
■7
21
jE8
streckten R. eine grosse
Traube. Im Felde r. N*l
(aufwärts). EinfacherKreis.
(5154. Fox.
Die von Garrucci S. 114, 9-10 gegebene Beschreibung
enthält mancherlei Unrichtigkeiten; richtig scheint aber
zu sein, dass die sitzende Figur den rechten P\iss auf
einen Stein stützt.
22,0
am
Rande
beschä-
digt
JE7k-8
7h
7
JE 5-5*
5h~6
6
JE 6%
6-6\
M
I2>5
!3>33
oxydirt
6,21
4,50
5>»?
oxydirt
11,67
9>95
7,10
ab-
genutzt
9^6
Derselbe Kopf, doch ist der
Epheukranz anders be-
handelt; dahinter \E
Ebenso; Dionysos scheint
mit dem Epheukranz ge-
schmückt zu sein. Der
Felsblock ist hier sehr
deutlich, aber nicht pro-
filirt. (Fox).
Quincunx
15,61 Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeusl.; dahinter • Perl-
kreis.
Taf. IX, 141.
Adler mit ausgebreiteten
Flügeln halb 1. auf einem
Blitz stehend; davor ^fi
Einfacher Kreis. (7613.
Fox. B. Friedländer .
Quadrans
Kopf (fast Brustbild) der
Hera 1. mit Diadem und
Ohrgehänge, das Hinter-
haupt verschleiert. Vor
dem Halse \f, im Felde r.
Perlkreis, wie es
scheint.
Taf. IX, 142.
Um einen Punkt drei mit den
convexen Seiten einander
zugekehrte Mondsicheln,
in jeder ein grosser zwölf-
strahliger Stern. Ein-
facher Kreis. 00 10.
B. Friedländer. Fox).
Ebenso. (28035. B. Fried-
länder. 17060. 7259).
Ebenso, nur scheint das
Ohrgehänge zu fehlen und
das Diadem ist undeutlich.
Perlkreis.
Die beiden letzten Exemplare haben auf der Ks
Spuren von Verprägung (oder Umprägung?).
Venusia
211
22-
.K 4-5
5-5'
4'
4* -4*
4* "4*
LE44-5J
3^
5,4o
voll-
kom-
men
4,80
5,40
5,38
5,9°
etwas
ab-
genutzt
4,96
2Ö7
2,68
Sextans
Athenakopf 1. (korinthischer
Helm mit Busch) mit lang
am Nacken herabwallen-
dem Haar. Oben • • Perl-
kreis.
Eule mit angelegten Flügeln
halb 1. auf einem Palm-
zweig stehend (Kopf von
vorn). Im Felder. NE Ein-
facher Kreis. (7258. 7620.
B. Friedländer. Fox.
Rauch).
Auf einigen Exemplaren scheint Athena Ohrgehänge
zu tragen.
Ebenso. | Ebenso. (Rauch).
Dieses Exemplar ist auf einen römischen Triens-
geprägt. Man sieht unter der prora nur zufällig nicht
mehr als eine Kugel; allein das lange, zusammengebun-
dene Haar des r. gewendeten Kopfes auf der anderen Seite
zeigt, dass es ein Athenakopf, das Stück also ein triens war.
Uncia
Lorbeerbekränzter Kopf des
bärtigen Herakles 1. Unter
dem Halse •, im Felde
r. Keule (senkrecht). Perl-
kreis.
\E vor einem 1. sitzenden
Löwen (Kopf von vorn),
der mit der r. Vordertatze
. eine Lanze im Rachen
hält. Einfacher Kreis.
(9203. B. Friedländer).
Über den Typus der Ks. vgl. oben n. 4. 5.
30 JE 4
Nach anderem Fuss geprägte Stücke
Sescuncia
Büste des Helios von vorn Mondsichel, darin grosser
mit grossem Strahlen-
kranz. Das Gewand ist
auf der Brust geknüpft.
Perlkreis.
Stern. Unten • S VF
(525/1875)-
Vgl. Garrucci S. 115, 16.
Unser Exemplar ist geprägt auf die grosse Uncia
von Venusia (Heraklesbüste mit geschulterter Keule —
sitzender Löwe); von dem ursprünglichen Typus haben
sich erhalten: \£ an der Schulter des Helios und der
Heraklesarm mit Keule nebst • auf der Kehrseite.
31 JE 3I-4 3,95 Dieselbe Münze, geprägt auf eine Münze der Brettier
(Kopf der Nike — blitzschleudernder Zeus, davor Füll-
horn). (Peytrignet).
212
Calabria
32
33
JE2h
2,02
JE 2
1,61
etwas
ab-
genutzt
^4-4*
4,9*
! 4%-5
4h
5,42
beschä-
digt
6,07
& 4%-5
4,84
etwas
ab-
genutzt
^ 3^-4
4Ö7
etwas
ab-
genutzt
,E 3^-4
3,81
Semis
Kopf des Hermes r. mit Ein Flügelstiefel 1., darüber
dem Flügelhut, etwas Ge
wand am Halse. Perl
kreis.
\£"; 1. Heroldstab mit da-
vor befindlichem S Ein-
facher Kreis. 6441 .
Taschenkrebs.
Perlkreis.
darunter \£ Frosch, von oben gesehen
Undeutlicher Kreis. 7160
CALABRIA
Azetini
Vgl. Garrucci S. 1 16.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mitBusch^ mit Ohr-
gehänge, Halsreif und in
der Mitte geknüpftem
Haarzopf. Auf dem Kessel
des Helms ein Stern. Perl-
kreis (nur auf dem ersten
Exemplar sichtbar).
AIETINftN (in einer fast
geraden Zeile, 1. aufwärts .
Eule mit angelegten Flü-
geln, welche halb r. Kopf
von vorn) auf einem ioni-
schen Gapitell ;mit einem
Theil des cannellirten
S'äulenschaftes) steht, von
dem ein grosser Ölzweig
ausgeht. Einfacher K
(^922. Dannenberg. 1
Taf. X, 143.
Die beiden ersten Exemplare aus demselben Stempel.
Ebenso, doch sind Ohrge-
hänge, Halsreif und Stern
nicht zu erkennen.
Ebenso, der Halsreif ist
sichtbar.
AIETI Nfl[N], ebenso.( 1 2 106)
AIETINHN halbkreisförmig
hinter demselben Typus.
Einfacher Kreis. 7740 .
Adler mit
Flügeln r
stehend.
ausgespannten
auf einem Blitz
Perlkreis.
AieTINHN (1., abw
Grosse Gerstenähre mit
einem Blatt r.). Einfach
Kreis. (12107).
'
Azetini. Brundisium
SJE 3-3%:
3*"4 '
4,12
3,86
Ebenso.
9 JE i-i% 1,62
I etwas
genutzt
JE 7
16,90
AI ETI (1., abwärts) in
schräger Linie längs der-
selben Ähre. Einfacher
Kreis. (5855. Ohne Be-
zeichnung).
Kammmuschel
licher Kreis.
Undeut-
Dreizack r.
A Kranz
Delphin r.
(Peytrignet).
Vgl. Garrucci Taf. XCV, 4 und Carelli Taf. C, 5, wo
unter dem Delphin AIETI steht. Auf unserem, auch
sonst mangelhaft erhaltenen Exemplar ist die betreffende
Stelle nicht ausgeprägt.
Brundisium
Über die Ableitung des Namens Brundisium vgl.
Mommsen im Corpus inscr. Lat. IX S. 8, wo auch das
Münzwesen dieser Stadt kurz besprochen wird.
Über die Bedeutung der Werthzeichen auf
Münzen von Brundisium vgl. Garrucci S. 121.
den
Zuerst sind die Münzen der schweren Reihe be-
schrieben, dann die der leichten, zuletzt die mit Be-
amtennamen.
Schwere Reihe
Sextans
Lorbeerbekränzter Kopf
des Poseidon (ohne Hals)
r. Dahinter eine kleine
schwebende Nike mit er-
hobenem Kranze r., unter
derselben, wie es scheint,
• Perlkreis.
Taf. X, 144.
2 JE 6\-j 15,0 'Derselbe Kopf r. ; dahinter
genutzt
dieselbe Nike mit er-
hobenem Kranze, unter
derselben Dreizack. Unter
dem Poseidonkopfe • •
BR VN unter einem nackten
jugendlichen Heros, der
1. auf einem Delphin rei-
tet; im 1. Arm hält er eine
grosse Leier, auf der aus-
gestreckten R. eine kleine,
ihn bekränzende Nike.
Unten •• (9186).
Ebenso. (Fox).
214
Calabria
3 JE 6|-7 15,57
sehr
schlecht
4- 5 ^5**5*
i 5'r6
9>°7
& 5~5h
JE4
ab-
genutzt
3,58
etwas
be-
schädigt
JE 6-6]
2,85
Derselbe Kopf des Poseidon
(ohne Hals) r., darunter
• • L. im Felde Dreizack.
Ebenso, nur scheint hier der
Heros in der ausgestreck-
ten R. statt der "Nike et-
was anderes zu haben
(Vase?). (Rauch).
Uncia
Derselbe Kopf r., darunter •
L. im Felde kleine r.
schwebende Nike mit er-
hobenem Kranze, unter
derselben Dreizack. Perl- j
kreis.
Derselbe Kopf r., darunter •
Ob 1. im Felde etwas war,
ist nicht zu erkennen.
Derselbe Kopf r. ; dahinter
kleine r. schwebende Nike
mit erhobenem Kranze,
darunter •, wie es scheint.
BR VN unter einem nackten
jugendlichen Heros, der
1. auf einem Delphin rei-
tet; im 1. Arm hat er ein
Füllhorn, auf der ausge-
streckten R. eine kleine,
ihn bekränzende Nike.
Im Felde r. Keule senk-
recht). Unten • Einfacher
Kreis. (Pfau. Gansai
BR VN unter demselben He-
ros, der 1. auf einem Del-
phin reitet; im 1. Arm hat
er eine' Leier, in der aus-
gestreckten R. eine zwei-
henklige Vase. Unten •
Einfacher Kreis. Rauch .
BR VN unter demselben He-
ros, der 1. auf einem Del-
phin reitet; im 1. Arm hat
er eine grosse Leier, auf
der ausgestreckten R. eine
kleine, ihn bekränzende
Nike. Im Felde r. acht-
strahliger Stern. Unten
die Spuren von • Ein-
facher Kreis. Fox .
II. Leichte Reihe
Semis
Lorbeer(?)bekränzter Kopf BR VN unter einem nackten
des Poseidon (ohne Hals;
r., dahinter kleine ihn be-
kränzende Nike und Drei-
jugendlichen Heros, der
auf einem Delphin reitet;
er hat im 1. Arm eine
grosse Leier, auf der aus-
gestreckten R. eine kleine,
ihn bekränzende Nike. Im
Felde r. S Einfacher
Kreis. (Rauch .
Brundisium
215
jäs ('»-(i1. 12,26 Lorbeerbekränzter Kopf des
4i
JE 5
5Sh
etwas
ab-
genutzt
7,39
7,89
r-4-LE 4-4*5
18 4
4~4*
4-4^
19 iE 5
20 Ä3V-3*
7,H
6,87
747
740
^77
6,81
5,68
0,70
ab-
genutzt
3,28
21 ^3*-3* 5>Q2
Ebenso. (B. Friedländer).
Poseidon r. (mit Hals und
von anderem Styl); dahin-
ter, wie es scheint, nur
die kleine, ihn bekrän-
zende Nike. Unter dem
Halse ^ Perlkreis.
Lorbeerbekränzter Kopf des Ebenso. (Fox. 19597)-
Poseidon r. ; dahinter klei-
ne, ihn bekränzende Nike
und Dreizack; unter dem
Halse v/% Perlkreis.
Die beiden Exemplare von verschiedenem Styl.
Ebenso. IBRVN, sonst ebenso.
(B. Friedländer. Fox).
Die beiden Exemplare von verschiedenem Styl auf
dem zweiten scheint der Perlkreis auf der Vs. zu fehlen;
auf der Ks. kein Kreis).
Ebenso. Ebenso, mit BRVN oder
BR VN (B Eriedländer,
2 Ex. 133. 1270. Fox).
Exemplare verschiedenen Styls, bei denen wegen
mangelhafter Prägung die Beizeichen auf der Vs. nur
zum Theil oder gar nicht sichtbar sind.
Triens
Lorbeerbekränzter Kopf des !
Poseidon r. (ohne Hals
mit denselben Beizeichen, j
wie es scheint; unten ••••
Perlkreis.
BR VN unter demselben
Typus. Unten •••• Ein-
facher Kreis. (Ohne Be-
zeichnung).
Lorbeerbekränzter Kopf des Ebenso. (Gansauge)
Poseidon r. (mit Hals und
von anderem Styl), dahin-
ter kleine, ihn bekränzen-
de Nike r. und Dreizack;
unter dem Halse • • • •
Einfacher Kreis.
Ebenso. Undeutlicher Kreis. ' Ebenso, aber Perlkreis.
(9187:
2l6
Calabria
4-5
4-4^
^ 3^
iE 33<
33<-4
*- 3
JE 3
iE A
JE 2k
6,90
6,92
6,65
etwas
ab-
genutzt
3,18
Quadrans
32 JEi%-i\ 0,99
Der Poseidonkopf ohne Hals
r. mit denselben Beizei-
chen; unten ••• Perl-
kreis.
Der Poseidonkopf mit Hals,
sonst ebenso.
BR VN unter demselben"
Typus des 1. auf dem Del-
phin reitenden Heros mit
Leier und Nike; . unten.
• • • Einfacher Kreis.
(Rauch. 5856. Fox).
Ebenso. (Fox .
Sextans
4,49 ' Der Poseidonkopf ohneHals
4,32 mit denselben Beizeichen;
unten • • Perlkreis.
2,04 Der Poseidonkopf mit Hals,
sonst ebenso. Einfacher
Kreis.
2,76
Ebenso, aber Perlkreis.
2,52 Ebenso.
2,85 Derselbe Kopf r. ob mit
klar), dahinter die kleine,
ihn bekränzende Nike,
unten • • (der Dreizack
scheint zu fehlen). Un-
deutlicher Kreis.
Ebenso, doch unten ••
| Peytrignet. Fox).
Ebenso. (28775'
Ebenso. (Fox).
Ebenso, doch ist das Werth-
zeichen nicht zu sehen
(ob nur zufallig?). (RauchjQ
Ebenso (hier mit • • , doch
ist 1. im Felde eine Traube
(oder Blatt?). 9188).
Semuncia
Derselbe Kopf r. (mit Hals),
dahinter Spuren der klei-
nen, ihn bekränzenden
Nike. Perlkreis.
Taf. X, 145.
Vgl. Garrucci Taf. XCVI
Zweig im 1. Arm hat.
BR VN unter demselben 1.
auf dem Delphin reitendeif
Heros. Im 1. Arm hat er
einen undeutlichen Gegen*
stand (nicht Leier, viel-,
leicht Zweig), auf der
ausgestreckten R. die ihn-
bekränzende Nike. Im
Felde r. das Zeichen der
Semuncia S Einfache?
Kreis. (F<
37
7, wo der Heros
Brundisium
2 I
W
34. JE4I
35 5
8,15
be-
schädigt
9,39
36 JE 5
37
38
&4h
Nike, halb r. stehend, be- Delphin 1., darüber U, da-
festigt mit der R. eine runter BRVN Einfacher
Binde an einem Palm- Kreis. Fox),
zweig, den sie wohl mit
der L. hält. Perlkreis.
Taf. X, 146.
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 155, 8.
III. Mit Beamtennamen
Diese Münzen sind alle von roher Arbeit.
Semis
Lorbeerbekränzter Kopf des BRVN unter einem nackten
Poseidon r., dahinter klei- Heros, der r. auf einem
Delphin reitet und die
Leier spielt. Hinter ihm
schwebt eine kleine Nike,
ihn bekränzend. Hinter
dem Rücken des Heros
CARB (aufwärts), im Felde
r. S Undeutlicher Kreis.
5128. Fox).
Friedländer las den Namen OARR und das bei Ca-
relli Taf. CXX, 23 abgebildete Exemplar giebt ARR. Auf
einem unserer Exemplare ist die Schrift undeutlich, das
andere aber hat zweifellos CARB, also wohl C. Arb
9,38
ne, ihn bekränzende Nike,
Dreizack und ^ (letzteres
unter dem Halse). Perl-
kreis.
M'BIT (aufwärts) vor dem- BRVN unter dem nackten,
selben Kopfe mit densel- auf einem Delphin 1. rei-
ben Beizeichen und
unter dem Halse.
tenden Heros; im 1. Arm
hat er eine grosse Leier,
auf der ausgestreckten R.
eine kleine, ihn bekrän-
zende Nike. Im Felde
r. S (Fox).
6,01 Ebenso, doch sind die Bei- ' BRVN, sonst ebenso.
oxydirt
zeichen nicht zur Aus-
prägung gekommen.
JE 4 5,25
oxydirt
Peytrignet).
Lorbeerbekränzter Kopf des BRVN unter demselben Ty-
pus. Links Rest von
Schrift, wie es scheint,
Poseidon r., dahinter klei-
ne, ihn bekränzende Nike,
Dreizack und v/> (letzteres
unter dem Halse .
A Im Felde r.
(Prokesch .
2l8
Calabria
39 K 3h 4,69
40 JE j\
öf)
Quadrans
C-/9* aufwärts vor demsel- BR VN unter demselben
ben Kopfe; unter dem Typus des 1. auf dem Del-
Halse • • • Perlkreis, phin reitenden Heros mit
Leier und Nike. Unten
••• 9190
Ob hinter dem Kopfe die gewöhnlichen Beizeichen
waren, ist nicht zu erkennen.
M-BIT aufwärts vor demsel-
ben Kopfe, hinter welchem
die bekränzende Nike (?)
und Dreizack. Unter dem
Halse • • • Perlkreis.
BRVN unter demselben T;
pus. Unten • • •
Butuntum
JE 5
6,26 I Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch) mit lan-
gem, in der Mitte geknüpf-
tem Haarzopf, Ohrge-
hänge (?) und Halsband.
Auf dem Helm undeut-
liche Verzierung (Schlan-
ge?). Perlkreis.
2 JE 5
3-4
5,7°
5,05
Athenakopf r. 'korinthischer
Helm mit Busch). Perl-
kreis.
0 Grosse Gersten- ^
|- ähre mit zwei z
>■ Blättclien -
GQ H
Einfacher Kreis
0 Grosse Gersten- ^
\- ähre mit zwei z
> Blättchen
Perlkreis. (7651).
Von roher Arbeit, wie die zwei folgenden.
Ebenso.
& 5-5* 7,97
6 JE 4-4if 7,48
Grosse Gersten-
ähre mit vier
Blättchen
Die Schrift in gekrümmt
Zeilen. 17393. Fox.
Ebenso. Kein Perlkreis •;.;! Grosse Gersten- cd
sichtbar. Z ähre mit zwei ^
Blättchen 0
Perlkreis. Pfau .
Catalog Pfau S. 21 mit irriger Lesung.
Athenakopf (korinthischer
Helm mit Busch r.. viel-
leicht mit Halsband.
Perlkreis.
Grosse Gersten-
ähre mit zwei
Blättchen
(Peytrignet
Butuntum. Orra
2I9
4,10 Kammmuschel. Perlki
BYTONTIN£2N (unten im
Bogen). Knabe, auf einem
Delphin 1. reitend, hält mit
der L. eine Keule (?) ge-
schultert, in der ausge-
streckten R., wie es
scheint, eine zweihenklige
Vase.
(7392
3-3^ 3,95 Ebenso.
1 1_ I1
J 2 4 J
4,48
4
4,14
4
4,26
3-31
2,79
.-3ff
2,25
-2
- ö 5
, (
2,48
Ebenso.
9,07
8,85
oxydirt
IO,62
[B]Y TON TIN ' unter
dem Kopfe des Delphins
beginnend). Derselbe Ty-
pus, die zweihenklige Vase
ist deutlich. (Ohne Be-
zeichnung.
BYToN
Tl NGN
Typus. Einfacher Kreis,
(B. Friedländer. Fox.
7264 •
unter demselben
Eule mit angelegten Flügeln z , u Z
halb r. Kopf von vorn ° 3 3 g CJ
auf einem Zweig stehend. v ^"P2 —
Perlkreis. oo »"
Einfacher Kreis.
,500 '1872. Rauch.
Pevtrignet. 7052.
Auf einem Exemplar hat das ß die Form Q.
9596-
Orra
[Eine überaus grosse Menge von Münzen dieser
Stadt habe ich in der erzbischöflichen Sammlung von
Brindisi gesehen. Friedlaender].
Über Orra vgl. besonders Garrucci S. 120.
Semis
Kopf des jugendlichen He-
rakles r. mit dem Löwen-
fell bedeckt, das am Halse
geknüpft ist. Unter dem
Halse ^ Perlkreis.
ORRA
Blitz mit vier
Flügeln (liegend)
rop
Einfacher Kreis. (66j6.
1331. Fox.
Das zweite R in Orra hat auf einem Exemplar die
Form R. Durch das beiderseits wiederholte Zeichen S
(=£?) wird der Semis bezeichnet.
220
Calabria
Quadrans
4-5
6. 7
33<-4
5,50 Derselbe Kopf des jugend- j
oxydirt liehen Herakles r., unter !
5>°5 ; dem Halse • • • Perlkreis,
genutzt
JE4
ORPA
Derselbe Blitz
rop
Einfacher Kreis.
Ohne Bezeichnung)
.91 9*
Quincunx
^3^-4
3>h
4,37 Kopf der Aphrodite (oder
4,41 Hera r. mit Diadem und
Kranz, Ohrgehänge und
Halsband. An der Schul-
ter Gewand. Hinter dem
Kopfe ragt das schräg
gestellte Scepter hervor.
Perlkreis.
Garrucci Taf.XGVI, 23
einer Lanze.
4,87
4,9
^3
oRRA (r., aufwärts). Leier
spielender Eros, r. schrei
tend; am r. Fussknöch€
hat er einen Ring. Ir
•
Felde 1. • Einfache
Kreis. (9196. Fox.
verwechselt das Scepter mi
Ahnlicher Kopf r., doch viel oRRa, sonst ebenso
roher ausgeführt, ohne Ring am Fusse des Ero
Diadem. Das Scepter ist nicht zu sehen . (Fos
wohl auch vorhanden.
Undeutlicher Kreis.
5879)-
Quadrans
2>73
3,o
Kopf der Aphrodite (oder
Hera) r. mit Diadem und
Kranz, Ohrgehänge und
Halsband. An der Schul-
ter Gewand. Hinter dem
Kopfe ragt das schräg I
gestellte Scepter hervor.
Perlkreis.
ORRA und darunter ••
r. im Felde. Eros, r. schrei
tend, hält mit beiden er
hobenen Händen ein*
lange Binde; an jeden
Fussknöchel ist ein Rim
sichtbar. Einfacher Kreis
(9197. Fox).
Orra
221
j JE 3
3,10
beschä-
digt
^4-5
4l
iO,75
7,60 1
ver-
dorben
JE4
6,0
etwas
ab-
genutzt
R-hh-zk
4,34
JE3-ti
4,25
JE3
beschä-
digt
&3h~3k
3,75
ab-
genutzt
JE2-1\
2
! 2_2%
V3
2,15
',65
Sextans
Derselbe Kopf r. ; auch hier OR
das schräg gestellte Scep-
ter. Perlkreis.
RA Taube, r. fliegend,
hält mit den Krallen einen
Kranz (zu beiden Seiten
desselben ist die Aufschrift
vertheilt). Unten • • Ein-
facher Kreis. (Fox. Gans-
auge\
Quincunx
[0,75 Jugendlicher Kopf r. mit
einem mit drei Büschen
und einer Feder versehe-
nen Helm. Unter dem
Halse AA, wie es scheint.
Perlkreis.
Ebenso.
ORRA (r., schräg abwärts).
Adler mit ausgespannten
Flügeln r. auf einem Blitz
stehend. Unten • • • • •
(21404. Fox).
oR im Felder., sonst ebenso
aber roher). (6004).
Die folgenden Münzen sind von roher, zum Theil
sehr roher Arbeit.
Jugendlicher Kopf r. mit
einem kegelförmigen
Helm (mit Busch). Hinter
dem Halse AA (schräg).
Ebenso, doch hier AA
Ebenso, die Stelle am Halse
ist nicht ausgeprägt.
oRRA (in schräger Linie)
über einem Adler mit an-
gelegten Flügeln, welcher
r. auf einem Blitz steht.
(Arditi.
Ebenso. (Fox).
oRRA, sonst ebenso.
(Fox.
Ebenso, die Buchstaben i o[R] RA, sonst ebenso,
sind undeutlich (|A) (Rauch.
Derselbe Kopf r. Unter dem O R (schräg über einem Adler
Halse AA mit angelegten Flügeln,
der, den Kopf zurückwen-
dend, r. auf einem Blitz
steht. 17621. Fox, 2 Ex.).
Die Buchstaben unter dem Halse sind nur auf einem
Exemplar deutlich.
222 Calabria
i
24 iE i%-2 1,19 Derselbe Kopf r. Unter dem oR über einem Adler mit
beschä- Halse undeutliche Buch- angelegten Flügeln, wel-
lgt j stabenspuren. eher r. auf einem Blitz
steht, i 18137).
Vgl. Garrucci Taf.XGVI, 18.
Tarentum
[Die gewöhnlichen Didrachmen mit dem Reiter sind von zweierlei
Gewicht. Ich habe dies zuerst gefunden und die Münzen der Königl.
Sammlung nach dem Gewicht gesondert, aber diese Bemerkung ist auch,
ohne mich zu erwähnen, bereits gedruckt worden, worauf jedoch wenig
ankommt. Die schwereren Stücke wiegen bis 8,02 Gramm (die Exemplare
der Königl. Sammlung und die von Mionnet gewogenen der Pariser . Die
Stücke der leichteren Art wiegen kaum über 6,59 Gramm, eins bei Hunter
102% engl. Gran oder 6,6j. Zwischen diesen beiden Gewichten steht das
der Stücke mit dem weiblichen Kopf, statt des Taras, sie wiegen bis 7,45.*
Diese Münzen haben nur TA oder TAP, dem Styl nach stehen sie weit
hinter den Reitermünzen zurück, man möchte sie weit später als diese
geprägt glauben.
Die leichten Didrachmen mit dem Reiter sind häufiger als die schweren,
wie es scheint. Mehrere der schweren Didrachmen sind auf korinthische
Pegasusmünzen geprägt n. 155. 157. 175. 178. 192. 196; vgl, auch n. 48), keine
der leichten.
Die schweren Didrachmen sind vielleicht von schönerem Styl, allein
keineswegs ist dieser Unterschied erheblich.
Auch die Typen sind nach dem Gewicht nicht verschieden. Beiderlei,
sowohl schwere als leichte, haben bald den Krieger bald den Knaben zu
Pferd, auf beiderlei kommt Taras als Knabe mit dem Wollrocken vor, auf
beiderlei ein Knabe auf einem auffallend kleinen Pferd. Dagegen findet sich,
wie es scheint, allein auf den schwereren der Reiter mit dem kleinen runden
Schild, die Nike vor dem Reiter, die Figur, welche das aufgeregte Pferd
umfasst. Dagegen auf leichten nur der Krieger, welcher fast ganz von seinem
grossen runden Schild bedeckt ist, der Feldherr, die Eule als Beizeichen.
Diese Regeln sind jedoch nur von den Stücken der Königl. Sammlung her-
genommen und können daher leicht irrig sein.
Die seltenen Drachmen mit dem Reiter gehören dem Gewicht i
zu den schweren Didrachmen, die schwerste Drachme der Königl. Samm-
lung wiegt 3,47.**) Dagegen wiegen die Drachmen mit der Eule nicht über
3,26 Gramm, sie gehören also zu den leichten Didrachmen von 6,6 Gramm.
Dies bestätigt sich dadurch, dass die Magistratsnamen TAAO, HZTIAPXOE.
NEYMHNIOZ der Drachmen sich auf leichten Didrachmen wiederfinden.
Bei den kleinen Silbermünzen ist meistens dem Gewichte nach nicht
zu unterscheiden, zu welcher der beiden Gattungen von Didrachmen si$
*) Ein Stück bei Carelli von 147 seiner Gran (welche 0,05132 Gramm betrafen) oder
7,54 Gramm ist wohl zweifelhaft. Solche vereinzelte Gewichtsangaben sind ohiu
stehen auch bei Mionnet zwei Reitermünzen von 130 und 135 Pariser Gran. 6.g und 7.16 Gramm,
die also zu keinem von beiden Gewichten passen, es sind ganz sicher sübärate von dei
schwereren Art.
**) Die Münzen bei Mionnet 1 Nr. 401 und 402 von 1 Gros q| Gran oder 4,34 Gramm sind
gewiss subäraie Exemplare von Didrachmen der leichteren Art. Die Münze ebenda N-
von 1 Gros 23} Gran ist falsch, wie die Schwefelpaste beweibt.
Tarentum 223
gehören, denn sie scheinen ungenau abgewogen zu sein. Das schwere
Didrachmon zu 8 Gramm gerechnet giebt für das Diobolon 1,33, für den
Obol 0,665, den Halbobol 0,333; das leichte von 6^6 Gramm für das Dio-
bolon 1,1, den Obol 0,55, den Halbobol 0,26, den Viertelobol 0,13. Mehrere
dieser Gewichte finden sich, aber auch andere, z. B. häufig 0,75 bis 0,81,
welches in keins dieser Systeme passt, auch nicht zu dem Didrachmon von
7,4 Gramm mit dem weiblichen Kopf. Allein man darf hier keine grosse
Sorgfalt erwarten, wiegen doch zwei derartige Silbermünzen von Heraclea
in Lucanien, beide gut erhalten 0,95 und 0,77 Gramm. Friedlaender].
Über die Münzen von Tarent im allgemeinen > vgl. de Luynes in den
Annali dell' Inst. 1830 S. 337 ff., die sehr nützlichen Übersichts- Tabellen bei
Head historia numorum S. 44 ff. und die ausgezeichnete Arbeit von Arthur
J. Evans, welcher die tarentinischen Münzen in ein chronologisches System
gebracht hat (im Numismatic chronicle 1889 S. 1 ff., auch als selbststlindiges
Werk erschienen 'The horsemen of Tarentum', London 1889). Wir haben
von der in unserer Sammlung im allgemeinen bestehenden Anordnung nach
Typen (mit Berücksichtigung von Metall und Grösse) nicht abgehen können,
da sie bei umfangreichen Reihen das Auffinden sehr erleichtert.
Über die auf den Münzen Tarents vorkommenden Künstlernamen
handelt ausführlich Evans S. 105 ff. Ob indessen Künstlernamen hier in
dem Umfange auftreten, wie Evans annimmt, wird wohl erst eine um-
fassende Behandlung aller Münzen Unteritaliens ergeben.
Über das tarentinische Münzsystem vgl. Mommsen Gesch. d. röm. Münz-
wesens S. 101 ff. und besonders die bereits angeführte Arbeit von Arthur
J. Evans.
Wie Studniczka Kyrene S. 175 ff. wohl richtig nachweist, ist der Delphin-
reiter auf den älteren Münzen der mythische Phalanthos; erst in späterer
Zeit ('in der Zeit zwischen Onatas oder doch wol Antiochos von Syrakus
und Aristoteles') wurde der Name des ursprünglichen Stadtgründers Taras
auf den delphinreitenden Phalanthos übertragen. Ich habe überall die bis-
herige Bezeichnung Taras beibehalten, da sich schwerlich feststellen lässt,
wo das Bild des Phalanthos aufhört und das des Taras beginnt.
Die Münzen Tarents sind so geordnet:
, Die Goldmünzen
Die Silbermünzen:
Incusi
Die Münzen von altem Styl und mit dem sitzenden Demos
Die schweren Didrachmen mit dem Reiter:
a) ältere und seltene Darstellungen
b) mit dem Krieger
c) mit dem Knaben
d) mit dem Knaben auf dem jagenden Pferde
Die leichten Didrachmen mit dem Reiter:
a) mit dem Feldherrn
b) mit dem reitenden Krieger
c) mit zwei Reitern
d) mit dem Knaben zu Pferde
e) mit dem Knaben auf dem jagenden Pferde
Didrachmen mit dem weiblichen Kopfe
Die Drachmen
Die Theilstücke
Die Kupfermünzen. ^
224
Calabria
AU 8,56
Die Goldmünzen (nach der Grösse geordnet)
A/3%~3%
8,55
8,60
TAPA (r., abwärts). Kopf
der Demeter (oder Hera?)
r. mit Diadem (mit Pal-
metten und Kreisen ver-
ziert), Ohrgehänge und
Perlenhalsband. Über dem
Hinterkopf hängt ein
durchsichtiger Schleier,
der von den kleinen
Locken etwas gehoben
wird, sodass er Ecken
bildet. Der Schleier ist
auch unter dem Kinn und
dem Abschnitt des Halses
sichtbar. Im Felde r. ein
abwärts gerichteter Del-
phin, 1. E
TAPANTINftN (1., aufw;:
Poseidon, nur an der un-
teren Hälfte des Körpers
bekleidet, sitzt auf einem
Thron ohne Lehne halb 1.
Im 1. Arm hat er den Drei-
zack, die r. Hand ruht auf
dem Knie. Er beugt das
Haupt zu dem vor ihm
stehenden Knaben Taras,
der seine Arme bittend,
oder vielmehr kosend zu
ihm erhebt. Taras ist
nackt, hat aber um die
Brust ein Band (vielleicht
mitAmuleten) und, wie es
scheint, um den r. Fuss-
knöchel einen Ring. Über
der Stirn hat er ausserdem
eine Blume. Im Felde r.
ein achtstrahliger Stern,
darunter H, zwischen den
Füssen des Sessels K
(572/1878).
Taf. X, 147.
[Das vollkommen schöne Exemplar dieses seltenen
Staters soll im Piraeus gefunden sein. — Die Schnur
mit den Amuleten trägt auch der Herakles- Knabe öfter
auf Münzen. FriedlaenderJ.
Die Blume über der Stirn des Taras ist zwar nicht
recht deutlich, kann aber nicht in Zweifel gezogen wer-
den, da sie öfters auf den Silberstücken bei dem Knaben
Taras vorkommt. — Über den Kopf der Demeter und den
Schleier, sowie über den Typus der Ks. vgl. Evans the
horsemen of Tarentum S. 66 f.
Derselbe Kopf r., doch ohne TAPANTINßN (r., abwärts).
Halsband. Nackter Reiter r. spren-
gend; in der erhobenen R.
hält er einen Speer abwärts
gerichtet, am 1. Arm hat
er den grossen runden
Schild und in der L. zwei
andere Speere. Vor dem
Pferde 0, unter dem Bau-
che desselben AP, 1. im
Taf. X,. ,48. Feld£ ' (502"872- FOX)'
Die beiden Exemplare sind aus demselben Stempel
und ergänzen sich gegenseitig.
Vgl. Evans the horsemen of Tarentum S. 85.
Tarentum
225
N 4.
N 4
8,58
8,59
»59
05
Kopf der Demeter (oder
Hera?) r. mit Diadem (nur
mit Palmetten verziert),
Ohrgehänge und Perlen-
halsband. Am Hinterkopf
hängt ein kleines Schleier-
stück seitlich herab (wie
auf den Silbermünzen
von Metapont).
TAPAC oben 1. Nackter
Knabe, r. reitend, bekränzt
mit der R. den Kopf seines
Rosses. L. im Felde, hinter
dem Rücken des Knaben,
ein Rundschild; unter dem
Bauche des Pferdes eine
Purpurschnecke und unter
dem erhobenen r. Vorder-
bein Z (28786. Fox).
Taf. X, 149.
Beide Exemplare aus demselben Stempel
TA PA (1., aufwärts). Kopf
der Demeter (oder Hera?)
1. mit Diadem (mit Pal-
metten verziert), Ohrge-
hänge und Perlenhals-
band. Ein leichter Schleier
hängt vom Hinterkopfe
herab. Umher drei Del-
phine. Perlkreis und ein-
facher Kreis.
Taf. X, 150.
TAPAS im Abschnitt. Nack-
ter Knabe, r. reitend, be-
kränzt mit der R. den
Kopf seines Rosses. Hin-
ter dem Knaben schwe-
bende Nike, ihn mit beiden
Händen bekränzend. Un-
ter dem Bauche des Pfer-
des CA, unter dem erho-
benen 1. Vorderfuss ein
sechsstrahliger Stern.
(Fox).
Kopf der Demeter (oder Alo£Kopo[|] über den bei-
Hera?) r. mit Diadem (Pal- den Dioskuren (nackt und
ohne Hut), welche neben
einander 1. reiten. Der
vordere trägt einen Palm-
zweig, an dessen Spitze
ein Kranz gebunden ist;
der zweite bekränzt den
Kopf seines Rosses. Im
Abschnitt CA Perlkreis.
(171/1873).
metten und Kreise), Ohr
gehänge. und Perlenhals-
band. Über dem Hinter-
kopf hängt ein Schleier,
der von den kleinen
Locken etwas gehoben
wird, sodass er Ecken
bildet. Der Schleier ist
auch unter dem Kinn und
dem Abschnitt des Halses
sichtbar; an dieser Stelle
Kol/\ Vor dem Kinn ein
abwärts gerichteter Del-
phin. Perlkreis.
Taf. X, 151.
Ob auch auf diesem Exemplar vor dem Kopfe TAPA
steht (vgl. Luynes choix de med. grecques Taf. II, 6), ist
nicht zu sehen, da die Stelle nicht ausgeprägt ist. —
Gewiss irrig las Garrucci S. 130, 54 unter dem Halse
AIKOM, indem er die Falten des Schleiers für AI nahm
(vgl. Evans the horsemen of Tarentum S. 99).
Über den Typus der Ks. vgl. Evans S. 100.
Antike Münzen. Bd. III, 1.
»5
22Ö
Calabria
AU
t*3\-4
A/3^-4
M3%-4
12-
'4
A^2-2^
zl z 2
2^-2$
»59
8,58
8,58
8,58
4,3°
4,26
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit dem Löwen-
fell bedeckt, das am Halse
geknüpft ist. Unter dem
Halse eine kleine Keule.
Taf.X, 152.
'APANTINftN im Abschnitt.
Taras im r. eilenden Z wie-
gespann, mit kleinem, im
Winde flatterndem Man-
tel, hält mit der L. die
Zügel, in der vorgestreck-
ten R. den Dreizack, mit
dem er die Pferde an-
treibt. Oben Spuren von
NIKAP (Fox).
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r. , dahinter N<
Taf. X,
'53-
Adler mit ausgespannten
Flügeln halb 1. auf einem
Blitz stehend; davor im
Felde eine kleine Athena
promachos 1. (Von Schrift
nichts zu sehen). (28810).
Über das Beizeichen auf der Ks. vgl. Evans the hor-
semen of Tarentum S. 139 f.
Ebenso. TAPANTINßN (in einer ge-
raden Zeile aufwärts^ vor
einem halb 1. auf dem
Blitz stehenden Adler mit
ausgespannten Flügeln.
Zwischen Aufschrift und
Adler #; oben r. £A I
(28944).
Der abgekürzte Name auf der Ks. scheint tQ.t ge-
wesen zu sein (vgl. n.
Stater bei Carelli Taf.
Ebenso.
c
Taf. X, 1 54.
), nicht £&K, wie der ahnliche
III n. 1 haben soll.
[TA]PANTINflN (aufwi
hinter einem halb r. auf
dem Blitz stehenden Adler
mit ausgespannten Flü-
geln. Im Felde r. ein
phrygischer Helm r. und
APÖA in einer geraden
Linie abwärts. (Rauch).
TAPANTINHN (r., abwärts.
Kopf der Aphrodite (oder
Persephone?) r. mit Dia-
dem, Ohrgehänge, Perlen-
halsband und lang über
den Nacken herabwallen-
dem Haar (Apollotypus).
Im Felde 1. E Perlkreis.
Diese drei Exemplare sind aus demselben Stempel.
TAPAC (r., abwärts). Taras
1. auf dem Delphin reitend;
im 1. Arm hat er den Drei-
zack, über der ausge-
streckten R. ein Delphin.
Unten h und K (11508.,
361/1871. Gansauge).
Tarentum
227
l?
#2ij-2%
4,28
16
A2I-3
4,28
4,14
Auf einem Exemplar ist der Buchstabe hinter dem
Aphroditekopfe nur scheinbar C. Auf dem dritten
Exemplar ist auf der Ks. tSl eingeritzt.
Der zweite Buchstabe auf der Ks. unten ist nicht
ganz deutlich, scheint aber eher K (vgl. Garrucci S. 130, 58)
als H zu sein.
TA P A t (r., abwärts). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; im 1. Arm hat er
den Dreizack, über der
ausgestreckten R. ein Del-
phin. Im Felde 1. Blitz
(senkrecht) und h; unten
M und <t> (Fox).
Taras auf dem Delphin I.
reitend mit flatterndem
Gewände an den Schul-
tern. Im 1. Arm hat er
den Dreizack, über der
ausgestreckten R. schwebt
eine kleine Nike mit dem
Kranz. Unten h H und
darunter Wellen. (Fox).
TNminillimil vor demselben
Kopfe r. (das Diadem ist
hier deutlich mit Palmet-
ten verziert; das Perlen-
band nicht recht sichtbar).
Im Felde 1. undeutlicher
Buchstabe. Perlkreis.
Taf.X, 155.
A1 AT (oben in der Mitte be-
ginnend). Kopf der Aphro-
dite (?) I. mit kreuzweis
um das Haar geschlunge-
nem Bande, Ohrgehänge
und Perlenschnur. Vor
ihrem Halse ein Delphin
abwärts; hinter dem Halse
ZA Perlkreis und einfa-
cher Kreis.
Kopf der Demeter (oder
Hera?) r. mit Diadem,
Ohrgehänge und Perlen-
band. Vom Hinterkopfe
hängt ein Schleier herab.
Dicht unter dem Abschnitt
des Halses undeutlich ge-
formte Buchstaben (wie
KOA).
Die Dioskuren, nackt und
ohne Hut, neben einander
r. reitend. Jeder von ihnen
trägt einen Palmzweig, an
dessen Spitze ein Kranz
gebunden ist; der zweite
Dioskur hat den r. Arm
erhoben (um sein Ross zu
bekränzen?). Ob im Ab-
schnitt etwas stand, ist
nicht mehr zu sehen. (Fox).
Taf.X, 156.
Diese Münze ist von roher Arbeit und offenbar
eine barbarische Nachahmung des oben n.7 beschriebenen
Staters. Vgl. Evans the horsemen of Tarentum S. 208.
15*
228
Calabria
i8
Nt.\
4,26
4,28
Mi\
4,29
21.
22
A/2
2,82
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit dem Löwen-
fell bedeckt, das am Halse
geknüpft ist.
Taf. X, 157.
Vgl. oben n.
TAPANTINßN unter einem
r. eilenden Zwiegespann,
in welchem Taras (oder
Poseidon ?) mit flatterndem
Mantel vornüber gebeugt
steht und mit beiden
Händen die Zügel führt;
in der L. hat er ausserdem
den Dreizack. Oben r.
die Spuren von NIKAP;
unter den Vorderfüssen
der Pferde zwrei aufrecht
stehende Amphoren.
(327/1872).
Ebenso. [TJAPANTI [NflN] unter dem-
selben Typus. Doch steht
hier oben r. R und £ft£ :
unter den Vorderfüssen
der Pferde N§ (also NO.
(28670/1).
Auf dieser und der folgenden Münze ist der Lenker
des Zwiegespanns sicher Taras, nicht Poseidon.
Ebenso.
Derselbe Typus; von Schrift
und etwaigen Beizeichen
ist nichts mehr zu sehen,
(Fox).
Athenakopf r. (korinthischer
Helm) mit lang am Nacken
herabhängendem Haar.
Der Helmbusch ist ge-
theilt; auf dem Kessel
undeutliche Verzierung.
Perlkreis.
Taras mit flatterndem
Mantel im r. eilenden
Zwiegespann; er halt,
vornüber gebeugt, die Zü-
gel in der R., in der L.
den Dreizack. Über den
Köpfen der Pferde ein
Stern (achtstrahlig auf
dem ersten Exemplar),
unter den Vorderfüssen
ein Delphin abwärts.
(Fox. 28670/2).
Evans the horsemen of Tarentum S. 209 setzt diese
Münze doch wohl zu spät an (212 — 209 v. Chr.).
Tarentum
229
»4
N\\-i\
2,84
2,14
2,13
V5
N \\-\%
2N
A 1*
,T(3
V3
TA PA NTINßN (abwärts),
vor dem Kopfe der Athena
r. (korinthischer Helm
mit Busch) mit Ohrge-
hänge undlang amNacken
herabwallendem Haar.
Taf. X, 158.
Ein ähnliches Exemplar
Garrucci Taf. C, 60.
Taras mit flatterndem
Mantel auf einem von
zwei Delphinen gezoge-
nen Wagen r. ; er hält,
vornüber gebeugt, in der
R. die Zügel, in der L.
einen Dreizack. Unten
NIK (Beger thes. Pal.
S. 172, thes. Br. I S. 327).
dieser seltenen Münze bei
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r.
Lorbeerbekränzter Kopf des
Apollo r. ; vor dem Halse
N# (wahrscheinlich INKj, 1.
im Felde A"
TAPANT///// (in schräger
Linie aufwärts) vor einem
Adler mit ausgespannten
Flügeln, welcher halb 1.
auf einem Blitz steht.
(28670/3).
TAPANTINttN (in schräger
Linie aufwärts) vor dem-
selben Typus. Zwischen
Adler und Aufschrift R
(Fox; Peytrignet).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Taf.X, 159.
Der Lorbeerkranz hat oben drei Blattreihen, nach
dem Nacken zu nur zwei.
Derselbe Kopf r. (von ziem-
lich rohem Styl), dahinter
N<
Derselbe Kopf r. (von bes-
serem Styl), dahinter '\
Adler mit ausgespannten
Flügeln halb r. auf einem
Blitz stehend. Zu den
Füssen des Adlers eine
kleine Eule (halb r., Kopf
von vorn); unter dem
Blitz IA (Fox).
Spuren von Schrift oben 1.
Adler mit ausgespannten
Flügeln halb r. auf einem
Blitz stehend. Im Felde
r. 4>/i, darunter zwei
Sterne, darunter zwei auf-
recht stehendeAmphoren.
Unter dem Blitz NIKAP
(55i/i877)-
230
Calabria
29-
3l
32
Ni\
i,44
1%
[,46
i|
i?4i
N i\
1,40
M\-i
o,S6
77
0,84
I-i
0,85
N\
0,71
0,70
TAPAC (abwärts) hinter dem
lorbeerbekränzten Kopfe
des Apollo 1. Vor dem-
selben CA und ein kleiner
Delphin abwärts. Perl-
kreis.
Herakles, nach 1. ausschrei-
tend, schwingt mit der R.
die Keule gegen den Lö-
wen, der an seine 1. Seite
gesprungen ist. L. im
Felde Bogen und Köcher;
bei den Beinen des He-
rakles h und H (Fox, 2 Ex.
Peytrignet .
Taf.X, 160.
Die drei Exemplare aus demselben Stempel
Arbeit, zumal der Vorderseite, nicht fein.
die
Kopf der Aphrodite (oder TAPAC (r., abwärts). Taras
Persephone) r. mit Diadem, als Kind am Boden sitzend
Ohrgehänge und Perlen-
band; das Haar wallt lang
über dem Nacken herab
(Apollotypus). Im Felde
1. K, vor dem Kopfe h, M,
<t> (unter einander; vgl.
oben n. 15).
Taf.X, 161.
Die anmuthige Darstellung bezieht sich, wie Fried-
länder bemerkt, 'ohne Zweifel auf die berühmte Wollen-
industrie in Tarent'.
von vorn, der Kopf im
Profil nach r.) hält in der
halberhobenen R. den
Rocken, in der L. den
Knäuel. Unten ein kleiner
Delphin r. (Fox).
Vgl. Evans S. 91,
Kopf des jugendlichen He-
rakles r., mit dem Löwen-
fell bedeckt, das am Halse
geknüpft ist. Unter dem
Halse ein kleines undeut-
liches Beizeichen (Keule?
oder Stempelverletzung?).
TAPAC unten. Taras auf
dem Delphin 1. reitend,
in der vorgestreckten R.
den Kantharus, im 1. Arm
den Dreizack. Peytrignet,
2 Ex. Fox).
TAP'AN um einen Kantharus
mit verzierten Henkeln.
(Fox. Gansauge).
Kopf der Aphrodite oder
Persephone) r. mit Diadem,
Ohrgehänge und Hals-
band ; das Haar wallt lang
über dem Nacken herab
(Apollotypus, wie auf
n. 32). Im Felde 1. h; vor
dem Kopfe M und <t>, wie
es scheint. Perlkreis.
Taf.X, 162.
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
|8. N ■ , -
0,425
0,42
40 JR6%-6% 7,99
* 7
7>9°
Tarentum
Kopf des Helios, fast ganz
von vorn (etwas r.), mit
grossem Strahlenkranz.
23
TAPAN
Liegender Blitz
VoJV
Fox .
Taf.X, 163.
Die beiden Exemplare aus verschiedenen Stempeln;
das erste früher im Besitze Millingen's (abgebildet in dem
Supplement aux considerations Taf. II, 5).
Über diese Münze vgl. Evans S. 84.
Incusi
*A3AT (1., aufwärts). Nack-
ter Jüngling, vielleicht
Vertieft: ähnliche Darstel-
lung r. und ohne Schrift.
Der Jüngling kniet mit
dem r. Knie, in der bis zur
Höhe des Gesichts erho-
benen L. hält er nichts,
in der R. die Leier. Ver-
tiefter Rand mit Strichen.
(28787).
Apollo, mit dem 1. Knie
1. knieend; in der bis zur
Gesichtshöhe erhobenen
R. hält er eine Blume, im
1. Arm eine Leier (unten
mit Schildkrötenschale).
Erhabener, verzierter
Rand.
Taf. XI, 164.
Dieses Exemplar stammt aus der i. J. 1867 versteigerten
Dupre'sehen Sammlung.
Drei Punkte vor den beiden A der Umschrift (vgl.
Friedländer- Sallet Königl. Münzcabinet n.653) und einige
kleine, Buchstaben ähnliche Zeichen bei der Blume, die
man für PTO gehalten hat (vgl. Pellerin Suppl. IV S. 27
Taf. II 10; aus ihm Mionnet 1 S. 139 n. 379, Gavedoni
zu Carelli's Tafeln, Sambon , sind wohl nichts anderes
als bedeutungslose Eigenthümlichkeiten des Stempels.
De Luynes (Annali delf Inst. 1830 S. 340 hält den
auf dieser Münze dargestellten Jüngling für den Apollo
cTax/i/9is,-; vgl. dazu Evans S. 186.
ZAflAT (1 aufwärts
Der Vertieft: dieselbe Darstel-
auf lung wie auf der Vs., aber
1. Von Schrift vielleicht
einige Spuren oben r.
■V: ? erhaben). Ver-
tiefter Rand mit Strichen.
(Fox).
nackte*; Taras r.
einem Delphin reitend;
die R. stützt er hinter sich
auf den Delphin, den 1.
Arm hat er vorgestreckt.
Unten Kammmuschel, ab-
wärtsgekehrt (undeutlich .
Erhabener, verzierter
Rand.
Taf. XI, 165.
Das bei Garrucci Taf. XCVII, 23 abgebildete Exemplar
hat auf der Ks. TA PAS
*) Auf allen folgenden Münzen ist Taras, falls es nicht anders bemerkt ist, nackt dargestellt.
232
Calabria
42-
46
47
48
49
50
*3W
8,11
4
8,07
3*"4
7,93
3^-4
etwas
verletzt
4
8,12
8,09
^4-4t
7,9 1
iR3*
8,11
^4-5
7,99
M3\-ti
7,88
Die Münzen von altem Styl
^A3AT (abwärts) hinter dem
r. auf einem Delphin rei-
tenden Taras; die R. stützt
er hinter sich auf den
Delphin, den 1. Arm hat
er halb erhoben. Unten
Kammmuschel, abwärts
gekehrt. Erhabener, mit
Perlen verzierter Rand.
Taf.XI, 166.
Rad mit vier Speichen.
Arditi. Rauch. 28650,
Fox. Prokesch .
Die vier ersten Exemplare sind völlig gleich die
Vorderseiten aus demselben Stempel); das fünfte weicht
in der Stellung des Beins des Taras etwas ab.
51 AT (1., abwärts),
alles ebenso.
sonst Ebenso. (Fox)
Rad mit vier Speichen, in
einem derZwischenräume
ein Delphin 1. (Arditi .
/A51AT (aufwärts) hinter dem
1. mit vorgestreckten Ar-
men (die Handflächen sind
abwärts gekehrt) auf dem
Delphin reitenden Taras.
Unter dem Delphin eine
offene, zweischalige Mu-
schel (von aussen gese-
hen). Spuren eines Perl-
kreises.
[Das Exemplar ist von Pinder in den Numismata
inedita Tafel I 2 publicirt worden, doch ist nicht bemerkt,
dass diese Typen auf ein altes korinthisches Didrachmon
geprägt sind, von dessen Typen, Athenakopf r. und
Pegasus 1., ganz deutliche Spuren erkennbar sind. Fkiki>-
laender]. Vgl auch Ztschr. f. Numism. IV -
*ASA7 (aufwärts) hinter
demselben Typus. Unter
dem Delphin aufwärts ge-
kehrte Kammmuschel.
Wenig erhabener, ver-
zierter Rand.
1 A 51 A T (1., abwärts). Taras
r. auf einem Delphin rei-
tend ; den 1. Arm hat er halb
erhoben, die R. stützt er
hinter sich auf denDelphin.
Unten Kammmuschel, ab-
wärts gekehrt. Perlkreis
und einfacher Kreis.
Taf.XI, 167.
Rad mit vier Speichen; un-
gewiss, ob mit Symbol im
Zwischenraum. Arditi).
Rad mit vier Speichen, in
jedem Zwischenraum ein
Delphin r
Tarentum
233
51
^34-31
*3*
JR 2^-3
kugel-
förmig
>4 -^4,3-44
,07
7>75
cor-
rodirt
7,99
A^AT unter dem auf einem Gezäumtes geflügeltes See-
Delphin r. reitendenTaras; ; pferd r., darunter Kamm-
er hat den 1. Arm vorge- muschel abwärts. Ver-
streckt und hält in der R. tiefter Rand. (Arditi
einen Polyp (mit sechs
Fangarmen). Erhabener
Rand mit Perlen verziert.
Ob auf Tapa noch ein Buchstabe folgte, ist auf
unserem Exemplar nicht zu sehen. Die Ks. scheint
schriftlos gewesen zu sein.
Derselbe Typus. Spuren von ; >A"'i AT unter einem ge-
erhabenem Rande. Schrift
nicht sichtbar (unter dem
Delphin ist das Stück
mangelhaft ausgeprägt).
55
&4~4h
oxydirt
zäumten geflügelten See-
pferd r. Unter der Schrift
Kammmuschel abwärts.
Vertiefter Rand. (Ohne
Bezeichnung).
Wohl nur eine Stempelverletzung erregt den An-
schein, als ob Taras in der ausgestreckten L. einen kleinen
Gegenstand halte.
Derselbe Typus. Mü unter einem ge-
zäumten geflügelten See-
pferd r. (Fox).
Von den Typen ist beiderseits nur ein kleiner Theil
zur Ausprägung gekommen.
M* AT (1., abwärts). Taras [ Geflügeltes Seepferd 1. Ver-
mit vorgestreckten Hän- ' tiefter Rand. (Fox).
den r. auf dem Delphin
reitend. Unten Kamm-
muschel, abwärts gekehrt.
Erhabener Rand, wie es
scheint.
8,06 j J A ^1 AT (von unten be-
ginnend, um das ganze
Bild vertheilt). Taras r.
auf dem Delphin reitend;
die L. hat er vorgestreckt,
in der R. hält er einen
Polyp. Erhabener, ver-
zierter Rand.
iAT (abwärts) hinter
einem gezäumten geflü-
gelten Seepferd r. Unten
Kammmuschel abwärts.
Vertiefter Rand mit Stri-
chen. (7721).
Der Delphin ist auf diesem Exemplar stärker als
sonst gekrümmt, er ist wohl springend gedacht.
Der Polyp hat auf dieser und den nächstfolgenden
Münzen nur sechs Fangarme.
234
Calabria
57
58
59
60
61
&4k-4h
7,87
oxydirt
IRtf
8,06
JRti
7,97
&5k
8,09
JR5
7,94
JR4h
8,05
T A U V $ (von oben r. * A *1 A T (abwärts hinter
beginnend). Derselbe Ty-
pus. Erhabener, verzier-
ter Rand.
A :! [A] 5 über demselben
Typus. Erhabener, ver-
zierter Rand.
einem geflügelten See-
pferd r. Unten Kamm-
muschel, aufwärts gerich-
tet. Vertiefter Rand mit
Strichen. (Fox).
TA PA 2 über einem ge-
zäumten geflügelten See-
pferd r. Unten Kamm-
muschel abwärts. Vertief-
ter Rand mit Strichen.
(6114).
Das umgekehrte S in der Umschrift der Vs. scheint
sicher zu sein.
TARAS in einer geraden
Zeile unter demselben Ty-
pus. Erhabener, verzier-
ter Rand.
AT hinter einem geflü-
gelten Seepferd r. Unten
Kammmuschel aufwärts.
Vertiefter Rand mit Stri-
chen. (7642).
*A*AT über einem geflü-
1. Unten
abwärts.
Z AflAT unten. Taras (mit
Haarzopf) r. auf dem Del-
phin reitend, indem er
den 1. Arm vor sich, den
r. seitwärts ausstreckt. Er-
habener, verzierter Rand.
Taf.XI, 168.
Die Ks. ist etwas convex; ebenso bei den zwei fol
genden Münzen.
gelten Seepferd
Kammmuschel
Vertiefter Rand mit Stri-
chen. (28786).
^A*1AT, sonst ebenso.
Peytrignet .
ZASAT in einer geraden
Zeile unten. Taras (mit
langem Haarzopf) r. auf
dem Delphin reitend; den
1. Arm hat er vorgestreckt,
in der R. hält er einen
Polyp (mit acht Fang-
armen). Erhabener, ver-
zierter Rand.
Von sehr feiner alterthümlicher Arbeit, ebenso wie
die folgende Münze.
TARAS unter demselben
Typus (der Polyp hat hier
nur sechs Fangarme). Er-
habener, verzierter Rand.
Taf.XI, 169.
2A3AT über einem geflü-
Iten Seepferd 1. Unten
kammrn uschel aufwärts.
Vertiefter Rand mit Stri-
chen. (364/1872).
Tarentum
235
62 /R4';-4?;
64 Ä44-5
7,8.
etwas
ab-
genutzt
5,06
^4
oxydirt
Geflügeltes Seepferd 1.
(Fox).
TARA* (r., abwärts). Taras
mit vorgestreckten Armen
1. auf dem Delphin rei-
tend. Unten Kammmu-
schel abwärts. Zwischen
dieser und dem Delphin
kleines undeutliches Zei-
chen (oder Buchstabe $?).
Perlkreis.
Der auf dem Delphin reitende Jüngling erscheint
fast bärtig, was wohl einer zufälligen Verletzung des
Stempels oder der Münze selbst zuzuschreiben ist.
AT (1., abwärts). Taras,
r. auf einem Delphin rei
Geflügeltes Seepferd r., da-
runter Taschenkrebs.
(Fox .
tend, hält mit beiden vor-
gestreckten Händen einen
grossen Kranz. Unten
Kammmuschel abwärts.
Kreis von dicken Perlen.
Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 167, 51,
Geflügeltes Seepferd r.
(Peytrignet .
TAPAA (r., abwärts). Taras
(mit langem, über den
Rücken herabhängendem
Zopf) mit vorgestreckten
Armen 1. auf dem Delphin
reitend. Unten Kamm-
muschel abwärts. Ein-
facher Kreis.
Der letzte sichtbare Buchstabe der Aufschrift scheint
nicht $, sondern N zu sein. Es wäre nicht unmöglich,
dass die Aufschrift länger war, auf diesem Exemplar je-
doch nur bis TAPAN zur Ausprägung kam.
Jugendlicher (weiblicher?)
Kopf 1. mit aufgebunde-
nem Haar. Dicht um den
Kopf eine dicke Kreislinie.
* A 3 A T (abwärts hinter dem
r. auf einem Delphin rei-
tenden Taras. Die R. stützt
er hinter sich auf den
Delphin, den 1. Arm hat
er halb erhoben. Unten
Kammmuschel abwärts.
Erhabener Rand mit Per-
len verziert. (28670/10).
Die Ks. dieser Münze ist mit demselben Stempel
geprägt, aus welchem die Vs. der ersten Münze dieser
Abtheilung ^n. 42 — 46) hervorging.
236
Calabria
66
M^
67
^4
68
*3*-4
69
M4
»03
7,9°
7&
genutzt
oxydirt
Ganz ahnlicher Kopf 1. mit.TAPA* (abwärts hinter
aufgebundenem Haar und j dem mit vorgestreckten
Perlenhalsband. Dicht um
den Kopf eine dicke Kreis-
linie.
Taf.XI, 170.
Armen 1. auf dem Delphin
reitenden Taras. Unten
Kammmuschel abwärts.
Perlkreis. (Arditi).
Ein unvollkommenes Ex. ist das bei Carelli Taf. GV, 34
abgebildete. Vgl. Garrucci Taf. XCVII, 19.
Evans S. 3 bezeichnet den Kopf als denjenigen der
Nymphe Satyra, Mutter des Taras.
Imhoof-Blumer hat die Ansicht ausgesprochen, Taras
halte auf dieser und ähnlichen Münzen beide Hände
gleichsam zum Gebet erhoben (Jahrbuch des archäolog.
Inst. III 1888 S. 288 nebst Taf. 9, 12). Gegen diese Auf-
fassung spricht die Haltung der Arme (horizontal vor-
gestreckt mit abwärts gekehrten Handflächen) hier wie
auf den ähnlichen Typen (vgl. oben n. 48. 49. 62. 64 .
Jugendlicher Kopf 1. Das I Spuren von Schrift TAPAS,
Haar ist am Nacken auf-
genommen und nach Art
eines Diadems um den
Kopf gelegt. Dicht um
den Kopf ein dicker Kreis.
wie es scheint) hinter
demselben Typus. Unten
Kammmuschel abwärts.
(1 13/1885).
Taf.XI, 171
Die Annahme Evans' (S. 3), dass hier der Kopf des
Taras dargestellt sei , wird durch das Perlenhalsband auf
der zweitnächsten Münze mit demselben Kopfe nicht
bestätigt.
Ebenso.
Derselbe Kopf 1. mit Perlen-
halsband. Dicht um den
Kopf ein dicker Kreis.
TA[>]A$ (r., abwärts . Der-
selbe Typus (Taras hat
aber hier einen langen
Haarzopf). Unten keil
Beizeicnen. Erhabener
Rand. (F
Spuren von Schrift hinter
dem mit vorgestreckten
Händen 1. auf einem
Delphin reitenden Taras.
Unten Kammmuschel ab-
wärts. (Prokesch).
Die Ks. vielleicht aus demselben Stempel wie n.
Tarentum
237
JR2%-3
3,92
Mii-3
3,94
^3
3,64
|jR4*-5 7,80
i oxydirt
^5-5*
6,73
ab-
genutzt
>*1 AT so). Weiblicher
Kopf r. mit einem breiten
Bande im Haar (die Schrift
ist so vertheilt, dass AT
hinter, der Rest vor dem
Kopfe steht).
/A 3 A T (1. beginnend,
abwärts . Vordertheil
eines geflügelten Seepfer-
des r. Unten Kammmu-
schel aufwärts. Perlkreis.
(21568).
Der Kopf ist von roher Arbeit. — Ungenau abge-
bildet bei Carelli Taf. CV, 36.
AT 1., aufwärts). Weiblicher
Kopf r. mit breitem Bande
im Haar.
Ebenso (diese Seite aus dem-
selben Stempel wie die
vorhergehende Münze).
(Fox).
Vgl. Garrucci Taf.XCVII, 20.
Weiblicher Kopf r. mit dop-
peltem schmalen Bande
im Haar, welches hinten
in einem Zopf herabhängt
(der Zopf endigt in eine
kleine Kugel).
T A R A S abwärts hinter dem
Vordertheil eines geflü-
gelten Seepferdes 1. Unten
Kammmuschei abwärts.
Einfacher Kreis. (Pey-
trignet).
Vgl. Garrucci Taf. XCVII, 21.
Mit dem sitzenden Demos
Der sitzende Demos gleicht in mancher Beziehung
dem meist bartigen Manne auf Münzen von Rhegium.
tllllMKT (r., aufwärts). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend, indem er die R. vor-
streckt und die L. auf den
Delphin stützt. Unten
Kammmuschel abwärts.
T MIIIIJIIII (r., abwärts). Taras
mit vorgestreckten Armen
1. auf dem Delphin rei-
tend. Unten Kammmu-
schel abwärts.
Ein jugendlicher Mann, nur
unterwärts bekleidet, sitzt
1. auf einem Stuhl ohne
Lehne; mit der L. stützt
er sich auf einen langen
Stab, in der ausgestreck-.
ten R. hält er einen
Rocken. (6537).
Ein jugendlicher Mann, nur
unterwärts bekleidet, 1. auf
einem Stuhl ohne Lehne
sitzend. In der R. hält
er einen Rocken, mit der
L. fasst er einen Stab, den
er in die 1. Achselhöhle
gestemmt hat. (6538).
238
Calabria
7b
76
M5-6
Mb
8,04
77
jR6-6*
78
79
^5-5%
^5-6
7,80
7,78
etwas
beschä-
digt
7,87
80
M
7,85
/7///AJIAT iL, abwärts). Der-
selbe Typus, aber r. Unten
Kammmuschel abwärts.
Einfacher Kreis, wie es
scheint.
*A?1AT(1., abwärts). Derselbe
Typus r. Unten Kamm-
muschel abwärts. Perl-
kreis.
£A9AT (aufwärts) hinter dem-
selben Typus (die hier
sichtbare Abschnittslinie
ist geperlt . Fox).
TARA/VTI/VOS (abwärts) .'
hinter demselben Typus.
Auch hier ist die Ab-
schnittslinie geperlt.
(28670/1 1).
Taf. XI, 172.
Ob in der Aufschrift der Vs. der letzte Buchstabe
2 oder £ ist, ist nicht recht klar, 2 ist wahrscheinlicher.
Taras 1. auf dem Delphin
reitend. Am 1. Arm hat
er einen böotischen Schild,
die R. ist vorgestreckt.
Unten Kammmuschel ab-
wärts.
Ein jugendlicher Mann, nur
unterwärts bekleidet, sitzt
1. auf einem Stuhle ohne
Lehne. Auf dem Rücken
der ausgestreckten r.Hand
lässt er eine Spindel um-
laufen, in der herabhän-
genden L. hält er eine stri-
gilis, während ein Salb-
gefäss von einem um sein
Handgelenk geschlunge-
nen Bande herabhängt.
Taf. XI, ,73- . (PeytHgnet.
Die Kehrseite ist besonders fein und schön componirt.
Ebenso.
Taras, 1. auf dem Delphin
sitzend, hält sich mit der
R. an der Rückenflosse, die
L. legt er auf den Rücken
des Delphins. Unten ein
schmaler Fisch 1. und da-
runter Wellen.
TA RAM r., abwärts). Taras
mit vorgestreckten Armen
1. auf dem Delphin reitend.
Unten Kammmuschel ab-
wärts. Perlkreis.
Ebenso, doch hält der Mann
mit der herabhängenden
1. Hand nur das Salbge-
fäss. (6634).
Ebenso. (Peytrignet).
TAR/ abwärts) hinter
einem nur unterwärts be-
kleideten jugendlichen
Manne, welcher 1. auf
einem Stuhle ohne Lehne
sitzt. In der R. hält er den
Rocken, die L. legt er an
den Stuhl. Das Ganze
von einem Kranze umge-
ben. (Ohne Bezeichnung).
Tarentum
239
Mb-6
82
^5Sk
oxydirt
7,44
*:<
iR^-5
ab-
genutzt
Keine Schrift sichtbar. Der-
selbe Typus, aber r. Unten
Kammmuschel abwärts,
zwischen Muschel und
Delphin ein undeutlicher
Gegenstand (Fisch?). Perl-
kreis.
PA N Tl/Vß HIß Taras,
behelmt und mit einem
kleinen runden Schild am
1. Arm, reitet 1. auf einem
Delphin. In der ausge-
streckten R. hält er ein
aplustre, wie es scheint.
Unten ein breiter Fisch 1.
Am Bauche des Delphins
ein kleines E
TAPAS abwärts^ hinter der-
selben Darstellung. Auch
hier das Ganze im Kranz.
Die hier sichtbare Ab-
schnittslinie ist geperlt.
(Fox).
Ein Jüngling, nur unter-
wärts mit dem Mantel be-
kleidet, sitzt 1. auf einem
Sessel ohne Lehne. Er
hält mit der R. einem vor
ihm aufgerichtet sitzen-
den Panther (oder Katze)
die Spindel hin; in der
herabhängenden L. hält
er eine strigilis (ob auch
das Salbgefäss, ist nicht
zu sehen). (28656/6).
Von sehr schönem Styl. — Auf der Ks. ist AA eingeritzt.
Taf. XI, 174.
Das auf dem Bauche des Delphins befindliche winzige
E ist die älteste und sicherste Künstlersignatur auf taren-
tiner Münzen (vgl. Evans S. 119).
Die bei Garrucci Taf. XCVII, 32 und bei Imhoof und
Keller Tier- und Pflanzenbilder Taf. I, 26 abgebildeten
Exemplare weichen von dem unseren etwas ab; auf
letzterem hat der sitzende Mann beide Beine eingezogen
(wie auf dem Ex. bei Carelli Taf. CVI, 52).
Hinter dem Panther sieht man auf unserem Exemplar
zwei sich kreuzende Linien, ebenso einen Strich hinter
dem Rücken des Mannes hervorkommen; es sind wohl
nur Zufälligkeiten des Stempels.
Auf einer unserer Münzen von Rhegium (28693) be-
findet sich ein Panther unter dem Sessel des Demos.
Über den Fisch vgl. Imhoof und Keller Tier- und
Pflanzenbilder S. 44 (Taf. VI, 49).
Taras 1. auf dem Delphin
reitend. Die R. ist aus-
gestreckt (und hielt viel-
leicht einen Gegenstand),
die L. stützt er auf den
Delphin. Unten eine
Krabbe, wie es scheint.
Ein jugendlicher Mann, mit
einem Mantel, der nur die
Schenkel bedeckt, sitzt auf
einem Stuhl mit Lehne
und geschweiften Füssen.
Sich etwas überbeugend,
hält er in der ausgestreck-
ten R. einen Vogel am
Flügel; den 1. Arm hat er
auf die Stuhllehne gelegt,
in der Hand hält er einen
Rocken. Von r. her
240
Calabria
84.
85
^5-6
86
&4\-5
87
JR4~4h
8,0 <
7,9*
7,82
ab-
genutzt
8,03
schleicht ein katzenähn-
liches Thier heran. Pey-
trignet).
Vgl. Carelli Taf. CVII, 73, nur ähnlich. — Die Vs.
unserer Münze gleicht der bei Evans Taf. I, 12 abge-
bildeten (Ks.) vollkommen.
TAPAA/ Tl Nß/V Taras
r. auf dem Delphin reitend,
indem er die R. ausstreckt,
die L. auf den Delphin
stützt. Unten Kammmu-
schel abwärts.
Ein jugendlicher Mann, nur
unterwärts mit dem Man-
tel bekleidet, sitzt 1. auf
einem Stuhl ohne Lehne.
Im 1. Arm hat er einen
Stab (oder Rocken?), mit
der ausgestreckten R. hält
er einen Kantharus. Der r.
Fuss ruht auf einer Er-
höhung, auf welcher sich
ein bekränzter Altar (oder
Grabstele?) mit giebelar-
tigem Aufsatz befindet.
Perlkreis. (Fox. Proke-
Taf. XI, 175.
Beide Exemplare aus demselben Stempel. Sehr
schön und fein componirt. Die Ks. von etwas älterem
Styl als die Vs.
Über den Typus der Ks. dieser und der folgenden
Münze vgl. Evans S. 19.
Keine Schrift sichtbar. Ta-
ras mit vorgestreckten
Armen r. auf dem Delphin
reitend. Unten Kamm-
muschel abwärts. Perl-
Bekleidete, wohl nur schein-
bar weibliche Figur (der
r. Arm und die r. Brust
sind nackt) r. sitzend auf
einem Stuhl ohne Lehne,
kreis. über welchen ein Thierfell
gebreitet ist. In der I ..
hält sie den Rocken, in
der vorgestreckten R. einen
grossen Kantharus. Perl-
kreis. (Fox\
Ähnlich Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 169, 70; viel alterthümlicher das bei Evans Taf.
abgebildete Stück.
Taras, 1. auf dem Delphin
sitzend, hält sich mit der
R. an der Rückenflosse,
die L. legt er auf den
Rücken des Delphins. Un-
ten ein schmaler Fisch 1.
und darunter Wellen.
"i'AP aufwärts) vor einem
nackten Jüngling, der 1.
auf einem Felsen sitzt,
über den sein Gewand ge-
breitet ist. Die L. stützt
er auf den Felsen, den r.
Ellenbogen auf das etwas
Tarentur
24
/Rs-S^
5»95
^5%-5%
etwas
ab-
genutzt
6,1 2
ab-
genutzt
und
oxydirt
Die Vs.
Münze n. 79.
emporgezogene Knie, und
hält in der R., wie es
scheint, einestrigilis. Hin-
ter ihm der Rocken. (Fox).
ist aus demselben Stempel, aus dem die
Ein Jüngling mit einem Man-
tel, der nur die Schenkel
beldeidet, sitzt 1. auf einem
Stuhl ohne Lehne. Die
L. legt er an den Sessel,
wärts. der r. Arm ist ausge-
streckt. (Fox).
Diese aufschriftlose Münze ist von roher Arbeit und
eine barbarische Nachahmung der unter n. 77.78 beschrie-
benen Stücke.
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; am 1. Arm ein
grosser böotischer Schild,
der r. Arm ist ausgestreckt.
Unten Kammmuschel ab-
Die schweren Didrachmen mit dem Reiter
a) Ältere und seltene Darstellungen
Auf den fünf nächsten Münzen älteren Styls (n. 89
bis 95) ist die Seite mit dem Reiter etwas vertieft, ist also
als "Kehrseite anzusehen; nur der Gleichförmigkeit mit
den übrigen Münzen dieser Klasse wegen ist sie hier
als Vorderseite beschrieben.
Nackter Reiter r. sprengend;
die R. stützt er auf des
Pferdes Hintertheil.
T AF>A N[TIN£2]/VHMI
Taras, r. auf dem Delphin
reitend, hält die L. vor-
gestreckt und stützt die R.
auf den Delphin. L. im
Felde P Perlkreis zwi-
schen zwei einfachen Krei-
sen (nur auf einem Ex. zu
sehen). (1 1275. Gansauge).
Die Kehrseiten sind aus demselben Stempel.
Das geringe Gewicht des zweiten Exemplars (6,12)
erklärt sich hauptsächlich durch die völlige Oxydation
des Silbers, das sich jetzt in körnigem Zustande befindet.
Über Styl und Aufschrift vgl. Evans S. 3 1 f.
Antike Münzen. Bd. III, 1.
242
Calabria
94
R 5
/R5%-6
95 Äi6-6\
7,82
7,89
beide
etwas
ab-
genutzt
7^3°
oxydirt
7,79
7,80
Ebenso [Nackter Reiter r.
sprengend; die R. stützt
er auf des Pferdes Hinter-
theil].
TAPA£ ;1., aufwärts). 1
r. auf dem Delphin rei-
tend, indem er den 1. Arm
vorstreckt und die R. auf
den Delphin stützt. Unter
dem Delphin viele kleine
Wellen (einige davon sind
auch über dem Kopfe
und dem Schwänze des
Fisches sichtbar). Im Fel-
de r. (vor der Brust des
Taras) T Verzierter Perl-
rand (nur auf einem Ex.
zu sehen). (28688. F<
Taf.XlI, 176.
Beide Exemplare aus demselben Stempel (auch das
bei Evans Taf. II n. 1 abgebildete ist aus diesem Stempel .
Der letzte Buchstabe der Aufschrift (X) ist nicht recht
deutlich, da er zum Theil im Perlrande liegt, ist aber
sicher vorhanden.
Nackter Reiter r. trabend; in
der gesenkten R. scheint
er eine Gerte zu haben,
mit der er das Pferd an-
treibt. Ein Strich giebt
den Abschnitt an.
A \A Tl V\M von
oben beginnend1. Taras r.
auf dem Delphin reitend,
indem er den 1. Arm vor-
streckt und die R. auf den
Delphin stützt. Unten
Kammmuschel abwärts.
(Fox).
Von rohem Styl und, wie es scheint, verwildert.
Nackter Reiter r., im Schritt.
Ein Strich giebt den Ab-
schnitt an.
T A?A V\ Tl V\ft\A von
oben beginnend , sonst
ebenso. Peytrignet).
Unfeine Arbeit. — Vollkommen übereinstimmend das
Exemplar bei Evans Taf. XI, 1, der aber S. 35 die Auf-
schrift irrthümlich als linksläufig angiebt.
[T]AR AA/TI //////////// (von
oben beginnend). Nackter
Reiter 1. sprengend. In
der L. scheint er eine
Gerte zu halten (falls hier
nicht ein Stempelriss vor-
liegt).
Ähnlich Carelli Taf. CIX, 101
AI-'A [N] T I/Vft/V
(von oben heginnen
sonst ebenso. Einfach
Kreis und Perlkreis.
(28670/12).
Tarentam
243
7>74
pR4-4l
^-43;
*4H
subärat
7^7
Nackter Reiter auf einem
kleinen Pferde im Schritt
1. Am 1. Arm hat er einen
sehr kleinen, mit einem
Sterne verzierten Rund-
schild; die R. legt er an
die Kopfmähne des Pfer-
des oder bekränzt dieses?).
Ein Strich giebt den Ab-
schnitt an. Undeutlicher
Kreis.
TAPA \ATI A/ß/V (von
oben beginnend). Taras
r. auf dem Delphin reitend.
In der erhobenen R.
scheint er einen kurzen
Speer (abwärts) zu halten,
der 1. Arm ist vorgestreckt,
(etwas gesenkt). Unten
Wellen (in einer coneaven
Linie). (Fox).
Dieselben Typen auf dem im Gat. of greek coins in
the Brit. mus., Italy, S. 187, 200 abgebildeten Exemplar.
Nackter, behelmter Krieger
hinter oder vielmehr ne-
ben seinem r. gewendeten
Pferde stehend, welchem
er die R. auf den Rücken
legt; die L. stützt er auf
die Lanze, am Arm hat
er den runden Schild. Er
scheint sich aufschwingen
zu wollen. Im Felde r. h-
Das zweite Exemplar ist
geprägt, deren Typen nicht
Vgl. Evans Taf. IV n. 4
Ebenso, doch ohne den
Buchstaben im Felde.
TAPAC (r., abwärts). Taras 1.
auf dem Delphin sitzend.
Am 1. Arm hat er einen
kleinen Rundschild, in der
ausgestreckten R. hält er
einen langen Dreizack.
Unter dem Delphin A, da-
runter Wellen (in einer
coneaven Linie). (Pey-
trignet. Prokesch).
auf eine andere Münze auf-
mehr erkennbar sind.
TA////// (abwärts), sonst eben-
so ; nur fehlt das A unter
dem Delphin und die
Wellen sind nicht sichtbar
(wahrscheinlich nicht vor-
handen). (860).
Nackter, behelmter Reiter
auf einem erregten Pferde
1. ; am 1. Arm hat er einen
kleinen Rundschild (darauf
Seepferd , in der Hand
zwei Speere. Vor dem
Pferde 1. ausschreitende
Nike, welche mit der L.
das Pferd am Zügel gefasst
hat und mit der R. nach
dessen Kopf greift. Im
Felde r. Vlllll, unter dem
Bauche des Pferdes \V\,
zwischen dessen Hinter-
beinen KAA
TAPAC (r., abwärts). Taras
r. auf dem Delphin rei-
tend. Auf dem 1. Arm
liegt ein Gewandstück,
das im Winde flattert;
in der L. hält er zwei ab-
wärts gekehrte Speere, die
(nicht ganz zur Ausprä-
gung gekommene) R. ist
nach dem Kopfe zu er-
hoben. Unten Wellen;
zwischen diesen und dem
Delphin KAA (5844).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
ifi*
244
Calabria
^5
&4k-4k
103
^5
104
/R 4-4*
7,45
subärat
7,8,
■,84
5,45
subärat
S. 196,272 und Evans Taf. IV, 7 (mit TAPANTINftN auf
der Vs). Die Darstellung auf der Vs. dürfte am richtigsten
so aufzufassen sein: Nike empfängt das siegreiche Pferd.
Derselbe Typus; auch hier
hat Nike das Pferd gefasst,
ohne aber, wie bei der
vorhergehenden Münze,
die Arme zu kreuzen.
Auf dem Schild ist keine
Verzierung und die bei-
den Speere sind nicht
sichtbar. Ebenso fehlen
die Buchstaben (der Ab-
schnitt nicht sichtbar).
Taf. XII
TAP[A£] (1., aufwärts). Taras
1., der sich emporhebend
mit dem r. Knie auf dem
Delphin kniet und den 1.
Fuss auf die Wellen setzt.
Die R. streckt er vor, am
1. Arm hat er einen klei-
nen Rundschild (darauf
die Spuren von E) und in
der Hand zwei abwärts
gekehrte Speere. L. im
Felde 10p (28876).
177.
Ebenso, doch unten steht
AYKISJÄ (also Avxtaxog).
TAFAZ (1., aufwärts'. Die-
selbe Darstellung. Au:
dem Rundschild ist nichts
zu sehen. Im Felde 1.
steht hier lo^ (Fox .
Carelli Taf. CXII, 166 (danach Evans S. 133) mit
AYKIANOC, gewiss irrthümlich.
b) Mit dem Krieger
Behelmter nackter Krieger
1. sprengend, der Oberleib
ist fast bedeckt von dem
Rundschild
grossen
(mit
Delphin 1.), den er am 1.
Arm hat und unter wel-
chem zwei Speere hervor-
ragen. Oben I, 1. A, r. A,
unten drei undeutliche
Buchstaben, vielleicht
KAA oder KAA. Perlkreis.
Taf. XII, 178.
Ebenso, doch ist hier von
der Schrift nur A und KAA
erhalten.
TAPAC unter dem 1. auf dem
Delphin reitenden Knaben
Taras; er hat langes Haar
und über der Stirn eine
Blume (?), um den Fuss-
knöchel einen Ring; in
der L. trägt er den Rocken
geschultert, die R. legt
er auf die Rücken flos«
des Delphins. Im Felde
1. Col aufwärts, r. ein ab-
wärts gekehrter Dreizack
ohne Griff". (Prokesctf
Ebenso. (Beger thes. Pal.170.
th. Br. I, 322).
Tarontum
245
R 4-5 \
4V-5
4-4-
4lf5
Nackter behelmter Krieger
r. sprengend. Er ist ganz
im Pronl dargestellt; am
1. Arm hat er einen runden
Schild, mit der R. halt
er die Zügel. Unter dem
Bauche des Pferdes I-
Vgl. Evans Taf. XI n. 5.
TAPA£ (r., abwärts). Taras 1.
aufdemDelphin sitzend;
in der vorgestreckten R.
hält er ein einhenkliges
Gefäss (mit breitem Munde
und geriefelt), die L. stützt
er auf den Delphin. Unten
Wellen; zwischen diesen
und dem Delphin P Ein-
facher Kreis. (9166).
TAPAC (r., abwärts). Taras
1. auf einem Delphin rei-
tend. Er hält mit der R.
einen grossen Dreizackge-
schultert, am 1. Arm hat er
einen Rundschild (mit ge-
flügeltem Seepferd L). L.
im Felde 4>l, unten eine
stachlige Schnecke (die
Spitze 1.). (Fox. B. Fried-
länder. Gansauge).
Der Helm des Kriegers ist oben mit einer nach vorn
gekrümmten Spitze (wohl Greifenkopf) und mit einem
Busch versehen.
Vgl. Evans Taf. VI n. 6.
Nackter behelmter Krieger
r. sprengend, in der erho-
benen R. eine Lanze ab-
wärts, am 1. Arm den Rund-
schild nebst zwei Speeren
in der Hand. Unter dem
Bauche des Pferdes AAI
(auf zwei Exemplaren
AAI .
Ebenso. doch hier unter dem
Bauche des Pferdes CA
Ebenso, doch die Schnecke
mit der Spitze nach unten.
(B. Friedländer).
Ebenso, doch der Helm hat
keinen Busch und unter
dem Pferde steht hier 4>IAI
TAPA£ (r., abwärts). Der
Knabe Taras 1. auf dem
Delphin reitend; über der
Stirn hat er eine Blume,
auf der ausgestreckten R.
einen Delphin, im 1. Arm
den Rocken. Unten drei
Wellen. Im Felde 1. <t>l,
r. ein Epheublatt. (Beger
thes. Br. I, 325. B. Fried-
ränder).
Taf. XII, 179.
246
Calabria
ir3
114
117
118
^4^-5
7>9°
^-4%
^5
/H
*4*-4*
JR4h-5
7>93
7,i7
etwas
ab-
genutzt
7,83
7,85
7,86
Derselbe Typus (doch ist <t>IAI£ (aufwärts) vor dem
nicht zu sehen, ob der Knaben Taras, welcher 1.
Krieger behelmt ist oder auf dem Delphin reitet,
nicht). Unter dem Bauche Mit der L. hält er den
des Pferdes 4>l, im Felde Rocken geschultert, die R.
1. /$- Perlkreis. ruht auf dem Delphin;
am Fussknöchel trägt er
einen Doppelring. Unten
grosse Wellen; im Felde
r. Adler mit angelegten
Flügeln 1. (Peytrignet).
Vgl. Evans Taf. VI n. 2.
Über das Auftreten des Adlers mit angelegten Flü-
geln auf tarentinischen Münzen vgl. Evans S. 88.
Ebenso, doch steht hier #- | Ebenso, nur ist die Stelle
Felde
der Schrift nicht
prägt. (Fox).
ausge-
Nackter unbehelmter Krie-
ger r. sprengend; in der
erhobenen R. hält er die
Lanze (die Spitze nach
unten gekehrt), am 1. Arm
den Rundschild und in
der Hand zwei Speere.
Unter dem Bauche des
Pferdes API, im Felde 1.
E, oben V (oder vielmehr
P), r. A (also EPA).
Ebenso, die Buchstaben im
Felde sind hier E (1.), 1"!
(oben) und A (r.).
Ebenso, doch scheint hier
nicht mehr als E (im Felde
1.) gestanden zu haben.
Derselbe Typus (ohne Buch-
staben im Felde); unter
dem Bauche des Pferdes
£A
Taf. XII, 180.
T APA£ fr., abwärts). Ta-
ras (mit gesenktem Kopfe
1. auf dem Delphin rei-
tend; im 1. Arm hat er
ein Steuerruder, in der
ausgestreckten R. einen
Kantharus. Im Felde 1.
(über dem Kantharus^ KA
lOhne Bezeichnung .
TA PA£, sonst alles eben-
so. (1258).
///// APA*, derselbe Ty-
pus; KA steht hier unter
dem Kantharus. (Arditi).
TAPA£ r., abwärts). Taras
Lauf dem Delphin reitend;
im 1. Arm hat er einen
langen Dreizack, in der
ausgestreckten R. einen
Kantharus. Inten ein
kleiner Delphin 1.; im
Felde 1. K (4869. F<
Tarentum
247
1 ig
,R 5
7,67
Rand
beschä-
digt
120
,R 5
1 2 l
Ä44-5
7.51
K 5
7,86
[23
1 25
/R4%-5
4\"4->
4?;-5
7,84
7,86
JR 44
7,6 1
127
l 30
-R 4%-5
5-5i
4*-5
4?;-5
7,87
7.94
7,90
-
Ebenso.
Ebenso.
Vgl. Evans Taf. VI n. 7.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, doch steht hier im
Felde 1. A und weiter
unten K (1 17/188
Ebenso, doch hier im Felde
1. £2 und weiter unten t
(1 16/1885).
Ebenso, doch hier im Felde
1. /? (über dem Arm des
Taras). (B. Friedlander),
Ebenso, doch hier steht A*
unter dem Arm des Taras.
(Fox).
Ebenso.
TATAC (r., abwärts. Der
Knabe Taras (mit langem
Haar) 1. auf dem Delphin
reitend. Über der Stirn
hat er eine Blume, im
1. Arm den Rocken, die
R. ist ausgestreckt. Unten
Schiffsvordertheil 1. (Pfau.
B. Friedländer. Fox).
Ebenso. TAPA^ (1., aufwärts). Taras
r. auf dem Delphin reitend
(er hebt das 1. Bein, als
ob er vom Delphin her-
abspringen wollte). In der
R. hält er einen Pfeil,
in der vorgestreckten L.
den Bogen nebst einem
Pfeil (oder zwei?). Unter
dem Delphin hHP (Fox).
Sehr ähnlich Evans Taf. VI n. 12. Über den Typus
der Ks. vgl. Evans S. 100.
Derselbe Tvpus; unten im
Bogen AEINOKPATHS, im
Felde 1. £1
TAPAC fr., abwärts*. Taras
Lauf dem Delphin reitend;
die L. legt er auf den
Rücken des Delphins, über
der ausgestreckten R. ein
kleiner Delphin. (Fox.
Beger th. Br. I. %i^. 18671.
837/.S76;.
Die vier Exemplare ergänzen sich gegenseitig.
Vgl. Evans Taf. VII n. 8.
4*
Calabria
•31
132
33
•34
JR 5i-6
M
41-5
^5
4*4*-4%
36iR4l-5i
7,93
7>74
7,82
7,93
7Ä
7>92
Derselbe Typus [Nackter
unbehelmter Krieger r.
sprengend; in der erho-
benen R. hält er die Lanze
(die Spitze nach unten
gekehrt), am 1. Arm den
Rundschild und in der
Hand zwei Speere]; unter
dem Bauche des Pferdes
KAA (sie); im Felde 1. A,
r. N, unten X Perlkreis.
Taf. XII, 181.
TAPAC (1., aufwärts . Taras
(ganz im Profil gezeichnet)
auf dem Delphin r. reitend ;
mit der R. befestigt er
den Busch an einem Helm
(mit vornüber geneigter
Spitze), den er über die 1.
Hand gestülpt hat. Unter
dem Delphin KAA
(B. Friedländer).
Über den Perlkreis vgl.
Evans S. 73, welcher den Typus der Ks. etwas anders
auffasst (Taras contemplates the casque that he holds
Von sehr schöner Arbeit,
between his hands, vgl." S. 75).
Ebenso; unter dem Delphin
4>l und im Felde 1. und
r. je ein grosser acht-
strahliger Stern. (Gans-
auge).
. Über den Typus der Ks.
dieser und der vorhergehenden Münze vgl. Evans S. 74 f.
Derselbe Typus; unter dem
Bauche des Pferdes KAA,
im Felde 1. h, r. A, unten
A Ob auch hier Perl-
kreis, ist nicht sichtbar.
Vgl. Evans Taf. IV n. 11
Ebenso, doch ist der Name
unter dem Bauche des
Pferdes verwischt und die
drei Buchstaben im Felde
ganz undeutlich der erste
vielleicht H, der zweite \-
oder A?). Undeutlicher
Perlkreis.
Ebenso. Fox .
Nackter behelmter Krieger
reitet 1. im Schritt. Am
1. Arm hat er einen run-
den Schild und in der
Hand eine Lanze. Unter
dem Bauche des Pferdes
A
TA PA £ (r., abwärts.
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; mit der R. hält
er einen langen Dreizack
geschultert, die L. legt er
auf den Delphin. Unter
diesem K, unten Wellen.
(Fox. 119/18S
Nackter Reiter 1. sprengend;
mit der R. fasst er die
Mähne des Pferdes, am
1. Arm hat er einen klei-
nen Rundschild. R. von
letzterem £ I , unter dem
Pferde 4>IAOKAH£
Taras
1. auf dem Delphin reitend,
indem er die L. auf diesen
stützt, in der vorgestreck-
ten R. einen Kranz hält.
Unten AYA oder AYA?).
(Fox).
Vgl. Evans Taf. VII n. 6 (doch S. 134 abweichend)
249
R-U-5
•l<^-3
m. 5-6
7,83
7v4
7,56
oxydirt
[40
*5
>4-
7,-^4
(R4|-5 8,02
/R4*-5
7.73
Ebenso.
Ebenso, nur scheint hier
der Name unter dem Rei-
ter nicht <t>IAOKAH£ ge-
wesen zu sein eher viel-
leicht <MAflN).
Auf der Ks. ist API eingeritzt;
später ein E geritzt.
TATA£ hinter demselben
Typus. Unten AY (Beger
thes.Pal. 170, th. Br. I, 322).
TAPAC hinter demselben
Typus. Unten AY (Fox).
auf dem A wurde
Derselbe Typus, doch hier
r. neben dem Schilde E,
unter dem Reiter <t>IAQN
TATAC (r., abwärts). Taras
Lauf dem Delphin reitend;
die L. stützt er auf die-
sen, über der ausgestreck-
ten R. eine kleine Nike,
welche Taras bekränzt.
Unten grosse Wellen.
(4866).
Nackter Reiter 1. sprengend;
am 1. Arm hat er einen
kleinen Rundschild.
Vgl. Evans Taf. II n. 8.
£ A^ AT (1., abwärts). Taras
Lauf dem Delphin reitend;
im 1. Arm hat er ein Ru-
der, die R. ist vorgestreckt.
Unten (dem Rande fol-
gend) Wellen. Einfacher
Kreis. (Fox).
Nackter Reiter 1. im Schritt; TAPAS unter dem 1. auf
am 1. Arm hat er den dem Delphin sitzenden
kleinen Rundschild. Taras. Sein Kopf ist ge-
senkt, beide Hände ruhen
auf dem Delphin. Ein-
facher Kreis. (Fox).
Vgl. Garrucci Taf. XCVIII, 6. Evans TaL III, 5.
Nackter 1. sprengender Rei-
ter, der sich zum Ab-
springen anschickt; er hat
das r. Bein bereits einge-
zogen, mit der R. hält er
sich an der Mähne fest,
am 1. Arm hat er den
kleinen Rundschild und
vielleicht einen kurzen
Speer. Unten ^IKH/////,
im Felde r. Y[3]
Über das Beizeichen der
S. 142 f.
AP" AI (r., abwärts). Taras
1. auf dem Delphin reitend,
indem er die L. auf den
Delphin stützt, in der vor-
gestreckten R. eine Ähre
mit einem (?) Blättchen
hält. Im Felde 1. AN,
unter dem Delphin eine
Lanzenspitzer. (121 10).
Lanzenspitze vgl. Evans
250
Calabria
»43
.R
5-5^
7,5°
gra-
nulirt
44
^5
H5
Äib
146
148
5
149
*4*-5
7,82
7,97
7,«<
7>5<
7,7*
7,93
Derselbe Typus [Nackter
1. sprengender Reiter, der
sich zum Abspringen an-
schickt; er hat das r. Bein
bereits eingezogen, mit
der R. hält er sich an der
Mähne fest, am 1. Arm hat
er den kleinen Rundschild
und vielleicht einen kur-
zen Speer]; unten NIKfli/),
im Felde r. E[Y].
Evans Taf.
Vgl.
Ebenso [TA PAS (r., ab-
wärts. Taras 1. auf dem
Delphin reitend, indem er
die L. auf den Delphin
stützt, in der vorgestreck-
ten R. eine Ähre hält];
auf diesem Exemplar hat
die Ähre zwei Blättchen.
(Fox).
VII n. 10.
Derselbe Typus, der kurze
Speer ist deutlich. Unter
dem Bauche des Pferdes A
TA PA ///// (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin rei-
tend: mit der R. hält er
einen langen Dreizack ge-
schultert, die L. stützt er
auf den Delphin; unter
diesem K Unten Spuren
von Wellen. (Fox .
Vgl. oben n. 134. 135 mit derselben Ks.
Derselbe Typus, unter dem
Bauche des Pferdes h
Reiter in ähnlicher Stellung
1., aber statt mit der R.
sich an der Mähne zu
halten, greift er damit in
die Zügel. Am 1. Arm hat
er den kleinen Rundschild
mit kurzem Speer. Unter
dem Bauche des Pferdes P
£ (r., abwärts'. Ta-
auf dem Delphin
TAPA
ras 1
reitend; in der R. hält er
einen korinthischen Helm
mit Busch, die L. legt er
auf den' Delphin. Unter
diesem I, unten Wellen;!
(836/1876).
TAPA£ unter dem 1. auf
dem Delphin reitenden
Taras; in der vorgestreck-
ten R. hält er vielleicht
einen kleinen Gegenstand,
die L. stützt er auf den
Delphin. Unter diesem A
Fox, 2 Ex. Prokesch).
Von den drei Exemplaren sind zwei aus demselben
Stempel.
Nach Garrucci Taf. XCVIII,q hält Taras eine Muschel,
nach dem Londoner Gatalog (S. 195, 259) einen kleinen
Delphin.
Derselbe Typus, doch hat der
Reiter nur den Rundschild
am 1. Arm. Keine Buch-
staben. Einfacher Kreis.
Taf. XII, 182.
TAPAC unter dem 1. auf dem
Delphin reitenden Taras.
In der ausgestreckten R.
hält er ein aplustre, wie es
scheint, die L. legt er auf
den Delphin. Unterdiesem
£ Einfacher Kreis. (F
Tarentum
25I
i^ 5-5^
Äi 4*-5
^5
• K 5
7,80
7,82
7,96
4 ^4%-54
7v^
etwas
beschä
digt
7,7%
Ebenso, doch unter dem
Bauche des Pferdes A
Derselbe Typus, doch unter
dem Bauche des Pferdes A
TAPAt unter demselben Ty-
pus. Unter dem Delphin
ein undeutliches kleines
Zeichen (zufällig?). Ein-
facher Kreis. (Fox).
TAPAC unter dem 1. auf dem
Delphin reitenden Taras.
Die R. ist ausgestreckt
(was sie hielt, ist nicht zu
sehen), die L. stützt er auf
den Delphin. Unter die-
sem Z (1 15/1885).
Taf. XII, 183.
Nach Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 194, 253 hält Taras einen Fisch.
Derselbe Typus, doch unter
dem Bauche des Pferdes
Z Einfacher Kreis.
Vgl. Evans Taf. II n. 7.
Behelmter nackter Reiter in
derselben Stellung 1., am
1. Arm hat er einen kleinen
Rundschild und den Speer.
Unter dem Bauche des
Pferdes Z Einfacher Kreis.
Vgl. Evans Taf. II n. 6.
TAPAS (im Bogen) unter
dem 1. auf dem Delphin
reitenden Taras. In der
vorgestreckten R. hält er
einen runden Helm mit
langem Busch, am 1. Arm
hat er einen etwas läng-
lichen Schild, dessen
innere Fläche man sieht,
und in der Hand einen
Speer. Unter dem aus-
gestreckten r. Arme Z
(114/ir
TAPAC (mit grossen, nicht
schönen Buchstaben) un-
ter demselben Typus;
doch ist hier der Schild
oval. Unter dem Bauche
des Delphins Z (28648).
Behelmter nackter Reiter
am 1. Arme hat er einen
kleinen Rundschild), der
sich zum Abspringen an-
schickt, indem er mit der
R. sich an der Mähne fest-
hält. Vor dem Halse des
Pferdes A, unter dem
Bauche I und darunter
Spuren einer flachen
Schale.
Vgl. Evans Taf. III n. 9
TAPAC
dem
unter dem r. auf
Delphin reitenden
Taras; er wendet den
Oberkörper nach vorn,
hält in der R. einen kur-
zen Speer und mit der L.
einen Dreizack geschul-
tert. (28250).
252
Calabria
»55
'5;
i58
»59
R
4,-5
^4l-5
^5
Äl 4-4I
,92
7,74
,86
7,82
c) Mit dem Knaben
Nackter Knabe 1. im Schritt TAPAC (L, aufwärts1
reitend und ein zweites
Pferd neben sich führend;
er wird von der ihm nach-
schwebenden Nike be-
kränzt. Zwischen den Bei-
nen der Pferde <t>l, im Felde
1. K Einfacher Kreis.
Taf. XII, 184.
Taras
sitzt auf einem 1. schwim-
menden Delphin; indem
er die L. auf denselben
stützt, wendet er sich zu-
rück und sticht mit dem
Dreizack nach einem zwi-
schen den Wellen schwim-
menden Fisch. Im Felde
r. K Einfacher Kreis. 61 16 .
Dieses Exemplar ist auf eine der korinthischen Pe-
gasusmünzen geprägt; man sieht bei dem Reiter die
Flügel des Pegasus, auf dem Leibe des Taras die Leder-
kappe und das Haar der Athena (s. Zeitschr. f. Numism. IV
S. 330).
Vgl. Eckhel d. n. I S. 147.
Dieselbe Vs. aus demselben
Stempel.
Vgl. Evans Taf. III n.
Ebenso, nur ist im Felde r.
(an Stelle des K eine qua-
dratische Tafel; unter dem
Delphin >I (Fox).
TAPAC unter dem 1. auf dem
Delphin reitenden Taras;
in der ausgestreckten R.
hält er ein einhenkliges
Gefäss, die I .... ist auf den
Delphin gestützt. Im Felde
r. K (61 1
Nackter, von der ihm nach-
schwebenden Nike be-
kränzter Knabe auf einem
r. sprengenden Pferde; ein
nackter Jüngling fällt dem
siegenden Rosse freudig in
die Zügel. Unter dem
Bauche des Pferdes I
und daneben ein undeut-
liches Zeichen, das wie
eine Krebsscheere aus-
sieht. Perlkreis.
Vgl. Evans Taf. IV n. 5.
Auch diese Münze ist auf ein korinthisches Di-
drachmon geprägt; auf der Vs. sind die Umrisse des 1.
gewendeten Athenakopfes deutlich zu erkennen s. Zeit-
schrift f. Numism. IV S. 330).
Dieselbe Vs. aus demselben
Stempel.
Taf. XII, 185.
TAPAC unter demselben
Typus; doch ist hier im
Felde r. (an Stelle des K
ein quadratisches
chen; im Felde 1. K 7442.
Rrokesch).
Beide Exemplare sind aus demselben Stempel.
Tarentum
253
ItK)
161
l6q
164
Ä5
44-5
*4H*
.Ri-
4-4,
5-5^
7v4
6,46
subärat
7,{]7
7,94
167
& 5-5!
Nackter Jüngling (das Maar
ist auf dem Scheitel ge-
knüpft) auf einem r. ste-
henden Pferde. Davor
steht eine bärtige Herme
mit Stirnband. Unter dem
Bauche des Pferdes hE
TAPAC unter dem 1. auf dem
Delphin reitenden Taras;
in der ausgestreckten R.
hat er ein einhenkliges
Gefass, die L. stützt er
auf den Delphin. (6540.
Fox).
Die Vorderseiten sind aus demselben Stempel.
Vgl. Evans Taf. III n. 10.
Ebenso. (Gansauge,
kesch).
Pro-
Ebenso, nur ist das Haar
des Jünglings nicht ge-
knüpft und unter dem
Bauche des Pferdes steht
hier fH
Beide Exemplare aus demselben Stempel. Die Rück-
seite ist aus demselben Stempel, mit welchem das
Fox'sche Ex. der vorhergehenden Münze geprägt ward.
Derselbe Typus, aber die
Herme ist hier ithyphal-
lisch und unter dem Bau-
che des Pferdes steht HE
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; in der ausge-
streckten R. scheint er
den Kantharus zu haben,
die L. stützt er auf den
Delphin. Aufschrift ist
nicht zu sehen (nicht vor-
handen gewesen?). (6541).
Nackter Jüngling auf einem TAPAC (1., aufwärts). Taras
r. stehenden Pferde, den r. auf dem Delphin reitend,
Kopf desselben mit der R. indem er den 1. Arm vor-
bekränzend. Vor dem streckt und die R. auf den
Pferde ein auf den Boden Delphin stützt. Unter die-
aufgepflanzter Heroldstab. sem A Einfacher Kreis.
(Peytrignet. Fox).
Die Kehrseiten beider Exemplare sind aus demselben
Stempel.
Imhoof- Blumer bildet die Ks. dieser Münze im
Jahrbuch d. archäol. Inst. III 1 888 Taf. 9, 13 ab und meint
- . Taras habe die eine Hand gleichsam zum Gebet
erhoben. Die Handfläche ist hier allerdings nach oben
gekehrt, wie beim Beten; ob aber das Ausstrecken nur
eines Armes (während der andere unbehindert ist) als
Geberde des Betens aufgefasst werden kann, ist sehr
fraglich. Vgl. dazu die Bemerkung zu n. 66.
Ebenso, doch hier im Ab-
schnitt AA (oder AA ?).
Einfacher Kreis.
TAPAC unter demselben
Typus. Kein Buchstabe
und kein Kreis. (571/1872).
254
Calabria
168
169
&4k
M
171
*5*-6
JR^s
7,70
7,92
7>59
7,86
7,68
i73 ^ 5%-6 7,78
174 Ah -5 7)86
Nackter Jüngling auf einem
r. stehenden Pferde, den
Kopf desselben mit der R.
bekränzend (der Kranz
nicht recht deutlich). Ein-
facher Kreis.
TAPA£ unten. Taras,
welcher 1. auf dem Delphin
sitzt und beide Hände
auf denselben legt 1 1 530.
1 95 '877).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Das Pferd ist verhältniss massig klein, die Kreislinie
geht eng um die Darstellung.
Nackter Knabe auf einem TA
r. schreitenden Pferde; der
r. Arm hängt gerade her-
ab. Unter dem Bauche
des Pferdes ein undeut-
liches kleines Zeichen
(etwa 4>? .
Ähnlich Carelli Taf. GIX,
funten). Taras 1
auf dem Delphin reitend;
die R. hat er vorgestreckt
(ob er etwas hielt, ist nicht
zu erkennen), die L. stützt
er auf den Delphin.
(Arditi).
Nackter Jüngling' auf einem
r. schreitenden Pferde;
der r. Arm hängt gerade
herab. Unter dem Bauche
des Pferdes ein kleines 0
(es könnte aber noch
mehr dagestanden haben).
Einfacher Kreis.
Ähnlich Evans Taf. III n. 16 mit r. sprengendem Pferd
TAPAC (unten). Taras, wel-
cher 1. auf dem Delphin
reitet, indem er die R
vorstreckt (mit abwärts
gekehrter Handfläche , die
L. auf den Delphin legt.
(Fox)
Nackter Knabe zu Pferde r.,
mit der R. den Kopf des
Pferdes bekränzend. Unter
dem Pferde kniet ein
nackter Knabe, welcher
mit der L. den 1. Vorder-
huf des Pferdes hält, wäh-
rend er mit der R. die
Höhlung des Hufs reinigt.
Im Felde r. <t>
TAP A£ (r., abwärts). Ta-
ras, welcher 1. auf dem
Delphin sitzt; in der
vorgestreckten R. hat er
einen Kantharus, am 1.
Arm einen Rundschild
und in der Hand einen
Dreizack. Unter dem Del-
phin E, unten Wellen im
Bogen). (123/188^ •
Taf. XII, 186.
Das Motiv des knieenden Knaben, welcher den Pferde-
huf reinigt, findet sich auch auf einem Didrachmon von
Ambracia mit korinthischen Typen (vgl. Londoner
Catalog, Korinth, Taf. XXIX n. 11).
Ebenso. Derselbe Typus, doch reitet
hier Taras auf dem Del-
phin. Auch hier E und
die Wellen. Fox. 911
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Tarentum
255
K 5
7,76
76 M 5-'
7,85
7>92
^4i-5
7,85
Ebenso.
Ebenso, doch unter dem
Delphin hier P (61 17).
dem Stempel der vorhergehenden
Die Vs. ist aus
Münze.
Dieses Exemplar ist auf eine korinthische Pegasus-
münze geprägt; auf der Ks. sieht man längs dem r. Bein
des Taras einen Theil von dem Helme des r. gewen-
deten Athenakopfes.
Nackter Knabe auf einem
r. stehenden Pferde, des-
sen Kopf er mit der R.
bekränzt. Im Felde 1. CA,
unter dem Bauche des
Pferdes <t> I A I
APX[o*]
Vgl. Evans Taf. VII n. 3.
TAPAC (r., abwärts). Ta-
ras, welcher 1. auf dem
Delphin reitet, indem er
in der vorgestreckten R.
eine Traube hält, die L.
auf den Delphin stützt.
Unten AfA (Fox. Arditi).
Nackter Knabe auf einem
r. schreitenden Pferde,
dessen Kopf er mit der R.
bekränzt. Unter dem
Bauche des Pferdes K
und eine stehende Keule.
TA PA Z
abwärts)
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; in der ausge-
streckten R. hält er einen
Kantharus, am 1. Arm hat
er einen Rundschild und
in der Hand einen Drei-
zack. Unter dem Delphin
facher Kreis. (Keine Be-
zeichnungl
Die Münze ist auf einem Didrachmon mit korinthi-
schen Typen aufgeprägt. Auf der Vs. sieht man (bei den
Hinterfüssen des Pferdes' einen Theil des Athenahelms,
hinter welchem ein deutliches A steht (vielleicht Leucas).
Vgl. Evans Taf. IV n. 1.
Derselbe Typus ; im Felde
1. CA, unter dem Bauche
des Pferdes eine bärtige
Satyrmaske, fast ganz von
vorn (etwas r.).
TAPAC (r. abwärts, in einer
geraden Zeile). Taras, der
1. auf dem Delphin reitet,
indem er in der ausge-
streckten R. einen Kan-
tharus hält, die L. auf den
Delphin stützt. Unter
diesem <P\ (Fox).
Das Beizeichen der Satyrmasice in fast überein-
stimmender Weise auf korinthischen Pegasusmünzen.
256
Calabna
182
,85
186
187
* 5-5%
^5
^5-6
55-6
5-5%
*4%~5
8,01
S'5h
7,60
7,89
7,85
7,82
7,84
7,88
Derselbe Typus [Nackter
Knabe auf einem r. sehrei-
tenden Pferde, dessen
Kopf er mit der R. be-
kränzt]; im Felde 1. £A,
unter dem Pferde am
Boden eine kleine Eule
halb r.
Taf. XII, 187.
Auf der Vs. ist IAN eingeritzt
TAPAS (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend. Ob er in der vor-
gestreckten R. etwas hielt,
ist nicht zu sehen; die L.
stützt er auf den Delphin.
Unter diesem A£, im
Felde 1. H Fox .
Derselbe Typus; unter dem
Bauche des Pferdes APH
TA PA?, (unten). Taras,
welcher 1. auf dem Delphin
reitet, indem er in der
ausgestreckten R. einen
Kantharus hält und die L.
auf den Delphin stützt;
im Felde r. * (4868).
Vgl. Evans Taf. VI n. 8.
Auf der Vs. sind einige undeutliche Zeichen ein-
geritzt; auf der Ks. vielleicht K^, ebenfalls eingeritzt.
Derselbe Typus; im Felde
1. CA, unter dem Bauche
des Pferdes APE
Vgl. Evans Taf. VII n. 1
Derselbe Typus; unter dem
Bauche des Pferdes KPAT
INo£
TAPAC (r., abwärts . Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend. In der ausgestreck-
ten R. hält er einen Drei-
fuss, die L. stützt er auf
den Delphin. Unter die-
sem CA£ .Ohne Bezeich-
nung. F'ox. Rauch).
TAPAC (r., abwärts). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend , indem er in der
ausgestreckten R. einen
Kantharus hält und die L.
auf den Delphin stützt.
Unter diesem loP Fox .
Nackter Knabe mit langem TAPA£ unten). Taras 1.
Haar auf einem 1. schrei- auf dem Delphin reitend;
tenden Pferde, dessen er hält in der vorgestreck-
Kopf er mit der R. be- ten R. den Kantharus, die
kränzt. Unter dem Bauche L. stützt er auf den !
des Pferdes eine Kamm- phin. (Rauch. 122
muschel abwärts.
Taf. XII, 188.
Auf dem zweiten Exemplar ist der lange Pferde-
schweif in der Mitte geknüpft.
T.irentum
257
190
101
-Iv 4%~5
.K
4,-3
« 4*"5
/R «j
6,90
subärat
7,88
7,72
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Pferdes A
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Pferdes eine
kleine Athena promachos
(oder Palladium) von vorn.
Taf. XIII, 189.
Derselbe Typus. Unter dem
erhobenen Vorderfuss des
Pferdes A, unter dessen
Bauche ein undeutlicher
Buchstabe (oder kleines
Beizeichen?).
Das bei Evans Taf. III n
auf der Vs. die Buchstaben
Nackter Knabe auf einem 1.
schreitenden Pferde, des-
sen Kopf er mit der R.
bekränzt; in der L. halt er
eine kurze Peitsche. Unter
dem Bauche des Pferdes A
Taf. XIII, 190.
Ebenso; einfacher Kreis.
(B. Friedländer).
TAPAC unten). Taras 1. auf
dem Delphin reitend, in-
dem er die R. ausstreckt
und die L. auf den Delphin
stützt. Unter dem Bauche
desselben A (120/1885).
TAPAC [unten). Taras 1. auf
dem Delphin reitend; in
der ausgestreckten R. hält
er einen Kantharus, die L.
stützt er auf den Delphin.
Unter diesem X (Fox).
12 abgebildete Exemplar hat
A und P.
Ebenso, doch hier unter
dem Delphin P Einfacher
Kreis. (121/1885).
Nackter Knabe auf r. schrei-
tendem Pferde, dessen
Kopf er mit der R. be-
kränzt. Er selbst wird
von einer kleinen, hinter
ihm schwebenden Nike
bekränzt. Unter dem
Bauche des Pferdes AP
Einfacher Kreis.
Taras, 1. auf dem Delphin
sitzend, hält in der vor-
gestreckten R. einen Kan-
tharus, die L. stützt er
auf den Delphin. Ein um
beide Oberarme geschlun-
genes Gewand flattert und
bauscht sich im Winde.
Unter dem Delphin ein
undeutlicher Buchstabe
(ähnlich einem R); unten
Spuren von Wellen. Auf-
schrift ist nicht sichtbar.
(Peytrignet).
Taf. XIII, K)i.
Aufgeprägt auf eine Münze mit korinthischen Typen
(auf der Vs. sind die Spuren des r. fliegenden Pegasus,
auf der Ks. die des 1. gewandten Athenakopfes zu sehen).
Antike Münzen. Bd. III, 1.
258
Calabria
193 .R42-5
]94
'95
iqo"
'.'7
Ä-5
^4-4%
»97
7,59
7^7
7,7°
7 $9
Nackter Knabe auf r. schrei-
tendem Pferde, der sich
mit der R. bekränzt. Unter
dem Bauche des Pferdes
CA und darunter ein
ionisches Gapitell (mit
einem Theil des Säulen-
schaftes).
Das bei Evans Taf. VI
hat KOl/1 (vgl. oben n. 7).
T'APAC (r.,abw'ärts). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; in der vorgestreck-
ten R. hat er einen klei-
nen Gegenstand, der wie
eine Schlange oder ein Aal
aussieht, in der L. eine
Gerte, wie es scheint.
Unter dem Delphin KON
(Peytrignet).
n. 1 1 abgebildete Exemplar
d) Mit dem Knaben auf dem jagenden Pferde
Nackter Knabe auf r. spren-
gendem Pferde, mit erho-
benem r. Arm. Unter dem
Bauche des Pferdes CA
TAPAC (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
den r. Arm hat er vorge-
streckt, im 1. hält er einen
langen Palmzweig, von
dessen Spitze ein Band
herabhängt. Unter dem
Delphin £YM, im Felde
r. ein korinthischer Helm
(mit Busch) 1. (12 100.
Fox).
Das zweite Exemplar scheint auf eine andere Münze
aufgeprägt zu sein.
Über die Typen dieser Münze ist zu vgl. Evans S.96 f.,
welcher das IYM für die Bezeichnung EYMMAXIKON
halten möchte.
Nackter Jüngling auf r.
sprengendem Pferde; sein
r. Arm hängt gerade herab.
Unter dem Bauche des
Pferdes ein undeutlicher
Buchstabe (!>?)
Geprägt auf ein Didrachmon von Korinth oder einer
Kolonie von Korinth: auf der Ks. ist der Athenakopf r.,
hinter dessen Helm £ steht, noch ganz deutlich zu er-
kennen.
TAPAC (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend,
indem er die R. vorstreckt,
die L. auf den Delphin
stützt. (Peytrignei .
Ebenso; der Buchstabe unter
dem Bauche des Pferdes
ist undeutlich (A oder l~l .
Ebenso; doch ist hier über
dem Delphinsehwanze ein
sehr kleines o zu sehen.
Einfacher Kreis. (Herr-
mann).
Ebenso, mit O auf der Vs., Evans Taf. III n. 16.
Tarentum
259
ß-5
7>x4
mg
*4*-4*
7,9°
200
*< b-bk
7,84
M 5'
7,62
7,99
Nackter Jüngling mit flat-
terndem Haar auf r. spren-
gendem Pferde; mit der L.
schwingt er eine kurze
Peitsche.
Taf. XIII, 192.
TAPAC (unten). Taras (mit
flatterndem Haar) 1. auf
dem Delphin reitend;
die L. stützt er auf den
Delphin, in der vorge-
streckten R. hält er einen
Kantharus. Einfacher
Kreis. (Fox).
Die Vs. von sehr schöner Arbeit.
Nackter Jüngling auf r.
sprengendem Pferde; in
der R. hält er einen kur-
zen Stab (oder Peitsche'!1),
mit dem er das Pferd an-
treibt. Einfacher Kreis.
Nackter Jüngling mit flat-
terndem H aar auf r. spren-
gendem Pferde; der r. Arm
hängt gerade herab. Bei
den Hufen des Pferdes
A P
TAPA£ (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend,
indem er die L. auf den
Delphin stützt, in der vor-
gestreckten R. ein aplustre
(?) hält. Einfacher Kreis.
(Fox).
TAPA£ (unten). Taras (mit
flatterndem Haar), wel-
cher 1. auf dem Delphin
reitet; in der vorge-
streckten R. hält er einen
Kantharus, die L. stützt
er auf den Delphin. Ne-
ben dem Fusse des Taras
X, über dem Schwanz des
Delphins <t> (Fox).
Auf der Ks. ist £YN eingeritzt.
Nackter Reiter r. jagend. TAf" A£ (1., aufwärts.
Unten NIK0AAM0C, im Taras 1. auf dem Delphin
Felde 1. iY reitend, indem er in der
vorgestreckten R. den
Kantharus, im 1. Arm den
Rocken hält. Unten lof>
und daneben ein Reh 1.,
das den Kopf zurückwen-
det. (11276. Peytrignet.
Fox).
Der erste der beiden Buchstaben im Felde 1. ist
nicht deutlich; es scheint ein Z zu sein, könnte aber
auch E gewesen sein (vgl. Evans S. 135; das ebenda
Taf. VII n 1 1 abgebildete Exemplar weicht von den unseren
nicht ab, wird aber irrthümlich als im Berliner Kabinet
befindlich bezeichnet.
17*
2ÖO
Calabria
204
205
206
Ä44-5
.R
*4*-4%
208^-5*
209
210
^5
M
/R 5-6
7,7*
7,75
7,34
(so)
7,80
7,90
7,82
7,42
ab-
genutzt
7>92
Nackter Reiter r. jagend; TAPA£ (unten). Taras 1.
in der R. hat er einen auf dem Delphin reitend,
kurzen Stab (oder Peit- indem er in der vorge*
sehe?), mit dem er das streckten R. ein aplustre
Pferd antreibt. (?) hält und die L. auf den
Delphin stützt. Einfacher
Kreis. (11533. B. Fried-
länder).
Das Pferd dieser und der folgenden Münzen ist im
Verhältniss zum Reiter klein.
Nackter Reiter mit fliegen-
dem Haar r. jagend; in
der R. hat er eine Peitsche,
mit welcher er das Pferd
antreibt. Unter dem Bau-
che des Pferdes A Ein-
facher Kreis.
Dieses Exemplar ist verprägt
TAf>A ////// unter demselben
Typus. Einfacher Kreis.
(Gansauge).
Nackter Reiter mit fliegen-
dem Haar r. jagend; unter
dem Bauche des Pferdes £
(und noch ein kleines Bei-
zeichen?). Einfacher Kreis.
Derselbe Typus; unter dem
Bauche des Pferdes hier
A Einfacher Kreis.
Derselbe Typus; kein Buch-
stabe. Einfacher Kreis.
Nackter Reiter r. jagend; er
scheint in der etwas em-
porgezogenen R. einen
kurzen Stab (oder Peit-
sche) zu haben, mit dem
er das Pferd antreibt.
Unter dem Bauche des
Rosses A
TAPAC unter demselben
Typus. (Peytrignet).
TAPAC (abwärts hinter
demselben Typus. Ein-
facher Kreis. (Fox).
TAPA£ unter demselben
Typus. Einfacher Kreis.
(Prokesch).
/////APA///// unter demselben
Typus. (B. Friedländer .
Nackter Reiter 1. jagend; mit
der L. scheint er sich auf
das Pferd zu stützen, die
R. fasst an der 1. Seite des
Pferdehalses nach den
Zügeln. Unterdem Bauche
des Pferdes AE Ein-
facher Kreis.
Ähnlich Evans Taf. II n.
[T] A P A :■>: (1.. aufwärts). Ta-
ras r. auf dem Delphin
reitend; in der R. hat er
einen undeutlichen, stab-
ähnlichen ( regenstand
(Dreizacke, mit dem er
nach unten stechen zu
wollen scheint, den I.Arm
hat er ausgestreckt.
(Gansauge).
Tarentum
26:
ti2iR4*-4*
213
/R 4
&4h~ti
.R 4 ',-5
4-4%
2i7^4-4i
218 .R4.4.
6,57
6,20
6,18
6,«3
6,26
Die leichten Didrachmen mit dem Reiter
a) Mit dem Feldherrn
Feldherr auf 1. schreitendem
Pferde; sein Kopf (nach
vorn gewandt) scheint be-
kränzt zu sein, die r. Hand
ist erhoben. Er trägt über
dem Waffenrock einen
Mantel, der im Winde
flattert, an seiner 1. Seite
das Schwert in der Schei-
de. Oben r. im Felde "R
und daneben ein bekränz-
ter Spitzhut. Zwischen
den Beinen des Pferdes
ZE NoKPA
T HZ
Taf. XIII, 193.
Ebenso, doch steht hier
HE N<>Kf>A
TH Z
Ebenso, doch hier
~. E N o k P A
TH Z
TAPAC (1., aufwärts in
schräger Zeile). Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
mit der R. hält er einen
Dreizack geschultert und,
indem er sich stark 1.
wendet (Kopf von vorn),
zieht er mit der erhobenen
L. ein Gewand hinter sei-
nem Rücken empor. Un-
ten Wellen und ein Tin-
tenfisch. Im Felde r. )X
(wahrscheinlich E und £2).
(Fox).
Ebenso. (6539).
Ebenso. (Fox).
TA PAS (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend,
indem er im 1. Arm einen
Dreizack trägt. Über sei-
ner ausgestreckten R.
schwebt eine kleine, ihn
bekränzende Nike. Im
Felde r. NE (9162. Gans-
auge).
Feldherr r. sprengend im
Panzer und flatternden
Mantel. Sein Kopf ist
nach vorn gewendet, der
r. Arm ausgestreckt; eine
kleine Nike schwebt von
1. herbei, um ihn zu be-
kränzen. Im Felde 1. ^E^:;
unter dem Bauche des
Pferdes KAAAIKPA
TH£
Taf. XIII, 194.
Ebenso, doch scheint hier
das Monogramm 'ETR- zu
sein.
Nach Begers ungenauer Abbildung bei Mionnet S. I
,591 beschrieben.
Ebenso, doch hier ist das { Ebenso (von der Aufschrift
Monogramm T~k ist nur TA" ' erhalten).
(B. Friedländer).
Vgl. Evans Taf. X n. 8.
Ebenso.
;Beger thes. Br. I,
2Ö2
Calabria
219
^4WI
6,32
220
223
224
225
^43-
&4k-5h
/R4%-5
/R 4.4-5
4'!-4!;
•K-l-W*
6,23
6,20
6,56
4,9'
subarat
6,36
6,38
Derselbe r. sprengende Feld-
herr, aber ohne Mantel.
Das Monogramm im Fel-
de 1. ist hier T"T< ; unter
dem Bauche des Pferdes
KAAAIK[PA]
TH[S]
Ebenso [TAPAC (unten.
Taras 1. auf dem Delphin
reitend , indem er im 1.
Arm einen Dreizack trägt.
Über seiner ausgestreck-
ten R. schwebt eine kleine,
ihn bekränzende Nike. Im
Felde r. NE]. (B. Fried-
länder).
b) Mit dem reitenden Krieger
Behelmter nackter Krieger 1.
sprengend; der Oberkör-
per ist fast ganz bedeckt
von dem grossen Rund-
schild (mit achtstrahligem
Stern), den er am 1. Arm hat
und unter welchem zwei
Speere hervorragen. Im
Felde r. Spuren von Iß;
unter den Vorderbeinen
des Pferdes AnoAAß
Derselbe Typus. Im Felde
r. Iß; unter den Vorder-
beinen des Pferdes
APoAAl
Auf der Vs. ist f eingeritzt
prägung, wie es scheint.
TAf>A£ unter dem 1. auf
dem Delphin reitenden
Knaben Taras. Er hat
langes Haar und um den
1. Fussknöchel einen Ring;
in der vorgestreckten R.
hält er eine Traube, mit
der L. den Rocken ge-
schultert. Im Felde r.
A N O (schräg abwärts .
(Arditi).
Ebenso, doch ist über dem
Delphinschwanze eine
Ähre (mit einem Blätt-
chen r.). Fox).
Spuren von Ober-
Derselbe Typus. Im Felde
r. Iß; unter den Vorder-
beinen des
/////PoAAß
Pferdes
TAPA1 unter demselben
Typus, doch ohne Ähre.
Im Felde r. AN0 schräg
abwärts). Foi .
Ebenso.
Arditi. 4S71
Derselbe Typus. Im Felde r.
Iß; unter den Vorderbei-
nen des Pferdes /////noAAA
Auf dem ersten Exemplar ist vielleicht noch eine
schwache Spur des A vor noAAA zu sehen; auf dem
zweiten ist nur /////OAAA sichtbar. Auf beiden ist aber
der letzte Buchstabe sicher A statt ß.
Derselbe Typus. Im Felder.
Iß; unter dem Bauche
des Pferdes Hl, unter
den Vorderbeinen Spuren
von Schrift.
Derselbe Typus (die Auf-
schrift ist nicht zur Aus-
prägung gekommen ;
oben r. ANO, über dem
Delphinschwanze eine
Ähre (mit einem Blätt-
chen r.). (1 18/1885).
Tarentum
263
/IUl-5
6,3
Ebenso.
TAPAC unter demselben
Typus, doch ohne Ähre;
im Felde r. A N O schräg
abwärts). (Beger thes. Pal.
170; th. Br. I, 322).
R 5-5^ 6,41 Behelmter nackter Krieger
4%"5 6,54 r- sprengend, in der er-
hobenen R. einen Speer
mit abwärts gekehrter
Spitze, am 1. Arm den
Rundschild nebst zwei
Speeren in der Hand.
Ihm entgegen schwebt
eine kleine Nike, um ihn
zu bekränzen. Im Felde
l. €1, unter dem Pferde
AYK
Ob auf AYK noch etwas folgte, ist nicht zu entscheiden.
Mit AYKßN Evans S. 157.
TA PAS (unten\ Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
in der vorgestreckten R.
hält er einen Kantharus,
im 1. Arm hat er den
Dreizack. Im Felde r. TY
(Fox. 9164).
R4I-5
230 4',-^
6,43
0,41
Derselbe Typus, doch ohne
Nike. Im' Felde 1. TY oder
F:Y?), unter dem Pferde
ATO£
.R4'-5
6,5g
TAPAS (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
auf der ausgestreckten R.
hält er eine kleine Nike
mit erhobenem Kranze,
im 1. Arm hat er ein Füll-
horn. Im Felde 1. PoAY,
r. ein Blitz (senkrecht).
(Fox, 2 Ex.).
Auf dem zweiten Exemplar sind von dem Namen
unter dem Pferde nur schwache Spuren zu sehen.
Über diese und die folgende Münze vgl. Evans S. 148.
Vgl. Evans Taf. VIII n. 2.
Derselbe Typus; im Felde
1. EY, unter dem Pferde
<MNTYiAO£]
Vgl. Evans Taf. VIII n. 3.
TAr[A£] (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend; auf seiner ausge-
streckten R. eine kleine
Nike, im Begriff ihn zu
bekränzen, im 1. Arm hat
er den Dreizack. L. im
Felde PoAY, unter dem
Delphin eine prora 1.
(B. Friedländer).
264
Calabria
232
^43<-5
6,3°
233
M
6,51
Derselbe Typus (in der
Stellung der Speere etwas
abweichend). Im Felde 1.
oE (wohl © E), unter dem
Bauche des Pferdes A A iü E
(die beiden letzten Buch-
staben undeutlich).
TAPA£ r., abwärts!. Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend. In der vorgestreck-
ten R. hält er einen un-
deutlichen Gegenstand
(acrostolium oder Kranz? ,
im 1. Arm den Dreizack.
Im Felde r. £1, unter dem
Delphin ein achtstrahliger
Stern. (Fox).
Behelmter und geharnisch-
ter Krieger r. sprengend;
in der R. hält er einen
abwärts gekehrten Speer,
am 1. Arm hat er den
grossen Rundschild. Im
Felde 1. AI, unter dem
Bauche des Pferdes AI~lo/%
Ähnlich Evans Taf. IX
Namen.
TA !•••%[£] (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend. Er ist nackt, doch
erscheint hinter seinem
Rücken und um den 1.
Arm etwas Gewand ; sein
Kopf ist nach vorn ge-
wendet, mit der R. hält
er einen Dreizack ge-
schultert. Ihm entgegen
schwebt eine kleine Nike,
um ihn zu bekränzen.
Unten Wellen. Fox .
n. 10, doch mit anderen
234
&4\-4k
6,38
235
237
^4
4-4^
3W
6,43
6,o()
6,39
Nackter (unbehelmter) Krie-
ger r. sprengend. In der
erhobenen R. hält er die
Lanze mit nach unten
gerichteter Spitze, am 1.
Arm den Rundschild und
in der Hand zwei Speere.
Im Felde 1. TY (oderry?),
unter dem Bauche des
Pferdes APIS
TIP
Der Typus der Ks. fast ebenso auf n. 126; vgl. über
denselben Evans S. 100 f. (das daselbst auf Tat". \ 111 n. 1
abgebildete, dem unseren sehr ähnliche Exemplar hat AI
unter dem Delphin; auf unserem ist an der Stelle eine
Stempel Verletzung .
TAPA£ (1., aufwärts1. Taras
r. auf dem Delphin rei-
tend vielleicht im Begriff
herabzuspringen). In der
vorgestreckten E. hält er
den Bogen, in der R. einen
Pfeil. Enten ein Elephant
r. (Fox .
Ebenso, doch hier im Felde
1. AI, unter dem Bauche
des Pferdes API £T<:
KA Wim
TAPAT, unten. Taras 1.
auf dem Delphin reitend,
indem er in der vorge-
streckten R. einen Kan-
tharus hält, im 1. Arm
den Dreizack. Im Felde
Taren tum
205
.R 4-5
4l"5
^4
R4'
4'-
6,33
6,42
6.18
6,48
5Ö(J
oxydirt
6,14
oxydirt
r. ein kleiner weiblicher
Kopf 1. mit hinten spitz
zulaufender Haartracht*).
(9163. Rauch. Dannen-
berg).
Auf zwei Exemplaren hat der erste Buchstabe des
Beamtennamens die Form A.
Vgl. Evans Taf. IX n. 6.
Nackter behelmter Krieger T APAC unten . Taras 1.
auf dem Delphin reitend.
Auf der vorgestreckten R.
hat er ein Seepferd, im
1. Arm den Dreizack. Im
Felde r. IßP (schräg ab-
wärts. (9302. Prokesch.
Beger th. Br. I, 325).
reitet 1. im Schritt; am
1. Arm hat er einen runden i
Schild. Im Felde 1. EY + ,
zwischen den Beinen des i
Pferdes API CTttN (aufl
dem letzten Exemplar j
Al> l£Tf2N.
Taf. XIII, 195.
Die drei Exemplare weichen etwas von einander ab.
Behelmter (und gepanzer-
ter? Krieger reitet r. im
Schritt. In der R. hält er
einen Speer, am 1. Arm
hat er den grossen Rund-
schild. Im Felde r. <t>l,
unter dem Bauche des
Pferdes HHPAK
AHTol
Vgl. Evans Taf. IX n. 9.
TAPAjX] (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend,
indem er in der vorge-
streckten R. eine Blume
hält, im 1. Arm ein Füll-
horn. Im Felde r. F und
daneben ein thymiaterion.
(Fox.
c) Mit zwei Reitern (Dioskuren?)
Zwei nackte Reiter 1. spren-
gend. Der vordere, an
dessen Rücken und l.Arm
etwas Gewand flattert,
hält einen kurzen Stab(?)
im 1. Arm. Zwischen den
Köpfen der Reiter ¥ auf
dem dritten Exemplar
scheint nur Y zu stehen,
unter den Pferdefüssen
CAAßNo^ sehr undeut-
lich, scheinbar €AAAAo£).
Avellino las auf einem
TA f>A£ (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend. Er hat ein Band
im Haar, hält mit der L.
zwei Speere und einen
kleinen Rundschild (mit
einem Seepferd 1.), auf
seiner ausgestreckten R.
eine kleine Nike, die im Be-
griff ist ihn zu bekränzen.
Unten Wellen, im Felde 1.
TY (auf dem zweiten Ex.
sind diese Buchstaben
nicht sichtbar). (Fox.
Peytrignet. 28745 .
bei Carelli Taf. CXIII, 184,
*) Genau entsprechende Köpfe sind bei tarentinisehen Terracotten nicht selten.
266
Calabria
245
246
248
249
250
^4^-5
^4-4*
4^-5%
(),22
6,45
6,26
oxydirt
6,43
<;47
6,25
oxydirt
vgl. S. 50) abgebildeten Exemplar dieser Münze »ZAAftNOI
ut videtur«, was wohl richtig ist (vgl. Cat. of greek eoins
in the Brit. mus., Italy, S. 181, 163; "Evans Taf. VIII
[Mionnet S. I Seite 288, 603 beschreibt ein abwei-
chendes Exemplar nach Magnan, welcher das kleine,
stark gekrümmte Seepferd auf dem Schilde des Taras
für die Buchstaben \Q. ansah. Friedlaender].
Zwei Reiter r. sprengend,
mit einer kleinen Chlamys
angethan und mit hohen
Stiefeln (wenigstens ist
der vordere Reiter damit
versehen). Unten
JIK.YAOjX]
Tillllllllllllllll (unten). Taras,
welcher 1. auf dem Delphin
sitzt; in der vorgestreck-
ten R. halt er einen KariJ
tharus, im 1. Arm den
Dreizack. Im P'elde r. R
(Peytrignet).
Ob auf unserem Exemplar die Reiter behelmt sind
(vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 172,
97), ist nicht zu erkennen; auf dem bei Evans Taf. IX
n. 5 abgebildeten Exemplar haben sie hohe Spitzhüte,
sind also wohl sicher die Dioskuren.
d) Mit dem Knaben zu Pferde
Nackter Knabe 1. im Schritt
reitend; vor dem Pferde
steht ein nackter Jüng-
ling, welcher die R. auf
des Pferdes Kopf legt und
dieses mit der L. am
Zaum rasst. Im Felde
oben r. TY, unter dem
Bauche des Pferdes API
£TI
TA PAS (1., aufwärts . Ta-
ras, welcher r. auf dem
Delphin reitet (vielleicht
im Begriff herabzusprin-
gen . In der vorgestreck-
ten L. hält er den Bogen,
in der R. einen Pfeil.
Unten ein Elephant r.
Peytrignet. Fox. Pro-
kesch).
Taf. XIII, 196.
Vgl. oben n. 126 und 234.
Nackter Knabe auf einem
r. stehenden Pferde. Im
Felde r. +1, zwischen
den Beinen des Pferdes
+ IAHM EN////Z (auf dem
zweiten Exemplar steht
<t>IAHME No£.
Vgl. Evans Taf. IX n. 7
TAPAC unten. Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
in der vorgestreckten R.
hält er einen Dreifuss, im
1. Arm den Dreizack. Im
Felde r. Stierschädel, von
dessen Hörnern Bänder
herabhangen. 4S74- Fox •
Taren tum
267
«4%-5
R4H
**4*-4*
.R4-4V
6,40
6,29
beschä-
digt
6,5 1
0,S'2
6,22
oxvdirt
Nackter Knabe auf einem
r. stehenden Pferde, des-
sen Kopf er mit der R.
bekränzt. Hinter dem
Rücken des Knaben
♦ :A*>KPA, unter dem
Bauche des Pferdes stand
vielleicht, wie auf ähn-
lichen Exemplaren, N<
(jetzt ist die Stelle be-
schädigt .
Vgl. Evans S. 178.
Derselbe Typus. Hinter
dem Rücken des Knaben
[<t>l]AoKPA, unter dem
Bauche des Pferdes N<
Derselbe Typus. Hinter
dem Rücken des Knaben
////AoKPA
dem
Bauche des Pferdes NC
Derselbe Typus. Hinter dem
Rücken des Knaben EY,
unter dem Bauche des
Pferdes JENE!// ; vor dem
Halse desselben Spuren
von <t>l
Vgl. Evans S. 178.
TA PA (unten; die Auf-
schrift scheint vollständig).
Taras 1. auf dem Delphin
reitend. Im 1. Arm hat
er den Dreizack, über der
ausgestreckten R. schwebt
eine kleine Nike, welche
ihn bekränzt. Vor dem
Delphin m tf? (aufwärts),
wahrscheinlich API CT
(Arditi).
TAPAS (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend; auf
streckten R.
Nike, welche
der ausge-
eine kleine
ihm den
Kranz entgegenstreckt, im
1. Arm hat er den Drei-
zack. Unter dem Delphin-
schwanze API£T
(Beger th. Br. 1 , 325. Fox I.
Die Aufschrift ist nicht sicht-
bar (scheint nicht zur Aus-
prägung gekommen zu
sein). Derselbe Typus.
Unten API CT o,,
Mie
beiden kleinen Striche am
Ende sind wohl nur zu-
fällig). (B. Friedländer).
[TIA PAS (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; in der vorgestreck-
ten R. hält er einen klei-
nen Gegenstand, der nicht
ganz ausgeprägt ist Rhy-
ton?), im 1. Arm den Drei-
zack. Im Felde r. Ähre.
Ohne Bezeichnung).
268
Calabria
256
/R^-rt
6,33
257
.R
4i"5
6,26
258
^5
6,45
T A F> A t fr. abwärts, in gera-
der Zeile. Taras 1. auf dem
Delphin reitend, indem er
in der vorgestreckten R.
einen Kantharus, im l.Arm
den Dreizack hält. Unten
ein Dreifuss. Peytrignet).
Jüngling auf einem r. ste-
henden Pferde; er ist
nackt, hat aber um die
Hüften etwas Gewand.
Der r. Arm ist erhoben,
wie um das Pferd zu be-
kränzen (der Kranz aber,
wie es scheint, nicht dar-
gestellt). Unter dem Bau-
che des Pferdes 4>IAICKOv
Vgl. Evans Taf. IX n. 8.
Auf dem bei Carelli Taf. GXIV, 202 abgebildeten
Exemplar hält der Knabe in der erhobenen R. den Kranz.
Bei dem Londoner Exemplar (Gat. of greek coins in the
Brit. mus., Italy, S. 185, 186) wird angegeben »r. band
raised«, ähnlich Evans S. 179. Friedländer dachte an
zum Gebet erhobene Hände und meinte, der Reiter »betet
wohl um Sieg im Wettrennen«.
Nackter Knabe auf einem
r. schreitenden Pferde, mit
der erhobenen R. dasselbe
bekränzend. L. oben
scheint ein Rest einer
schwebenden Nike zu
sein, welche den Reiter
bekränzt haben dürfte.
Unter dem Bauche des
Pferdes Ay; zwischen den
Vorderbeinen ©E
TAF>A£
Typus.
(93o0-
unter demselben
Kein Beizeichen.
Nackter Knabe auf einem
r. schreitenden Pferde, mit
der erhobenen R. dasselbe
bekränzend. Hinter dem
Rücken des Knaben Iß,
unter dem Bauche des
Pferdes NEY
MH
TATAC (unten . Taras mit
längerem Haar 1. auf dem
Delphin sitzend; in der
halberhobenen R. hält er
einen Helm (von der sog.
phrygischen Form mit
Seitenklappen), die L.
stützt er leicht auf den
Delphin. Beiderseits im
Felde ein grosser zwölf]
strahliger Stern; oben r.
API t abwärts . (Arditi .
Über diese und die folgende Münze vgl. Evans
S. 148 ff. Seine Deutung des Typus der Ks ist aber
nicht überzeugend, so richtig auch der Hinweis auf die
Ähnlichkeit des Taras mit dem Apollo der s\ rischen
Münzen ist. Sie steht zu sehr in Widerspruch mit der
von ihm S. 75 vorgeschlagenen Erklärung der ganz
Tarentum
269
*4*-4*
4'-5'
4'-
-tt 4^-5
,R 4\
4-4',
'-,4'.'
6,25
4,64
stark
oxydirt
6,52
ö,30
6,40
6,34
ähnlichen Darstellung auf dem älteren Didrachmon n. 131,
vgl. n. 145. 152; auch hat, der von Taras gehaltene Helm
mit dem syrischen keine Ähnlichkeit, da von einem Hörn
an demselben nichts zu sehen ist.
Derselbe Typus. Hinter dem
Rücken des Knaben Iß,
unter dem Bauche des
Pferdes NEY
Vgl. Evans Taf. VIII n. 6.
TAP"A£ unter demselben
Typus. Im Felde 1. und
r. ein grosser zwölfstrah-
liger Stern; oben r. PoAY
(abwärts). (Ohne Bezeich-
nung. Arditi. Fox).
Ebenso, doch sind von der
Schrift nur noch schwache
Spuren sichtbar.
TAPA£ sie) unter demsel-
ben Typus. Im Felde 1.
und r. ein grosser Stern;
oben r. ATA£ (abwärts).
Arditi V
Die Münze scheint überprägt zu sein
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Pferdes AEftN
TAPAC 1, aufwärts . Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend; in der vorge-
streckten R. hält er eine
grosse Traube, im 1. Arm
den Dreizack. Im Felde
r. A/ Unten 1. schreiten-
der Löwe. (91 71. Pro-
kesch).
Vgl. Evans Taf. IX n. 4.
[Die Beziehung zwischen dem Namen der Vs. und
dem Löwen der Ks. ist hier deutlich. FuiedlaenderI.
Derselbe Typus (doch hat
der Knabe einen ziemlich
langen Haarzopf. Im
Felde 1. /?, unter dem
Bauche des Pferdes eine
(bärtige?) Theatermaske
fast ganz von vorn, zwi-
schen den Vorderbeinen
des Pferdes KY
TAPA£ r. im Felde, in
einer geraden Zeile ab-
wärts'. Taras 1. auf dem
Delphin reitend, indem er
die L. auf den Delphin
stützt, in der vorgestreck-
ten R. einen Kantharus
hält. (9167. Rauch.
Auf dem ersten Exemplar befinden sich 1. oben bei
der Maske zwei Striche, wie H , vielleicht nur Stempelrisse.
270
Caiabria
267
M4\
6>37
268
^4-4*
6,1 1
269
JRA\
,20
^-4*
6,26
271
/R4
6,56
Nackter Knabe auf einem r. TAPAC (unten'. Taras 1
schreitenden Pferde, mit
der erhobenen R. dasselbe
bekränzend. Im Felde 1.
EY; unter dem Bauche
des Pferdes APoAA /////
und darunter zwei (unten
spitz zulaufende?) Am-
phoren neben einander.
auf dem Delphin reitend;
in der vorgestreckten R.
hält er einen Kantharus,
im 1. Arm den Dreizack.
Im Felder. 01 (B. Fried!
länder).
Vgl. Evans Taf. VIII n. 7 mit APOAAft,
Derselbe Typus. Im Felde
1. '3p, r. rc, unter dem
Bauche des Pferdes <t>IAO
KAHC
und darunter ein Del-
phin r.
TA PA£ (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend.
In der vorgestreckten R.
hat er ein Rhyton, welches
unten in das Vordertheil
eines Rehs (?) ausgeht auf
diesem Ex. nicht ausge-
prägt), im 1. Arm den
Dreizack. Im Felde r.
zwei neben einander ste-
hende Amphoren mit
Fuss). (28416).
T A PAC, sonst ebenso
das Rhyton ist hier deut-
lich . (Peytrignet).
Vgl. Evans Taf. X n. 6.
Derselbe Typus. Im Felde
1. x^jv, r. Ai-, unter dem
Bauche des Pferdes <t> I A O
KAHS
und darunter ein Del-
phin r.
Ebenso, nur ist hier das
Monogramm vf/ ganz
deutlich).
Auf diesem Exemplar erscheint die Form des Die
zacks recht deutlich; er wird gebildet von einer Lanz
an der oben zwei Delphine sich anschliessen.
T APA£,
(Fox .
sonst eben:
Derselbe Typus. Im Felde 1.
4>l, zwischen den Beinen
des Pferdes Reste eines
Namens ,IflP YPO *?)
T APAC (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend. In der vorgestreck-
ten R. hält er ein Füll-
horn, im 1. Arm den Drei-
zack. Im Felde r. Fl
(oder Biene?). (Fo
Tarentum
27I
M4\-b
*5
274
-77
«4-5
4
4-44
4-4'
/R 4-4^
6,30
6,49
6,49
6,46
6,53
6,23
Knabe mit wehendem Man-
tel auf einem r. schreiten-
den Pferde, dessen Kopf
er mit der R. bekränzt.
Zwischen den Beinen des
Pferdes lAAÄf, wie es
scheint.
TAF>A£ (r., abwärts). Ta-
ras 1. auf dem Delphin
reitend. Mit der erhobe-
nen R. zückt er den Drei-
zack, um den vorge-
streckten 1. Arm ist der
Mantel geschlungen.
Ohne Bezeichnung).
Vgl. Cat. of greek coins in the Brit. mus. , Italy,
S. 181, 164 mit SAAftN; Evans Taf. VIII n. 10 (S. 159)
mit SAA&NOS ' .
Der Typus der Ks. kehrt auf den weiter unten n. 274
bis 278 beschriebenen Stücken wieder.
Nackter Knabe auf einem 1.
schreitenden Pferde, mit
der erhobenen R. dasselbe
bekränzend. Im Felde
oben r. hl, unter dem
Bauche des Pferdes XQPY
und darunter ein kleiner
hockender Silen, der im
1. Arm ein Füllhorn zu
haben scheint.
Taf. XIII, 197.
Ebenso Evans Taf. VIII n. 8; ähnlich Cat. of greek
coins in the Brit. mus., Italy, S. 180, 155 (mit XPH auf
der Ks.).
[Tl APAC (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend. Auf der ausge-
streckten R. eine kleine
Nike, welche ihn bekränzt;
im 1. Arm hält er den
Rocken. Im Felde r. £
(B. Friedländer).
Derselbe Typus. Hinter dem
Rücken des Knaben £Y,
unter dem Bauche des
Pferdes AYKI
Vgl. Evans Taf. IX n. 3.
TA PAC unten . Taras 1.
auf dem Delphin reitend.
Mit der erhobenen R.
zückt er den Dreizack,
um den vorgestreckten
1. Arm ist der Mantel ge-
schlungen. Im Felde r.
eine Eule halb 1. mit an-
gelegten Flügeln. (Beger
thes. Pal. S. 170, th. Br. I,
322. 4871. B. Friedländer.
Fox).
(Fox)
Ebenso, doch steht hier j Ebenso,
noch &£ im Felde 1. vor
dem Pferdehalse.
Auf der Ks zwei wohl in neuerer Zeit eingeritzte
Zeichen.
272
Calabria
279
M4h-4h
280
*4*
281
282
^4*"5
.R
4-4^
283
284
R
285
Ai 4
6,58
5»60
subärat
6,54
5,9»
6,48
6>5°
Derselbe Typus [Nackter
Knabe auf einem 1. schrei-
tenden Pferde, mit der
erhobenen R. dasselbe
bekränzend]. Zwischen
den Beinen des Pferdes
AP IITIC und darun-
ter ein liegender Anker.
Vgl. Evans Taf. IX n. 1
Derselbe Typus. Hinter
dem Rücken des Knaben
N<, unter dem Bauche
des Pferdes «DIAOKPA
Vgl. Evans Taf. IX n. 2.
Ebenso (doch ist der Name
sehr undeutlich).
Derselbe Typus. Hinter
dem Rücken des Knaben
EY, zwischen den Beinen
des Pferdes 1- ICTIAP
Derselbe Typus. Hinter
dem Rücken des Knaben
AI, unter dem Bauche
des Pferdes 4>IAi;
Unten Spuren der Aufschrift.
Taras 1. auf dem Delphin
reitend. Auf der ausge-
streckten R. Nike, ihn be-
kränzend, im 1. Arm den
Rocken. (9168).
TAP* (so, unten). Taras,
1. auf dem Delphin reitend,
halt in der vorgestreckten
R. einen Kantharus, im 1.
Arm den Dreizack. Im
Felde r. AP°A (so, ab-
wärts). (Fox).
TAPA£ (r., abwärts). Der-
selbe Tvpus; unter dem
Delphin" APo/f (Fox).
TA f>A£ (unten). Taras
1. auf dem Delphin reitend.
Auf der vorgestreckten R.
hat er eine kleine Nike,
welche ihn bekränzt, im
1. Arm den Dreizack. Im
Felde r. eine Traube mit
daran hängendem Blatt.
(i»530-
TA F>A£ (unten). Der Knabe
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; in der vorge-
streckten R. hält er einen
Kantharus, im 1. Arm den
Rocken. Im Felde r. ein
Hahn 1. (28632/2. Gans-
auge .
0,14
oxydirt
Nackter Knabe auf einem
r. trabenden Pferde; eine
ihm nachfliegende Nike
bekränzt ihn. Vor dem
Halse des Pferdes <t>l,
unter den Beinen dessel-
ben Spuren eines Namens
(APISTEIA?).
\ p (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend.
Er hält in der R. eine
Ähre, im 1. Arm hat er
den Dreizack. Im Felde
r. bf (Fox).
Tarentum
273
286
288
^4*
4
4*- 4*
289 yR4
290 TR 4-4!
291 Äi 4%
292 5-5*
293
294
6,28
etwas
ab-
genutzt
6,39
6,44
6,29
<V5
oxydirt
b,55
6,30
6,42
6,35
Nackter Knabe auf einem
r. schreitenden Pferde ;
eine ihm nachfliegende
Nike bekränzt ihn. Im
Felde r. EYIf (auf zwei
Ex. sieht man nur EY/////),
zwischen den Beinen des
Pferdes AAMo KP/////
Vgl. Evans Taf. IX n. 12.
TA PA Z (unten). Taras,
r. auf dem Delphin rei-
tend, hält in der R. ein
Füllhorn, im 1. Arm den
Dreizack. Hinter seinem
Rücken 2K (also viel-
leicht mnY). (8219. 9172.
Fox).
Nackter Knabe auf einem
r. schreitenden Pferde, mit
der erhobenen R. dasselbe
bekränzend, während er
selbst von einer ihm nach-
fliegenden Nike bekränzt
wird. Vor dem Halse des
Pferdes tl (d. h. 4>l), unter
dem Bauche desselben
APiao
KPATHS
Ebenso, nur ist das tl nicht
zu sehen und der Name
ist undeutlich.
Vgl. Evans Taf. IX n. 1
T AP rf/// (unten). Taras,
1. auf dem Delphin rei-
tend, hält in der vorge-
streckten R. einen Kan-
tharus, im 1. Arm den
Dreizack. Im Felde 1. rrl
(sie), r. eine kleine ithy-
phallische Herme (von
vorn) auf einer Basis.
(B. Friedländer).
Keine Schrift mehr vor-
handen; sonst ebenso,
doch steht hier im Felde
1. deutlich fll (9170).
Nackter Knabe auf einem r.
schreitenden Pferde, mit
der R. sich selbst bekrän-
zend. Im Felde 1. Iß, un-
ter dem Bauche desPferdes
IAAO und darunter ein
ionisches Capitell mit
einem Stücke des Säulen-
schaftes.
Ebenso.
TAPAC (unten). Der Knabe
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; auf der ausge-
streckten R. hält er ein
aplustre, mit der L. den
Rocken geschultert ; um
den 1. Fussknöchel hat er
einen Ring. Im Felde
r. AN (schräg abwärts).
(4864. 4865).
TAPAC unter demselben Ty-
pus. Im Felde r. ANO
(schräg abwärts). (Fox.
'7959)-
Antike Münzen. Bd. III, i.
274
Calabria
295
JR4-4*
6,51
296
297
298
/R4-4\
JR^
JR4-4^
6,41
6,56
6,20
299
JR
6,51
e) Mit dem Knaben auf dem jagenden Pferde
Vgl. über die folgenden Münzen Evans S. 183 ff,
besonders S. 189 ff.
Jüngling, bloss mit einem
Brustharnisch angethan,
auf r. jagendem Pferde.
Mit der erhobenen R.
schwingt er die (hier nicht
sichtbare) kurze Peitsche.
Unten H IPPoAA/////
Ebenso; von der kurzen
Peitsche ist ein Stück zu
sehen, unten steht
MPPoA/////
Ebenso, mit I- IPPo AA/////
[T]APA[£] (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; in der vorgestreck-
ten R. hält er einen Kan-
tharus, mit der L. schul-
tert er den Rocken. Im
Felde r. AI und weiter r.
Spuren eines Beizeichens.
(17847).
TAPAC unter demselben
Typus. Im Felde r. AI
und daneben r. eine ein-
henklige Vase. (9I73)-
Durch einen Prägefehler ist
hier der Typus der Vor-
derseite vertieft wieder-
holt. (Ohne Bezeichnung).
Nackter Jüngling auf r. ja-
gendem Pferde, dessen
Zügel er mit beiden Hän-
den hält.
TAPA£ (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
mit der R. hält er ein
aplustre empor, zu dem
er aufblickt, die L. stützt
er auf den Delphin. (Fox.
Dem Styl und den Typen nach gehört dieses Stück
in die oben n. 201 ff. beschriebene Reihe der schweren
Didrachmen; hier liegt es des leichten Gewichts wegen.
Vielleicht ist es subärat.
TA W® (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; in der vorgestreck-
ten R. hält er den Kan-
tharus, im 1. Arm den
Dreizack. Im Felde r. /\
(Peytrignet).
Nackter Jüngling auf r. ja-
gendem Pferde (auf dem
Scheitel hat dieses einen
emporgebundenen Mäh-
nenbüschel). In der nach
hinten ausgestreckten R.
hält er eine Handfackel.
Über dem Hintertheil des
Pferdes pf; unten
AAIMAX/////
Taf. XIII, 198.
Die Fackel, welche der Jüngling trägt, ist eine An-
spielung auf den Namen AAlMÄXot. Nach Garrucci's
Ansicht (vgl. S. 125 zweite Columne oben) ist der fackel-
schwingende Reiter ein bei den tarentinischen Fackel-
rennen Betheiligter. Über diese Münze ist ausserdem
zu vergleichen Evans S. 188 f.
Tarentum
275
300
301
302
/R4H
4-4*
fc&-5
3°3
3°4
/R4i-5
*UW*
6,20
6,16
oxydirt
6,02
6,42
7>36
ab-
genutzt
subärat
Jüngling im Harnisch auf
r. jagendem Pferde, mit
der erhobenen R. einen
kurzen Speer schwingend.
Im Felde 1. ein grosser
Kranz; unter dem Pferde
OAYMPK
T APAC (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend,
indem er in der vorge-
streckten R. einen Kan-
tharus, im l.Arm ein Füll-
horn hält. Im Felde r. ein
Dreifuss. (28815. Fox).
Vgl. Evans Taf. X n. 3 und S. 174. 185
Jüngling, mit einem kurzen
Gewand bekleidet, auf r.
jagendem Pferde. Er legt
sich hintenüber, als ob er
das durchgehende Ross
halten wolle; mit der R.
hat er dasselbe an der
Mähne erfasst. Unten
ZßfTYPIftN und r. da-
neben ein Stierkopf (nicht
bucranium) von vorn,
zwischen dessen Hörnern
Zft steht.
Taf. XIII, 199.
Vgl. Evans S. 183 f.
Nackter bekränzter Jüngling
auf einem r. galoppirenden
Pferde; im r. Arm hält er
einen grossen Palmzweig,
an dessen Mitte ein Band
geknüpft ist. Über dem
Hintertheil des Pferdes A,
unter dem Bauche des-
selben APICTIPP/////
Vgl. Evans Taf. X n. 5.
T APAE (untenV Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; auf der ausgestreck-
ten R. hält er ein ihm
zugekehrtes Seepferd, im
1. Arm den Dreizack. Im
Felde r. eine bärtige Maske
im Profil nach 1. und
schräg darunter E1 (Fox).
TA P-AC (sie), unten. Ta-
ras (bekränzt, wie es
scheint) 1. auf dem Delphin
reitend, indem er in der
vorgestreckten R. den
Kantharus hält, die L.
auf den Delphin stützt.
Im Felde r. /y\ (28815).
Ob die folgende Münze hierher gehört, ist ungewiss:
Taras auf dem Delphin r.
(unklar, ob sitzend oder
reitend); der 1. Arm ist
ausgestreckt (in der Hand
scheint aber nichts gewe-
sen zu sein), die R. liegt I
auf des Delphins Rücken. |
Dasselbe Exemplar, welches
Nike, auf einem schmalen
Sitz 1. sitzend, hält in der
R. einen grossen Kranz.
(Peytrignet).
Friedländer in den
18*
276
Calabria
3°5
306
3°7
308
3°9
310
311
^4^
4
^R 4-4%
4-4l
7,3°
7>24
7£
5>67
subärat
',3»
7>°5
6,96
ab-
genutzt
Berl. Blättern f. Münzkunde III S. 9 und Taf. XXIX 3
ungenau abgebildet herausgab; es befand sich früher im
Besitz des Hrn. O. Bonghi in Gaeta. Friedender glaubte
in der ausgestreckten L. des Taras die Spuren eines
Bogens zu erkennen.
[Die Typen deuten zunächst auf eine Verbündung
von Tarent und Terina; allein Nike ist ein so allgemeiner
Typus, findet sich sogar in Neapolis wieder, dass sie
auch auf einer tarentiner Silber münze, ebenso gut wie
auf den Bronzemünzen erscheinen kann. FriedlaenderI.
Didrachmen mit dem wreiblichen Kopfe
Über die folgenden Münzen vgl. Evans S. 131 und
170 f.
Weiblicher Kopf r. mit Ohr-
gehänge und einem brei
ten, mit Perlen besetzten
Bande im Haar. Hinter
dem Halse EY
Nackter Knabe auf einem r.
schreitenden Pferde, des-
sen Kopf er mit der R.
bekränzt. Hinter dem
Rücken des Knaben TA,
unter dem Bauche des
Pferdes ein Delphin r.
(etwas abwärts). Perlkreis.
(Ohne Bezeichnung. Fox).
Taf. XIII, 200.
Iris und Pupille sind angegeben. Auf dem einen
Exemplar ist auf der Vs. ein R eingeritzt.
Derselbe Kopf 1.; das Band Ebenso,
im Haar ist etwas anders 2 Ex.).
angeordnetem HalsePerl-
schnur, dahinter EY. Perl-
kreis (nur auf dem ersten
Ex. sichtbar).
Iris und Pupille sind angegeben
Vgl. Evans Taf. XI n. 10.
B. Friedländer,
Ähnlicher Kopf 1., doch von
roherer Arbeit, ohne EY
und ohne Perlkreis.
Derselbe weibliche Kopf 1.
(Typus wie n. 307) mit
Perlenband, Ohrgehänge
und Halsschnur.
Ebenso,
kreis.
aber ohne Perl-
(Fox).
Derselbe Typus, doch hier
unter dem Bauche des
Pferdes ein Delphin r. über
einem Dreifuss. ^Ohne
Bezeichnung. Prokesch .
Das erste Exemplar ist doppelt geprägt.
Tarentum
277
312
^4-4i
3 ' 3 R 4-4i
3H
316
^4^-44
4-4^
4
3l7
^4
318^4^-5
319LR4.-44
320 4
321
JR4k-5
7>»9
etwas
ab-
genutzt
7,22
7,23
7P5
5,66
subärat
7><
7,01
7>25
7,45
7>3l
Weiblicher Kopf 1. mit einem
Band im Haar und mit
Ohrgehänge.
Ebenso.
Weiblicher Kopf 1. mit
Ohrgehänge und Hals-
schnur; im Haar eine sehr
breite, von beiden Seiten
nach dem Ohr zu allmälig
schmäler werdende Binde.
Taf. XIII, 201.
Iris und Pupille sind angegeben.
Derselbe Typus. Hinter dem
Rücken des Knaben TA,
unter dem Bauche des
Pferdes ein Rhyton, des-
sen unterer Theil von
einem halben Thier (Reh
oder Ziege) 1. gebildet
wird. Im Felde r. Delphin
abwärts. (Gansauge).
Ebenso, nur ist das Rhyton
hier r. gewendet. (Fox).
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Pferdes T A
und darunter ein Delphin
r.; vor dem Halse des
Pferdes + 1 (auf dem letzten
Ex. 4>l). (Fox. Gansauge.
Peytrignet).
Ähnlicher Kopf 1. (ob das
Halsband vorhanden, ist
nicht zu sehen).
Weiblicher Kopf 1. mit Ohr-
gehänge und einer Binde
im Haar.
Weiblicher Kopf 1. mit Ohr-
gehänge und Perlen-
schnur; im Haar ein mit
Perlen verziertes Band.
Ebenso.
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Pferdes TA
und darunter ein Delphin
r. (Ohne Bezeichnung).
Derselbe Typus. Unter dem
Bauche des Pferdes ein
Delphin r., zwischen den
Vorderfüssen TA (Rauch).
Derselbe Typus. Im Felde
1. ein Füllhorn; unter dem
Bauche des Pferdes ein
Delphin r.; zwischen den
Vorderfüssen TA (Pro-
kesch. Fox).
Derselbe Typus. Im Felde
1. ein Delphin r.; unter
dem Bauche des Pferdes
ein r. schreitender Löwe;
zwischen den Vorder-
füssen TA (Ohne Be-
zeichnung).
Vgl. Evans Taf. VI n. 14.
278
Calabria
322 ^4-5
323
324
325
jR4*-4%
&4%-4k
326
iR4-44;
327
328
iR
7,41 Ebenso [Weiblicher Kopf
1. mit Ohrgehänge und
Perlenschnur; im Haar
ein mit Perlen verziertes
Band].
5,53 | Ebenso.
subärat
7,20 Ebenso.
7,03 Ebenso.
Von roher Arbeit.
Derselbe Typus [nackter
Knabe auf einem r. schrei-
tenden Pferde, dessen
Kopf er mit der R. be-
kränzt]. Im Felde 1. aeht-
strahliger Stern; unter
dem Bauche des Pferdes
Delphin 1.; zwischen den
Vorderfüssen T A
(124/1885).
Derselbe Typus. Im Felde 1.
Mondsichel (so gestellt w);
unter dem Bauche des
Pferdes Delphin r. ; zwi-
schen den Vorderbeinen
TA (Ohne Bezeichnung).
Ebenso, nur sind hier über
dem Delphin zwei kleine
Zeichen (wie X I), viel-
leicht nur Stempelver-
letzungen. (11529).
Derselbe Typus. Im Felde
1. eine Mondsichel (ebenso
gestellt), unter dem Bau-
che des Pferdes Delphin
r. Keine Schrift. (Fox).
6,64 Ebenso.
subärat
beschä-
digt
3,47
Derselbe Typus. Hinter dem
Rücken des Knaben TAf>,
unter dem Bauche des
Pferdes ein ionisches Ca-
pitell (mit Säulenstück),
auf welchem ein Delphin
r. liegt. (Rauch).
Die Drachmen
Über die zunächst folgenden Münzen und ihr Alter
vgl. Evans S. 196 ff.
Nackter Knabe auf einem 1. I
schreitenden Pferde, mit !
der R. dasselbe bekrän-
zend. Im Felde oben r. |
XQ., unter dem Bauche
des Pferdes CßTE
Vgl. Evans Taf. X n. 10.
T APA£ (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend; auf seiner vorge-
streckten R. steht eine
kleine Nike, welche ihm
den Kranz entgegenhält,
im 1. Arm hat er ein Füll-
horn. (4867. Fox).
Tarentum
2 79
329
^4
33°
^3%-4
331
^4-44
33'2
&3
333
^3
3.42
3>46
3,07
2>97
etwas
ab-
genutzt
2,56
beschä-
digt
Nackter Knabe auf einem r.
stehenden Pferde, mit der
R. dasselbe bekränzend.
Hinter dem Rücken des
Knaben KAH, zwischen
den Beinen des Pferdes
SHPAM Bo:>
T A PA£ (unten). Taras
1. auf dem Delphin rei-
tend, indem er auf der
vorgestreckten R. ein
aplustre hält, im 1. Arm
den Dreizack. Im Felde
r. EM (11532).
Vgl. Evans Taf. X n. 9.
Über den Magistratsnamen dieser und der folgenden
Münze vgl. Evans S. 203 f.
Behelmter (?) geharnischter
Reiter auf r. schreitendem
Pferde. Mit der R. hält
er einen Palmzweig ge-
schultert, an den oben
eine Binde geknüpft ist.
Zwischen den Beinen des
Pferdes SßKAN NAC
Vgl. Evans Taf. X n. 13.
Derselbe Typus (der Reiter
scheint behelmt zu sein).
Zwischen den Beinen des
Pferdes <HKAN NAC
(also ursprünglich wohl
«2KANNAC, doch könnte
der letzte Buchstabe auch
$ gewesen sein).
TAPA£ (unten). Taras 1.
auf dem Delphin reitend;
in der vorgestreckten R.
hält er einen Kantharus,
in der L. den Dreizack
(schräg gestellt). Über dem
Schwänze des Delphins
ein Adler mit halb aus-
gebreiteten Flügeln 1.
(Fox).
Ebenso. (5845).
Über die folgenden Münzen mit dem Athenakopfe
(attischer Helm mit Busch) und der Eule vgl. Evans the
horsemen of Tarentum S. 125 ff.
Athenakopf 1. mit Ohrge-
hänge; auf dem Helm
Scylla Steine schleudernd.
TAI- (abwärts) hinter einer
Eule mit angelegten Flü-
geln, welche halb 1. auf
einem Blitz steht (Kopf
von vorn). Im Felde 1.
eine brennende Hand-
fackel. (28446).
Athenakopf r.; der Helm
ist mit einem Flügel ver-
sehen (wie bei den Roma-
köpfen auf römischen Fa-
milienmünzen). Perlkreis.
TAF" (aufwärts) hinter einer
Eule mit angelegten Flü-
geln, welche r. auf einem
Ölzweig steht (Kopf von
vorn). Im Felde r. <iol
(schräg abwärts). (Fox).
280
Calabria
335
336
337
338
339
34o
Ä 3-3%
3>20
^3
3,05
etwas
ab-
genutzt
M 2^-3
3>°°
^3-4
3,04
^3-3^
3"334
3,23
3>25
-
&*k~3h
2,83
ab-
genutzt
Athenakopf r. mit Halsband
und Ohrgehänge; auf
dem Helm Scylla Steine
schleudernd.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso [TAF* (aufwärts)
hinter einer Eule mit an-
gelegten Flügeln, welch*
r. auf einem Ölzwei
steht (Kopf von vorn)
doch im Felde r. ist hier
nur IIMT erhalten. Ohne
Bezeichnung).
[T]AP ( aufwärts; hinter
einer halb r. stehenden
Eule mit angelegten Flü-
geln (Kopf von vorn . Im
Felde r. eine stehende
Keule, darunter lof>
(Ohne Bezeichnung .
TAF", sonst ebenso; doch
sieht man hier unter der
Keule nur IO ( 121 1 1 .
oAYMPIC in einer schrä-
gen Zeile aufwärts hin-
ter einer halb r. auf einem
Ölzweig stehenden Eule
mit angelegten Flügeln
(Kopf von vorn). Im Felde
r. Kranz. Zwischen Öl-
zweig und Eule ein un-
deutliches Monogramm,
vielleicht A (Beger thes.
Brand. I S. 444).
Nach Beger bei Mionnet S. I S. 299, 662 unter He-
raclea; vgl. Eckhel d. n. I S. 148. Der Name kommt
auch auf Didrachmen vor. Auf dem Londoner Exemplar
(Cat. of greek coins in the Brit. mus., Italy, S. 202.
ist das Monogramm ^; auf dem Nackenstück
Helms steht dort ein K, das auf unserem Exemplar zu
fehlen scheint.
Ebenso, nur scheint
Halsband zu fehlen.
Ebenso.
das
NEYMHNIo* (aufw
hinter derselben Eule. Im
Felde r. PoAY abwärts .
(Arditi. B. Friedländer .
hHrAKAHTo?: aufwi
hinter derselben Eule.
Zwischen Ölzweig und
Eule eine Blume, \\
scheint (wie auf den Mün-
zen von Rhodus). (Ohne
Bezeichnung).
Tarentum
28
14'
342
343
145
*3
3,08
' ^3
3>°9
3
3»*o
*3
3,o8
3-3^
3>»4
Ai 3
oxydirt
LR 2^-3
3>23
Ebenso, auf dem Nacken-
stück des Helms scheint
I zu stehen.
IAAo (aufwärts) hinter der-
selben Eule. (Das Feld r.
ist nicht zur Ausprägung
gekommen). (B. Fried-
länder).
Athenakopf r. mit Halsband
und Ohrgehänge; auf dem
Helm Scylla Steine
schleudernd.
M£TIAPXo£ aufwärts)
hinter einer halb r. ge-
wendeten Eule mit ange-
legten Flügeln (Kopf von
vorn), welche auf einem
Blitz steht. Im Felde r.
EY und daneben eine
Traube, an welcher ein
Weinblatt hängt. (Pey-
trignet. Fox),
Ebenso.
NIKOKPATHC (aufwärts)
hinter einer halb r. ge-
wendeten Eule mit; ange-
legten Flügeln (Kopf von
vorn), welche auf einem
ionischen Capitell (mit
Säulenstück) steht. Im
Felde r. AN (abwärts)
und weiter unten TAF"
(5814. Rauch .
Ebenso, doch scheint die
Halsschnur zu fehlen.
[AEjüN (r., abwärts). Halb
r. gewendete Eule mit
ausgebreiteten Flügeln
(Kopf von vorn' , welche
auf einem Stierkopf von
vorn) steht. Im Felde r.
TAF (Föx).
Vgl. Gat. of greek coins in the Brit. mus., Italy,
S. 203, 327.
Derselbe Kopf r. mit Ohr-
gehänge und Halsschnur.
TAPANTI [NftN] im Halb-
kreis über einer fast ganz
von vorn dargestellten
Eule mit ausgebreiteten
Flügeln, welche in ihren
Krallen eine Schlange hat.
L. unten im Felde AI
("745)-
282
Calabria
348
*3-3*
349
^3-3^
35o
^3
351
352
^3-3^
& 3-34
353
354
^3
3
3,11
3,23
3>°2
3>°5
2.37
subärat
2,02
subärat
Athenakopf r. mit Ohrge-
hänge und Perlenschnur;
auf dem Helm Scylla
Steine schleudernd.
Taf. XIV, 202.
TAf>ANTINftN über dem-
selben Typus; im Felde
1. A.I , r. vielleicht Spuren
von Schrift. (Fox).
Die nächstfolgenden Münzen weichen im Styl von
den vorhergehenden wesentlich ab; namentlich die Eule
ist hier ganz anders behandelt.
Behelmter Athenakopf 1. mit TAPAft///// (1., aufwärts). Eule
Ohrgehänge und lang über mit ausgebreiteten Flu-
den Nacken herabwallen-
dem Haar. Auf dem Helm
Scylla. Unter dem Halse
EY
geln halb r. (Kopf von
vorn) auf einem Blitz ste-
hend. Im Felde r. £ft
(schräg aufwärts). (Arditi).
Ebenso (doch ist die Stelle
unter dem Halse nicht zur
Ausprägung gekommen).
Ebenso, auch hier ist EY
nicht zu sehen.
Ebenso, unter dem Halse
nichts.
TAhANTINnN (sie) über
demselben Typus (der
Blitz wegen mangelhafter
Ausprägung nicht zu
sehen) ; im Felde r. [£]ߣ
(aufwärts). (Arditi).
Unischrift nicht erhalten.
Derselbe Typus. Im Fel-
de r. ZQ.Z (aufwärts).
(B. Friedländer).
T A P A IM T I N ///// (aufwärts)
hinter demselben Typus.
Unter dem Blitz AI 6, im
Felde r. £ß£ (aufwärts).
Ohne Bezeichnung.
Ebenso. Von der Umschrift nur noch
wenige Spuren (auf dem
einen Exemplar /////ANT/////,
wie es scheint^ Derselbe
Typus (der Blitz nicht zu
sehen). Im Felde r. XSlt
[aufwärts; nur auf einem
Ex. zu sehen). (Rauch.
Friedländer).
Beide Exemplare aus demselben Stempel.
Tarentum
283
Die Theilstücke
ind so geordnet:
a die alterthümlichen mit verschiedenen Typen
b Muschel — Delphin
c Kopf — Delphin
d Muschel — Taras auf dem Delphin
e Pferd — Taras auf dem Delphin
/ Muschel — Eros auf dem Delphin
g Herakleswaffen — Rocken
h Pflug — Seepferd
i Kopf (verschiedene Typen) — Kantharus
k Anker — Kantharus
/ Kantharus — Kantharus
Kantharus — Stierkopf
Kantharus — gekreuzte Stäbe
Trinkgefäss des Herakles — Kranz
Kammmuschel — T
T — T
Sessel — verschiedene Ks.
zwei Mondsicheln — zwei Mondsicheln
Muschel — zwei Mondsicheln
Herakleswaffen — zwei Mondsicheln
zwei Pferdeköpfe — zwei Pferdeköpfe
w ein Pferdekopr — ein Pferdekopf
x Heraklestypen :
Herakles als Kind
Ausruhender Herakles
Herakles mit dem Pferde
Herakles und Antaeus
Herakles den Löwen bekämpfend (verschiedene Typen)
155
& iV
1,10
ab-
genutzt
a) Die alterthümlichen Münzen
Delphin 1., halbkreisförmig
nach oben gekrümmt.
Darunter Kammmuschel
abwärts. Zwischen Del-
phin und Muschel ein
dicker Punkt, der mit der
hinter
Seepferde
(sehr undeutlich)
einem geflügelten
(Rauch).
Muschel
Perlkreis
Punkten.
verbunden ist.
von dicken
[Diese kleine Münze gehört dem Styl nach zu den
alten Didrachmen mit dem Taras und dem geflügelten
Seepferd (n. 51 ff.); diese pflegen bis 8,10 zu wiegen, als
^ müsste also die kleine etwa 1,35 wiegen, dies Exemplar
kann wohl so schwer gewesen sein. Friedlaender].
284
35*'
357
358
36o
361
363
364
365
366
367
368
M
/R 1
JR 1
JR i-i-
i-i4
jR 1
yR 1
/R 1-1
0,70
Calabria
Kammmuschel im Perl-
kreis.
Taf. XIV,
203.
0,70 Ebenso.
stark
oxydirt
0,68 | Kammmuschel in
oxydirt breiten Kreise.
o,75
0,54 i
beschä
digt
einem
Kopf r. mit krausem, durch
kleine Kugeln angegebe-
nem Haar. Wo der Hals
abbricht, eine Perlreihe.
Hinter dem Kopfe eine
kleine Kugel und etwas r.
darunter ein kleiner senk-
rechter Strich, wohl nur
eine ungeschickte Andeu-
tung eines kleinen Haar-
knaufs. Das Ganze in
einem breiten Kreise.
(28627/16).
Kleiner undeutlicher Kopf
r. in einem breiten Kreise.
(1263).
o,74
0,67
°>79
Kleiner weiblicher (?) Kopf
1. mit einem kleinen
Haarknaufam Hinterkopf.
(Rauch. Fox. 9009).
Die drei Exemplare weichen etwas von einander ab.
Kammmuschel
Kreise.
Taf. XIV, 204.
0,63 Ebenso.
0,71 Ebenso.
o,74
Taf. XIV, 205.
Ebenso.
JR 1-I5 0,83 Ebenso
0,70
Taf. XIV, 206.
einem ! Jugendlicher Kopf 1. (grösser,
als auf der vorhergehen-
den Münze). (5646. Fox.
Rauch).
Ähnlicher Kopf 1. Fox .
Jugendlicher Kopf r. mit
einem schmalen Bande im
Haar, das hinten aul
nommen ist. (127/186
Jugendlicher Kopf r. von
roher Ausführung).
(B. Friedländer).
Ähnlicher Kopf r. von zier-
licher Arbeit. Das Haar
ist hinten zu einem klei-
nen Knauf aufgenommen.
Peytrignet Fox).
Taren tum
285
A%-i
o,73
oxydirt
& H
0,40
37'
&k
0,21
n — 2
fch-h
0,34
oxydirt
1R\
0,36
oxydirt
374
/R \
0,1 I
oxydirt
375
Rh
o,36
3/ /
M 1
0,63
oxvdirt
0,76
oxydirt
Mk
0,80
JR\
o,77
•H i
0,1 1
Kammmuschel, von einem Kopf r. mit einem grossen
Perlkreise umgeben. Haarknauf am Nacken.
Fox .
Vielleicht ist ein Band im Haar gewesen; vor dem
Halse ist etwas wie ein Kügelchen zu sehen.
Kammmuschel
Kreise.
Ebenso.
in einem Kopf r. mit kleinem Haar-
knauf. Davor r. unten^
die Spuren von zwei
Buchstaben, wie es scheint
(TA?). (B. Friedländer).
Ähnlicher Kopf r.; dahinter
vielleicht AT (aufwärts).
(1266).
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso, wie es scheint.
Kopf 1. mit kleinem Haar-
knauf. (Fox).
Kopf 1.; im Felde 1., r. und
oben je eine Kugel. (Fox).
Kopf 1. (Fox).
Kammmuschel, von einem
Kreise (Perlkreise?) um-
geben.
AT unter einem horizontal
liegenden Rocken ; das
Ganze in einem Strahlen-
kreis. (1261).
Kammmuschel, von einem j Rad mit vier Speichen.
Perlkreise umgeben. (440 1. 1265).
Das zweite Exemplar dick.
Ebenso. fFox).
Ebenso. Fox)
Kammmuschel, von einem
Perlkreise umgeben; im
Felde 1. ein Buchstabe,
wie es scheint (A?).
Kammmuschel, von einem
Perlkreise umgeben; im
Felde r. >, wie es scheint
das Feld ist 1. nicht er-
erhalten).
Kammmuschel, von einem Ebenso. 7464 \
Kreise umgeben.
286
Calabria
381
382
383
385
386
387
389
39°
39 1
392
393
JR \
0,08
beschä-
digt
M 1
0,46
oxydirt
0,8l
0,69
0,72
/R \\
0,72
0,76
JR \-\\
0,63
0,70
beschä-
digt
JR \\
0,70
IRxh-x\
0,70
ab-
genutzt
!R\h-\\
°>77
IR 1
0,64
Rad mit vier Speichen.
Rad mit vier Speichen. (Foi
Rad mit vier Speichen, in Kantharus, von Punkten
den Zwischenräumen je umgeben. (366/1871 .
ein Kügelchen (drei sind
sicher, das vierte zweifel-
haft).
Wie viel Punkte auf der Ks. gezählt werden müssen,
bleibt zweifelhaft. Drei sind sicher (einer oben über dem
Kantharus und je einer da, wo die Henkel den Becher-
rand berühren); zwei andere befinden sich an dem unteren
Ende der Henkel, und zwar mit diesen verbunden. Auch
der Fuss des Bechers wird durch zwei Punkte begrenzt.
b) Kammmuschel
Kammmuschel in einem
Kreise.
Delphin
X A *1 A T über einem r. sprin-
genden Delphin; darunter
Kammmuschel 1. Das
Ganze von einem Kreise
umgeben. (Peytrignet.
Dannenberg. Fox).
Diese Münze ist noch von altem Styl; alle folgenden
sind jünger.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Delphin r. Darunter eine
Traube zwischen A und
r (Fox. 7647).
Delphin r. Oben eine schräg
liegende Keule; unten AA
(Prokesch. 4400^.
Delphin 1. Oben ein 1. lie-
gender Thyrsus mit daran
geknüpftem Band; unten
AA (Rauch).
Delphin 1. Oben Eule mit
angelegten Flügeln halb
1.; unten hHP (Prokes<
Delphin r. Oben achtstrah-
lieer Stern; unten hHP
(Fox .
Delphin 1. springend. Oben
hH /////'; unten eine
schlanke Amphore mit
Fuss. (4909).
R 1-1%
?QS M i
0,67
0,52
oxydirt
399
400
401
JR 1 ! 0,57
0,61
beide
oxydirt
0,52
JR \-\\
M 1
M 1-1%
RU->%
403
405
40G
40-
ÄHj
.R .
iR 1%
R
/R 1
0,72
0,60
o,54
oxydirt
0,59
0,66
oxydirt
0,71
ab-
genutzt
0,72
o,52
etwas
ab-
genutzt
0,58
o>55
Tarentum
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Vgl. unten n. 423.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
287
Delphin 1. Oben +1; unten
bucranium , von dessen
Hörnern Bänder herab-
hängen. (Fox).
Delphin 1. Das Feld oben
nicht ausgeprägt; unten
<t>l (B. Friedländer).
Delphin r. Oben 9; unten
caduceus r. liegend. (Fox.
Rauch).
T A über einem Delphin
L: unten ein schlanker
Fisch L, darunter Wellen.
(9»55)-
Delphin 1. Unten fc (oder
*?). (Fox).
Delphin r. Oben N; unten
ein ionisches Gapitell mit
einem Theil des Säulen-
schaftes. (Fox).
Delphin r. Unten eine
Traube und r. daneben I
(Fox).
Delphin r. Unten ein aplu-
stre und I (Fox).
Delphin r. Oben Füllhorn;
unten zwei undeutliche
Buchstaben, vielleicht Po
(I259)-
Delphin r. Oben Dreizack
r. liegend; unten eine
Krabbe. (Ohne Bezeich-
nung).
Delphin 1. Unten Dreifuss.
(17958).
Delphin 1. Unten schlanke
Amphore mit Fuss.
(B. Friedländer).
Delphin r. Unten Blitz (ho-
rizontal). (5649. 4399).
Calabria
4O9MR I - I %
410 M \\
411
412
413
414
415
416
417
418
419
420
421
422
&h
Mk
<«*-%
M
JR 1
^U-i
JR 1
Ä%-i
M
*RV-I
0,57
Kammmuschel.
0,73 Kammmuschel.
0,27 Kammmuschel.
0,32 | Kammmuschel.
0,35 Kammmuschel.
Vgl. unten n,
Delphin r. Unten Eule mit
angelegten Hügeln halb
r., Kopf von vorn . Bohl .
Delphin r. Unten Taschen -
krebs. (Gansauge .
0,19
0,29
0,29
Kammmuschcl.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
0,32 Kammmuschel,
ab-
genutzt
0,38
0,34
0,30
o>33
0-0
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Kammmuschel.
Delphin 1. Oben 1. schwe-
bende Nike mit einem
Kranze; unten l"ll (Fox.
Delphin r. Oben r. schwe-
bende Nike mit einem
Kranze; unten F, wie es
scheint. (Gansaug
Delphin 1. Oben 5j; unten
dl Fox.
450 mit denselben Namen.
Delphin r. Unten ^
(Rauch.
Delphin r. Unten 4>l Fox.
Delphin r. Unten P (oder
r?). (Rauch).
Delphin r. Oben Dreizack
r. liegend; unten scheint
nichts zu sein. Fox .
Delphin r. Unten Fliege
mit dickem Kopf r.
(136/1886).
Delphin r. Unten Taschen-
krebs. (B. Friedender .
Delphin r. Unten Hand-
fackel. (Gansauge).
Delphin 1. Oben eine kleine
Kugel. 1
Delphin 1. (Gansauge).
Tarentum
289
4*3 -H .\
424
425
,26
427
/Ri^-i^
/R 1-1$
•R 1
0,6;
o,59
0,48
o,57
,tt 2
M5
c) Kopf — Delphin
Weiblicher Kopf r., über T A über einem Delphin
der Stirn erscheint ein
1.; unten ein schlanker
Fisch 1.; darunter Wellen.
(28670/14).
breites Band im Haar, j
das hinten aufgenommen
ist. Eine enge Kreislinie
umschliesst den Kopf.
Taf. XIV, 207.
Die Kehrseite dieser Münze ist mit demselben Stempel
geprägt, aus welchem die Kehrseite von n. 398 hervorging.
d) Kammmuschel — Taras
Kammmuschel.
Ebenso.
Ebenso.
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; in der vorge-
streckten R. hält er den
Kantharus, im 1. Arm den
Rocken. Hinter Taras ^,
unter dem Delphin yv/\
(Fox). I
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; in der vorge-
streckten R. hält er ein
aplustre oder Füllhorn (?),
im 1. Arm einen Palm-
zvveig. Unten <t>l (4910).
Taras 1. auf dem Delphin
reitend; in der vorge-
streckten R. hält er den
Kantharus, im 1. Arm
vielleicht ein Füllhorn.
Im Felde r. £, unter dem
Delphin C I (5648).
e) Pferd — Taras
Pferd r. sprengend.
Taf. XIV, 208.
Antike Münzen. Bd. III, 1.
TAPAC (r., in einer schrä-
gen Zeile abwärts). Taras
r. auf dem Delphin rei-
tend ; mit der bis zur Höhe
des Gesichts erhobenen R.
hält er einen kleinen,
undeutlichen Gegenstand
(Rocken?), die L. scheint
auf der Rückenflosse des
Delphins zu liegen. Unter
dem Delphin (etwas 1.) Cß
auf einem erhabenen
Täfelchen. (Fox).
ig
2 9°
Calabria
428
429
43°
43 «
432
435
437
/Ri£-i$
o>99
oxydirt
^.
Äi 1
0,50
ein
Stück
fehlt
**-%
0,29
*i*-i%
0,86
1 -2
oxydirt
0,64
oxydirt
0,67
etwas
ver-
rieben
0,76
/R 1
0,47
/K*
0,36
Pferd mit fliegendem Zügel
r. sprengend.
TAP (unten). Taras r. auf
dem Delphin sitzend.
Sein 1. Arm ist vorge-
streckt (ob die Hand etwas
hielt, ist nicht mehr zu
sehen), die R. stützt er auf
den Delphin. (28627/14).
f) Kammmuschel — Eros
Kammmuschel.
Taf. XIV,
209.
Ebenso.
Bogenschiessender Eros r.
auf einem Delphin reitend.
Im Felde r. Mondsichel.
(Rauch).
Eros 1. auf einem Delphin
reitend. In der vorge-
streckten R. hält er eine
Traube (?), die L. stützt
er auf den Delphin. Unten
<t>l (oder Traube und I ?).
(Fox).
g) Herakleswaffen — Rocken
Aufrecht stehende Keule Rocken in einem Kränzt
nebst Bogen und zwei (Ölkranz?). (1 1 383)
Pfeilen übers Kreuz.
Felde unten 1. £
Im
Derselbe Tvpus. Mitten im
Felde 1. X
Keule, Bogen und zwei
Pfeile übers Kreuz gelegt.
Im Felde Mondsichel (so
gestellt ) .
Ebenso.
Ebenso. (Prokesch. Fox.
B. Friedländer. 58
Rocken senkrecht zwischen
einer ganz kleinen Eule
(1.) und einem Ölzweig r. .
Im Felde 1. über der Eule]
eine grosse Mondsichel
(so gestellt ) .
Ebenso. (Fox).
Tarentum
29
M 1
0,66
oxydirt
o>54
o,57
0,56
ab-
genutzt
0,42
ab-
genutzt
0,53
oxydirt
h) Pflug — Seepferd
Pflug, darüber Mondsichel
so gestellt C).
Vgl. Avellino
Taf.VIII, 10.
Bull.
Seepferd (ungeflügelt) r.,
darunter Mondsichel (so
gestellt C). (Fox. 7461).
arch. Napoletano I S. 131
i) Kopf — Kantharus
T A über einem Kantha-
rus, welcher von fünf
Kügelchen umgeben ist.
Fox).
(28660.
Weiblicher Kopf r. mit
einem nur über der Stirn
sichtbaren breiten Bande
im Haar, das hinten auf-
genommen ist. Der Kopf
ist umgeben von den
Schlangen der aegis.
Taf. XIV, 210.
Genau derselbe Kopf, doch ohne die Schlangen,
findet sich auf der kleinen Münze n. 423. Es dürfte wohl
Athena-Nike sein.
Als Typus (Kopf auf aegis) vgl. den Kopf auf grossen
und kleinen Silberstücken von Heraclea; letztere sind
zwar aufschriftlos und haben auf der Ks. Kügelchen wie
die tarentinischen Kleinsilberstücke, zeigen aber die
grösste Stylverwandtschaft mit dem Kopfe der Didrach-
men von Heraclea.
Jugendlicher Kopf r. mit
kurzem Haar und einer,
wie es scheint, nur über
der Stirn sichtbaren brei-
ten Binde. Der Kopf be-
findet sich auf der Aegis,
deren Schlangen einen
Kreis um den Kopf bilden.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Oben £;
unten T A (zu Seiten
des Kantharusfusses).
(7l5o)-
Jugendlicher männlicher
Kopf r., dahinter H
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. (Arditi).
Kopf des bärtigen Herakles
r., mit dem Löwenfell be-
deckt.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. (4443)-
IQ'
292
Calabria
445
446
JR 1
447 Ä%-i
448 1
44'.'
450
JR 1
45»
452
453
454
455
JR 1
JR 1
o,43
0,51
0,46
°,47
0,50
oxydirt
0,49
0,46
0,56
0,50
0,50
0,65
k) Anker — Kantharus
Anker, oben in einen Zweig I Kantharus, von fünf Kügel-
auslaufend, von vier Kü- j chen umgeben. Einfacher
gelchen umgeben. Ein- j Kreis. 7'52- Fox).
facher Kreis.
Auf dem zweiten Exemplar ist der mit dem Anker
verbundene Zweig undeutlich.
9
Kantharus. L. ein
chen, r. AI, oben
Kügelchen.
Kantharus — Kantharus
Kugel- ! Kantharus. L. A I
r. weib-
ein licher Kopf 1., oben ein
Kügelchen. (Fox. Dan-
nenberg).
Das weibliche Köpfchen kommt als Beizeichen auch
auf Didrachmen vor.
Kantharus. L. £, r. Y, oben
ein Kügelchen.
Kantharus mit geriefeltem
Bauche. L. C I , r. ein acht-
strahliger Stern.
Kantharus. L. £Y, r. Eule
mit angelegten Flügeln
halb 1. (Kopf von vorn ;
ob oben ein Kügelchen
war, ist nicht mehr zu
erkennen. Gansauge\
Kantharus mit geriefeltem
Bauche. L. Spuren eines
Sterns, wie es scheint, r.
£ (28627/15).
Weder auf der Vs. noch auf der Ks. die sonst hier
vorkommenden Kügelchen. Buchstaben und Monogramm
ebenso oben bei n. 413.
Kantharus zwischen drei
Kügelchen.
Kantharus zwischen vier
Kügelchen, oben eine
Traube.
Kantharus, von drei Kügel-
chen umgeben.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Im Felde
r. E 1. scheint nichts zu
sein).
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben.
Kantharus. L. A, r. T, oben
ein Kügelchen. (B. Fried-
länder).
Kantharus, von drei Kügel-
chen umgeben. L. A, r. r
(Fox.
Kantharus. L. +, r. I
(Ardin).
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. L. ein
undeutlicher Buchs'
r?), r. A 5«'44-
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Im K
r. A (Gansauge).
Tarentum
293
456
iRi-i*
!
0,44
oxydirt
457
m-ih
0,58
458
M 1
0,60
etwas
ab-
genutzt
43'.'
R 1
0,50
ab-
genutzt
460
M 1
0,62
461
R 1
0,38
462
& 1-1^
0,51
463
464
1
0,51
0,48
465
^ 1-1 k
0,60
466
fo \\
o>54
Kantharus, von drei Kügel-
chen umgeben.
Kantharus.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Im Felde
r. K
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Im Felde
1. > (oder >?). Dicke
Kreislinie.
Die Münze ist wohl die älteste dieser Reihe
Kantharus. L. undeutlicher
Buchstabe (N?), r.ionisches
Capitell nebst Säulen-
stück; oben eine Kugel.
(5645)-
Kantharus. L. undeutliches
Beizeichen, r. ein Kügel-
chen, oben I oder X
(Ohne Bezeichnung).
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Im Felde
r. // (Prokesch).
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. (1109).
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. (Fox).
Kantharus. L. und r. je
ein Kügelchen (ob oben
auch eins war, ist nicht
mehr zu sehen).
Kantharus. L. achtstrahliger
Stern, r. siebenstrahliger
Stern,oben ein Kügelchen.
Kantharus, von drei Kügel-
chen umgeben.
Kantharus. L. und r. je
ein Kügelchen, oben
Stern.
Kantharus. L. ein grosses
T (das Feld r. nicht aus-
geprägt). (Fox).
Kantharus. L. aplustre, r.
Stern, oben ein Kügelchen.
(B. Friedländer).
Kantharus. L. ein Kügel-
chen, r. Dreifuss, oben
ein Kügelchen. (28693.
B. Friedländer).
Auf dem ersten Exemplar könnte auf der Ks. das
Kügelchen oben fehlen.
Kantharus. L. ein Kügel-
chen, r. Dreifuss, oben
ein Kügelchen. (Fox).
Kantharus, von drei Kügel-
chen umgeben.
Kantharus. L. ein Kügel-
chen, r. ein Frosch, wie es
scheint, von oben gese-
hen (nach Friedländers
Ansicht ein kleiner
hockender Faun, von vorn
dargestellt und beide Arme
erhebend). Oben ein Kü-
gelchen. (28627/17).
Ein ähnliches Beizeichen wie das hier von Fried-
länder vermuthete findet sich auf dem Didrachmon n. 273.
294
Calabria
467
468
469
470
47 >
472
473
474
475
476
477
478
479
Mi^-1%
0,58
JR \-\\
0,62
M 1
o,55
JR 1
o,54
/R 1-1%
0,46
beschä-
digt
JR 1
0,50
JR 1
0,42
JR 1
0,43
JR 1
0,58
yR\
0,23
ab-
genutzt
yfc%-l
0,22
oxydirt
JRh
o,32
JRh
0,25
Kantharus, von drei Kugel-
chen umgeben.
Ebenso.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. R. im
Felde vielleicht ein kleines
Beizeichen.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben.
Kantharus. L. eine aegis,
Ebenso, doch statt der aegis
hier eine Handfackel.
(5Ö43 •
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. (B. Fried-
länder).
Ebenso. (Arditi;.
m) Kantharus — Stierkopf
Kantharus, von drei Kügel-
chen umgeben. L. K, r.
ein Kügelchen (im Gan-
zen also vier Kugeln, K
an Stelle der fünften).
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Einfacher
Kreis.
Kantharus, von fünf Kügel-
chen umgeben. Perlkreis.
Ebenso.
Stierkopf von vorn, darüber
ein Kügelchen. ^Rauch).
Stierkopf von vorn, darüber
ein Kügelchen. (Fox).
Stierkopf von vorn. (9160).
Ebenso, aber mit Perlkreis.
Prokesch).
Kantharus.
n) Kantharus — gekreuzte Stäbe
X"
(Fox).
o) Trinkgefäss des Herakles — Kranz
Topf ähnliches, geriefeltes P in einem Kranze. :F
Gefäss mit einem Henkel
(links).
Dasselbe Gefäss mit dem ! P in einem Kranze; unten
Henkel rechts. schräg A I
Ebenso, 1. daneben <t>
Dasselbe Gefäss. Einfacher
Kreis.
P im Kranze; unten E
(5642).
H in einem Kranze; unten
eher A als A (5979).
Tarentum
295
480
•K ';,
4S'
482
-K |
0,28
Dasselbe Gefäss, 1. daneben
N
o,2< Dasselbe Gefäss, 1. daneben
^ (ungewiss, ob I oder Z
oder ähnlicher Buchstabe).
4»3
-K H
4<s4 -**
4*3
0,15
beschä-
digt
0,18
0,19
0,15
487 .■ki:,-i,j 0,82
oxydirt
0,80
Dasselbe Gefäss.
Kranz, unten K 5641
Ebenso. (Fox).
Kranz. (8310).
p) Kammmuschel
Kammmuschel. Einfacher
Kreis.
•T
Kreis von länglichen Per-
len. (9156).
q) Beiderseits T
Ebenso, einfacher Kreis.
T
B. Friedländer. Fox).
Ebenso, einfacher Kreis.
(Rauch).
r) Sessel — verschiedene Ks.
Sessel ohne Lehne in ] TAPA über demselben Ty
perspectivischer Ansicht; ,
darauf liegt ein Kissen und
drei Kügelchen. Zwischen
den Beinen des Sessels -j-
pus wie auf der Vs.; in
Felde LT, r. Z beide Buch
staben undeutlich, doch
ist der zweite sicher nicht
E). (28660).
Vgl. Imhoof- Blumer monn. grecques S. 1 n. 3 mit T
und E im Felde und X im Abschnitt.
Friedländer glaubte auf unserem Exemplar TAPAN
zu erkennen; das N, meinte er, stände schräg abwärts.
Sessel ohne Lehne in
perspectivischer Ansicht.
Darauf liegt ein Kissen
und zwei Kügelchen.
Rocken; im Felde oben
1. und r. ein achtstrah-
liger Stern, unten 1. Mond-
sichel (so gestellt )), r. TA
(Fox .
Herausgegeben von Imhoof- Blumer monn. grecques
S. 2 n. 4, welcher auf der Ks., wie mir scheint mit Recht,
eine 'quenouille' angiebt. Friedländer sah in dem aller-
dings von den sonstigen Rockendarstellungen etwas ab-
weichenden Gegenstande »ein Getreidekorn mit dem
Keim«.
296
Calabria
489
0,18
490
^«
0,20
49 «
jR%
0,22
492
^*
o>23
493
*H;
0,22
494
iR%
0,22
495
/R*-l
0,17
496
M\
0,21
497
Mh-h
0,22
498
Mk
0,22
499
/Rh
0,22
500
JRh
0,21
s) Beiderseits zwei Mondsicheln
Blitz zwischen zwei Mond- Blitz zwischen zwei Mond-
sicheln, in denen je ein sicheln, in denen je ein
Kügelchen.
X
X-
395
Einfacher Kreis.
■Die
X
achtstrahliger
(Peytrignet .
Stern.
Keule zwischen zwei Mond-
sicheln, in denen je ein
Kügelchen. Fox .
%
9 "57^
%■
(9158).
x?
(9I59)-
«X*
(28627
Auf der Ks. eher K A als K A
t
X
X
X
Raucht
X
M
(B. Friedländer)
X*
1 264'
Auf der Vs. scheint r. ein Buchstabe gewesen zi
sein (A?).
X
X
X
X-
(B. Friedländer)
X
X
Fox .
Tarentum
297
501
502
503
Mk
M \-h
jRi*-i%
504
/R 1-2
505
^R l|-2
506
507
509
510
511
512
iR 1
iR 1
AI 1
JR 1
iR 1
<V9
0,94
oxydirt
0,97
0,39
JR 1-1% 0,50
0,44
o,45
o>39
°>55
0,38
beschä-
I digt
t) Kammmuschel
Kammmuschel; einfacher
Kreis.
zwei Mondsicheln
(Fox).
X
u) Herakleswaffen — zwei Mondsicheln
Keule und leerer Köcher
mit seinem Bandelier
(senkrecht neben einan-
der). Einfacher Kreis.
(28670/13).
)JC
v) Beiderseits zwei Pferdeköpfe
Zwei Pferdeköpfe (mit Hals)
hintereinander r.
Taf. XIV, 211
TAP unter zwei Pferde-
köpfen hintereinander (der
zweite Kopf ist abwärts
gekehrt). (7732).
Zwei gezäumte Pferdeköpfe
hintereinander r. ; im Felde
umher X, wie es scheint,
drei Mal wiederholt.
Zwei Pferdeköpfe mit den
Hälsen nach entgegenge-
setzten Richtungen so an
einander gestellt, dass sie
wie ein S aussehen. Um-
her je zweimal X un^ X
Taf. XIV, 212.
w) Beiderseits
Gezäumter Pferdekopf 1.
Pferdekopf 1.
Zwei gezäumte Pferdeköpfe
zwei Drittel von vorn,
aber von einander abge-
wendet. Im Felde 1. X
(oder •><•?), r. X", unten
}h(! und daneben T (5640).
Zwei Pferdeköpfe im Profil,
der eine 1., der andere r.
Oben und unten )£, 1-
und r. X- (773°)-
Vgl. die Didrachmen n.
als Beizeichen.
ein Pferdekopf
[ Gezäumter Pferdekopf 1.;
davor <t>l (Foxl
.
I Pferdekopf 1.; davor Reh r.,
den Kopf zurückwendend.
(4398).
201 — 203, wo auch das Reh
Pferdekopf r., davor E
Pferdekopf r. , davor Z
Pferdekopf r., davor A
Gezäumter Pferdekopf r.,
davor Traube.
Pferdekopf 1. (Rauch .
Pferdekopf r. (855.
B. Friedländer:.
Pferdekopf r. (Prokesch).
Gezäumter Pferdekopf 1.,
davor A (1262).
298
Calabria
'""& r*
i — . i
0,50
JR%-i
0,56
M i
0,40
0,41
JR i
o,37
0,40
beide
oxydirt
^ i
0,46
JR i
0,49
iR i
0,33
JRh-i
0,45
JR i
0,38
>R|
o,39
^i|-i3<
0,81
lk-*k
oxydirt
■%--■*
1,14
i%-i%
1,05
1,02
o,50~] tjt^tmmcer Pferdekopf r.
Gezäumter Pferdekopf r.
Im Felde 1. A, r. das
Palladium, wie es scheint,
von vorn. (Peytrignet).
Auch auf einem Didrachmon (n. 189) erscheint das
Palladium als ßeizeichen.
Pferdekopf r.
Pferdekopf r. , dahinter
aplustre.
Pferdekopf r.
Pferdekopf r.
Gezäumter Pferdekopf r.
Gezäumter Pferdekopf r.
Gezäumter Pferdekopf r.
Gezäumter Pferdekopf r.
Gezäumter Pferdekopf r.
Pferdekopf r. Im Felde 1.
(aufwärts) K/Vfr, wie es
scheint, r. vielleicht ein
Zweig mit zwei Blättchen.
(Fox).
Gezäumter Pferdekopf r. das
Stirnhaar ist zusammen-
gebunden). (5639. Fox.
Pferdekopf r., davor Drei-
fuss. (Rauch. B. Fried-
ränder).
Gezäumter Pferdekopf r.,
davor Dreifuss. (8856).
Gezäumter Pferdekopf r.,
davor ein Vogel r. (Fox).
Gezäumter Pferdekopf r.,
davor ein Hirsch, wie es
scheint, r. (Fox).
Gezäumter Pferdekopf r.,
davorTaschenkrebs. 1
Gezäumter Pferdekopf r.,
davor achtstrahliger Stern.
(Fox).
Pferdekopf r. ungezäumt .
(B. Friedländer).
x) Heraklestypen
Herakles
Athenakopf 1., der attische
Helm ist mit einer Scylla
verziert.
Taf. XIV,
als Kind
TA 1., aufwärts). Herakles
als Kind, von vorn g
hen und am Boden sitzend,
würgt mit jeder Hand eine
Schlange der r. Arm ist
erhoben, der 1. gegen <\cn
Boden gestemmt). Im
leide 1. W, im Abschnitt
ein Blitz. (Fox, 2
28693. 7731).
213.
Tarentum
299
5*9
.KU
0,82
oxydirt
-H.1,-^
oxydirt
53 <
532
^ 1^-2
0,96 i
etwas |
beschä-
digt
1,02
oxydirt
[Jfc-2
i,o
oxydirt
535
I*-2
0,8 1
etwas
beschä-
digt
1,02
h°3
Athenakopf r., der attische Derselbe Typus. L. im Felde
Helm ist mit einem geflü-
gelten Seepferd verziert.
Athenakopf 1.
rinthischen
Busch).
mit dem
Helm
ko-
mit
£i , im Abschnitt £ (Fox).
L. Spuren von Schrift. Der-
selbe Typus. Im Abschnitt
liegende Keule. (Gans-
auge).
Ausruhender Herakles
Athenakopf r. , der attische
Helm ist mit einem ge-
flügelten Seepferd ver-
ziert. Zwischen Nacken
und Helmbusch Z.
TAP///// (L, aufwärts). He-
rakles 1. auf einem mit
der Löwenhaut überdeck-
ten Stein sitzend. Die L.
stützt er auf den Sitz,
während er mit der R.
die auf den r. Schenkel
gesetzte Keule hält. L.
im Felde T (43 84. 3/1875).
Taf. XIV, 214.
Auf dem zweiten Exemplar ist von der Aufschrift
nichts erhalten.
Herakles mit dem Pferde
Athenakopf r. mit Hals-
band; der korinthische
Helm hat einen Busch
und ist mit einer Schlange
verziert.
Herakles von vorn, ein
neben (hinter) ihm r.
sprengendes Pferd mit der
L. bändigend; mit der R.
hält er die Keule erhoben.
Im Felde 1. oben 9\, wie
es scheint, r. unten /y\
(9154. Fox).
Taf. XIV, 215.
Das Monogramm im Felde 1. oben ist nur auf dem
zweiten Exemplar einigermassen deutlich.
Herakles und Antaeus
Athenakopf fast ganz von
vorn (etwas r.); der Helm
ist bekränzt und hat drei
Büsche.
Taf. XIV, 216.
Herakles (von vorn) hat den
Antaeus mit beiden Ar-
men umklammert und
hebt ihn, sich r. wendend,
in die Höhe. Zwischen
den Füssen des Herakles
liegt die Keule am Boden.
Im Felde r. 4>l (1 1746.
B. Friedländer. Fox).
300
Calabria
538 JR \\-1
539
540
54i
542
543
544
jRi*-i*
yR l*-2
0,97
I.IÖ
W
Herakles den Löwen bekämpfend
cl) Herakleskopf von vorn
Herakles, stehend, würgt
Kopf des jugendlichen He-
rakles, mit dem Löwenfell
bedeckt, fast ganz von
vorn (etwas 1.). Im Felde
1. die Keule (sie geht von
der Schulter des Herakles
aus).
Taf. XIV, 217.
Auf dem zweiten Exemplar sind auf der Ks. 1. oben
vielleicht Buchstabenspuren vorhanden und im Felde 1.
(neben der Keule) wohl ein H .
den von r. her an ihm auf-
springenden Löwen. Zwi-
schen den Beinen des
Herakles <t>, im Felde 1.
Keule. (7801. B. Fried-
länder).
ß) Athenakopf mit korinthischem oder attischem Helm
(Ks. : Herakles bekämpft den rennenden Löwen)
Athenakopf 1. mit Halsband TAPAN (1., aufwärts; He-
und Ohrgehänge (korin-
thischer Helm mit Busch).
0,06
0,85
oxydirt
rakles setzt dem 1. ren-
nenden Löwen, dessen
Schweif er mit der L.
gepackt hat, das r. Knie
auf die Schulter und
schwingt mit der R. die
Keule. Unten eine Eule
mit angelegten Flügeln
halb 1. (Kopf von vorn).
(5618. Prokesch).
Auf dem zweiten Exemplar ist das Beizeichen nicht
mehr sichtbar.
Ebenso. TAPA?% (r., abwärts). Der-
selbe Typus. Unten eben-
falls Eule. (Gansauge.
Arditi).
Auf dem zweiten Exemplar ist von der Aufschrift
nur TIIIIHIIIIIIIII erhalten.
Athenakopf 1. mit Ohrge-
Keine Schrift. Derselbe Ty
pus (etwas anders behan-
delt). Kein Beizeichen
wie es scheint. (Fox)
hänge. Der attische Helm
ist mit einer Scylla ge-
schmückt.
Taf. XIV, 218.
Diese Münze ist von feiner und schöner Arbeit,
nicht so die vorhergehenden mit derselben Ks.
Tarentum
301
54^
54"
R 1
.K i'_.
y) Athenakopf von vorn
oxydirt
0,85 i
1,06
Athenakopf von vorn, der [T]AP////////// (r., abwärts). He-
korinthische Helm hat rakles, stehend (von vorn,
drei Büsche. nur Kopf und Arme r.
gewendet), würgt den von
r. her an ihm aufsprin-
genden Löwen. Zwischen
den Beinen des Herakles
/?, im Felde 1. Keule und
darunter ein kleines, nicht
ganz deutliches Beizei-
chen, wahrscheinlich ein
Amazonenschild. (5614.
9!53)-
Auf dem zweiten Exemplar ist von der Schrift nichts
mehr zu sehen.
Nach Carelli Taf. GXVI, 272 ist das Beizeichen unter
der Keule eine pelta, Combe mus. Brit. S. 36 Taf. III, 10
halt es für einen kleinen Fisch.
Ebenso.
Taf. XIV, 219.
TAPANTINftN (r., abwärts).
Derselbe Typus. Zwi-
schen den Beinen des
Herakles R Das Feld 1.
ist nicht zur Ausprägung
gekommen. (Fox).
,48.RU-i% 0,89 Athenakopf fast ganz von
vorn etwas r. ,der attische
Helm hat drei Büsche.
549^Ri%-i%
550 i\-i\
Derselbe Typus. Im Felde
1. Keule, senkrecht. Keine
Schrift. (9152).
Diese Münze ist von ziemlich roher Arbeit.
Athenakopf im Profil mit dem korinthischen Helm
0,93 Athenakopf 1. mit dem ko-
etwas ' rinthischen Helm.
beschä-
digt
1,04
Die beiden Exemplare
einander ab.
1 .Ri1.-!', 0,93 Derselbe Kopf, dahinter T
TAPANTIN^N (r., ab-
wärts . Derselbe Typus.
Zwischen den Beinen des
Herakles 4>l, im Felde 1.
Keule. 5610. 28693).
weichen unbedeutend von
Herakles von vorn, aber 1.
ausschreitend, den von
r. her an ihm aufsprin-
genden Löwen mit ge-
schwungener Keule be-
kämpfend. Im Felde 1. T
(Ohne Bezeichnung).
302
y?2 R i3/-2
553LRi%-i%
554 M \\-i
555
556
558
1,05
1,24
1,06
2
li-2
0,98
1,12
1,29
Calabria
Athenakopf 1.; der korinthi-
sche Helm ist mit einem
rennenden Greifen ver-
ziert.
Taf. XIV, 220.
Ebenso.
Taf. XIV, 221,
TAP (r., abwärts). Derselbe
Typus. Zwischen den
Beinen des Herakles eine
Amphore; im Felde 1.
Köcher mit Bogen.
(Rauch).
Links Spuren von Schrift.
Herakles, 1. stehend, würgt
den an ihm aufgesprun-
genen Löwen. Im Felde
r. Keule. (Fox).
Athenakopf im Profil mit dem attischen Helm
Athenakopf r., der attische TAPA
Helm ist mit einem ge- | nend)
Äugelten Seepferd ver-
ziert. Zwischen Nacken
und Helmbusch £; unter
dem Halse scheint I
zu stehen (wenn es nicht
eine Stempelverletzung
ist).
Die Vs. dieser Münze scheint aus demselben Stempel
zu sein, aus welchem n. 531 hervorging.
tlllll (von 1. begin-
Herakles, stehend
(von vorn, Oberkörper
und Kopf r. gewendet 1,
würgt den von r. her an
ihm aufspringenden Lö-
wen. Im Felde 1. Keule.
(5617).
i"A V* Derselbe Typus
Im Felde 1. Keule.
Athenakopf r., der Helm
ist mit einem geflügelten
Seepferd verziert.
Der r. vom Kopfe des Herakles befindliche Buch
stabe sieht wie V- aus, könnte aber auch * gewesen sein
sicher ist es kein P.
Athenakopf mit Ohrgehänge
und Halsband r.; der
Helm ist mit einem ge-
flügelten Seepferd ver-
ziert.
TAPAN TINßN Herakles,
stehend, würgt den von r.
her an ihm aufspringen«
den Löwen. Zwischen
den Beinen des Herakles
K, im Felde 1. Keule mit
Bogen. (B. Friedländer.
28845. 1
Taf. XIV, 222.
Taren tum
3°3
/R l|-2 1,21
-ft i-ik
i .U iV-
.K i
4 '•<
0,89
0,99
,04
1,18
0,83
etwas
ab-
genutzt
Ebenso.
Athenakopf r. ; der Helm ist
mit dem geflügelten See-
pferd verziert.
Spuren der Umschrift. Der-
selbe Typus. Zwischen
den Beinen des Herakles
K; im Felde 1. scheint nur
die Keule zu sein.
(B. Friedländer).
Keine Schrift sichtbar
(schlecht geprägt). Der-
selbe Typus, kein Buch-
stabe. Im Felde 1. Keule mit
Bogen. (B. Friedlander .
Athenakopf mit Ohrgehänge TAPAN TINftN. Derselbe
Typus. Im Felde 1. Keule.
(B. Friedländer .
und Halsband r. Der
Helm ist mit der Scylla
verziert.
Ebenso. Keine Schrift. Derselbe Ty
pus. Im Felde 1. Keule.
(Fox).
Von roher, verwilderter Arbeit.
Athenakopf mit Ohrgehänge
r. Der Helm ist mit Ran-
ken fein verziert.
A[P]ANT[I] NflN Der-
selbe Typus; im Felde 1.
Keule.
126/ii
Athenakopf r.
ist unverziert.
Der Helm
Undeutlicher Athenakopf r.
TAPAN///// (r., abwärts). Der-
selbe Typus (zwischen den
Beinen des Herakles zwei
undeutliche Buchstaben).
Im Felde 1. Keule. (Arditi).
K \-\--i 1,12
^ (also wohl TA . . .) r.
Derselbe Typus. Zwischen
den Beinen des Herakles
h vielleicht <t>l); im Felde
1. Blitz, senkrecht. (Arditi .
Vgl. Carelli Taf. GXVI, 274.
Athenakopf 1. Der Helm ist
mit der Scylla verziert.
Keine Schrift sichtbar
(schlecht geprägt). Der-
selbe Typus. Zwischen
den Beinen des Herakles
K, wie es scheint. Im
Felde 1. Rest der Keule.
(5620).
3°4
Calabria
567LR I3<-
568 JR \\-i
569
/R I
570 /R I%-2
571 2
572 /R i%-2
573 Ri%-i;
574
1,16
etwas
ab-
genutzt
°,99
1,38
o,94
1,09
Athenakopf 1.; der Helm ist
mit der Scylla verziert.
Zwischen Nacken und
Helmbusch X
0,92 Athenakopf 1.
bekränzt.
der Helm ist
subärat
I,l6
etwas
ab-
genutzt
Von roher Arbeit.
TAPA[NTI] NßN Der-
selbe Typus des stehenden,
löwenwürgenden Hera-
kles. Zwischen den Beinen
des Herakles X; im Felde
1. Keule. (Fox).
TAPAiW///////// r. Derselbe Ty-
pus. Im Felde 1. scheinen
von der Keule Spuren
vorhanden zu sein.
(B. Friedländer .
Athenakopf r., der Helm ist
mit der Scylla verziert.
Vor dem Halse vielleicht
<t> (oder +?).
Taf. XIV, 223.
Herakles fast im Profil r.
den Löwen würgend (die
Beine sind gleichmässig
im Knie gebogen). Im
Felde 1. Keule. (Rauch).
Athenakopf mit Ohrgehänge I TA///// (oben). Herakles, r.auf
r., der Heim ist mit einem
geflügelten Seepferd ver-
ziert. Vor dem Halse
A (auf dem zweiten Exem-
plar A).
Ebenso (mit A).
Taf. XIV, 224.
dem r. Fusse stehend und
das 1. Bein etwas hebend,
würgt den Löwen. Im
Felde 1. Keule. ,'Fox.
125/1885).
Keine Schrift sichtbar. Der-
selbe Typus nach der
entgegengesetzten Seite
(1.). Unter dem erhobenen
r. Beine des Herakles M-,
im Felde r. Keule, i
Athenakopf mit Ohrgehänge
und Perlenhalsband r. ;
der Helm ist mit der Scylla
verziert.
Athenakopf 1.; der bekränzte
Helm ist mit einem Flü-
gel versehen.
Herakles von vorn, auf das
r. Knie gesunken, um-
fasst mit dem 1. Arm den
von r. anspringenden Lö-
wen und hält in der R.
aufrecht die Keule.
(B. Friedländer).
Ebenso. (Rauch).
Taf. XIV, 225.
Tarentum
3°5
R i\
.K \l
M i
R i
[i-2
583
584
Ml%-2
. R 1 .
1,23
1,0
1,14
M3
1,07
1,10
o,96
Athenakopf mit Ohrgehänge
r.; der Helm ist mit der
Scylla verziert.
Athenakopf mit Ohrgehänge
r. ; der Helm ist mit
einem geflügelten See-
pferd verziert.
Taf. XIV, 226.
Athenakopf r. mit bekränz-
tem Helm. Unter dem
Kopfe vielleicht ein Buch-
stabe (A?).
Athenakopf r.; der bekränzte
Helm ist mit einem Flü-
gel versehen, dessen Spitze
gekräuselt ist.
Athenakopf mit Ohrgehänge
r. ; der Helm ist mit drei
Rosetten verziert.
Athenakopf mit Ohrgehänge
1.; der Helm ist mit der
Scylla verziert.
Athenakopf r. Der Helm ist
mit der Scylla verziert.
Vor dem Halse könnte
ein Buchstabe gewesen
sein.
Taf. XIV,
227.
i| beschä- Athenakopf mit Ohrgehänge
r. ; der Helm ist mit der
/Ri£-i%
>*3
Scylla verziert.
Ebenso.
Herakles, mit dem r. Bein r.
knieend, fasst mit der L.
den anspringenden Lö-
wen und hält in der ge-
senkten R. die Keule.
(Fox).
TA (oben). Derselbe Ty-
pus. Unten, zwischen den
Beinen des Herakles, K
(561 1).
Keine Schrift. Derselbe Ty-
pus (das 1. Bein des He-
rakles hier mehr einge-
zogen , auch der Löwe
etwas anders). (5613.
Herrmann).
Ebenso. (1286).
Ebenso. (B.
Gansauge).
Friedländer.
TAPJANTINßN Derselbe
Typus (etwas abwei-
chend); unter dem knie-
enden Bein Köcher (nebst
Bogen?). (5612).
A (oben; ob TA?). He-
rakles, mit dem r. Bein r.
knieend, würgt mit beiden
Armen den von r. ange-
sprungenen Löwen. Im
Felde 1. an Stelle der Keule
eine Herme r. (Gansauge).
///// A Derselbe Typus. Das
Feld 1. abgebrochen.
(Rauch).
A (oben). Derselbe Typus.
Im Felde 1. undeutliche
Herme. (5615).
Antike Münzen. Bd. III, 1.
3°6
537R4-1I
Calabria
589
59°
59 '
592
593
594
595
2
R I%-2
2
596
yR 1
1,28 Athenakopf r. Der Helm ist \ Keine Schrift sichtbar. Der-
selbe Typus des löwen-
würgenden Herakles et-
was abweichend). (Ohne
Bezeichnung).
"><>3
i>l5
1,12
ab-
genutzt
1,05
I.IO
0,84
1,18
W
1,12
ab-
genutzt
mit einem geflügelten
Seepferd verziert. Oben
vor dem Helmbusch E
Athenakopf 1. Der Helm ist
mit der Scylla verziert.
TAPAN (oben r.). Derselbe
Typus (wie gewöhnlich).
Spuren eines Beizeichens
im Felde 1.
»647
Keine Schrift. Derselbe Ty
pus. (28845. 4382)
Athenakopf mit Halsband 1.
Der Helm ist bekränzt.
Taf. XIV, 228.
Das erste Exemplar zeigt grosse Verschiedenheit in
der Ausführung der Vs. (trocken und hart) und der Ks.
(vollkommen).
Athenakopf mit Ohrgehänge
r.: am Helm die Scylla.
Herakles, mit beiden Beinen
r. knieend, würgt den von
r. angesprungenen Löwen.
Auf dem Rücken des
Löwen eine Eule mit an-
gelegten Flügeln halb 1.
(Kopf von vorn). Im Felde
1. Keule. (Fox. Rauch).
Ebenso. Ebenso, nur ist hier unter
den Beinen des Herakles
noch A zu sehen. (Fox .
Von ziemlich roher Arbeit.
Ebenso.
Taf. XIV, 229.
Derselbe Typus. Auf dem
Rücken des Löwen eine
Heuschrecke 1. Im Felde
1. Keule. (Fox. Peytrignet).
Athenakopf r. mit kurzem, I Herakles, mit dem r. Beine
unten geknüpftem Haar-
zopf. Am Helm ein ge- i
pflügeltes Seepferd.
r. knieend und das Ge-
sicht nach vorn wen-
dend, würgt den von r.
herangesprungenen Lö-
wen. Im Felde 1. Keule.
Doppellinie als Basis.
Tof YTV ort (Peytrignet).
l ar. XIV, 230.
Von sehr schöner Arbeit; der Athenakopf etwas
streng, nicht so die Ks.
Ebenso (der Haarzopf un-
deutlich).
Ebenso, doch ist die Keule,
wie es scheint, nicht vor-
handen. Einfache Ab-
schnittslinie. (B. Friedlän-
der).
Tarentum
3°7
.R i\
l*-2
(>oo
M 4-5
JE 4H
#4
1,14
1,19
8,15
7>3°
8,74
oxydirt
Ebenso (der Haarzopf deut-
lich).
Ebenso (ohne Keule).
(Arditi. Dannenberg).
Die Kupfermünzen
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r.
TAPANTINßN (r., abwärts).
R. stehende Nike, welche
in der L. einen Blitz senk-
recht hält, den sie mit der
R. berührt. (Fox. 7550).
[In der Archäologischen Zeitung 1861 S. 144 habe ich
bemerkt, dass Dio Cassius 51, 22 sagt, August habe, als
er im J. 723 d. St. der Minerva den auch Ghalcidicum
genannten Tempel und die Curia Julia auf dem Forum
weihte, dort eine aus Tarent gekommene Nike aufgestellt.
Man könnte also unsere merkwürdige Nike für diese
später in Rom befindliche halten, allein auch in anderen
Stellungen kommt Nike auf tarentiner Münzen vor. Alle
solche Gombinationen sind so bedenklich als sie ver-
führerisch sind. Friedlaender].
Combe mus. Hunter S. 10 Taf. II, 15 theilt diese
Münze irrig Agrigent zu.
Ebenso, hinter dem Kopfe
N<, wie es scheint.
Keine Schrift erhalten. Der-
selbe Typus. (7140).
8,52 Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r.
[T]APANTI///// (1., in gerader
Zeile aufwärts). Nike, 1.
stehend, hängt an ein noch
unvollendetes Tropaeon
(Helm, Harnisch, Lanze,
am Fusse des Baumstam-
mes eine Beinschiene)
einen grossen Rundschild.
(7551)-
3o8
Calabria
603
JE 4-5 0,7
604
JE^
60 ■
JE 2*4-3
606
JE ti-4
607
nicht
gut
7,57
2,98
stark
oxydirt
4>27
&3k i 3,84
Lorbeerbekränzter Kopf des
Zeus r., hinter dem Kopfe
eine Lanzenspitze,
es scheint.
wie
TAPANTIN///// (1., in einer
geraden Zeile aufwärts).
Derselbe Typus, nur ist
hier die Beinschiene nicht
vorhanden, dafür r. ein
Palmzweig. (6002).
Lorbeerbekr'änzter Kopf des
Zeus r., dahinter ein un-
deutliches kleines Bei-
zeichen (Lanzenspitze?).
TAPANTIN MIHI (L, in einer
geraden Zeile aufwärts.
Nike, 1. stehend, bekränzt
mit der R. ein Tropaeon
(Helm, Harnisch, Lanze),
an dessen Fuss ein Schild
gelehnt ist. (Fox).
Athenakopf mit dem korin-
thischen Helm (mit Busch)
608
&A-3\
oxydirt
Ebenso. Perlkreis.
Ebenso, ohne Perlkreis.
TAPA///////// (1., aufwärts). Ju-
gendlicher Herakles, wel-
cher 1. auf einem mit dem
Löwenfell bedeckten Stein
sitzt. In der vorgestreck-
ten R. hält er das ein-
henklige Trinkgefass, mit
der 1. Achsel stützt er sich
auf die Keule. (Peytrignet).
vor demselben
(Fox).
Spuren von Schrift vor dem-
selben Typus. (Peytrignet .
/AN
Typus.
Ebenso, mit Perlkreis. Der jugendliche Herakles 1.
auf einem mit dem Lö-
wenfell bedeckten Stein
sitzend (etwas zurückge-
lehnt). In der vorgestreck-
ten R. hält er das einhenk-
lige Trinkgefass (?); den
1. Arm lehnt er auf den
erhöhten Theil des Sitzes,
dabei scheint die Keule
zu sein. Unten einige
undeutliche Buchst!
etwa !V\AV (war es
TNAASAT'. (7750).
Ein sehr ähnliches Exemplar publicirte Avellino im
Tarentum
3°9
."fc, 2-^
2-2^
2-2*
iE 2^
1 A-A
E2^
E 2-2^
E 2-2^
H*
Bull. arch. Napoletano I Taf. VIII, u mit der Aufschrift
IKAIO£ unter dem sitzenden Herakles.
2,7 1
2,42
2,69
M4
Kantharus mit hohem Fuss. Kantharus mit hohem Fuss.
Unten im Felde 1. und r. Unten 1. TA, r. ein bucra-
ein achtstrahliger Stern.
Kammmuschel.
Ebenso.
Ebenso.
2,36 i Ebenso.
2,28
2,39
2,29
»,59
1,18
1,28
0,40
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Ebenso.
Kammmuschel.
nium (von dessen Hörnern
Binden herabhängen^.
(5592- 7474- mo).
T A F"A N (r., in schräger Zeile
abwärts). Taras 1. auf dem
Delphin reitend; in der
vorgestreckten R. hält er
den Kantharus, im 1. Arm
ein Füllhorn. Fox).
TAPAN, sonst ebenso. (Fox.
Gansauge. Peytrignet).
[TJAPAn Derselbe Typus.
Unter dem Schwänze des
Delphins B (Fox).
Ebenso, aber hier &
(Prokesch .
TAPAN Derselbe Typus;
unten V oder C?). (7313).
Ebenso, aber hier C
(B. Friedländer. 5834).
Ebenso, aber hier 3 (Fox).
Ebenso, aber hier undeut-
licher Buchstabe N
(B. Friedländer).
TA unter zwei zum Theil
sich deckenden Delphinen
r. 0994. 7306. B. Fried-
länder).
Kopf des Helios, fast ganz Grosser sechszehnstrahliger
von vorn (etwas r/, mit Stern. Dannenberg).
grossem Strahlenkranz.
Taf. XIV, 231.
Auf der kleinen Goldmünze von Tarent (n. 38. 39)
derselbe Kopf, der auch bei Rubastini und Metapont
vorkommt.
3io
Calabria
JE
3-6
JE 4
3h
■hk
3h-3\
7-9
JE4
?>h-3h
3W
10,36
7,84
5*69
4,28
4,7!
4,95
4,43
6,3'
Zwei Athenaköpfe
Art des Ianuskopfes zu-
sammengestellt. Perlkreis
r., aufwärts). Ste-
hender Herakles, von
vorn, aber den Kopf 1.
wendend, stützt die R.
auf die Keule und hat im
1. Arm, von dem das Lö-
wenfell herabhängt, ein
Füllhorn. Eine kleine
Nike schwebt von 1. herab,
um Herakles zu bekrän-
zen. (6675. Arditi .
Der ianusartige Doppelkopf bezeichnet hier den As.
Semis
Athenakopf mit korinthi- OIAN r., in einer geraden
schem Helm (mit Busch), j Zeile aufwärts). Stehender
Ohrgehänge und Perlen
schnür r. ; davor schräg
die Lanze. Unter dem
Halse ^ Perlkreis.
Herakles, von vorn, aber
den Kopf 1. wendend,
stützt die R. auf die Keule
und hat im 1. Arm, von
dem das Löwenfell herab-
hängt, ein Füllhorn. Im
Felde 1. oben S, unten ein
Zweig. Perlkreis. (9200.
5857. Fox. B. Friedlän,
Auf einigen der besser erhaltenen Exemplare scheint
der Helm mit einer Schlange verziert zu sein.
Ebenso. Ebenso, doch hier im Felde
1. oben ein Ziegenkopf r.,
unten S
Gansauge).
Auf den beiden letzten Exemplaren ist das Beizeichen
1. oben nur zum Theil und schlecht ausgeprägt, dürfte
aber wohl auch hier der Ziegenkopf sein.
Uxentum
31
10-
4,52
5>65
ab-
genutzt
3>56
ab-
genutzt
2,0
1,62
2,17
2
■>93
2
»,57
l£
1,91
JE i\
M5
1,05
*h
1,16
i
1,24
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch), darun-
ter ^ Perlkreis.
OIAN (r., in einer geraden
Zeile aufwärts). Stehender
Herakles, fast von vorn,
den Kopf 1. wendend, stützt
die R. auf die Keule und
hat im 1. Arm, von wel-
chem das Löwenfell he-
rabhängt, ein Füllhorn. Im
Felde 1. oben S Einfacher
Kreis. (B. Friedländer.
Rauch. Arditi).
Auf dem zweiten Exemplar trägt Athena einen
Halsreifen.
Athenakopf r. (korinthischer
Helm mit Busch) mit
einem Halsreifen.
AO (1. oben, abwärts). Der-
selbe Typus. (Fox.
B. Friedländer. ^88;.
Prokesch.
2 Ex.).
B. Friedländer,
Das letzte (und kleinste) Exemplar ist sehr dick.
Adler mit ausgebreiteten
Flügeln r. auf dem Blitze
stehend.
Kantharusähnliche Vase mit
hohem Fusse; im Felde 1.
A und r. O, darunter je
ein achtstrahliger Stern.
(B. Friedländer. 7406.
Prokesch. Arditi).
Das letzte Exemplar ist sehr dick, auf der Kehrseite
ist nur das A zu sehen; es wurde in Pinders Num. ined.
S. 12 als Münze von Tarent publicirt, indem das A
statt zu AO zu TA ergänzt ward.
3I2
Mionnetfs Münzmesser
3*3
Verzeichniss der auf den Tafeln abgebildeten Münzen
Tafel AB aes signatum
Tafel CD aes signatum
Tafel EF aes signatum
Tafel GH aes signatum
Tafel I
N. i Gosa
2 Populonia 2 . .
'opulonia 13 . .
4 Populonia 14 . .
5 Populonia 16 . .
' »pulonia 22 . .
6a Populonia 22a .
Vetulonia 2 . .
8 Unbest. M. Etruriens 1
9 Unbest. M. Etruriens 16
10 Unbest. M. Etruriens 18
1 1 Tuder 5 . . .
12 Alba 1 . . . .
13 Aesernia 11 . .
14 Pitanatae Peripoli
15 Bellum sociale 9
Bellum sociale 19
Bellum sociale 22
18 Bellum sociale 27
19 Bellum sociale 31
Tafel II
20 Bellum sociale 45
21 Bellum social
Frentrum .
23 Larinum 1 .
24 Larinum 1 1
Larinum 14
Larinum 18
Campani 1
Calatia 2
Gales 1 .
30 Cales 3 .
31 Gales 29
32 Gales 42
33 Gapua 1
Seite
IX
X
X
X
34
37
39
39
39
40
X
43
44
46
47
50
51
54
59
60
61
62
64
66
<-
68
69
7°
77
79
81
82
Tafel III Seite
34 Gapua 4 83
35 Capua 25 85
36 Gumae 2 90
37 Gumae 6 91
38 Gumae 7 91
39 Gumae 16 92
40 Gumae 17 93
41 Cumae 19 93
42 Cumae 22 94
43 Fistelia 1 96
44 Fistelia 8 96
45 Fistelia 9 97
46 Fistelia 15 97
47 Fistelia 22 97
Tafel IV
48 Hvria 1 98
49 Hyria 5 99
49a Nola 6 149
50 Hyria 7 99
51 Hyria 15 100
52 Hyria 29 101
53 Fensernia 1 102
54 Neapolis 2 104
55 Neapolis 4 105
56 Neapolis 8 105
;- Neapolis 10 106
58 Neapolis 11 106
59 Neapolis 14 107
Tafel V
60 Neapolis 20 107
61 Neapolis 24 108
62 Neapolis 30 . ., . . . 109
63 Neapolis 34 109
64 Neapolis 66 113
65 Neapolis 72 114
66 Neapolis 98 117
6j Neapolis 100 117
68 Neapolis 103 118
69 Neapolis 111 119
70 Neapolis 116 119
Antike Münzen. Bd. III, 1.
3H
y\ Neapolis 128
72 Neapolis 134
73 Neapolis 146
74 Neapolis 148
Tafel VI
75 Neapolis 1 50
jb Neapolis 1^3
.jy Neapolis 158
78 Neapolis 203
79 Neapolis 213
80 Neapolis 224
81 Neapolis 241
82 Neapolis 246
83 Neapolis 254
84 Neapolis 275
85 Neapolis 281
86 Neapolis 291
87 Neapolis 302
88 Neapolis 306
89 Nola 17. .
90 Nola 21 . .
91 Nuceria Alfaterna 1
92 Nuceria Alfaterna 5
93 Nuceria Alfaterna 1 1
Tafel VII
94 Suessa 1
95 Suessa 32
96 Teanum Sidicinum 1 .
97 Teanum Sidicinum 6 .
98 Teanum Sidicinum 10
99 Teanum Sidicinum 12
100 Teanum Sidicinum 23
101 Unbest. M. Campaniens 1
102 Unbest. M. Campaniens 2
103 Unbest. M. Campaniens 3
104 Irnum (?) 7 ...
105 Campanische M. 8.
106 Campanische M. 45
107 Campanische M. 73
108 Campanische M. 81
Tafel VIII
109 Campanische M. 107
110 Campanische M. 122
in Campanische M. 136
112 Arpi 1
•13 ArPJ 3
1 14 Arpi 20
115 Ausculum 1 . . .
116 Ausculum 3 . . .
Seite
120
121
124
124
124
125
126
I32
»34
136
138
I38
I40
»43
»43
144
145
[46
»51
1^1
152
l53
154
i54
'?7
»57
,58
»59
«59
IÜO
161
161
162
163
166
169
170
»73
174
*75
»79
180
182
!23
184
117 Barium 1
118 Caelia 1
1 19 Caelia 8
120 Caelia 14
121 Caelia 22
122 Caelia 34
123 Canusium 5
124 Hyrium 1
125 Luceria 6
Tafe
126
129
130
1 31
132
»33
'34
»35
136
»37
138
»39
140
141
142
1 IX
Mateolum (?) 1
Mateolum 5 .
Mateolum 8 .
Neapolis Apuliae
Rubastini 4
Rubastini 14
Rubastini 16
Rubastini 24
Rubastini 33
Salapia 10 .
Salapia 19 .
Teate 1 . .
Teate 3 . .
Teate 25
Venusia 4 .
Venusia 12
Venusia 1 z,
Tafel X
143 Azetini 1 . .
144 Brundisium 1
145 Brundisium 32
146 Brundisium 33
147 Taren tum 1
14S Taren tum 2
149 Tarentum 4
150 Tarentum ö
1 5 1 Tarentum 7
152 Tarentum 8
153 Tarentum 9
154 Tarentum 11
155 Tarentum 15
[56 Tarentum 17
157 Tarentum 18
158 Tarentum 23
159 Tarentum 25
160 Tarentum 29
161 Tarentum 32
162 Tarentum 36
163 Tarentum 38
Tafel XI
164
166
1 09
170
171
172
'73
•74
'75
Tarentum 40
Tarentum 41
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum 84
42
50
59
61
66
67
76
Tafel XII
1 76
•77
■7S
l7\>
1 80
181
182
183
184
[88
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
Tarentum
9« •
101
103
1 10
117
I3I
H9
*5!
i55
158
172
180
[86
Tafel XIII
Tarentum 189
190 Tarentum 191
191 Tarentum 192
192 Tarentum 198
Tarentum 212
Tarentum 215
Tarentum 238
[96 Tarentum 246
«93
[94
Seite
231
231
232
2:2
2 34
2 34
236
236
238
238
239
240
242
244
244
245
240
248
250
25*
252
252
254
256
256
*b7
■±?7
259
26 1
26 1
265
266
197
198
»99
200
Tarentum 273
Tarentum 299
Tarentum 302
Tarentum 305
Tarentum 314
Tafel XIV
202
Tarentum
348
203
Tarentum
356
204
Tarentum
361
205
Tarentum
3^5
20h
Tarentum
307
207
Tarentum
423
208
Tarentum
427
209
Tarentum
429
2IO
Tarentum
440
2 1 I
Tarentum
S03
212
Tarentum
SOS
213
Tarentum
S2S
2 [4
Tarentum
S3I
2IS
Tarentum
S33
T\6
Tarentum
535
217
Tarentum
53«
218
Tarentum
S44
2IQ
Tarentum
S47
220
Tarentum
SS2
221
Tarentum
553
222
Tarentum
ss6
223
Tarentum
$69
224
Tarentum
;72
22^
Tarentum
S74
226
Tarentum
-6
227
Tarentum
S83
228
Tarentum
S88
229
Tarentum
SQ3
23O
Tarentum
S95
231
Tarentum
626
3J5
Seite
271
274
*75
27t»
277
282
284
284
284
284
289
289
290
291
297
207
298
299
299
299
300
300
301
302
302
302
304
3°4
304
305
3°5
306
306
306
309
■<>■■ -&
Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei
Tafel AB
- ■ i . * ■ • äjki,
Tafel CD
Tafel EF
Tafel GH
Tafel I
Tafelll
20
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JE
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Tafel III
34
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57
5«
Tafel IV
49
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52
54
59
Tafel V
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Tafel VI
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Tafel VII
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Tafel VIII
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Tafel XI
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169
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Tafel XII
Tafel XIII
180
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Tafel XIV
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216 217 218
222
223
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226 227
iR
CJ
233
Bd.3
Abtg.l
Berlin. Statliche Museen
Beschreibung der
antiken Münzen
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